Original von Segglmeister
helft mir mal bitte aufs pferd
ich hab gerade ein brett vorm kopf
....
Beispiel: Ein NL $100 Spiel. Man raist Preflop mit Ks Js First In auf $5. Der Small Blind callt den Raise. Alle anderen folden. Der Flop kommt: Kh 9c 2d. Der Pot ist $11.5 gro�?. Der Small Blind macht eine relativ starke Bet von $8. Wir gehen in diesem Beispiel davon aus, das der Gegner ebenfalls eine Made Hand hat, und das die Odds, das man vorne liegt 2:1 sind. Man läge also in nur einem von drei Fällen vorn. Was tun?
Frage 1: Wieso ist der Pot 11,5$?? ich 5$ + SmallBlind 5$ + BigBlind 1$ = 11$ oder??
Frage 2: Wie kommen wir hier auf Odds von 2:1? Outs sind doch 3 Jacks + 2 Kings (noch nicht mal discounted), also max 5 Outs....
�?berseh ich irgendetwas?
Danke für die Hilfe.
1. Stimmt. Korrigiert.
2. Das ist einfach nur eine Annahme, um einen Rechengrundlage zu haben. Dabei geht es nicht um die Outs, sondern um die Wahrscheinlichkeit am Flop vorne bzw. hinten zu liegen. Es geht hier ja um die Konfrontation zweier Made Hands, bei der unklar ist ob man vorne liegt oder nicht. Es soll gezeigt werden, das die effektive Pot Odds das herauszufinden, wesentlich ungünstiger sind, als die aktuellen Pot Odds am Flop.
Im Konkreten Fall nehme ich an, das der Gegner in zwei Dritteln aller Fälle hier eine bessere Made Hand hat, als ich selber, und in zwei Dritteln der Fälle eine schlechtere. UNd beatrchte dann, wie teuer mich ein "Calldown" kommt. Selbstverständlich haben beide Kontrahenten Chancen, ihre Hände noch zu verbessern. Willst Du das aber alles in eine Rechnung tun, wird das mehrere Bildschirmseiten in Anspruch nehmen.
Es geht einfach darum, prinzipiell aufzuzeigen, das die akuellen Pot Odds nicht den effektiven Pot Odds entsprechen.