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[Geschlossen] [Strategie] Post-Flop für Fortgeschrittene

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Original von hazz
damit haettest du bzw er auf 1/2 oä denke ich mal satte 2 BB verschenkt.

ist diese hand die regel? du kommst hier mit nix ausser dem uns allen bekannten satz, dass man überlegen sollte ob schlechtere haende noch callen.

1.) Ich finde villain hat diese Hand am flop und turn schlecht gespielt. Darum geht es aber nicht.

2.) Um was es geht ist das river play. Ich glaube dass diese Hand sehr gut zeigt , wie falsch die Aussage ist, eine Hand am river deshalb zu betten weil man glaubt dass sie die beste ist:
a) Wir sehen uns an um welchen Gegner es sich handelt und geben ihm eine range:
-nach dem turn check ist meine range:
AK:16 combos
AJ:16 combos
KJ: 16 combos
KT,TJ: 24 combos discounted to 12 weil die auf deisem board sehr oft noch betten
Smaller PPS würde ich so gut wie immer noch mal turn betten, aber ich discounte sie jetzt einfach nur um 2/3: 22,44,55,77,99: 30 combos---> disc. 10
b) Welche Hände callen die river bet, vor denen villain liegt?
TJ called.
Vermutlich called AJ, KJ, aber nicht immer.
----> diese Hände betten den river dagegen so gut wie immer. Hier ist also c/c zumindest gleichwertig mit einem bet.

KT könnte eine Hand sein die called aber nicht bettet (Annahme Call 50%/fold50%). Hier wäre ein vb uU besser als ein check. PPs folden auf diesem board fast 100%ig. Ich nehm sie jetzt trotzdem noch 25% mit rein.
---->Ergebnis: 10*0,25+0.5*12=8,5 combos die callen betten nicht.

c) AK raised villain. Ich nehme mal an wir folden nicht gegen einen raise. In diesem Fall verlieren wir gegen 16 combos ein extra BB.

Es wäre schon ein riesiger Fortschritt, wenn der angeblich allseits bekannte Satz auftauchen würde.
Ich halte jetzt einfach mal dagegen und stelle die Behauptung auf, dass gegen einen typischen mid/high stakes Gegner ein river check mit einer made hand öfter richtig ist als ein bet. (Gebe zu, dass die Aussage genau so plump ist wie die im OP - könnte aber stimmen).

Dass dieser Artikel nur für die micros gelten soll, habe ich nirgends gelesen. Du?

Im allgemeinen muss man denke ich davor warnen einige sehr formulaische Aussagen auf deiser Seite zu ernst zu nehemen, weil das auf den höheren stakes schnell "busto" hei�?en kann.


hazz
Beigetreten: 13.02.2006
BlackMember

"bluffinduce funzt zumindest auf den lows nicht so gut wie valuebetten."

bist du denn der meinung, man sollte die bessere hand lieber checken und ordentlich betten, wenn man glaubt, dass man liegt hinten? so als richtlinie? ich denke nicht.

fortgeschritten ist nunmal nicht highstakes. und 1-2, - 3-6 wird hier nicht als micro angesehen.

wir sind bestimmt beide gleichermassen gespannt auf den riverplay-artikel, hinter dem noch immer ein "in planung" steht. bis dahin reicht dir ja vielleicht der anfänger-artikel zum river? ;) [Strategie] River Play - Grundlagen 1.0


Original von hazz

bist du denn der meinung, man sollte die bessere hand lieber checken und ordentlich betten, wenn man glaubt, dass man liegt hinten? so als richtlinie? ich denke nicht.

]

Speziell auf 6-max erreichen wir den river oft mit marginalen Händen. 1020+ ist ein generell recht aggressives game, (wobei ich meinen möchte, dass die niedrigeren stakes tendenziell auch aggressiver werden). Mit einer marginalen Hand, die sage 60% vorne/40% hinten liegt ist es gegen einen aggressiven Gegner sehr oft besser c/c zu spielen.

Wenn wir vorne sind:
a) Aggressive Gegner betten mehr als sie callen. Wir wollen ihnen die Chance geben ein extra BB abzugeben.
b) Wir werden uns gegen den besprochenen Spielertyp mit einer margianlen Hand oft mit einem raise konfrontiert sehn, der vermutlich oft genug ein bluff ist um callen zu müssen.

Wenn wir hinten liegen:
Siehe oben (b).

Ich habe nicht behauptet, dass wir wenn wir checken immer nur callen. Unser check wird öfter mal c/r bedeuten, wenn die Situation passt.

Achja: Ich will mich hier gar nicht drüber streiten ob wir den river öfter checken oder betten müssen. Ich sage nur: Jede Situation ist anders. Wir müssen einen Berg Faktoren berücksichtigen um die richtige Entscheidung zu treffen (eigene Hand , range des Gegners, Position, Metagame,...). Phrasen bringen uns nicht weiter.


hazz
Beigetreten: 13.02.2006
BlackMember

doch. besser diese richtlinie an der hand als garkeine. dass hier keine absoluten weisheiten verkuendet werden ist doch klar.


Original von hazz
doch. besser diese richtlinie an der hand als garkeine. dass hier keine absoluten weisheiten verkuendet werden ist doch klar.

Das sollte man vielleicht öfters mal dazu sagen.


Original von zomtec
Ist dieser Artikel nicht im Inhaltsverzeichniss oder finde ich ihn einfach nicht?

Ich habe ihn auch nicht im Inhaltsverzeichnis gefunden, bin nur durch Zufall drauf gesto�?en.


zomtec
Beigetreten: 03.02.2005
Oldschool Grinder

Original von Matthias Wahls
Der Artikel ist in gewisser Weise out-datet, da er für das Niveau der Fortgeschrittenen-Sektion zu allgemein ist. Vielleicht wird er irgendwann in anderen Beiträgen verwurstet. Auf alle Fälle ist er zu gut, um jetzt schon aus dem Verkehr gezogen zu werden.


PeterBee
Beigetreten: 12.05.2006
BlackMember

gibt es auch einen Artikel zum shorthanded Postflop Spiel ab den Limits, wo es aggressiver wird?
Der HU Guide ist super, aber ich habe noch Probleme mit marginalen Händen in 2-way und 3-way pötten am Flop und Turn


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