Original von DeinENDE
Religion hat unglaubliches Leid angerichtet auf der EINEN SEITE.
Aber glaubt hier wirklich jemand es gibt irgendwas auf der Welt mit nur EINER SEITE,
also ausschliesslich Negativem?
Die Religion bringt das Böse im Menschen zu Tage, Nicht-Glauben das GUTE?!?
Seriously?
Nö, hat auch niemand hier behauptet.
Original von DeinENDE
Auch fanatisches Verteufeln
LOL?
Original von DeinENDE
und Verbieten von Religiosität hatte schreckliche Folgen. Siehe die ganzen Ost-blockregime, insbesondere z.B. die Kulturrevolution in China.
Ja, eine menschenverachtende Ideologie, die glaubt anderen Menschen ihre Sichtweise mit Gewalt einzutrichtern hat schreckliche Folgen.
Daher: Hä? Jetzt bin ich plötzlich Kommunist oder was? Wer hat denn gesagt, dass ich Religion verbieten will?
Original von DeinENDE
HeilLoki, wenn man Deine Sichtweise konsequent umsetzen würde, wäre etwas ähnlich Schreckliches das Resultat. Den so wie du Religiosität beschreibst und erlebst gehört sie Verboten(in aller Konsequenz)!?!
Das ist deine Denkweise, nicht meine. Außerdem kann man eine Idee nicht verbieten. Man kann auch niemandem verbieten an Sex zu denken. Das wäre ja sinnlos. Gottglaube ist ja nix genetisches. Man sollte es aber so halte wie mit Penissen: Zeige deinen Penis nicht in der Öffentlichkeit, zwinge niemanden (besonders keine kleinen Kinder) deinen Penis anzsehen oder gar zu streicheln, halte deinen Penis privat und zeige ihn nur Personen, die ihn auch wirklich sehen wollen.
Original von DeinENDE
Z.B haben mir einige Türken und Araber berichtet, dass sie als Jugendliche z.B. gewaltätig waren und vereinfacht gesagt keinen Respekt vor ihren Mitmenschen hatten.
Mit Mitte 30 haben viel von ihnen zum Glauben gefunden, und dieser, auch durch die Religion entstandene Respekt vor dem Nächsten war deutlich zu spüren, sie zählen für mich auf jeden Fall oft zu den "angenehmen Zeitgenossen".
Sorry, aber wenn es Menschen geben sollte, die wirklich nur deswegen gut handeln, weil sie Angst vor Bestrafung (Allah) haben, handeln sie zwar gut, aber aus einer zweifelhaften Motivation heraus. Ich habe genug Respekt vor den Menschen, dass ich ihnen zutraue, dass sie auch aus sich heraus moralisch gut handeln können.
Zudem heißt das doch bloß, dass es eine Person gab, die ihnen den Respekt vor Menschen gelehrt hat. Was hat das mit Gott zu tun? Ich zweifle nicht an der Notwendigkeit von Ethik. Wieso hätte das außerdem kein Atheist machen können?
Und noch was: Deren Basis für ihr gutes Verhalten steht auf wackeligen Beinen, weil sie nicht aus ihnen selbst heraus kommt. Sie beruht auf einer Autorität von oben (egal ob Imam oder eine "höhere Macht"). Sobald sie diese Autorität anzweifeln, stehen sie wieder am selben Punkt wie vorher und sehen abermals keinen Grund moralisch zu sein.
Original von DeinENDE
Den Rückschluss, das Religiöse Menschen eher negativeren oder positiveren Einfluss auf ihre Umwelt haben als Nicht-Religiöse kann ich auf jeden Fall nicht ziehen.
Ich sage nicht, dass alle religiösen Menschen Arschlöcher sind. Ich sage, dass ihr Glaube keine Rechtfertigung hat.
Und nur weil es "positive Beispiele" gibt, (Ein Muslim, der Respekt vor seiner Frau hat, soll ein "positives Beispiel" sein? WTF? Das sollte Standard sein... Das sollte man ja nicht mal ansatzweise ansprechen müssen. Das ist aber im Islam nicht der Fall. Frauen kommen im Koran scheiße weg. Das weißt du selbst! Die Tatsache, dass du glaubst, dass ein 08/15-Standard-Verhalten bereits "positiv" sei, nur weil man das von nem Muslim offensichtlich nicht erwarten kann, heißt das nicht, dass es ein positives Beispiel ist. Das beweist doch nur, dass du selbst glaubst, dass du von nem Muslim erst garnicht erwartest, dass er seine Frau so behandelt wie eigentlich das 08/15-Standard-Respektsverhältnis sein sollte.), heißt das nicht, dass das nicht auch ohne Religion oder vielleicht sogar erst recht ohne deren Religion gegangen wäre.
Wenn ein Muslim seine Frau wie Dreck behandelt. Welche Rechtfertigung hat er denn, wenn man ihm den Koran wegnimmt: Genau! Keine! So kann er sich selbst und allen anderen einreden: Steht so im Koran.
Das macht ihn nicht zu einem Arschloch, sondern zu einem Gläubigen.
Original von DeinENDE
Ich denke, der Ur-gedanke fast jeder Religion ist die Liebe und die Achtung der Mitmenschen. Fanatiker bringen Hass in die Welt .
Ob sie religiös motiviert sind oder nicht spielt keine Rolle.
Doch, weil die Basis falsch ist. Weil Religion uns im Innersten trifft. Weil Religion uns sagt, dass wir nie eigenständig zu moralischem Handeln, nie zu Liebe fähig sind. Und wenn wir moralisch handeln: Tun wir es, weil wir Angst vor Bestrafung haben oder weil wir es wirklich so wollen?
Und du machst etwas, das sehr einfach ist: Du sagst: Liebe ist gut, Hass ist böse und alles, was Liebe ist, ist gut. Sorry, das ist dermaßen simpel, dass es garnicht mehr anders geht. Wer produziert denn 100 % der religiösen Fanatiker? Genau! Religionen! Das ist für mich Statistik genug.
Original von DeinENDE
Die Suche nach Übersinnlichem, Irrationalem, nach (einfachen) Antworten auf unerklärlicheFragen ist nun mal ur-menschlich,
Es bezweifelt niemand diese Sehnsüchte. Ich bezweifle aber, ob es klug ist, sich diese Fragen mit falscher Phantasie zu füllen, anstatt anzuerkennen, dass wir sie nicht oder vielleicht sogar nie beantworten können.
Original von DeinENDE
die Religiosität/Spiritualität mittlerweile als Areal im Gehirn erkannt.
Das zu leugnen ist auch ziemlich Irrational.
Das hat wirklich niemand hier geleugnet. Niemand leugnet, dass es Gehirnareale gibt, welche u.a. für Religiösität zuständig sind. Ich habe nie behauptet, dass Religiösität außerhalb des Gehirns stattfinden. Ganz im Gegenteil bin ich derjenige, der hier x-mal erklärt hat, dass wir bereits (mit ziemlich hoher Sicherheit) wissen, dass der Sitz unseres Bewusstseins im Gehirn ist und nicht außerhalb zu finden ist.