eigentlich ist das was da auf der seite steht nicht wirklich dumm(mal von der rechtschreibung abgesehen) - damit das pokersystem funktioniert müssen die meisten spieler verlieren.. denke das weiss auch jeder hier.. wenn man überhaupt über breakeven spielt, gehört man sicher schon zu den 10% der weltbesten pokerspieler (das les ich mir immer weider durch wenns mal nicht so gut läuft) aber es gibt eben mehere sorten von pokerspielern:
1.) der shark: meistens leute mit viel zeit die sich ernsthaft mit pokern beschäftigt haben und gute erträge machen - langfristig wird nur ein ehr kleiner teil aller spieler dauerhaft soviel ertrag machen das man davon leben kann und ein noch viel kleinerer wird richtig reich - die "sharks" von heute wissen nur noch nicht, wieviel geld sie verdienen würden, wenn sie die gleiche energie in echte arbeit stecken ♦
2.) der "versuchende": er sieht die tolle werbung im fernsehen zahlt einen gewissen betrag ein den er verspielt - er wird sich nie ernsthaft gedanken um das spiel machen und es auch nach einer gewissen zeit wieder verlassen
3.) gelegenheitsspieler: spielen nurmalso.. haben einfach spaß dran, ein wenig wissen erworben,verlieren zwar geld, können sich das aber leisten
4.) der suchti: er kommt vom versuchen nicht los.. macht sich keine gedanken um sein spiel - denkt die anderen haben einfach nur glück und wird erst aufhören zu spielen wenn kein geld mehr aufzutreiben ist.. (er denkt: eigentlich bin ich ja ein shark)
letztlich ist nur der letzte teil spieler bedenklich.. aber diese art leute würden ansonsten in einer dattelhalle ihr geld in nen automaten stecken.. da würden sie nur 30% ihres einsatzes wiederbekommen und somit nur etwas schneller broke gehen... bei diesen menschen hat aber jeglicher selbstkontrolle versagt.. sie reflektieren ihr eigenes verhalten nicht und geben immer anderen die schuld an ihren problemen.. im grunde also egal wo sie stranden - sie stranden sowieso..
ich selbst zähl mich übrigens zu den gelegenheitsspielern.. seit zig jahren am spielen, zwar in der gewinnzone, aber bezogen auf die anzahl der stunden eher marginal.. klar verdiene ich mit meinem job viel mehr geld und pokern "lohnt" sich nicht. aber es ist mein hobby.. ich bekomm am ende sogar noch was raus - andere kaufen sich was weiss ich alles für ihr hobby.. basteln für 10k € was an ihr auto, welches auch ohne diesen mist gefahren wäre.. aber sie haben spaß dran.. verbieten wir nun plastiktuning weil es quatsch ist? ich sehe das in allen lebensbereichen so: jeder mensch ist für sein schicksal grösstenteils selber verantwortlich(nehmen wir mal das problem am falschen ende der welt geboren zu werden raus) - der typ der heut haus und hof verzockt, hätte in der urzeit halt gedacht er könnt das mammut mit dem stein erlegen und hätte niemandem mehr von seinem schicksal erzählt ♦ - er lebt für sich heut also in einer besseren zeit wenn er so eine inet seite aufmachen kann ♠_biggrin:
und den spaß den ich schon beim pokerspielen hatte... die leute die ich kennengelernt habe durch das spiel.. das kann mir niemand jemals nehmen.. (ok die wut durch zuviele sucks auch nicht, aber gehört halt dazu ;))