Ich versuche dir die "Notwendigkeit" der Bet am Flop aus einem anderen Standpunkt zu schildern:
1. Ich suche immer vor einer Bet am Flop mit einer guten Made Hand wie Toppair, 2nd Pair, Overpairs, Set, Twopair oder so nach deutlich schlechteren Made Hands, die meinen Einsatz mitgehen können.
AQ, KQ, JQ, Q9s, ATs, KTs, JTs, T9s fallen mir dabei direkt ins Auge.
2. Danach schaue ich mir an, ob er viele Draws gibt und richte daran meine Betsize aus. Je mehr Draws es gibt, desto größer solltest du im Schnitt setzen
=> Flushdraw -> ja
=> Straightdraw -> ja
Ein erster Ansatzpunkt für mich ist
1/2 bis 2/3 Pot, wenn es gar keine Draws gibt oder nur extrem wenige
2/3 bis 4/5 Pot, wenn es einen Draw gibt
Potsize, wenn es mehrere Draws gibt
Der Grund dafür ist simpel - einerseits gibt es auf solchen Boardstrukturen mehr Möglicheiten für den Gegner zu callen (weil er er vielleicht den Draw selber hat) und anderseits wird er oft bereit sein mit seinen Made Hands einen großen Pot zu spielen, weil er glaubt das du den Draw hast.
3. Das würde heissen, dass du im Prinzip zu einer Potsizebet tendieren solltest. In dieser Hand gibt es jetzt aber noch einen Faktor und zwar deine eigene Hand
=> dadurch das du A:d hälst blockierst du alle Nutflushdraws (der Gegner kann den Nutflushdraw also gar nicht mehr alten) und er wird aufgrund deiner AA Hand auch seltener eine Hand wie AJ halten können und du blockierst Outs von KJ (anstatt 8 hat KJ nur 6 Outs).
=> daher würde ich hier zu 4/5 Pot ca. tendieren.