@Thema2 des Threads: wenn ich so darüber nachdenke, finde ich einen zinsfreien Bildungskredit eigentlich auch eine gute Idee, sofern gute Leistungen im Studium auch belohnt werden (wie es das auch derzeit schon beim Bafög gibt), da dieser dann motiviert, das Studium schnell und auch erfolgreich abzuschließen. Allerdings müsste natürlich an irgendeiner Stelle ein Riegel vorgeschoben werden, um zu verhindern, dass Leute, die das Geld eigentlich gar nicht nötig haben, aus dem zinsfreien Kapital Profit schlagen, wobei das auf der anderen Seite nur sehr begrenzte Beträge für den Einzelnen sind...
@Topic: ich finde es etwas voreilig, den OP hier einfach blind zu verurteilen. Ich finde, er steckt hier in einem legitimen Dilemma: Um sich sein Studium vom Pokern zu finanzieren, wäre NL100 die absolut unterste Grenze, auf der das wirklich möglich ist, wenn man nicht gerade Full Time spielt. Da man dafür eine gewisse Bankroll benötigt und 20-30 Stacks einfach nicht ausreichen, wenn man langfristig vom Pokern leben will, ist es schlichtweg unmöglich, bei einem Vermögen (inkl. BR) von bspw. 5000-6000 Euro zu sagen "gut, ich verzichte auf das Bafög, ich lebe vom Pokern". Die andere Alternative ist, "ehrlich" zu bleiben, Bafög zu beantragen und mit dem Pokern aufzuhören. Was soll jetzt besser sein? All diejenigen, die immer rufen "wer beim Pokern Geld auscasht und Bafög bezieht, ist ein Betrüger" sollten mal nachrechnen, wie viel BR man wohl benötigt, um langfristig bspw. 600 Euro pro Monat zur Verfügung zu haben und auch eine Durststrecke von ein paar Monaten überstehen zu können. Ich würde sagen, $10k sind Minimum.