Hallo aggrobenzin!
Ich finde den Titel des threads gut und die Frage berechtigt. Allerdings könnte man die Frage vielleicht besser in einem Diskussionsforum oder hier https://www.pokerstrategy.com/de/forum/board.php?boardid=1352 stellen. Der Titel harmoniert nicht so gut mit deinem Text und den geposteten Händen, da wir da dann wieder eher im Bereich Sorgenhotline oder Frustabbau sind. Ich denke, dass ist es, was einige hier meinen, aber dafür nicht die richtigen Worte gefunden haben. Überleg dir doch mal, ob du so einen thread nicht woanders eröffnen möchtest.
Zum Glücksspiel/Geschicklichkeitsspiel Poker allgemein:
Es ist doch so: Wenn jemand erfolgreich Poker spielt, vlt. sein Leben damit finanziert, möchte er bestimmt eher mit einem Geschicklichkeitsspiel mit Glücksanteil in Verbindung gebracht werden als als Glücksspieler zu gelten als Pokerprofi, wo es auch einen gehörigen Anteil an Geschicklichkeit braucht.
Da ich vom Schach und Backgammon komme, habe ich mir die Frage auch gestellt. Wie hoch ist der Glücksanteil beim Pokern? Für den einen sind es über 50%, (meist Menschen, die nicht Pokern), für Pokerspieler wohl weit unter 50%. Vergleicht man Pokern mit Backgammon z.B. würde ich sagen: Pokern hat auf jeden Fall einen hohen Glücksanteil, da es im Gegensatz zu Backgammon sehr viele Variablen hat, Infos, die uns fehlen, um sagen zu können: Meine Situation ist klar die beste.
Beim Backgammon ist alles offen sichtbar, jeder hat dieselben Infos, für mich klar ein Geschicklichkeitsspiel mit Glücksanteil, weil man halt doch mal 3 Päsche hintereinander werfen kann!
Vielleicht ist es auch einfach nur so: Wenn man nicht (so) erfolgreich ist, sieht man es eher als Glücksspiel, die Erfolgreichen sehen es als Geschicklichkeitsspiel.
Gruß
funmaker