Nicer level von dem 10k /month nl50 grinder.
zum Thema: Viele von euch scheinen einfach nicht zu verstehen, dass man durch ein Pokerprodasein viel riskiert. Man hat ne Lücke im Lebenslauf, muss für alle Versicherungen und Notfälle selber aufkommen und hat vor allem immer die Unsicherheit (Poker bald evtl verboten / Bin ich wirklich winningplayer bzw. wie lange noch wenn die games tougher werden / Swings im Allgemeinen).
Dafür das man also relativ viel riskiert sollte der "Job" Pokern sicher dementsprechend ein deutlich höheres Einkommmen als ein normaler Job haben.
Wenn ich die Wahl habe 2k im Monat durch einen richtigen Job vollkommen oder im Schnitt 2k im Monat durch Pokern zu machen, dann nehm ich obv den normalen Job - vor allem wenn ich in beiden Jobs 8Std/min5Tage die Woche arbeite.
Pokerpro wird dann interessant wenn man wirklich deutlich mehr als in einem normalen Job verdient bzw min genausoviel wie in einem richtig gut bezahlten Job, dann aber mit weniger Arbeit (75k$ und mehr im Jahr würde ich da ansetzen).
Finds immer lustig wie einige Leute hier am Existenzminimum rumkrabbeln wollen und dabei durch oben geschriebene Gefahren diese auch noch riskieren. Überleben tut man in Deutschland immer. Guckt z.B. Scooop an. Der ist ja auch mehr oder weniger Pro und macht halt keine Gewinne, wird ja aber von uns allen indirekt supportet durchs Amt.
Man müsste die Frage also differenzierter sehen.
Ab wann kann man Lebensunterhalt verdienen wurde hier gefragt? Das geht sicher ab NL50 aber die Frage ist dann halt, wie dieses Leben dann aussieht. Bezweifel, dass du dich damit glücklicher machst, als wenn du für den gleichen Betrag woanders arbeitest.
Soziale Aspekte, wie die drohende soziale Isolierung wurden hier auch überhautp nicht betrachtet.