Danke!! Hätte es verplant
Im Age of Empires Thread bekomme ich keine Liebe. Die resultierende tiefe Traurigkeit gemischt mit einem Hauch Wut lässt es mich hier reposten.

Kapier ich hier auch nicht. Hat er jemals ein "H" so ausgesprochen? Ist wohl einfach nicht lustig?
Die neuen Folgen knallen zwar nicht mehr so wie die alten, aber ich brauch Nachschub
Gefängnis ist halt nicht ganz so interessant wie Drogen + Einbrüche. Aber er deutet doch ständig an, dass er nochmal rückfällig wurde, sollte also wieder interessant werden.
Hier mal ein von ihm geschriebener Tagebucheintrag, zeigt auch gut, was noch kommen wird in den naechsten beiden Staffeln:
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$ick's Diary Of A Thug: Einmal zum Kiosk und zurück…
Nun, nach der Sommerpause möchte ich erstmal all denjenigen danken die mir die Treue gehalten haben. Ihr werdet nicht enttäuscht sein, versprochen! Aber natürlich möchte ich auch meinen neuen Lesern in Zukunft nicht mehr aus dem Kopf gehen und habe mir auch dieses Mal wieder viel Mühe gegeben um Euch mein Leben in Bildern zu erzählen. Mit den original Gefühlen von damals und dem Wissen von heute. Versteht und habt Spaß..
Sommeranfang 1995. Die vergangenen Monate hatte ich einzig und allein damit verbracht Geld für Koks zu beschaffen, Geld für Koks auszugeben, dieses dann weg zu ballern und um dann den ganzen Scheiß wieder von vorne zu starten. Mein Leben und meine Tage drehten sich, im harmonischen Einklang, im Kreis. Ich muß zugeben das mir diese Tatsache sogar immer wieder auffiel und trotzdem blieb ich dabei, wie ein geistig behinderter. Ich kann mich an Zeiten erinnern in denen ich das ganze Programm zehn Tage am Stück durchhielt, ganz ohne Schlaf. Selbst dann mußte ich mir noch mindestens einen Riegel Diazepam oder Rohypnol, eine große Menge Shore und in dieser Phase meines lebens sogar Alkohol reintun, um überhaupt einschlafen zu können. Die Hure Koka saß mir wie ein Dämon im Nacken, zerrte an meinen Hirnwendungen und bestimmte mein gesamtes Handeln. Nur sehr selten verschwanden die Wolken die meinen Himmel verdunkelten, doch in diesen kurzen Momenten wurde mir jedesmal sehr deutlich bewußt in was für einer rasenden Geschwindigkeit sich meine Lebensschraube ihrem finish entgegen drehte. Meistens kamen diese Erleuchtungen wenn ich irgendwo alleine vor einem Spiegel stand. Wie dem auch sei, die letzten Tage waren nicht sehr gut gelaufen. Nicht finanziel und schon gar nicht gesundheitlich. Ich hatte vier Tage im Akkord durchgeballert, mir dabei die Augen ausgeheult und schaffte es nicht aus eigener Kraft diesen Horrorfilm zu beenden. Wieder hatte ich meine Arme übel zugerichtet, bis hoch auf die Schultern hatte ich wirklich jede Vene mehrfach gefickt. Selbst vor meinen Halsschlagadern hatte ich kein Halt gemacht, ein ganz normales Massaker also wie es häufiger bei mir vorkam. Nachdem ich mir den letzten Druck gesetzt hatte, fühlte ich mich so verloren, einsam und beschissen wie man sich wohl nur auf Koka fühlen kann. Mein Körper und meine Seele waren so betäubt, das ich überhaupt nichts mehr empfinden, spüren oder verstehen konnte. Nicht das penetrante eindringen der Kanülen in mein Fleisch, die verhasste Leere in meinem Herzen oder den Schwachsinn meiner Situation in der ich mich befand. In meinem Kopf war alles Kokain!
Trotzdem überlegte ich schon wieder von wem ich mir etwas Loby leihen könnte, denn vormittags waren immer sehr gute Dealer am Steintor anzutreffen. Dieses Mal war ich Idiot so dämlich und vor allem gierig gewesen das ich mich nicht mal, um neues Bargeld zu besorgen, von meinen gefüllten Pumpen trennen konnte. Gott sei Dank hatte ich es wenigstens geschafft mir genügend Shore aufzubewahren, so konnte ich mit drei fetten Blechen einigermaßen meinen gefickten Kopf abschalten. Im Grunde war es jedesmal eine Erleichterung wenn das Heroin den Krampf des Kokains löste. Obwohl, vermutlich waren es genau diese schnellen Wechsel von up & down`s die meinen Untergang damals beschleunigten. Doch an diesem Tag war mir das alles noch scheißegal!
Nachdem ich mir das Blut der vergangenen Tage vom Körper gewaschen hatte, telefonierte ich mit einigen meiner Jungs. Ich hatte, zum Glück, noch einen zweiten Freundeskreis der mit Hartdrogen rein gar nichts zu tun hatte. Eine Bande Türken, die alle lange Haare hatten und auf Heavy Metal abfuhren. Außerdem noch ein deutscher Junge, mit dem ich meine Lehrzeit als Chemifacharbeiter verbracht hatte. Durch ihn hatte ich auch die Headbanger kennengelernt und wurde bei ihnen, trotz meiner heftigen Sucht und meines beschissenen Aussehens, immer wieder herzlichst aufgenommen. Sie alle liebten es wenn ich Ice-T Texte kickte. Dafür wurde sogar jedesmal die Krach-& Fußpilzmucke ausgemacht, die sie im Normalfall hörten und es liefen korrekte Beats. Ein hohes Privileg in einem Kreis von eingefleischten Metalfreaks! Aber nun weiter im Text.
Bei meinem dritten oder vierten Telefonat hatte ich Erfolg. Einer der Kollegen arbeitete in dem Kiosk seiner Eltern, fast direkt am Aegidientorplatz und war bereit mir auszuhelfen. Nur sollte ich sofort kommen, da seine Schwester ihn bereits in Kürze ablösen würde. Let`s go! Ich zwängte meine zerstochenen, sich langsam blau färbenden, Arme in meinen Bognerjogger und marschierte loß. Bis zum Aegi war es nicht wirklich weit, nur einmal quer durch Hannovers Fußgängerzone. Obwohl ich mich sehr beeilte kam es mir trotzdem so vor, als würde ich nicht vom Fleck kommen und durch die Nachwehen vom Kokain fühlte ich mich unangenehm beobachtet. Tausend schlechte Feelings später erreichte ich endlich mein Ziel.
Ich stand genau gegenüber von dem besagten Kiosk, auf der anderen Straßenseite und wartete genervt den vorbei fahrenden Verkehr ab. Währendessen parkte gegenüber, direkt vor dem Arbeitsplatz meines Freundes, ein 911 Porsche und ein wahnsinnig fetter Mann stieg aus. Als dieser den Kiosk betrat, überquerte ich im Laufschritt die Straße. Als ich an dem Porsche vorbei ging, bemerkte ich aus dem Augenwinkel das offene Fahrerfenster und den dazugehörigen Aktenkoffer auf dem Beifahrersitz. Na, brauchte ich mir womöglich überhaupt kein Geld mehr zu leihen? Auf jeden Fall sah das Ding einigermaßen Gewinnversprechend aus und außerdem wurde es mir auf einem Silbertablett serviert. O.k., kurz die Lage peilen. Der Fettarsch stand noch immer mit dem Rücken zu mir und fummelte sich irgendwelche Zeitungen zusammen. In diesem Moment entdeckte mich mein Kollege und nickte mir freundlich zu. Ich deutete ihm unmißverständlich, mit dem rechten Zeigefinger über den Lippen, mich nicht zu verraten und griff mir eine Sekunde später den Koffer aus dem Auto. Ich mußte kurz grinsen als ich sah wie meinem Freund alles aus dem Gesicht fiel und rannte los. Als ich die Kioskscheibe, an der ich vorbei mußte, passierte, bemerkte ich wie dieser monströse Arsch realisierte was geschah. Mit meiner Beute unterm Arm sprintete ich einfach weiter.
Auf der Höhe von dem Audio Nobel-Laden, Krebs am Aegi, drehte ich mich zum ersten mal um und sah den dicken, laut fluchend, weit hinter mir. Wenn der sich so ins Zeug legt um seinen Scheiß wieder zurück zu bekommen, müßte es sich für mich gelohnt haben! So war es auch. Nachdem ich seinen Besitzer abgeschüttelt hatte, öffnete ich in einem offenen Hauseingang den Aktenkoffer. Bis auf ein wenig nutzloser Papierkram, Taschentücher und ein paar Stiften war aber auf den ersten Blick nichts drinn. Aber zum Glück bin ich hartnäckig und kontrolliere in solchen Situationen immer mehrfach, auch dieses Mal. Bis ich schließlich zwischen den ganzen leeren, unbeschrifteten Briefumschlägen einen fand, auf dem mit Kuli geschrieben das Wort BAR stand. BAR war auch drinn, um genau zu sein 14.000; DM! Für mich genug Geld, um sofort wieder meinen Teufelskreislauf an zu werfen. Konsumieren bis zum Exitus!
Wie er halt mit allen Salben geschmiert ist!
Vielen Dank, in zwei Tagen komplett durchgesuchtet.
aktuell gehts in der reihe um seine flucht aus ja hameln. wieder deutlich interressanter als das knast zeugs
ich fand die knast stories auch geil, auch wenn's sich logischerweise ein bisschen zieht ♦ aber auch da einige sicke anekdoten dabei.
auch immer wieder bemerkenswert wie krass technik- und mechanik-versiert und begeistert er ist, wenn er irgendwelche schließ-mechanismen oder materialbeschaffenheiten von random objekten erklärt. wie er halt mit nem handwerksberuf in so ner richtung einfach ein solides leben hätte haben können. aber dann gäbs die ganzen stories nicht
was ihr nur habt, das denkt der sich doch eh alles nur aus! alles marketing, der hat eben e gute fantasie und kann gut erzählen! mehr nicht.
Original von ThePhantom
was ihr nur habt, das denkt der sich doch eh alles nur aus! alles marketing, der hat eben e gute fantasie und kann gut erzählen! mehr nicht.
Wenn ich die wahl hab entweder dir oder ihm zu glauben fällt meine Entscheidung leicht