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Glücksspielstaatsvertrag 2021

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Wiseguy01
Beigetreten: 19.08.2009
PokerStrategist

Da wird noch einiges kommen. Die ganze Umstellung kostet Geld und daher müssen auch die Kosten gesenkt werden. Das ganze Cashback-System ist im Prinzip für deutsche Spieler viel unattraktiver geworden, da es schlicht unmöglich ist jetzt noch ein hohes Volumen zu erspielen bei nur vier Tischen.


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Zitat
mihau
Beigetreten: 21.08.2005
PokerStrategist

Vpn über den Router, also nicht am PC wird auch erkannt von stars party und Co? Mir geht es nicht um offizielle Anbieter sondern eher vom privat. Sodass da auch keine iplisten von Anbieter x gesperrt werden können.


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Zitat
Wiseguy01
Beigetreten: 19.08.2009
PokerStrategist

Original von mihau
Vpn über den Router, also nicht am PC wird auch erkannt von stars party und Co? Mir geht es nicht um offizielle Anbieter sondern eher vom privat. Sodass da auch keine iplisten von Anbieter x gesperrt werden können.

Müsste man ausprobieren. Ausser einer Verwarnung dürfte nicht viel passieren.


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Zitat
mihau
Beigetreten: 21.08.2005
PokerStrategist

Weiss jemand spontan, ob der Markt in Polen reguliert ist? :] Ansonsten frage ich im ps.pl

Schon getan


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Zitat
aldente1
Beigetreten: 11.05.2013
Poker Player

Original von Wiseguy01
Da wird noch einiges kommen. Die ganze Umstellung kostet Geld und daher müssen auch die Kosten gesenkt werden. Das ganze Cashback-System ist im Prinzip für deutsche Spieler viel unattraktiver geworden, da es schlicht unmöglich ist jetzt noch ein hohes Volumen zu erspielen bei nur vier Tischen.

also zoom, ff, r&c sind aber bis jetzt noch verfügbar.. da geht schon volumen. weiß man schon, ob die bleiben werden?


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Zitat

Hat hier jemand eine Idee bzw ein paar Informationen wie die Situation genau in Österreich ist? Frage mich vor allem ob sich die ganzen Pros einfach als Selbstständige beim Finanzamt angemeldet haben (scheint nicht so easy möglich zu sein) oder wie das genau läuft? Alles an Infos in diese Richtung wäre super, auch gerne per PN/Discord wenn das besser ist.


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Zitat
metmaster2
Beigetreten: 04.02.2006
Elite Grinder

Original von Brudgnus445
Hat hier jemand eine Idee bzw ein paar Informationen wie die Situation genau in Österreich ist? Frage mich vor allem ob sich die ganzen Pros einfach als Selbstständige beim Finanzamt angemeldet haben (scheint nicht so easy möglich zu sein) oder wie das genau läuft? Alles an Infos in diese Richtung wäre super, auch gerne per PN/Discord wenn das besser ist.

Du bist nicht zufällig auf die Idee gekommen dafür einen eigenen Thread zu eröffnen, oder zu schauen, ob es dazu bereits einen Thread gibt?! Weil hier bist du definitiv im falschen Thread.


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Zitat
Chewie
Beigetreten: 02.09.2007
PokerStrategist

Original von mihau
Weiss jemand spontan, ob der Markt in Polen reguliert ist? :] Ansonsten frage ich im ps.pl

Schon getan

Polen will angeblich! dem deutschen Vorbild sehr bald folgen.


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Zitat
Dogdo
Beigetreten: 19.06.2008
Oldschool Grinder

Original von soulfly187
ACR war doch die einzige Seite die nach dem Black Friday 2011 in den USA noch fuer die amerikanischen Spieler offen war. Die scheren sich um garnichts..

Nichtmal um bots scheren die sich. Hab dort eine zeit lang Husng gespielt. Du wirst halt immer vom selben spieler innerhalb von 1s gejoint. Und das egal zu welcher Tageszeit. Immer dieselben betsizes, exakt gleiches timing usw. Wer bock darauf hat go for it. An den cash tishen nicht anderst.


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Zitat
MauMau
Beigetreten: 28.04.2005
Oldschool Grinder

Original von Meter1887
als gelegenheitsspieler unter 10k winnings im jahr ändert sich für dich nichts, da diese steuerfrei sind

Das wäre positiv...hört sich bei aktuellen Interview mit dem Pokeranwalt aus dem Forum allerdings ganz anders an...er sagt ab 9.400Euro Jahreseinkommen ist alles steuerpflichtig ... die Frage ist nur bis zu welcher Gewinnschwelle man Ggf. doch nichts angeben muss und allgemein stellt sich die Frage ob die Pokerseiten Daten an das Finanzamt geben werden mal ganz abseits von ggf gegebenen Umstand der Steuerhinterziehung


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Zitat
f4bianG
Beigetreten: 05.09.2007
BlackMember

Original von albii

Original von gorbatsh0ve

Original von SchwarzerRauch
Unter'm Strich kann man jetzt schon sagen, dass MTTler am schlechtesten bei weg kommen und Zoom Spieler am besten oder?

So wie ich's verstehe soll Zoom gar nicht mal gehen dürfen, weil es "zu schnell" sein könnte. LOL. Keine Ahnung. Ehrlich gesagt überlege ich meinen Wohnsitz nach NL, BG, AT zu verlegen oder illegal zu spielen. Ich finde diese staatliche Gängelei höchst übergriffig. Ich kann mir auch beim besten Willen einfach nicht vorstellen, dass das alles nicht verfassungswidrig und/oder nicht gegen EU-Recht verstoßen soll.

Was anderes bleibt einem doch auch gar nicht übrig, wenn man weiterhin mit Poker seinen Lebensunterhalt "legal" bestreiten möchte, oder nicht? :f_mad:

Sollten die Einschränkungen tatsächlich dauerhaft geltend wird "illegales spielen" keine Lösung darstellen. Viele denken, dass Problem besteht darin, dass sie sich strafbar machen. Dein eigentliches Problem wird sein, dass du gegen die AGB des Pokeranbieters verstößt und deine Konten inklusive Bankroll eingeforen werden.

Ich habe in den letzten Tagen eine Übersicht für Spieler erstellt, damit du weißt, welche Einschränkungen auf den jeweiligen Seiten gelten. Zudem werden wir die Umsetzung mit der neuen Verordnung beobachten und u.a. auf unseren Seiten versuchen Lösungsansätze zu liefern, wie trotz Einschränkungen Poker weiterhin lohnenswert ist.

Schaut mal auf unserer Seite vorbei:

https://graske.net/de/pokerregulierung-deutschland/

Falls ein Supporter von ps.de den Post lesen sollte: Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn Ihr auf Eurer Seite diese Übersicht übernehmt. Ich denke, da hier viel mehr Traffic ist, hätten Spieler einen valideren Überblick, wo es sinnvoll ist zu spielen. Ich habe in den letzten Tagen ca. 50 Spieler befragt, welche Einschränkungen aktuell gelten und musste feststellen, dass auf auf vielen Seiten die Einschränkungen noch realtiv gering sind. Da die neue Glückspielstaatsvertrag frühestens am 31.07.2020 ratifiziert wird, hoffen ich mal, dass die Einschränkungen bis dahin nicht zu nehmen.

Da - nicht nur meiner Ansicht nach - die neue Verordnung in jedem Fall gegen die Niederlassungsfreiheit verstößt, hoffe ich mal, dass es entweder nicht zur Ratifizierung kommt oder diese Regelung durch die Gerichte für rechtswidrig erkannt wird. Rechtswidrige Gesetze und Verordnungen hatten wir in den letzten Jahren zu genüge.

Bencb und ich haben dazu ein Video aufgenommen, das die nächsten Tage veröffentlicht wird. Unser aktueller Tipp ist: Die Phase jetzt noch ausnutzen und lernen und Wege finden, wie Ihr möglichst viele Anbieter parallel spielt. Aufgrund der Konkurrenz bei der Table Selektion ist das nicht für alle Holdem Varianten möglich, aber für etliche.


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Zitat
f4bianG
Beigetreten: 05.09.2007
BlackMember

Original von MauMau

Original von Meter1887
als gelegenheitsspieler unter 10k winnings im jahr ändert sich für dich nichts, da diese steuerfrei sind

Das wäre positiv...hört sich bei aktuellen Interview mit dem Pokeranwalt aus dem Forum allerdings ganz anders an...er sagt ab 9.400Euro Jahreseinkommen ist alles steuerpflichtig ... die Frage ist nur bis zu welcher Gewinnschwelle man Ggf. doch nichts angeben muss und allgemein stellt sich die Frage ob die Pokerseiten Daten an das Finanzamt geben werden mal ganz abseits von ggf gegebenen Umstand der Steuerhinterziehung

NEIN!!!!!!!!

Alle Einkünfte oberhalb von 9.400 Euro sind einkommensteuerpflichtig. Als Pokerspieler muss ich versuchen, dass meine Gewinne nicht als Einkünfte bewerte werden. Bis 9.400 Euro sind Gewinne in jedem Fall steuerfrei, soweit ich keine anderen Einkünfte habe (Lohn, Mieteinnahmen, Einkünfte aus Selbständigkeit, ect). Ich sage nur eines: Hast du Einkünfte oberhalb von 9.400 Euro, solltest du dich zumindest darum kümmern, dass deine Pokergewinne nicht als Einkünfte bewertet werden.

Der Unterschied ist klein, aber essentiell.


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Zitat
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

Original von MauMau

Original von Meter1887
als gelegenheitsspieler unter 10k winnings im jahr ändert sich für dich nichts, da diese steuerfrei sind

Das wäre positiv...hört sich bei aktuellen Interview mit dem Pokeranwalt aus dem Forum allerdings ganz anders an...er sagt ab 9.400Euro Jahreseinkommen ist alles steuerpflichtig ... die Frage ist nur bis zu welcher Gewinnschwelle man Ggf. doch nichts angeben muss und allgemein stellt sich die Frage ob die Pokerseiten Daten an das Finanzamt geben werden mal ganz abseits von ggf gegebenen Umstand der Steuerhinterziehung

Hier werden unterschiedliche Dinge vermischt, die beide halb stimmen. Einkommen jeglicher Art, außer Glücksspiel, ist grundsätzlich steuerpflichtig. Alles, was den Freibetrag (9400) wird dann auch tatsächlich besteuert. Ob Pokereinkommen steuerpflichtig ist oder nicht hängt nicht vom Freibetrag oder der Höhe der Gewinne ab, sondern davon ob das Finanzamt die betreffende Person als Gewerbetreibenden erachtet. Das muss das FA nicht per se, weil sie natürlich auch nicht wollen, dass jeder der in einem einzigen Jahr mal positive Einkünfte erzielt hat, sich in den Folgejahren zu Nutze machen kann, seine Glücksspielverluste von der Steuer abzusetzen. Das FA wird diejenigen Spieler als Gewerbetreibende erachten, die aufgrund der Höhe und/oder Regelmäßigkeit ihrer Gewinne den Anschein erwecken das Ganze professionell zu betreiben.

Die Finanzämter behelfen sich eines Urteils des BFH, in dem es so in etwa hieß, dass bei Profispielern der Geschicklickheitsanteil so sehr nach vorne trifft, dass der Spieler auf lange Sicht "immer gewinnt" (etwas vereinfacht ausgedrückt). Deswegen fragen sich auch viele, warum die Rechtsprechung hier eine Differenzierung vornehmen und sagen kann, dass im konkreten Fall nur eingeschränkt Glücksspiel vorliegt, auf der anderen Seite im GlüStV diese Unterscheidung aber gar nicht gemacht wird - dort ist jegliche Form des Spielangebots und der Spielteilnahme schlicht Glücksspiel. Natürlich hat man dann das Gefühl, dass das Rechtsprechung und Praxis der Verwaltungsorgane willkürlich aber immer zum Nachteil des Steuerzahlers erfolgt.


Antwort
Zitat
f4bianG
Beigetreten: 05.09.2007
BlackMember

Original von metmaster2

Original von Brudgnus445
Hat hier jemand eine Idee bzw ein paar Informationen wie die Situation genau in Österreich ist? Frage mich vor allem ob sich die ganzen Pros einfach als Selbstständige beim Finanzamt angemeldet haben (scheint nicht so easy möglich zu sein) oder wie das genau läuft? Alles an Infos in diese Richtung wäre super, auch gerne per PN/Discord wenn das besser ist.

Du bist nicht zufällig auf die Idee gekommen dafür einen eigenen Thread zu eröffnen, oder zu schauen, ob es dazu bereits einen Thread gibt?! Weil hier bist du definitiv im falschen Thread.

Die Rechtslage in Österreich und Deutschland ist zu 100 % die selbe.
Jedoch gibt es einen erheblichen Unterschied: Die meinsten kennen das Urteil in der Sache Eddy Scharf. Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass Pokergewinne grds. steuerpflichtig sein können, da Poker nicht per se ein Glücksspiel ist. Ein derartiges Urteil gibt es nach meinem Wissensstand in Österreich nicht. In Österreich gibt einfach so gut wie kein Spieler seine Gewinne im Rahmen der Steuererklärung an. Wo kein Kläger, da kein Richter. Ich empfehle allen Spielern in Österreich, sich über ein Gutachten vom Steuerberater oder Anwalt SCHRIFTLICH!!!!!!!! zusichern zu lassen, dass die Gewinne nicht steuerbar sind. Damit schließe ich aus, dass mir irgendwann mal der Vorwurf der Steuerhinterziehung gemacht werden kann.

Im Ergebnis ist Österreich damit immer noch das beste deutschsprachige Land für Pokerspieler, auch wenn es die Gesetzeslage nicht her gibt. Zum Verständnis: In Deutschland wirst du als "echter" Berufspokerspieler derartige Gutachten weder von Anwälten, noch von Steuerberatern erhalten.


Antwort
Zitat
f4bianG
Beigetreten: 05.09.2007
BlackMember

Original von aaaRt

Original von MauMau

Original von Meter1887
als gelegenheitsspieler unter 10k winnings im jahr ändert sich für dich nichts, da diese steuerfrei sind

Das wäre positiv...hört sich bei aktuellen Interview mit dem Pokeranwalt aus dem Forum allerdings ganz anders an...er sagt ab 9.400Euro Jahreseinkommen ist alles steuerpflichtig ... die Frage ist nur bis zu welcher Gewinnschwelle man Ggf. doch nichts angeben muss und allgemein stellt sich die Frage ob die Pokerseiten Daten an das Finanzamt geben werden mal ganz abseits von ggf gegebenen Umstand der Steuerhinterziehung

Hier werden unterschiedliche Dinge vermischt, die beide halb stimmen. Einkommen jeglicher Art, außer Glücksspiel, ist grundsätzlich steuerpflichtig. Alles, was den Freibetrag (9400) wird dann auch tatsächlich besteuert. Ob Pokereinkommen steuerpflichtig ist oder nicht hängt nicht vom Freibetrag oder der Höhe der Gewinne ab, sondern davon ob das Finanzamt die betreffende Person als Gewerbetreibenden erachtet. Das muss das FA nicht per se, weil sie natürlich auch nicht wollen, dass jeder der in einem einzigen Jahr mal positive Einkünfte erzielt hat, sich in den Folgejahren zu Nutze machen kann, seine Glücksspielverluste von der Steuer abzusetzen. Das FA wird diejenigen Spieler als Gewerbetreibende erachten, die aufgrund der Höhe und/oder Regelmäßigkeit ihrer Gewinne den Anschein erwecken das Ganze professionell zu betreiben.

Die Finanzämter behelfen sich eines Urteils des BFH, in dem es so in etwa hieß, dass bei Profispielern der Geschicklickheitsanteil so sehr nach vorne trifft, dass der Spieler auf lange Sicht "immer gewinnt" (etwas vereinfacht ausgedrückt). Deswegen fragen sich auch viele, warum die Rechtsprechung hier eine Differenzierung vornehmen und sagen kann, dass im konkreten Fall nur eingeschränkt Glücksspiel vorliegt, auf der anderen Seite im GlüStV diese Unterscheidung aber gar nicht gemacht wird - dort ist jegliche Form des Spielangebots und der Spielteilnahme schlicht Glücksspiel. Natürlich hat man dann das Gefühl, dass das Rechtsprechung und Praxis der Verwaltungsorgane willkürlich aber immer zum Nachteil des Steuerzahlers erfolgt.

Richtig!
Eine Ergänzung: Der Glückspielstaatsvertrag hat nichts mit Steuerpflichten zu tun. Die unterschiedlichen Rechtsordnungen dürfen gleiche Sachverhalte unterschiedlich bewerten. Daran ist auch Eddy Scharf gescheitert.

Ich habe unzählige Verfahren mit Finanzämtern bearbeitet und kann dir sagen, dort herrscht zu 100 % willkür. Dafür gibt es zwei Gründe:

1. Fachliches Wissen

Die wenigsten Finanzbeamten haben Ahnung von der Materie.

2. Unbestimmte Rechtsbegriffe

Ob jemand Berufspokerspieler ist oder nicht und ob damit die Gewinne steuerbare Einkünfte im Sinne des Einkommensteuergesetz ist, kann unterschiedlich betrachtet werden. Es gibt keine Eindeutigen Grenzen, weswegen es häufig zu unverständlichen Entscheidungen kommt. Dennoch ist die Ausgangslage besser als bei jedem anderen Unternehmer in Deutschland.

Beispiel:

Egal ob du Anwalt, Berater, Handwerker oder Arzt bist, jeder Euro wird versteuert. Als Pokerspieler hast du realistische Chancen, dass das Finanzamt auch bei hohen Gewinnen deine Gewinne nicht als steuerpflichtig einordnet. Auch wenn ich immer wieder darauf hinweise: Je höher die Gewinne, desto unwahrscheinlich wird es, dass das Finanzamt deine Gewinne als Glücksspielgewinne einordnet.


Antwort
Zitat
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

Danke für deinen Beitrag!

Original von f4bianG
Beispiel:

Egal ob du Anwalt, Berater, Handwerker oder Arzt bist, jeder Euro wird versteuert. Als Pokerspieler hast du realistische Chancen, dass das Finanzamt auch bei hohen Gewinnen deine Gewinne nicht als steuerpflichtig einordnet. Auch wenn ich immer wieder darauf hinweise: Je höher die Gewinne, desto unwahrscheinlich wird es, dass das Finanzamt deine Gewinne als Glücksspielgewinne einordnet.

Das gilt für einzelne "Unternehmer" aber auch nur dann, wenn sie irgendwann mit dem Pokern aufhören. Du sagst ja selbst: Je länger der Zeitraum über den man Gewinne erzielt, desto unwahrscheinlicher wird es, dass es unter Glücksspielgewinn fällt.

Und noch eine Sache: Ein angehender Berufspokerspieler, der zum Jahr 1 ein Gewerbe anmeldet und dann einen Verlust erleidet, wird diesen nicht für das erste Jahr steuerlich geltend machen können, weil das FA immer unterstellen wird, dass es sich um Liebhaberei handelt. Erst in Jahr 2 und auch nur dann, wenn Gewinn erzielt wurde, könnten die Verluste aus 1 geltend gemacht werden.

Im Gegensatz zu den von dir genannten Berufen hat diese Berufsgruppe also den erheblichen Nachteil, dass keine steuerliche Entlastung in dem Zeitraum stattfindet, in dem ein Gewerbebetrieb aufgenommen aber Verluste erlitten wurden. Die meisten anderen selbstständigen/Gewerbetreibenden haben aber dieses Sicherheitsnetz, das die Existenzgründung überhaupt erst erleichtert. Wenn ich mir im ersten Jahr meiner Tätigkeit die ganzen Softwares hole und viel Geld in Coachings investiere, interessiert es das FA herzlich wenig, weil sie nur darauf schauen ob ich am Ende Geld gewonnen habe.


Antwort
Zitat
f4bianG
Beigetreten: 05.09.2007
BlackMember

Das ist grds. richtig, nur in der Realität gibt es kaum Pokerspieler, die im Vergleich zu anderen Unternehmensgründern hohe Ausgaben haben. Ich habe in meiner gesamten Beratungstätigkeit noch keinen einzigen Spieler kennen gelernt, der ernsthaft Poker spielt, relevante Verluste erleidet und nur in die Nähe von 10.000 Euro Ausgaben kommt (ohne Buy Ins). Die die meisten Winningsplayer arbeiten sich über Micros nach oben, daher stellt sich das von dir beschriebene Problem in der Praxis nach meiner Erfahrung nicht.


Antwort
Zitat
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

Antwort
Zitat
SchwarzerRauch
Beigetreten: 19.02.2007
BlackMember

Original von f4bianG

Original von MauMau

Original von Meter1887
als gelegenheitsspieler unter 10k winnings im jahr ändert sich für dich nichts, da diese steuerfrei sind

Das wäre positiv...hört sich bei aktuellen Interview mit dem Pokeranwalt aus dem Forum allerdings ganz anders an...er sagt ab 9.400Euro Jahreseinkommen ist alles steuerpflichtig ... die Frage ist nur bis zu welcher Gewinnschwelle man Ggf. doch nichts angeben muss und allgemein stellt sich die Frage ob die Pokerseiten Daten an das Finanzamt geben werden mal ganz abseits von ggf gegebenen Umstand der Steuerhinterziehung

NEIN!!!!!!!!

Alle Einkünfte oberhalb von 9.400 Euro sind einkommensteuerpflichtig. Als Pokerspieler muss ich versuchen, dass meine Gewinne nicht als Einkünfte bewerte werden. Bis 9.400 Euro sind Gewinne in jedem Fall steuerfrei, soweit ich keine anderen Einkünfte habe (Lohn, Mieteinnahmen, Einkünfte aus Selbständigkeit, ect). Ich sage nur eines: Hast du Einkünfte oberhalb von 9.400 Euro, solltest du dich zumindest darum kümmern, dass deine Pokergewinne nicht als Einkünfte bewertet werden.

Der Unterschied ist klein, aber essentiell.

Gilt Unterstützung der Eltern auch als Einkunft?


Antwort
Zitat
Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006
Elite Grinder

Original von SchwarzerRauch

Original von f4bianG

Original von MauMau

Original von Meter1887
als gelegenheitsspieler unter 10k winnings im jahr ändert sich für dich nichts, da diese steuerfrei sind

Das wäre positiv...hört sich bei aktuellen Interview mit dem Pokeranwalt aus dem Forum allerdings ganz anders an...er sagt ab 9.400Euro Jahreseinkommen ist alles steuerpflichtig ... die Frage ist nur bis zu welcher Gewinnschwelle man Ggf. doch nichts angeben muss und allgemein stellt sich die Frage ob die Pokerseiten Daten an das Finanzamt geben werden mal ganz abseits von ggf gegebenen Umstand der Steuerhinterziehung

NEIN!!!!!!!!

Alle Einkünfte oberhalb von 9.400 Euro sind einkommensteuerpflichtig. Als Pokerspieler muss ich versuchen, dass meine Gewinne nicht als Einkünfte bewerte werden. Bis 9.400 Euro sind Gewinne in jedem Fall steuerfrei, soweit ich keine anderen Einkünfte habe (Lohn, Mieteinnahmen, Einkünfte aus Selbständigkeit, ect). Ich sage nur eines: Hast du Einkünfte oberhalb von 9.400 Euro, solltest du dich zumindest darum kümmern, dass deine Pokergewinne nicht als Einkünfte bewertet werden.

Der Unterschied ist klein, aber essentiell.

Gilt Unterstützung der Eltern auch als Einkunft?

Nein


Antwort
Zitat
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