Private Meinung:
Die erste Transaktion hat ja beim Kauf der "Chips" stattgefunden, wenn dann hat es ja hier den Fraud gegeben.
Was wäre denn gewesen, wenn das "Originalgeld" hinterher wieder verloren worden wäre oder sich weiter im System über 15 - 20 Ecken verteilt hätte? Wenn OP z.B. nen Downswing ereilt hätte und dann 200 K am selben abend wieder an ein oder zwei Tischen verloren hätte? Und wenn diese Gewinner dann vielleicht wieder verloren hätten? Es ist ja nicht unrealistisch, dass sich das Geld gerade beim Multitablen schnell über mehrere Empfänger verteilt und weiterverteilt. Will man dann 50 Accounts rückabwickeln? Vor allem wäre dann ja die Frage "Welches Geld welches" ist. Nimmt man an ein Spieler hat 200 K Bankroll und 200 K gewinnt er gegen den Betrüger. Danach verliert er wieder 200 K. Hat er dann seine alten 200 k verloren oder die, die er gerade gewonnen hat?
Und was passiert, wenn er 300 k verliert und nur noch 100 K über sind? Schuldet der Spieler der Plattform dann 100 K? Wohl kaum.
Imho hat der Skin/das Netzwerk beim Cashin die Verpflichtung zu prüfen ob alles ok ist. Wenn man dann mit den virtuellen Chips am Spielbetrieb teilnimmt, muss man den Gewinnern das Geld auch geben.
Genau so läuft es ja auch im richtigen Leben. Wenn ich in Hamburg in der Spielbank bei den ganzen Gangstern am Tisch sitze und Poker spiele wird mir der Gewinn auch nicht wieder weggenommen, wenn sich rausstellt, dass einer von denen am Vorabend ne Bank klargemacht hat. Selbst wenn sie ihn vom Pokertisch wegverhaften würden kann ich mir nicht vorstellen, dass alle Mitspieler Ihre chips abgeben müssten, bzw. das Geld würden die auf jeden Fall von der Spielbank erhalten.
