Original von DonHugo69
Einen Tipp möchte ich dir noch geben, der mir auch beim schreiben hilft: http://pomodorotechnique.com/ Für mich der Knaller, vor allem da man notiert wie viel Zeit man aufgewendet hat. So stellt man am Ende des Tages fest, dass es eben doch nicht "nix" war, was man gemacht hat.
Ich mache es so ähnlich, aber simpler:
Ich lerne immer in 2 x 45 Minuten schritten. Also Timer (einfach ne kostenlose app fürs handy) auf 45 Minunten stellen, dann 5-10 Minuten Pause (kein TV, INET usw., sondern am besten Bewegung, etwas essen usw.) und dann nochmal 45 Minuten. Der Zeitrahmen ist überschaubar und man hat ne Komplett andere Motivation fürs Lernen/Schreiben, als wenn man einfach so anfängt und im Kopf ne riesige Barriere Arbeit vor sich sieht, die eh niemals endet. Dann lieber 3 x am Tag konzentriert 2x45 Minuten machen und zwischen den Sessions ruhig 1-2 h Pause machen. Ach und sag dir vom Kopf, dass es nicht darauf ankommt wieviel du an dem Tag schaffst oder schreibst, sondern nur, dass du die Sessions konzentriert arbeitest und dein bestes gibst. Damit kannst du dieses Ziel jeden Tag erreichen (und dich gut fühlen), unabhängig davon welches Ergebnis auf dem Papier stehen mag. Tatsächlich verlaufen lernkurven nämlich eh niemals linear, sondern in eher in Stufenschritten mit Plateaus zwischendurch. Deswegen machen konkrete Tagesziele bei Abschlussarbeiten oft wenig Sinn (es sei denn du weißt genau wie viel Zeit eine bestimmte Aufgabe benötigt), weil gar nicht abzusehen ist, wie viel Aufwand/ Einarbeitung sie benötigen. Natürlich muss man ab und zu natürlich rekapitulieren was man schon gemacht hat, wo man steht und wo man hinwill.
Diese Methode ist imo psychisch deutlich entspannter und auch effektiver als einfach loszulegen und dann nach etlichen stunden irgendwann völlig zu verzweifeln, weil es nicht richtig vorwärts geht.