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Glücksspielstaatsvertrag 2021

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GTObeatme
Beigetreten: 22.07.2011
Oldschool Grinder

Original von Mizzzzz

Original von gorbatsh0ve
(...) Was mich aber wundert, ist dass wir bisher keine Benachrichtigung erhalten haben wie es mit PokerStars weitergehen soll.

Angesichts dessen, was man dort (bei Stars) mittlerweile "Support" nennt, kann dich das nicht wirklich wundern;
welcher Wert dort Pokerspielern zugeordnet wird, zeigen sie jeden Tag überdeutlich durch ihr Verhalten auf!
Sie sch****en drauf!

naja
stars hat auch diesen sh client bereits seit jahren einwandfrei am laufen
also dass sie spielerschutz und regulierungen nicht befolgen, wie es impliziert wird um das einfach jetzt durchzudrücken, wird man ihnen nicht zb vorwerfen können.
das gesetz ist halt noch nicht mal unterzeichnet, geschweige denn in kraft. als druckmittel für die anderen anbieter mag das reichen, bei stars aber vlt halt nicht
:thinking:


Antwort
Zitat
GrossKhan
Beigetreten: 18.01.2007
PokerStrategist

Original von Heikogen

Original von MLP123

Original von meistermieses
Ok, angenommen man reicht Klage ein, was könnte man als Spieler rechtlich gesehen vorbringen?
- Verstoß gegen DSTGVO wegen der Datenspeicherung. Es fehlt am Erfordernis? Mögliches Profiling ist ein Problem?
- Wettbewerbsnachteil gegenüber Pokerprofis aus anderen EU-Ländern? (Diese dürfen mehr Tische spielen und haben mehr Traffic?) Vielleicht Freizügigkeit? (Ich darf ja nicht durch meinen Wohnort benachteiligt werden?)

Was sonst noch?

Das Problem ist ja nicht die Regulierung sondern wie diese aussieht. Ich wäre mit jeder Regulierung zufrieden, die uns nicht gegenüber anderen EU-Ländern benachteiligt.
Wo Klage einreichen? Zunächst beim Bundesverfassungsgericht? (DSTGVO ist ja ne deutsche Sache) oder direkt beim europäischen Gerichtshof?

So eine Klage ist ja halbwegs schnell geschrieben, vor allem weil das Gesetz ja noch nicht verabschiedet ist oder und erst geklagt wird, wenn es durch ist.
Auf informellem Weg wird ja eh nix mehr gehen, bleibt die Klage als einzige Möglichkeit. Optimalerweise wäre es, wenn die Pokeranbieter selbst klagen. Davon gehe ich aber nicht aus.

Gegen was willst du konkret klagen?

Laut dem Artikel von isa-guide.de haben nicht nur die Dienstleister ein Recht auf Dienstleistungsfreiheit in der EU sondern auch wir Bürger haben das Recht einen Dienstleister in der EU auszusuchen. Durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag und deren Regulierung bzw. der Vergabe von Konzession wird uns diese Möglichkeit genommen. Ich darf mir schließlich die Firma, die mir die Dienstleistung "Gambling" zur Verfügung stellt schon selber aussuchen.

Du vergisst aber, dass einzelne EU Staaten diese Dienstleistungsfreiheit leider einschränken dürfen, zum vermeintlichen Schutz ihrer Bürger.


Antwort
Zitat
Mizzzzz
Beigetreten: 20.08.2019
PokerStrategist

Original von BradNitt

Original von Mizzzzz

Original von gorbatsh0ve
(...) Was mich aber wundert, ist dass wir bisher keine Benachrichtigung erhalten haben wie es mit PokerStars weitergehen soll.

Angesichts dessen, was man dort (bei Stars) mittlerweile "Support" nennt, kann dich das nicht wirklich wundern;
welcher Wert dort Pokerspielern zugeordnet wird, zeigen sie jeden Tag überdeutlich durch ihr Verhalten auf!
Sie sch****en drauf!

naja
stars hat auch diesen sh client bereits seit jahren einwandfrei am laufen
also dass sie spielerschutz und regulierungen nicht befolgen, wie es impliziert wird um das einfach jetzt durchzudrücken, wird man ihnen nicht zb vorwerfen können.
das gesetz ist halt noch nicht mal unterzeichnet, geschweige denn in kraft. als druckmittel für die anderen anbieter mag das reichen, bei stars aber vlt halt nicht
:thinking:

Ich kann auch beim dritten Durchlesen nicht erkennen, wo in meiner Äußerung impliziert wird, Stars schere sich nicht um Regularien ("Spielerschutz" ist angesichts von ExclusiceChallenges, die stets so gewählt werden, dass ein Spieler höhere Limits spielen und ein riesiges Volumen einfahren muss, um zu partizipieren als glatte Farce entlavt!).
Es wird zum Ausdruck gebracht, dass es Stars am Arsch vorbei geht, ob diese "Community" oder irgendein Spieler Erwartungen an sie und ihre Kommunikation zum Umgang mit diesem Thema hegt. Sie kochen im Hintergrund ihr Süppchen und das brauchen die dämlichen Rakekühe erst gar nicht zu wissen, die sollen mal schön bis zum 14.10, 23.59 Uhr raken und dann kriegen sie irgendwas vor die Nase gesetzt, ob sie kotzen, oder nicht.
Sie spielen ja eh weiter bei Stars!


Antwort
Zitat
Heikogen
Beigetreten: 13.03.2010
PokerStrategist

Original von GrossKhan

Original von Heikogen

Original von MLP123

Original von meistermieses
Ok, angenommen man reicht Klage ein, was könnte man als Spieler rechtlich gesehen vorbringen?
- Verstoß gegen DSTGVO wegen der Datenspeicherung. Es fehlt am Erfordernis? Mögliches Profiling ist ein Problem?
- Wettbewerbsnachteil gegenüber Pokerprofis aus anderen EU-Ländern? (Diese dürfen mehr Tische spielen und haben mehr Traffic?) Vielleicht Freizügigkeit? (Ich darf ja nicht durch meinen Wohnort benachteiligt werden?)

Was sonst noch?

Das Problem ist ja nicht die Regulierung sondern wie diese aussieht. Ich wäre mit jeder Regulierung zufrieden, die uns nicht gegenüber anderen EU-Ländern benachteiligt.
Wo Klage einreichen? Zunächst beim Bundesverfassungsgericht? (DSTGVO ist ja ne deutsche Sache) oder direkt beim europäischen Gerichtshof?

So eine Klage ist ja halbwegs schnell geschrieben, vor allem weil das Gesetz ja noch nicht verabschiedet ist oder und erst geklagt wird, wenn es durch ist.
Auf informellem Weg wird ja eh nix mehr gehen, bleibt die Klage als einzige Möglichkeit. Optimalerweise wäre es, wenn die Pokeranbieter selbst klagen. Davon gehe ich aber nicht aus.

Gegen was willst du konkret klagen?

Laut dem Artikel von isa-guide.de haben nicht nur die Dienstleister ein Recht auf Dienstleistungsfreiheit in der EU sondern auch wir Bürger haben das Recht einen Dienstleister in der EU auszusuchen. Durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag und deren Regulierung bzw. der Vergabe von Konzession wird uns diese Möglichkeit genommen. Ich darf mir schließlich die Firma, die mir die Dienstleistung "Gambling" zur Verfügung stellt schon selber aussuchen.

Du vergisst aber, dass einzelne EU Staaten diese Dienstleistungsfreiheit leider einschränken dürfen, zum vermeintlichen Schutz ihrer Bürger.

Da gebe ich dir durchaus recht. Nur in dem Deutschen Fall stimmt das nunmal nicht. Wenn es alleine um den Bürgerschutz gehen würde, müsste jede Spielbank in Deutschland geschlossen werden.

Die Frage wäre eher, hat jemand eine Ahnung welches Organ zu kontaktieren wäre wenn ich als Bürger diese Dienstleistungsfreiheit in Gefahr sehe?


Antwort
Zitat
Zw3rG
Beigetreten: 08.12.2006
Elite Grinder

Schutz gegen Corona Virus wäre wichtiger!


Antwort
Zitat
GrossKhan
Beigetreten: 18.01.2007
PokerStrategist

Original von Heikogen

Original von GrossKhan

Original von Heikogen

Original von MLP123

Original von meistermieses
Ok, angenommen man reicht Klage ein, was könnte man als Spieler rechtlich gesehen vorbringen?
- Verstoß gegen DSTGVO wegen der Datenspeicherung. Es fehlt am Erfordernis? Mögliches Profiling ist ein Problem?
- Wettbewerbsnachteil gegenüber Pokerprofis aus anderen EU-Ländern? (Diese dürfen mehr Tische spielen und haben mehr Traffic?) Vielleicht Freizügigkeit? (Ich darf ja nicht durch meinen Wohnort benachteiligt werden?)

Was sonst noch?

Das Problem ist ja nicht die Regulierung sondern wie diese aussieht. Ich wäre mit jeder Regulierung zufrieden, die uns nicht gegenüber anderen EU-Ländern benachteiligt.
Wo Klage einreichen? Zunächst beim Bundesverfassungsgericht? (DSTGVO ist ja ne deutsche Sache) oder direkt beim europäischen Gerichtshof?

So eine Klage ist ja halbwegs schnell geschrieben, vor allem weil das Gesetz ja noch nicht verabschiedet ist oder und erst geklagt wird, wenn es durch ist.
Auf informellem Weg wird ja eh nix mehr gehen, bleibt die Klage als einzige Möglichkeit. Optimalerweise wäre es, wenn die Pokeranbieter selbst klagen. Davon gehe ich aber nicht aus.

Gegen was willst du konkret klagen?

Laut dem Artikel von isa-guide.de haben nicht nur die Dienstleister ein Recht auf Dienstleistungsfreiheit in der EU sondern auch wir Bürger haben das Recht einen Dienstleister in der EU auszusuchen. Durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag und deren Regulierung bzw. der Vergabe von Konzession wird uns diese Möglichkeit genommen. Ich darf mir schließlich die Firma, die mir die Dienstleistung "Gambling" zur Verfügung stellt schon selber aussuchen.

Du vergisst aber, dass einzelne EU Staaten diese Dienstleistungsfreiheit leider einschränken dürfen, zum vermeintlichen Schutz ihrer Bürger.

Da gebe ich dir durchaus recht. Nur in dem Deutschen Fall stimmt das nunmal nicht. Wenn es alleine um den Bürgerschutz gehen würde, müsste jede Spielbank in Deutschland geschlossen werden.

Die Frage wäre eher, hat jemand eine Ahnung welches Organ zu kontaktieren wäre wenn ich als Bürger diese Dienstleistungsfreiheit in Gefahr sehe?

Naja da wird der deutsche Staat argumentieren, dass man nur mit Personenkontrolle in ne Spielbank kommt und es Schutzmechanismen gibt.
Das ist noch was anderes, als wenn du als Deutscher auf ner Pokerseite in Frankreich oder so spielst.


Antwort
Zitat
nuffs
Beigetreten: 13.02.2006
PokerStrategist

Habe von rio die Info bekommen dass es nicht eine exklusiven deutschen Pool geben wird... sollte bei den anderen dann eher auch so sein?


Antwort
Zitat
Sportbernd
Beigetreten: 18.01.2005
Elite Grinder

Woraus leitet sich das eigentlich ab, dass man fastforward / zoom beschränken will?

Hab in http://gesetze.berlin.de/jportal/?quelle=jlink&query=Gl%C3%BCStVtr+BE&psml=bsbeprod.psml&max=true&aiz=true nichts gefunden


Antwort
Zitat
metmaster2
Beigetreten: 04.02.2006
Elite Grinder

Ich glaube das kommt von der Vorgabe, dass "ein Spiel" mindestens 5 Sekunden gehen muss. Wobei sich diese Vorgabe afaik auf Automatenspiele beziehen wird. Im Bezug auf Poker wurde das aber glaub auch noch nicht eindeutig geregelt.


Antwort
Zitat
Sportbernd
Beigetreten: 18.01.2005
Elite Grinder

Das wäre ja selbst für Zoom technisch machbar, so ich der Richtung, dass deutsche Spieler nach nem Fold 5 Sek warten müssten und erst dann wieder dem Pool zugeordnet werden


Antwort
Zitat
Azaroth
Beigetreten: 22.03.2007
Elite Grinder

Original von Lapideum

Dürft ihr auf winamax zocken?

Nein. Musste damals auf winamax alles auscashen und mein account wurde geschlossen.
Weiss aber auch nicht ob sich da was dran geändert hat seitdem.


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007
Oldschool Grinder

Eher, dass die erst nach 5 sekunden fastfolden dürfen


Antwort
Zitat
neverfoldTP
Beigetreten: 07.01.2011
PokerStrategist

Hier hat offenbar jemand auf die Fragen eines 888poker-Spielers geantwortet:

Original von abcde23
Ich habe einige Fragen per Mail gestellt. Es wird wohl einen separaten Spielerpool geben :f_mad: Damit nicht jeder dieselben Fragen stellt poste ich den Mailverlauf hier. Falls jemand weitere Infos hat, her damit!

"Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zusammenhang mit dem anstehenden Wechsel von 888poker auf 888poker.de habe ich einige Fragen an Sie. Die FAQ's habe ich bereits gelesen.

1. Was ist der genaue Zeitpunkt der Umstellung (z.B. 02.11. 00:00 GMT)?
2. Kann ich mich nach dem Umstellungszeitpunkt weiterhin im 888poker Account einloggen, solange ich mich nicht in 888poker.de eingeloggt habe? Wie lange wird dies gegebenenfalls funktionieren?
3. Was passiert, wenn ich mich am 01.11. in einem Pokerturnier anmelde (z.B. Sunday Mega Deep), der während des Umstellungszeitpunkts läuft? Verliere ich dann irgendwann die Verbindung zum Server und kann nicht weiterspielen?
4. Wird es bei 888poker.de einen eigenen Spielerpool geben oder wird 888poker.de an den 888poker Spielerpool angeschlossen werden? Also wird es künftig Pokerturniere nur für deutsche Spieler geben oder können wir weiterhin an den internationalen Turnieren teilnehmen?
5. Werden Sie nach der Umstellung auf 888poker.de irgendwelche Daten an deutsche Behörden übermitteln (Gewinne/Verluste etc.) Falls ja, wird es nur Daten von 888poker.de betreffen oder auch Daten von vorherigem Account auf 888poker?
6. Auf Ihrer FAQ-Seite steht „Alle Bonuspunkte werden bei der Übertragung automatisch in Gold-Token konvertiert. Es wird ein Konversionskurs von 1 Bonuspunkt zu 1 Gold-Token verwendet.“ Welche Bonuspunkte sind gemeint? Ich kenne nur Bonuspunkte, die zum Freispielen von Boni gesammelt werden. Aber mich würde dann der Konversionskurs sehr wundern. Zum Freispielen von 1$ Bonus sind in der Regel 3,5 Bonuspunkte erforderlich. Und sie würden für 3,5 Bonuspunkte 3,5 Goldtokens im Wert von 3,5 Cent gewähren? Das wäre kein fairer Konversionskurs!
7. Was passiert mit Tournament Tickets im Account (z.B. $33 Big Fish Ticket oder $109 Tournament Ticket)? Werden diese in Geld umgewandelt und dem Konto gutgeschrieben?
8. Wann darf ich spätestens eine Auszahlung veranlassen, damit diese in US-$ erfolgt und ich einen Wechsel US-$ in € definitiv vermeide? Z.B. wenn ich am 01.11. um 23:00 GMT eine Auszahlung in US-$ veranlasse, kann ich dann sicher sein, dass das zur Auszahlung veranlasste Geld in US-$ bleibt und nicht am 02.11. erst in € umgewandelt wird?

Ich würde Sie gern um eine zeitnahe Beantwortung der Fragen bitten.

Vorab vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
XXX"

Antwort von 888:

"Hallo XXX,

vielen Dank, dass Sie uns kontaktiert haben. Ich bin XXX von der Mitgliederbetreuung und ich werde Ihnen heute assistieren.

XXX, ich beziehe mich auf Ihre Anfragen. Bitte entschuldigen Sie wenn ich punktuell auf Ihre Fragen eingehe.

1. Die Umstellung wird am 2.11.2020 im Laufe des Tages statt finden.
2. Nach der Umstellung, werden Sie auf 888poker.com keinen Zugriff mehr haben. Sie werden automatisch auf die 888poker.de Umgeleitet.
3. Ihre Anmeldung wird automatisch storniert und Ihr Buy-In auf Ihr Konto zurückerstattet.
4. 888poker.de ist eine neue Seite speziell für unsere in Deutschland ansässigen Spieler, die am 02.11.2020 eingeführt werden soll. Das neue 888poker.de ist Teil der neuen Marke 888.de. Es wird eine größere Auswahl an Zahlungsmethoden und noch bessere Aktionen anbieten. Sie werden an die Internationalen Turnieren nicht mehr teilnehmen können.
5. Nach wie Vor werden wir keine Daten an die Behörden übermitteln.
6. Zu dem Wechselkurs kann ich Ihnen nur mitteilen, dass es nach der Tageskurs konvertiert wird.
7. Die Tournament Tickets (z.B. $33 Big Fish Ticket oder $109 Tournament Ticket)? werden in Geld umgewandelt und dem Konto gutgeschrieben, allerdings in EURO.
8. Um die Auszahlungsbeträge noch in US Dollar zu erhalten, würde ich Ihnen empfehlen, den Antrag am 26.10.2020 spätestens 27.10.2020 zu stellen.

Ich hoffe, dass ich auf Ihre Bedenken angemessen eingegangen bin. Es war mir eine Freude, Ihnen heute zu helfen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte kontaktieren Sie uns bei weiteren Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

XXX
Mitgliederbetreuung"

Link: https://www.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?threadid=1817932


Antwort
Zitat
Falkiwalki
Beigetreten: 23.03.2010
PokerStrategist

Hat jemand eine Vorstellung wie es aussehen könnte, wenn man während einer Turnierserie Action verkauft?
Während einer Scoop-Serie meinetwegen Turniere in Gesamthöhe von 5k.
In diesem Falle würden ja die Buyer innerhalb eines Monats mehr als 1k überweisen - eine Einzahlung durch den Spieler wäre es ja dann theoretisch nicht...

Eigentlich dürfte das ja erlaubt sein, weil es der Politik ja darum geht, dass der liebe Spieler sein eigenes Geld nicht verzocken darf/soll :transpire:

Naja, obwohl, auf der anderen Seite könnte man dann ja einem Kollegen in Österreich oder so 10k auf normalem Kontowege überweisen und er überweist die Summe auf dein Pokeraccount...wäre ne kleine Form von Geldwäsche.

Dennoch fände ich es rechtlich fraglich, wenn sämtliche zuflüsse an Geldern (also auch von anderen Spielern auf den selben Seiten) ebenso gecappt würden


Antwort
Zitat
Azaroth
Beigetreten: 22.03.2007
Elite Grinder

Spieler zu Spieler Geldtransfers werden bestimmt nicht mehr möglich sein. Ist auf stars.sh auch schon so.


Antwort
Zitat
Wiseguy01
Beigetreten: 19.08.2009
PokerStrategist

Original von Sportbernd
Das wäre ja selbst für Zoom technisch machbar, so ich der Richtung, dass deutsche Spieler nach nem Fold 5 Sek warten müssten und erst dann wieder dem Pool zugeordnet werden

Klar wäre es machbar, wird aber dafür sorgen, das im gleichen Zeitraum weniger Hände gespielt werden können.
Gerade bei Stars läuft das Spiel sehr flüssig und es dauert keine zwei Sekunden bis zur nächsten Hand.


Antwort
Zitat
Wiseguy01
Beigetreten: 19.08.2009
PokerStrategist

Original von Falkiwalki
Hat jemand eine Vorstellung wie es aussehen könnte, wenn man während einer Turnierserie Action verkauft?
Während einer Scoop-Serie meinetwegen Turniere in Gesamthöhe von 5k.
In diesem Falle würden ja die Buyer innerhalb eines Monats mehr als 1k überweisen - eine Einzahlung durch den Spieler wäre es ja dann theoretisch nicht...

Eigentlich dürfte das ja erlaubt sein, weil es der Politik ja darum geht, dass der liebe Spieler sein eigenes Geld nicht verzocken darf/soll :transpire:

Naja, obwohl, auf der anderen Seite könnte man dann ja einem Kollegen in Österreich oder so 10k auf normalem Kontowege überweisen und er überweist die Summe auf dein Pokeraccount...wäre ne kleine Form von Geldwäsche.

Dennoch fände ich es rechtlich fraglich, wenn sämtliche zuflüsse an Geldern (also auch von anderen Spielern auf den selben Seiten) ebenso gecappt würden

Das wird mit einiger Sicherheit nichts werden, da Spielertransfers nicht mehr erlaubt. Dadurch koennte man das System ja einfach aushebeln.


Antwort
Zitat
metmaster2
Beigetreten: 04.02.2006
Elite Grinder

Original von Sportbernd
Das wäre ja selbst für Zoom technisch machbar, so ich der Richtung, dass deutsche Spieler nach nem Fold 5 Sek warten müssten und erst dann wieder dem Pool zugeordnet werden

Klar wäre es machbar. Aber soweit ich informiert bin, ist es eben noch nicht eindeutig geklärt für was das alles gilt.


Antwort
Zitat
Woerni
Beigetreten: 11.09.2006
PokerStrategist

Man könnte auf Zoom endlich mal in Ruhe seine Notes schreiben. :f_thumbsup:


Antwort
Zitat
Moderator
cjheigl
Beigetreten: 10.04.2006
Elite Grinder

Original von gorbatsh0ve
Eine Sache, die ich partout nicht verstehen kann (oder will), ist wie das rechtens sein kann. Ich werde einerseits vom FA als Profispieler gesehen, werde aber in meiner Berufsfreiheit nun durch diese Regelung eingeschränkt, da ein 1000€ Einzahlungslimit mir in der Praxis nicht mehr die Art von Pokerspiel erlaubt um mein Gewerbe (auf dessen Gewinne ich EkSt und GewSt zahle) weiterhin zu betreiben.

Gibt es eine Stelle, bei der ich eine offizielle dazu bekommen kann? Kennt sich da jemand aus? Bei der Glücksspielbehörde?

Das beträfe dann das Recht auf freie Berufswahl (Grundgesetz Artikel 12). Ich vermute, es wird schwierig sein, eine Einschränkung nachzuweisen, denn offline darfst du diesem Beruf nachgehen, so viel du willst. Im Prinzip auch online, wenn du dein Risikokapital erst mal beim Anbieter liegen hast. Eine Beschränkung der Höhe der Einsätze gibt es auch online nicht. Du kannst nur nicht mehr als 1000 Euro pro Monat anbieterübergreifend einzahlen. Was mit dem Geld ist, das schon dort ist, ist unter deiner Kontrolle. In die staatlichen offline Poker-Angebote darfst du so viel Geld tragen, wie du willst. Was nicht mehr geht (zumindest sehe ich nicht, wie es möglich sein soll) ist der Transfer deines Riskokapitals von einem zum anderen Anbieter. Das geht nur in 1000er Schritten pro Monat (wenn ich es richtig verstanden habe).

Eine berufliche Einschränkung gibt es aber wegen der Zeitsperren und wegen des Sperrens des gleichzeitigen Spielens bei verschiedenen Anbietern. Das könnte es einem Profispieler so gut wie unmöglich machen, seinem Beruf online nachzugehen. Ob das für eine erfolgreiche Klage reicht, kann ich nicht sagen. Da kann dir nur ein Rechtsberater weiterhelfen.

Der Widerspruch zwischen der Ansicht des Ordnungsamts, Poker sei Glücksspiel und der Ansicht des Finanzamts, Poker sei ein Geschicklichkeitsspiel bedarf noch einer gerichtlichen Klärung. Offensichtlich sind diese Ansichten nicht konsistent. Das war schon ein Thema im Prozess von Eddie Scharf gegen die Bundesrepublik, wo es um die Besteuerung seiner Erträge ging. Da der Bundesfinanzhof aber noch andere Gründe gefunden hat, die Erträge zu besteuern, kam es darauf nicht an. Eddie hatte angeblich vor, eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht einzureichen, aber nach den Presseinterviews hat man nie wieder etwas davon gehört. In seiner Steuersache hätte es ihm auch wohl nichts gebracht.

Dass die Ansicht der Finanzämter keinen Eingang in den Glücksspielvertrag gefunden hat, ist auch offensichtlich.

Edit: hatte das geschrieben, bevor ich deinen Post wegen der Nachfrage bei der Staatskanzlei gelesen habe. Aber im Grunde bestätigt das alles. An die Profispieler wurde nicht im geringsten gedacht, auch wenn es ihnen mit Sicherheit bewusst war, dass es diese gibt. War für die wohl ein Problem anderer Leute, schätze ich.


Antwort
Zitat
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