sehr interessant welche Diskussion ich hiermit losgestoßen habe - so etwa habe ich mir das vorgestellt ♠_biggrin:
Klar ist, dass man nicht einen festen Studenlohn erwarten kann im Sinne von "ich setz mich jetzt ne Stunde an den Rechner und bin dann 10$ reicher". Daher grenze ich das Ganze noch weiter ein. 10$ Stundenlohn bei einer durchschnittlichen Spielzeit von 1,5 Stunden am Tag (es gibt auch Leute, die noch andere Sachen zu tun haben
) nach 3 Monaten. Natürlich ist die Winrate auch danach noch nicht aussagekräftig, aber es geht mir darum herauszufinden mit welcher Variante dieses Ziel am wahrscheinlichsten zu erreichen ist.
Zu der Frage warum 10$: Ich bewundere Leute die hier Graphen mit paar 100k Händen auf NL25 mit ner WR von 1BB o.ä. posten. Bei aller Liebe zum Spiel bin ich so ehrlich zu sagen: Es soll sich auch lohnen! Daher sind die 10$ eine Art Mindestlohn (kommt ja sogar ungefähr mit dem SPD Vorschlag bzgl. Mindestlohn hin
). Ginge es mir nur um den Spaß am Spiel wäre ich mit ein paar Kumpeln und kühlem Bier besser dran.
Daher auch mittelfristig im Ausgangspost: Am Anfang ggf. weniger aufgrund mangelnder Skills und damit verbundener Fehler und später - vorausgesetzt man rockt das entsprechende Limit ggf. mehr bis zum Wohlfühllimit.
Daher auch mein Beispiel mit NL1k. Ich bin nicht mehr der Jüngste hier und habe zu Geld wohl eine andere Einstellugn als die 20 Jährigen unter euch mit 6 oder 7 stelliger BR, die diese Summe dann nicht mehr juckt. Mein Wohlfühllimit liegt mit ziemlicher Sicherheit darunter und meiner Meinung nach ist es dann die Kunst dieses zu finden und dann auch zu akzeptieren um dann auch Cashouts durchführen zu können und den Gewinn ggf. anderswo anzulegen. Wenn ich diesen Punkt verpasse und nicht ein begnadeter Pokerspieler bin, werde ich ja früher oder später - gemäß dem Peter-Principle - meine Winnings besseren Spielern donaten. Dazu habe ich dann ehrlich gesagt aber keine Lust.
Know your limits!