Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] Kater Max

9 Beiträge
6 Benutzer
0 Reactions
948 Ansichten
AmelieS33
Beigetreten: 12.02.2010
Poker Player

Kater Max ist tot

21.01.1995 ... 26.07.2010

Ein Tier bleibt dir im Sturm treu
ein Mensch nicht mal im Wind

(Franz von Assisi)

Max von Sechseichen, ein ganz zauberhafter Hl Birmakater, wurde leider nur 15 Jahre alt. Wegen einer chronischen Darmentzündung, musste ich mich gestern von meinem geliebten Freund und Seelenwärmer verabschieden.

Wir trauern um Max

Amelie und Anastacia


8 Antworten
Alph0r
Beigetreten: 09.05.2007
BlackMember

Original von Alph0r
RIP


Mein Beileid. Wir haben auch schon mehrere Katzen verloren, die mir sehr am Herzen lagen. Aber sorry das ich frage, was erhoffst du dir von dem Post hier??
LG evilfish


Der Tod ist nichts aussergewöhnliches oder schlechtes in unserer Kultur wird damit nur so umgegangen.


AmelieS33 Themenstarter
AmelieS33
Beigetreten: 12.02.2010
Poker Player

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu essen und zu trinken, und es ist warm, es ist schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen:

Sie sind nicht mit Ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht: Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß ! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller: Es hat Dich gesehen !

Und wenn Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn in die Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben versschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.

Wie immer herrschte großes Getümmel am Fuße der Brücke.

Es waren Zweibeiner angekommen. Und die gebärdeten sich natürlich wie immer, wild.

Es ist ja auch kaum zu fassen, auf einmal wieder gesund und stark zu sein.

Schon kaum für die Vierbeiner, erst recht nicht für die Hirnleidigen Doublelegs.

"Meine Hunde, meine Hunde ..." von links stürmte ein Zweibeiner heran, durchschoss die spielenden Katzen und rannte auf drei ihm entgegenstürmende Hunde zu.

Verloren stand eine junge Frau am Rande des Nebelgürtels. Da war ein Schnobern zu vernehmen. Ein Pferd, mit stolz erhobenen Kopf und scharrte mit den Hufen. Dann fing es an zu galoppieren und verharrte mit einem neuen schnobern und Kopfwerfen vor seiner menschlichen Freundin. Er senkte sein Haupt und ließ sich liebkosen.

Als das strahlende Licht aufging und den Weg über die Brücke wies, sah man eine lange Kolonne dem Licht zustreben. Menschen gingen mit ihren Tieren auf das Licht, die Brücke, zu.

Manche hatten nur ein einziges Tier bei sich, andere ein ganzes Gefolge.

Das alles erfolgte in volkommener Stille, als würde die Welt am Fuße der Brücke den Atem anhalten.

Dann war alles wieder wie bisher. Der Nebelgürtel teilte sich oft, um Neuankömmlinge hindurchzulassen.

Das ist der Alltag....am Fuße der Regenbogenbrücke.

Nun ist so ein Regenbogenalltag ja nicht jeden Tag gleich. Es gibt da schon Ausreißer.

Manchmal kommen Tiere zur Regenbogenbrücke, die noch nicht bereit sind zur Überquerung der Brücke. Sie fühlen, das ihr Leben auf Erden unvolkommen war bzw. unvollkommen blieb.

Und, ihr werdet es kaum glauben, diese Tiere dürfen zurück. Nun ja, eigentlich wohl mehr ihre Seele.

So zum Beispiel ab dem ersten Mai ...

.... weil im Mai geboren wird!

Die ihr verloren habt ...

was ihr euer Eigen glaubtet,

für immer,

gehet schauen,

erhebet das Auge

und sehet ...

...die Wahrhaftigkeit

...die Wiedergeburt.

(Autor des amerikanischen Originals unbekannt)


AmelieS33 Themenstarter
AmelieS33
Beigetreten: 12.02.2010
Poker Player

Hallo liebe Leute,

Lachen, Scherzen, Fröhlichkeit, ja, genau das wünschen wir uns, für Trauer ist in unserer Spaßgesellschaft kein Platz.

Die Eröffnung eines Threads mit der Nachricht, dass ein Haustier gestorben ist, wirkt befremdlich.

Die Frage: " Aber sorry das ich frage, was erhoffst du dir von dem Post hier??" macht mich nachdenklich.

Philosophie und der Tod passen doch gut zusammen, wie ich finde. Warum sollten wir uns hier nicht einmal über den Tod und über Trauer unterhalten. Zugegeben, ein Thema für erwachsene Menschen die bereit sind, über ihren eigenen Schatten zu springen.

Wenn ein geliebter Mensch oder ein geliebtes Haustier gestorben ist, befinden wir uns in einer nicht alltäglichen Situation. Wir suchen nach Möglichkeiten, mit unserer Trauer umzugehen. Es gibt viele Möglichkeiten zu trauern. Die Menschen zünden Kerzen an, sprechen am Grab mit ihren Verstorbenen, sie eilen in die Kirche um zu beten, sie schalten Todesanzeigen in der Zeitung ---oder im Forum---sie sprechen über den Verstorbenen und hoffen auf Trost. ...

...Und hoffen auf tröstende Worte, auf eine stille Umarmung, auf Mitgefühl.

Der Tod ist das normalste Ereignis im Leben. Geburt und Tod, wie eng stehen sie zusammen. Mit jedem Tag, den wir durchleben, nähern wir uns ein Stückchen weiter unserem Ende. Ich bin 76 Jahre alt und habe keine Angst davor. Keiner sollte Angst haben. An eine Regenbogenbrücke zu glauben wäre schön. Geradezu fantastisch. Doch keiner weiß, was wirklich passieren wird. Ich spüre so etwas wie Liebe, wenn ich an meine Verstorbenen denke. An meinen Mann zum Beispiel, oder an meine geliebte Mutter. Oder an meinen Max. Wo ist der Unterschied? Ich sehe keinen.

Ich schicke Grüße in die Runde und bedanke mich für jede Antwort!

Amelie

...


GaiusGrobi
Beigetreten: 27.11.2008
PokerStrategist

Liebe Amelie,

mein herzliches Beileid sei Dir ausgesprochen.

In unserer Familie ist auch eines unserer Haustiere verstorben.
Der Verlust eines nahestehenden Wesens, ob Mensch oder Tier, ist ein tiefgreifendes Ereignis im Leben eines jeden Menschen.

Trauer oder die Fähigkeit dazu ist allen Menschen gegeben, egal wie in den einzelnen Kulturen der Tod verarbeitet wird. Keiner lacht sich schief und macht party all day long, wenn ein Nahestehender verstirbt. Widerlegt mich, pics und so.

GG


AmelieS33 Themenstarter
AmelieS33
Beigetreten: 12.02.2010
Poker Player

Herzlichen Dank, GaiusGrobi, für deine mitfühlenden Worte.

Liebe Grüße und auch von mir mein Mitgefühl an dich, für den Verlust eines Tieres.
Das geht nicht spurlos an einem vorüber. Da muss man erst einmal durch.

Amelie


Teilen: