Original von Paxis
klar können entwickler fehler machen aber niemand garantiert uns das wir in der lage sind diese mitzubekommen.
billiges beispiel:
eine spielfigur in einem computerspiel bekommt auch nicht mit wenn sie aufgrund eines bug durch eine wand gehen kann sondern geht einfach weiter. wir die diese figur steuern bemerken es.
die programmierer hätten die spielfigur aber auch so programmieren können das sie beim durchschreiten einer mauer danach stehen bleiben und sagen "das war so nicht richtig". ist es aber nicht programmiert so etwas mitzubekommen, dann ist das egal.war jetzt sehr vereinfacht dargestellt aber so kann das eben auch in einer komplexeren simulation sein. wenn wir, aufgrund unserer wahrnehmung gar nicht in der lage sind fehler XY mitzuebkommen, dann ist es egal ob die entwickler einen fehler machen. es sei denn sie hätten eben dafür gesorgt das wir in der lage sind so etwas zu merken.
abgesehen davon kann der ersteller der simulation diese im nachhinein ja immer verändern und uns damit beeinflussen, siehe einfach neuen patch aufspielen.sollten wir also in einer simulation sein, dann müssen wir hoffen das die programmierer im besten fall daran interesse haben dass wir, sobald wir intelligent genug sind, in der lage sind die simulation zu durchschauen.
das wäre natürlich eine erschütternde erkenntnis, die simulation könnte ja zu jedem beliebigen zeitpunkt abgeschaltet werden. interessant wäre es trotzdem^^
Das ist korrekt, aber wir müssen an der Stelle einen Schritt weiter denken.
Aktuell geht unsere Physik davon aus, dass der Raum stetig und unendlich ist. Das liegt aber nicht daran, dass wir das besonders gern glauben würden oder es besonder toll wäre, sondern weil wir sonst viele Phänomene nicht erklären könnten.
Wenn diese Annahme also zutreffen sollte, dann müsste für eine Simulation dieses (unseres) Raumes, eine unendliche Speicherkapazität vorliegen. Die ist aber nicht möglich, da die Ressourcen (z. B. Materie) endlich sind.
Damit wären wir wieder am Ausgangspunkt:
Da Computerressourcen jedoch endlich sind,[10] muss eine Simulation den Raum (Universum) in eine endliche Zahl diskreter Rasterpunkte einteilen. Nur darin könnten Urknall, Galaxien und Atome simuliert werden. Der kontinuierliche physikalische Raum lässt Strahlen aus allen Richtungen gleichermaßen zu. Fände man Nachweise für Abweichungen kosmischer Strahlen von der Kontinuität, würde das für eine Simulation des Universums sprechen.
Bisherige Resultate deuten auf solche Abweichungen hin. Man fand eine Anisotropie in der Verteilung ultra-hoher energiereicher kosmischer Strahlung. Diese und andere Indizien reichen aber derzeit nicht aus, um die Simulationshypothese zu bestätigen oder abzulehnen. Es werden mehr Daten benötigt.
Das Thema ist extrem interessant, obgleich es für unsere wahrgenommene Realität, sei sie nun Simulation oder real, keine Rolle spielt.