Original von Korn
Ich fasse mich mal kurz:
check/raise flop, bet turn.
Kosten: 2 BB
Fold Equity hoch
Fazit: super standard sequenz oop und ohne Initiative. Funktioniert sowohl gegen TAGs als auch gegen LAGscheck/call flop, check/raise turn
Kosten 2,5 BB
Fold Equity sehr hoch
Problem: Turn check behind hebelt diese Strategie aus. Wir verlieren die Gelegenheit zum semi-bluff.Problem:
1) check behind ruiniert unsere Strategie. Zwar ist die free card nicht "schlimm" aber die verlorene Fold Equity schmerzt
2) Wir erlauben ganz ganz schlechten Händen den Turn zu sehen, wo sie ggf. ihre micracle Card treffen. Problem tritt aber nur gegen Leute auf, die gegen einen c/r Flop direkt gefoldet hätten.Wann also c/c flop, c/r turn? Folgende Voraussetzungen sollten gelten:
Der Gegner ist LAG, d.h.
i) er bettet den Turn fast immer erneut wenn wir check/call spielen
ii) gegen c/r flop, bet turn callt er fast immer auch mit Ace high und lowest pair HändenWenn wir nun mir c/c flop, c/r turn eine Chance sehen, Ace high zum folden zu sehen, dann können wir diese Sequenz spielen.
ok..aber das klingt was unvollständig, denn ich habe das von dir etwas anders in erinnerung.
fehlt bei den voraussetzungen nicht iii) eine freecard wäre nicht so schlimm für uns?
ich hab den sinn von C/R turn immer darin gesehen, dass ich entweder ace high eines LAGs oder auch ein kleines paar eines TAGs so kicken kann mit einer hand, die keinen SD value hat, aber viele outs. wenn ich z.b. einen OESD am flop treffe.
flop check/call (hab ich ja vllt sogar pottodds für)
turn check...so..wenn er nun checkt, dann bekomm ich meine freecard auf meinen 8 outer, wenn er bettet, mache ich meinen move mit sehr hoher foldequity (und fold bedeutet hier immer eine bessere hand) und noch der bonuschance, am river mein out zu treffen.
das war für mich immer das klassiche beispiel, am turn C/R zu spielen, sowohl gegen TAGS auch als gegen LAGs.