Da kann man noch etwas hinzufügen.
AK ist zwar eine Drawing hand. Aber du musst dir mal anschauen was dich hier preflop alles schlägt. AA KK bist du dominated, 22-QQ hast du einen Coinflip und gegen alles andere liegst du vorne und hast jemanden im besten fall dominiert.
Am Flop sieht die Sache natürlich anders aus. Dein Gegner (gehen wir davon aus des ein TAG ist) checkt zu dir hin und du hast natürlich 2 Möglichkeiten: Raise oder Check behind. Sollte das Board nicht schon so schlecht für dich aussehen das du möglicherweise schon drawing dead bist ist ein Raise hier immer profitabel. Zum einen hat in 2 von 3 Fällen dein Gegner auch nichts getroffen und sieht sich selber jetzt gegen einen Raise konfrontiert, zum anderen willst du ja selber keine schwäche zeigen. Schließlich bist du ja selber der Preflop-Raiser und kannst also auch gut ein Overpair repräsentieren.
Wie es am Turn und River aussieht ist natürlich eine andere Sache. Liegt man schon weit hinten weil der Gegner sein Set getroffen hat oder ist der Gegner schlecht und hat mit AA KK deinen raise nur gecallt...
Sicher ist, dass sollte es soweit kommen man seine Situation und Position am Turn nochmal deutlich überdenken sollte. Liegt man noch vorne oder schon deutlich hinten. Ich persönlich spiele sogar manchmal sehr weak am turn um a) die Kontrolle über den Pot zu behalten und b) zu schauen wie der gegner darauf reagiert.
Fazit es ist keine Schande AK am Flop oder einer der folgenden streets zu folden wenn man mehr action bekommt als erwartet (Stichwort Setmining). Selbst wenn man TPTK getroffen haben sollte würde ich mich in letzter Instanz auf meine Read verlassen.
Ich persönlich musste meine Erfahrungen teuer bezahlen da ich damals AK mit AA und KK fast gleichgesetzt habe.
Ich hoffe das hat ein wenig weitergeholfen und wer Fehler findet darf sie mir per Post mit einem rotem Fineliner korrigiert zuschicken.