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[Geschlossen] 2+2 Thread: Ermittlungsverfahren gegen Pokerspieler

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schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007
Oldschool Grinder

Original von PaulDusel

Original von schmandbacke

Original von PaulDusel

Original von schmandbacke
also ich find die panikmache und aussagen das es ja völlig bescheuert ist >10k aufs konto auszucashen schwachsinnig. das stellt normalerweise kein problem da, nur weil man mal 5 stellig auscasht kommt die bank noch lange nicht auf die idee das irgendwelchen behörden zu melden.
ich denke bei dem kerl spielen viele dumme faktoren zusammen und wahrscheinlich waren da noch ein zwei sachen die noch nicht komplett kommuniziert wurden.

Soweit ich weiß MÜSSEN Banken Geldtransfers über 15k melden. Um Geldwäsche o.ä. vorzubeugen.

ich zitier mal wiki:
Überwachungs- und Meldepflichten

Die Überwachungs- und Meldepflichten von Banken, Versicherungen etc. sind im Geldwäschegesetz geregelt.

Unabhängig und scharf zu trennen von der Verpflichtung zur Erstattung einer Verdachtsanzeige besteht die Pflicht, ab einem Betrag von 15.000 Euro den Einzahlenden zu identifizieren und die Transaktion aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung als solche wird nicht weitergegeben, sondern muss sechs Jahre lang aufbewahrt werden.

Sollten Personen von Beamten des Zolls oder der Bundespolizei (alt: Bundesgrenzschutz) zum Beispiel an einem Flughafen angehalten werden, sind sie gemäß § 12a Abs. 2 ZollVG (Zollverwaltungsgesetz) auf Befragen verpflichtet, Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel von 10.000 EUR oder mehr (bis 15. Juli 2007: 15.000 EUR) anzuzeigen. Bei einer Falschanmeldung handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit (§ 31a ZollVG), die auch einen Verdacht auf Geldwäsche begründen kann (§ 261 StGB). Bußgeld kann gemäß § 31a Abs. 2 ZollVG bis zur Höhe von einer Million Euro verhängt werden. (Bis 15. Juli 2007: von einem Viertel der nicht angemeldeten Summe bei fahrlässigem Verstoß über die Hälfte der Summe bei vorsätzlichem Verstoß bis zur gesamten Höhe der nicht angemeldeten Summe bei Vorliegen eines besonders schweren Falls)

Daneben normiert § 12a Abs. 1 ZollVG in Verbindung mit der Verordnung (EG) 1889/2005 seit dem 15. Juli 2007 die Pflicht beim Bargeldverkehr aus oder in den EU-Wirtschaftsraum, Bargeldbestände über 10.000 Euro vorher schriftlich anzumelden. Bei Verstößen kann gemäß § 31b Abs. 2 ZollVG ebenfalls ein Bußgeld bis zu einer Million Euro verhängt werden.

Auch Spielbanken werden im Geldwäschegesetz als meldepflichtige Institute genannt. Diese müssen bei Abgabe von Spielmarken im Wert von 1.000 Euro oder mehr an ihren Kunden bei diesen der Identifizierungspflicht nachkommen. In Bezug auf Spielbanken und Geldwäsche bestehen häufig starke politische Einflüsse.

edit: diese ganze geldwäschegeschichte betrifft vor allem bareinzahlungen.

Ist ja nett zitiert von dir, aber ich blick bei den ganzen verwaschen Formulierungen und Paragraphen blabla nicht wirklich durch. Betrifft vor allem bar Einzahlungen...soll heißen? "Vor allem" ist jetzt nicht so konkret.

Ich werde mir wegen sowas natürlich keine unnötige Panik machen, aber interessieren tut es mich schon.
Kann jemand mal den ganzen Paragraphen wirrwarr für nen normal Sterblichen verständlich zusammenfassen? Ich hab den Anschein das geht irgendwie nicht....

ok kurz zusammengefasst, überweisungen über 15k werden gespeichert, aber nicht weitergegeben. wenn genau nachvollziehbar ist welche wege geld genommen hat ist geldwäsche ja auch ziemlich schwer, deswegen betrifft das halt vor allem bareinzahlungen wo man das nicht so ohne weiteres nachvollziehen kann woher das gel kommt.

aber um geldwäsche oder steuerhinterziehung geht es in dem fall heri ja auch garnicht, was ich ziemlich komsich finde.
naja ich hoff wirklich das die story vernünftig aufgeklärt wird, ich glaube aber wirklich nicht das der normale highroller angst beim cashout haben muss.


Original von BoPer
McS:"Beim Bruttoprinzip werden wohl alle Deposits und Cashouts zusammengezählt!"

das würde ich anzweifeln wenn wir es mal bei einer normalen straftat z.B drogenhandel uns anschauen: jemand kauft für 1k drogen und verkaufts sie für 1,5k. dann müsste ja nach seiner rechnung deposit=drogenkauf + cashout=geld aus verkauf sind zusammen 2,5k und somit darauf dann der verfall angeordnet werden. in der praxis wird aber die gewinnabschöpfung nur auf 1,5k angeordnet werden.

Macht der Drogendealer nicht aber nur 500 +, wäre dann ja auch ziemlich unfair :]
Glaue aber auch nicht das es mit den Deposits und Cashouts so gehandhabt wird, andererseits beim Staat weiß man nie.


Original von Kalzino

Original von BoPer
McS:"Beim Bruttoprinzip werden wohl alle Deposits und Cashouts zusammengezählt!"

das würde ich anzweifeln wenn wir es mal bei einer normalen straftat z.B drogenhandel uns anschauen: jemand kauft für 1k drogen und verkaufts sie für 1,5k. dann müsste ja nach seiner rechnung deposit=drogenkauf + cashout=geld aus verkauf sind zusammen 2,5k und somit darauf dann der verfall angeordnet werden. in der praxis wird aber die gewinnabschöpfung nur auf 1,5k angeordnet werden.

Macht der Drogendealer nicht aber nur 500 +, wäre dann ja auch ziemlich unfair :]
Glaue aber auch nicht das es mit den Deposits und Cashouts so gehandhabt wird, andererseits beim Staat weiß man nie.

nee nach dem recht macht er 1500 gewinn anschaffungskosten können nicht gegen gerechnet werden. ist ja keine steuererklärung ;)


joosP
Beigetreten: 26.04.2007
BlackMember

ich finds ehrlich gesagt schon ganz schön beängstigend :(


Denz
Beigetreten: 16.01.2005
Elite Grinder

Original von joosP
ich finds ehrlich gesagt schon ganz schön beängstigend :(

wie hast du dir das denn vorgestellt? das man bis in alle ewigkeit nach belieben auscasht und nichts passiert?

Das es irgendwann kommen wird war klar...auf der anderen Seite ist es nun auch eine Chance da ein Verfahren ja immer auch (für uns) positiv ausgehen kann...gerade mit nem Top Anwalt und der Pokerlobby im Rücken.


b10w
Beigetreten: 04.04.2007
Elite Grinder

Das vermeintliche Opfer hat sich einfach nur unglaublich dumm verhalten, wenn nicht noch wesentlich mehr dahinter stecken sollte. Eigentlich hat nur noch gefehlt, dass er in einem Porsche mit PokerStars-Airbrush und bekleidet in einem "lol deutscher staat, mach isch krass steuerfrei geld mit online poker" T-Shirt in eine Polizeikontrolle rast.. :rolleyes:


taschenbillard
Beigetreten: 08.10.2007
PokerStrategist

Original von schiep

Original von taschenbillard
Tut mir leid, hab jetzt nur die erste und letzte Seite gelesen und habe nirgendwo ein Anzeichen erkennen können, dass die Story wahr ist.

Klingt in meinen Augen äußerst unrealistisch.

Bitte meinen Post lesen, ich schrieb extra "auf den letzten Seiten". Der gescamte Typ kennt anscheinend nasr, ein Typ von 2+2 kennt nasr und hats bestätigt, ich kenne nasr auch vom sehen und zig weitere psler auch. Dieser Mod hat auch nirgendwo widersprochen und McSeafield indirekt bestätigt. Story scheint also wahr zu sein.

Am Anfang dacht ich halt das gleiche wie ihr aus offensichtlichen Gründen.

Naja, so wie OP verfasst ist, habe ich leider keine Lust mich durch alle Seiten auf der Suche nach einem Indiz für die Echtheit der Geschichte durchzuklicken.

Und auch das Indiz, welches du ansprichst wiegt die ganzen unrealistisch scheinenden Punkte im OP i.m.A. nicht auf. Da steht ein Indiz gegen viele Anzeichen.

Aber ich wart einfach mal ab. Entweder wir lesen in ein paar Tagen, dass alles eine Ente war. Falls nicht, kann ich mich immer noch mit dem Thema beschäftigen. Ich würde ich jetzt nicht gleich in Panik verfallen.


hartiedd
Beigetreten: 08.02.2007
BlackMember

Ich denke auch das es def. Stimmt Siehe Seite 7 auf den 2+2 Tread und Schiep Erzählt hier kein Bullshit !!!


Faldos
Beigetreten: 13.03.2007
Elite Grinder

ich hab den kompletten 2+2 Thread durchgelesen und muss sagen, dass ich auch weiter skeptisch bleibe. Gibt einfach sehr viele Ungereimtheiten an der geschichte...

Bevor man daraus irgendwelche Konsequenzen für sich ableitet oder das jetzt so groß ernst nimmt, sollte man erstmal abwarten wie sich das jetzt entwickelt.

fände es auf jeden Fall auch gut, wenn da jemand vom pokerstragyteam dranbleibt und versucht an genauere infos zu kommen. Das ganze ist ja auch für ps in gewissem Maße geschäftsschädigend, wenn es sich als wahr herausstellt


Ist schon etwas beaengstigend, ich bin schon ausgewandert und hoffe das ich dadurch keine probleme kriegen koennte wenn ich auf mein D konto auscashe. aber nicht schoen sowas zu hoeren.

@all die meinen sie wissen alles besser und spielen gerade mal die micros

haltet doch endlich mal eure fresse, ich kann es echt nicht mehr lesen, wenn man im jahr 250k winnings macht, hat man das nicht alles aufm poker account liegen, und kommt mir nicht mit der nettelercard, oder habt ihr 200k unter eurem kopfkissen liegen.


Ich glaube nicht, dass es ein Fake ist. Aber so Fälle sind dann meist doch eher mit Vorsicht zu genießen, siehe "Blondi" oder wie diese Roulettetussi damals hieß. Ich tippe einfach mal, dass die Geschichte nen wahren Kern hat, aber der Betroffene wissentlich/unwissentlich einige wichtige Details verschweigt..


wieso wird immer direkt alles in 90% der postings angezweifelt etc.? Wartet doch einfach erstmal was dabei rauskommt, dann kann man sich immer noch ein urteil bilden....genau wie es im titan-thread war: erstmal eine große welle lostreten mit threads in sämtlichen foreneinträgen usw...und am ende klärt sich alles auf..


Powaaah
Beigetreten: 20.01.2007
Oldschool Grinder

Ein guter anwalt würde vor gericht wahrscheinlich versuchen die stellung von poker als glücksspiel zu diskreditieren und als strategiespiel zu profilieren. Denn das ist eigentlich der kernpunkt. Den müsste man angreifen. Jeder vernünftig denkende richter und das sollten sie eigentlich sein, würde erkennen das es beim poker nicht um glück geht. Ich würde als betroffener sowas von keiner angst davor haben. Das einzige was mich stören würde, wäre das finanzamt das steuern fordern könnte.


kanalratte
Beigetreten: 27.03.2005
Oldschool Grinder

Einmal mehr bin ich froh Schweizer zu sein .
Hier kann man höchstens wegen Steuerrechtlichen Gründen dran kommen und als pro sollte man auch so ehrlich sein und Steuern zahlen imho.


Denz
Beigetreten: 16.01.2005
Elite Grinder

Original von Powaaah
Ein guter anwalt würde vor gericht wahrscheinlich versuchen die stellung von poker als glücksspiel zu diskreditieren und als strategiespiel zu profilieren. Denn das ist eigentlich der kernpunkt. Den müsste man angreifen. Jeder vernünftig denkende richter und das sollten sie eigentlich sein, würde erkennen das es beim poker nicht um glück geht. Ich würde als betroffener sowas von keiner angst davor haben. Das einzige was mich stören würde, wäre das finanzamt das steuern fordern könnte.

Das ist doch irrelevant wenn das Gesetz Poker im Moment nunmal verbietet. Wäre genauso wie wenn man argumentiert Cannabis sollte doch legal sein...da wandert man atm auch in den knast wenn man ne Riesenmenge handelt.


Alle ps.deler sollten zusammenlegen n topanwalt kontaktieren und n exempel statuieren (oder wie mans nennt.) =) discuss


Powaaah
Beigetreten: 20.01.2007
Oldschool Grinder

Original von Denz

Original von Powaaah
Ein guter anwalt würde vor gericht wahrscheinlich versuchen die stellung von poker als glücksspiel zu diskreditieren und als strategiespiel zu profilieren. Denn das ist eigentlich der kernpunkt. Den müsste man angreifen. Jeder vernünftig denkende richter und das sollten sie eigentlich sein, würde erkennen das es beim poker nicht um glück geht. Ich würde als betroffener sowas von keiner angst davor haben. Das einzige was mich stören würde, wäre das finanzamt das steuern fordern könnte.

Das ist doch irrelevant wenn das Gesetz Poker im Moment nunmal verbietet. Wäre genauso wie wenn man argumentiert Cannabis sollte doch legal sein...da wandert man atm auch in den knast wenn man ne Riesenmenge handelt.

Nein ist es nicht! Denn das gesetz besagt nicht das onlinepoker verboten ist, sondern das illegales glücksspiel über nicht in deutschland lizensierte seiten verboten ist. Wenn du also nachweist das poker kein glücksspiel ist fällt es gar nicht unter das gesetz.


swerch
Beigetreten: 03.02.2006
PokerStrategist

Ich denke um die Sache vollständig bewerten zu können, fehlen einfach einige Daten. Zumindest fehlen sie hier im Thread.
Bspw. ob er Student ist, ob er Arbeitslosengeld oder Hartz4 bezieht, ob er deutscher Staatsbürger ist oder nicht.
Er wäre ja nicht der erste in D der mit Poker ordentlich Geld gemacht hat, und davon auch einiges ausgecasht hat.
Ich kann mir zumindest vorstellen, dass er anderweitig auffällig gewesen ist und so die Fahnder auf ihn aufmerksam geworden sind.


ob poker ein glücksspiel ist oder nicht spielt wahrscheinlich nicht so eine grosse rolle wie sich das viele wünschen, siehe hier: http://www.dr-bahr.com/news/news_det_20080512115359.html

als fazit bleibt eigentlich nur, das der bereich onlinepoker bei weitem nicht so grau ist wie viele das darstellen.


schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007
Oldschool Grinder

mich nervt diese geheimnisstuerei im anderen thread. das einzige was interessant wär ist wie sie überhaupt auf ihn als glückspieler gekommen.das prüfen seiner ganzen konotaktivitäten kommt ja erst danach. also das ist meiner meinung nach der knackpunkt, das auscashen großer geldbeträge ruft noch lange keine behörden auf den plan.
wenn man geld von pokerseiten oder mb auszahlt ist ja ganz klar woher das kommt und das ist alles was die bank interessiert, das sie genau weiß woher das geld kommt. das ist immer gegeben und damit hat sich das thema für die erledigt. er muss irgendwie anders auf sich aufmerksam gemacht haben und so wie der thread sich da entwickelt befürchte ich bleiben am ende nur vermutungen stehen.
interessant und wichtig ist das thema sicher, aber ich würd wie gesagt deswegen keine panik vorm auscashen haben.


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