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Existenz Gottes

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PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Original von SanWogi

Wenn jeder gescheiterte sich umbringen würde hätten wir ne viel bessere Gesellschaftsentwicklung.

Das kann doch nicht dein Ernst sein. Jeder scheitert mal in einer ihm wichtigen Sache, manche auch richtig fies, aber ich bewundere Leute, die dann was neues versuchen. Ich glaube, die geben der Gesellschaft viel mehr als Feiglinge, die sich wegen ihrer Hoffnungslosigkeit umbringen oder gar Amok laufen.

Dann waren sie aber nur fehlgeleitet. ;)


Antwort
Zitat
Aristot3les Themenstarter
Aristot3les
Beigetreten: 25.06.2012
Oldschool Grinder

Original von SanWogi

Wenn jeder gescheiterte sich umbringen würde hätten wir ne viel bessere Gesellschaftsentwicklung.

Das kann doch nicht dein Ernst sein. Jeder scheitert mal in einer ihm wichtigen Sache, manche auch richtig fies, aber ich bewundere Leute, die dann was neues versuchen. Ich glaube, die geben der Gesellschaft viel mehr als Feiglinge, die sich wegen ihrer Hoffnungslosigkeit umbringen oder gar Amok laufen.

Ist es obv auch nicht.


Antwort
Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat
Aristot3les Themenstarter
Aristot3les
Beigetreten: 25.06.2012
Oldschool Grinder

powergamer, welche noch nie einen Downswing hatten
:P


Antwort
Zitat
PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Original von Aristot3les
powergamer, welche noch nie einen Downswing hatten
:P

Ich bin außen vor ... ich bin Gott.


Antwort
Zitat
Aristot3les Themenstarter
Aristot3les
Beigetreten: 25.06.2012
Oldschool Grinder

Original von PowerGamer

Original von Aristot3les
powergamer, welche noch nie einen Downswing hatten
:P

Ich bin außen vor ... ich bin Gott.

oh nein es gibt ihn doch ;(

wird langsam bbv style :P


Antwort
Zitat
Aristot3les Themenstarter
Aristot3les
Beigetreten: 25.06.2012
Oldschool Grinder

ok in before

Original von Aristot3les

wird langsam bbv style :P

langsam?


Antwort
Zitat
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

Original von HeilLoki
....
@ alle

Mal ehrlich! Wenn man mal die letzten 2-3 Seiten durchliest: Bin ich hier das Problem oder liegt es am von mir vermuteten Dauertrolling von backspin, dass hier keine sinnvolle Diskussion mehr zustande kommt? (Für backspin-ähnliche: Das ist eine Fragestellung, keine Feststellung!)

Da OP gerade anwesend ist, kannst ja mal einen Mod darum bitten hier eine Umfrage zu erstellen.

So, bin auch schon wieder weg....


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von Aristot3les

Original von PowerGamer

Original von Aristot3les
powergamer, welche noch nie einen Downswing hatten
:P

Ich bin außen vor ... ich bin Gott.

oh nein es gibt ihn doch ;(

wird langsam bbv style :P

Langsam? Es ist schon seit mehreren Seiten nicht mehr wirklich sinnvoll, was hier abgeht.


Antwort
Zitat

alles was war...
alles was ist...
alles was wird...
du und ich...
sind sternen staub !!!


Antwort
Zitat
Aristot3les Themenstarter
Aristot3les
Beigetreten: 25.06.2012
Oldschool Grinder

Original von Witchfog
alles was war...
alles was ist...
alles was wird...
du und ich...
sind sternen staub !!!

Der Gedichte Thread ist weiter unten:spade:


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Antwort
Zitat
SanWogi
Beigetreten: 02.07.2008
Oldschool Grinder

jo, hätte mich auch gewundert, wenn hier was klares bei rausgekommen wäre. Das Thema ist auch zu groß. Interessant waren imo u.A.

a) Metawissenschaften (Was in Bezug auf Gott ist überhaupt mit welcher Wissenschaft zu beweisen? Wer muss hier wem etwas beweisen? )
b) Neurotheologie ("Gott im Gehirn" - Hirnschaden, Trick der Evolution oder Hinweis auf einen "echten" Gott?)
c) soziologische Aspekte von Glauben/Religion. Gemeinsame Werte, aber auch schädlicher Macht und Einfluß von Religionsgemeinschaften bzw. deren Führern.
d) Psychologie des Glaubens (Glaube hilft über Krisen hinweg, macht psychisch stabiler, kann aber auch gefährliche Illusion sein, pathologisch Fanatismus und Aberglauben)


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von SanWogi
...

b) Neurotheologie ("Gott im Gehirn" - Hirnschaden, Trick der Evolution oder Hinweis auf einen "echten" Gott?)

...

d) Psychologie des Glaubens (Glaube hilft über Krisen hinweg, macht psychisch stabiler, kann aber auch gefährliche Illusion sein, pathologisch Fanatismus und Aberglauben)

Da habe ich bereits einige guteBeispiele gebracht. Ich empfehle hier eine Videoserie, die einige interessante psychologische Konzepte aufzeigt:

Psychology of Belief
(Teil 1/10)

oder ein Vortrag von Dr. Andy Thomson:

Why we believe in gods

oder von Dr. Michael Shermer (Vortrag an der Uni Melbourne)

The believing brain

Kurzvortrag von Shermer bei TED:

Why people believe strange things

Shermer über "außerkörperliche" Erfahrung (Experiment inside; Nur relevant für Freunde des "Nahtoderfahrung beweist Seele"-Unfugs):

Out of body Experiment


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

@ backspin

Gottglaube korreliert auffällig mit "nicht so tollen" Verhaltensweisen (zB in den USA):

Ja, ich weiß "Correlation does not imply causation".


Antwort
Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat
SanWogi
Beigetreten: 02.07.2008
Oldschool Grinder

Hehe, der IQ in Nevada und Kalifornien sagt uns aber auch etwas über den Einfluß von Glücksspiel und Drogen
Insgesamt ist die USA sehr religiös, auch in Massachusetts sind fast die Hälfte der Einwohner Katholiken. Von daher würde ich die Statistik dahingehend interpretieren, dass insbesondere der für Fanatismus berüchtigte Bible Belt schlecht abschneidet. Wäre noch interessant, das Bildungsniveau mit einzubringen, aber ich denke, das ist ein sehr wichtiger Faktor.
Interessant ist, dass Utah (Stichwort: Mormonen) sich doch recht ansehnlich platziert.


Antwort
Zitat
generalerror
Beigetreten: 21.09.2007
Elite Grinder

Original von Bliss86
Solche Betrachtungsweisen sind halt ziemlich irrevelant, weil es keinen Unterschied macht, ob man nun Zufall hat, oder einen Gott, der dafür verantwortlich ist und wir dann Zufall nennen.

Meinetwegen kann man sich über einen Gott Gedanken machen, der bisher nix anderes gemacht halt als das Universum entstehen zu lassen und sich danach rausgehalten hat. Ist aber auch irrevelant und bringt uns keine neue Erkenntnis.

Außerdem übst du mit einer solchen Vorstellung ja keinen Effekt auf andere Leute aus, denn einem solcher Gott kann es wohl vollkommen egal sein, was du über Schwule denkst. Tust du das doch, wird es wieder kritisch..

Ja, und genau da drauf will ich auch hinaus. Meine Definition Gottes besagt, dass er quasi Schöpfer des Urknalls ist, also alle nötigen Variablenfelder dafür ausgefüllt und dann das Programm "Universum" gestartet hat. Und jetzt kann er noch vielleicht, oder vielleicht auch nicht, noch einige Inputs in das Programm auf Quantenebene vornehmen, wobei wir streng genommen gar nicht so genau wissen, ob es diese nondeterministischen Prozesse überhaupt gibt, oder nicht.

Natürlich macht das für den Einzelnen keinen Unterschied, ob er daran glaubt, oder nicht. Diese Definition Gottes ist für eine Massenreligion wohl untauglich, da sie für den einzelnen Gläubigen weder besonders erbaulich ist, noch ihm irgendwelche Vorteile (z.B. Versprechen auf eine transzendentale Belohnung) bringt. Daraus folgt, dass dieser Glaube auch völlig ungeeignet ist, um Macht über andere Menschen zu erlangen, oder irgend ein Wertesystem zu begründen.

Aber ich denke, dass uns diese Gottesdefinition philosophisch einen Schritt weiter bringt. Wir können nämlich jetzt sagen, dass alles, was über diese Definition hinaus geht, eine menschengemachte Hypothese ist, weil dann niemand die wahre Intention dieses Gottes kennt, ganz zu schweigen von der Frage, ob überhaupt eine Intention dahintersteht. Und wir können die psychologischen oder sozialen Vorgänge nennen, die zur Entstehung dieser Hypothesen geführt haben.

Anstatt die Gläubigen zu überzeugen, das Gesamtpaket abzubestellen (wie es die Atheisten versuchen), haben wir damit ein Mittel, um in kleinen Schritten unerwünschte Verhaltensweisen religiöser Menschen (z.B. Homophobie oder Beschneidung) aus ihrem Glaubenssystem herauszulösen, indem wir diesen Menschen aufzeigen, wer sich diese Hypothesen ausgedacht hat, an welche Personen er diese gerichtet hat (z.B. Menschen des 13. Jahrhunderts, oder einzelne Volksgruppen) und welches Ziel er damit verfolgte.


Antwort
Zitat
Aristot3les Themenstarter
Aristot3les
Beigetreten: 25.06.2012
Oldschool Grinder

Original von generalerror

Original von Bliss86
Solche Betrachtungsweisen sind halt ziemlich irrevelant, weil es keinen Unterschied macht, ob man nun Zufall hat, oder einen Gott, der dafür verantwortlich ist und wir dann Zufall nennen.

Meinetwegen kann man sich über einen Gott Gedanken machen, der bisher nix anderes gemacht halt als das Universum entstehen zu lassen und sich danach rausgehalten hat. Ist aber auch irrevelant und bringt uns keine neue Erkenntnis.

Außerdem übst du mit einer solchen Vorstellung ja keinen Effekt auf andere Leute aus, denn einem solcher Gott kann es wohl vollkommen egal sein, was du über Schwule denkst. Tust du das doch, wird es wieder kritisch..

Ja, und genau da drauf will ich auch hinaus. Meine Definition Gottes besagt, dass er quasi Schöpfer des Urknalls ist, also alle nötigen Variablenfelder dafür ausgefüllt und dann das Programm "Universum" gestartet hat. Und jetzt kann er noch vielleicht, oder vielleicht auch nicht, noch einige Inputs in das Programm auf Quantenebene vornehmen, wobei wir streng genommen gar nicht so genau wissen, ob es diese nondeterministischen Prozesse überhaupt gibt, oder nicht.

Natürlich macht das für den Einzelnen keinen Unterschied, ob er daran glaubt, oder nicht. Diese Definition Gottes ist für eine Massenreligion wohl untauglich, da sie für den einzelnen Gläubigen weder besonders erbaulich ist, noch ihm irgendwelche Vorteile (z.B. Versprechen auf eine transzendentale Belohnung) bringt. Daraus folgt, dass dieser Glaube auch völlig ungeeignet ist, um Macht über andere Menschen zu erlangen, oder irgend ein Wertesystem zu begründen.

Aber ich denke, dass uns diese Gottesdefinition philosophisch einen Schritt weiter bringt. Wir können nämlich jetzt sagen, dass alles, was über diese Definition hinaus geht, eine menschengemachte Hypothese ist, weil dann niemand die wahre Intention dieses Gottes kennt, ganz zu schweigen von der Frage, ob überhaupt eine Intention dahintersteht. Und wir können die psychologischen oder sozialen Vorgänge nennen, die zur Entstehung dieser Hypothesen geführt haben.

Anstatt die Gläubigen zu überzeugen, das Gesamtpaket abzubestellen (wie es die Atheisten versuchen), haben wir damit ein Mittel, um in kleinen Schritten unerwünschte Verhaltensweisen religiöser Menschen (z.B. Homophobie oder Beschneidung) aus ihrem Glaubenssystem herauszulösen, indem wir diesen Menschen aufzeigen, wer sich diese Hypothesen ausgedacht hat, an welche Personen er diese gerichtet hat (z.B. Menschen des 13. Jahrhunderts, oder einzelne Volksgruppen) und welches Ziel er damit verfolgte.

Trotz Wiederholungsgefahr,wer hat diesen Gott geschaffen ?Ein Gottesgott?
Ist diese deine Hypothese nicht auch notwendigerweise menschengemacht?
Da sie mit weit weniger Annahme auskommt, finde ich diese Hypothese schlüssiger als ide 0815-Vorstellung, jedoch, wieso tätigt man diese Annahme überhaupt?Als eine von vielen Hypothesen?
Dieser deistische Gott, welcher wahrscheinlich nicht mehr eingreift, interessiert er sich für eine kurzlebige Spezies am Rande der Milchstraße? Wenn ja wieso? Wenn nein wieso sollten die Menschen an ihn glauben, wenn es 1. keine Belege gibt und es ihnen 2.nicht einmal Vorteile bringt für den Fall, dass sie recht haben?


Antwort
Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat
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