Original von ownage4u
Original von Shiyanying
Nettes Interview. eEnke, du wirst durch deinen Anwalt dank der Rechtslage im Gibraltar Code relativ schnell von WH hören, da eine Beschwerde bei der Regulierungsbehörde bei soviel Geld echt teuer werden könnte.
Gutes Interview by the way. Vielleicht bin ich innerhalb der nächsten 4 Jahre ja auch soweit, dass wir uns da oben mal treffen, Headsup ist auch mein Lieblingsgame, da gehts mir genau wie dir
kannst du mir erklären, wieso es teuer für wh wird wenn ich mich bei der regulierungsbehörde beschwerde und inwiefern das vom geldbetrag abhängt? wäre cool, wenn du da mehr zu schreiben könntest oder war das nur eine vermutung?
Es ist eine Vermutung die von der Einzelfallentscheidung abhängt.
Wie ich aber vorher schonmal geschrieben hatte, obliegt nach dem Gibraltar Law Code dem Anbieter mit der Lizenz die Sicherung seiner Angebote.
Weiterhin ist der Passus gestrichen worden, in dem es darum ging, dass Gambling Schulden nicht eingeklagt werden können. Dieser gilt in Gibraltar nicht.
Damit gibt es zwei Dinge, die interessant sind aus meiner Sicht:
WH hat es nicht geschafft, das Spiel sicher zu machen, ist aber per Gesetz mit seiner Lizenz dazu verpflichtet. (Die genaue Stelle war in irgendeinem meiner anderen Posts, weil ich das Thema interessant fand, mit Quellenangabe aus dem Gibraltar Gesetz)
D.h. man könnte nun davon ausgehen, dass die Regulierungsbehörde hier, solltest du Geld verlieren, eine empfindliche Strafe aufdrückt, da der Anbieter hier den Anforderungen der Regulierungsbehörde und damit dem Gesetz NICHT nachgekommen ist. Einen Anbieter jucken keine 10.000€, eine Strafe ist im Normalfall im Wirtschaftsbereich zwar empfindlich, aber nich zerstörerisch. D.h. man will, dass das Unternehmen weiter Steuern zahlt. Als Beispiel für empfindliche Wirtschaftsstrafen kann man sich die Kartellstrafen anschauen. Ca. 360 Millionen Euro bei ArcelorMittal, ungefähr 10% des Profits.
So hoch wird es nie im Leben werden, aber man muss seinen Shareholdern erstmal erklären, wieso man sowas nicht aussergerichtlich geregelt hat. Wenn Strafen drohen, sind Unternehmen unglaublich schnell dabei, Vergleichsfälle zu produzieren. Vom Kartellrecht mal abgesehen, wo es nie einer gewesen ist
Die einzigen, die bisher so eine Strafe mal kassiert haben, sind imho bwin.party, die 100 Millionen USD abdrücken durften...
Weiterhin kannst du eben deine Gelder einklagen, da das Gibraltar Gesetz dies eindeutig zulässt. Bei Stars auf der Isle of Man hättest du da direkt mal Pech, weil es in UK eben NICHT möglich ist.