Villain ist ein looser Freizeitspieler: 58/13, 3%3bet in den Blinds, call 66% im BB auf 400Hände - bis zu dem Zeitpunkt kein Raise oder Checkraise auf dem Flop.
Grabbed by Holdem Manager
NL Holdem $0.50(BB) Replayer
SB ($64.30)
BB ($47.95)
UTG ($66.15)
UTG+1 ($58.30)
CO ($64.85)
Hero ($50)
Dealt to Hero J♠ Q♠
fold, fold, fold, Hero raises to $1.25, fold, BB calls $0.75
FLOP ($2.75) 2♦ 8♠ 9♠
BB checks, Hero bets $2, BB raises to $4, Hero raises to $10.75, BB raises to $20
Auch wenn Villain sehr ein Freizeitspieler ist, die Flopaktion kommt nicht von Luft.
Ergo sehe ich bei ihm fast sicher ein Set. Die andere Alternative wäre AsKs - hätten wohl vor dem Flop geraist, aber vielleicht wollte er ja mal trappen.
Aber das ändert nichts am Ergebnis, dass wir gegen seine Range 2:1 hinten liegen.
Auf einmal Minraise gebe ich in dem Spot nichts gegen einen solchen Spieler, aber das zweite deutet ja schon sehr auf Stärke hin - immerhin gibt es mir ja ca. 3,5:1 und FE ist nicht vorhanden.
Meine Frage: kommt man aus einer solchen Hand noch raus?
Mathematisch gesehen kann ich 60,20$ (35,50+26,70) gewinnen und muss dafür 35,95$ (9,25+26,70) investieren. Ich bekomme also 1,72:1 fürs Geld und bin 2,1:1 hinten.
Aber: welchen Wert hat dann die Info, die ich auch bekomme, wenn es bis zum SD geht - wobei mir schon klar ist, dass ich den Spieler sicherlich nicht unendlich lange mehr sehen werde.