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Neue Pokerstudie im Spiegel vom 09.07.2012

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Teuphil
Beigetreten: 07.07.2006
PokerStrategist

Da stimme ich dir auf jeden Fall zu. Poker ist prinzipiell kein reines Glücksspiel. Ich würde bei der Einordnung von Poker unterscheiden zwischen 95% oder gar 99% der Spieler und den wirklichen Profis.

Prinzipiell und für erfahrene Spieler ist Poker kein Glücksspiel. Für den Großteil der Spieler ist jedoch die Bezeichnung als Glücksspiel zutreffend und zwar aus folgenden Gründen:

1. Samplesize:
Da der Durchschnittsspieler nie genug Hände spielen wird um die statistische Varianz ausreichend zu verwässern, ist sein Gewinn/Verlust vom Glück abhängig.

2. Spielerisches Können:
Da heutzutage fast alle Pokerspieler ein gewisses Mindestmaß an Spielkenntnis besitzen und die Pokerräume stets bemüht sind das Spielniveau auf ein möglichst identisches Level zu bringen, müssen Spieler die besser sein wollen sehr viel Zeit investieren. Die zu investierende Zeit übersteigt dabei die Resourcen der meisten Spieler.

3. Rake:
Erst bei hohen Einsätzen reduziert sich der Rake von 5% Cashgame bzw. 10% bei Turnierspielen. In Kombination mit dem fehlenden spielerischen Talent bedarf es folglich Glück um ein positives Ergebnis erzielen zu können.

Dies macht auch die Faszination von Poker aus. Die theoretische Möglichkeit ein professioneller Spieler zu werden sowie die Chance auch mit schlechtem Spiel zu gewinnen.
Den meisten Spielern fehlt jedoch Geduld, Zeit und die passende Persönlichkeit, sodass Poker für Sie ein Glücksspiel ist und auch bleiben wird.


Antwort
Zitat
Tartarus
Beigetreten: 29.10.2006
Oldschool Grinder

Original von simon6184
"Da hilft selbst nüchtern bleiben nichts - unfallhäufigkeit beim Autofahren wird maßgeblich durch den Faktor Zufall bestimmt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bremer Psychologieprofessors Gerhard Meyer.

Für die Untersuchung ließ der Wissenschaftler insgesamt 426 Probanden an 71 Rennstrecken je 60 Runden Autofahren. Die Alkoholiker hatten zuvor in einem Fragebogen ihre Verkehrserfahrung selbst einschätzen können. Was die Probanden nicht wussten: Die Fahrergruppen wurden so manipuliert, dass Grundschüler gegen Alkoholiker und Herionsüchtige antraten.

Hinterher wurden die Unfallzahlen verglichen, mit überraschendem Ergebnis: Die Alkoholiker hatten generell etwas bessere Ergebnisse, eine Bestätigung für die selbsternannte Experten. "Die auch in der Werbung suggerierte Vorstellung, dass man durch Alkohol schlecher Auto fahren kann, scheint nicht zuzutreffen", kommentiert Meyer. Vielmehr müsse vor einer Gleichsetzung des Alkohols im Straßenverkehr mit anderen Drogen oder Unerfahrenheit am Steuer gewarnt werden."

Quelle: DER SPIEGEL vom 30.02.2013

:heart: :heart: :heart: :heart: mmd

so herrlich


Antwort
Zitat

Original von Leshrac
Samplesize hin oder her: Bei einer manipulierten Kartenverteilung kann man sowieso keine Rückschlüsse treffen. Wenn jemand gegen alle Odds called, aber die Karten so gesteckt sind, dass er gewinnt, wird er logischerweise besser abschneiden als der bessere Spieler, der den richtigen Fold macht, etc. - die Wahrscheinlichkeiten sind hier manipuliert, und gerade diese richtig abzuschätzen macht ja den Unterschied aus.

Sowas als Studie zu bezeichnen ist schon ein Witz.

psychologie hat ungefähr soviel mit mathe zu tun wie poker ein reines glückspiel ist,wie kommst du dadrauf. ich denke seine nächste studie wird zeigen dass die menscheit bald ausstirbt ,da er 400 schwangere frauen getestet hat und 350 ein mädchen bekommen ,geht er davon aus ,dass es bald nur noch frauen geht und somit die fortplflanzung nicht mehr möglich ist .


Antwort
Zitat
simon6184
Beigetreten: 13.11.2006
BlackMember

Original von janalissako

Original von Leshrac
Samplesize hin oder her: Bei einer manipulierten Kartenverteilung kann man sowieso keine Rückschlüsse treffen. Wenn jemand gegen alle Odds called, aber die Karten so gesteckt sind, dass er gewinnt, wird er logischerweise besser abschneiden als der bessere Spieler, der den richtigen Fold macht, etc. - die Wahrscheinlichkeiten sind hier manipuliert, und gerade diese richtig abzuschätzen macht ja den Unterschied aus.

Sowas als Studie zu bezeichnen ist schon ein Witz.

psychologie hat ungefähr soviel mit mathe zu tun wie poker ein reines glückspiel ist,wie kommst du dadrauf. ich denke seine nächste studie wird zeigen dass die menscheit bald ausstirbt ,da er 400 schwangere frauen getestet hat und 350 ein mädchen bekommen ,geht er davon aus ,dass es bald nur noch frauen geht und somit die fortplflanzung nicht mehr möglich ist .

ich glaube umgekehrt wäre es schlimmer...


Antwort
Zitat
king0077777777
Beigetreten: 31.10.2010
PokerStrategist

"Die Durchschnittsspieler hatten generell etwas bessere Ergebnisse als die selbsternannten Experten."

Jo, die "selbsternannten" Experten sind ja auch meistens Fische

Poker ist ein Spiel in dem sehr wenige sehr viel gewinnen und 90% der Beteiligten sind Losingplayer.

Aber die wenigen die konstant Gewinner sind beweisen das Poker eben kein Gluecksspiel ist. Es hat vielmehr mit skill und Erfahrung zu tun.


Antwort
Zitat
stylus20
Beigetreten: 13.10.2007
BlackMember

der prof soll mal nl10k hu gg kanu spielen und auf sein glück hoffen :coolface:


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006
BlackMember

Original von Muffin
.....maßgeblich durch den Faktor Zufall bestimmt.

So ist es auch, und wer das nicht versteht der hat halt keine Ahnung.

- warum kann ein winning player auch mit brm broke gehen?
- warum gehen alle auf sitout wenn der fisch vom tisch ist?
- warum gibt es sehr sehr selten neue spieler auf den highstakes?

weil der skill so ausschlaggebend ist? lol

Noch erschreckender als der Artikel und das so jemand auch noch Prof. ist, ist das so jemand Platin ist :(


Antwort
Zitat
McSeafield
Beigetreten: 04.02.2007
Poker Player

Platin hat doch mit Kompetenz nichts zu tun ... und was wäre erschreckend, wenn ein Prof., der auch nur ein Mensch ist, aus seiner Perspektive die Wahrheit sagt und das richtige tut, wenn er für das erwünschte Ergebnis seiner Arbeit ordentlich bezahlt wird ?

Viel erschreckender ist imo, wie in Deutschland von der öffentlichen Hand und insbesondere den Wirtschaftsministerien bei Bund und Ländern Forschungsaufträge vergeben werden, die auf ein bestimmtes Ergebnis abzielen sollen und mit bestimmten Lobby-Zielsetzungen verbunden werden. Das ist Geld des Steuerzahlers, das da sinnlos verpulvert wird. Nach dem Motto, wir wollen die Welt verblöden.

Und am aller schlimmsten sind unsere Politiker. Die betreiben seit Monaten ebenfalls im Lobby-Interesse ein Glücksspiel um Milliarden zur Euro-Rettung, geben es aber nicht zu, dass sie unfähig sind, dieses Spiel zu begreifen.


Antwort
Zitat
eroticjesus
Beigetreten: 25.05.2009
Elite Grinder

McSeafield, mein Lieblings 2+2 Troll :heart: :heart: :heart:


Antwort
Zitat
Naems
Beigetreten: 27.05.2008
Elite Grinder

Original von simon6184

Original von janalissako

Original von Leshrac
Samplesize hin oder her: Bei einer manipulierten Kartenverteilung kann man sowieso keine Rückschlüsse treffen. Wenn jemand gegen alle Odds called, aber die Karten so gesteckt sind, dass er gewinnt, wird er logischerweise besser abschneiden als der bessere Spieler, der den richtigen Fold macht, etc. - die Wahrscheinlichkeiten sind hier manipuliert, und gerade diese richtig abzuschätzen macht ja den Unterschied aus.

Sowas als Studie zu bezeichnen ist schon ein Witz.

psychologie hat ungefähr soviel mit mathe zu tun wie poker ein reines glückspiel ist,wie kommst du dadrauf. ich denke seine nächste studie wird zeigen dass die menscheit bald ausstirbt ,da er 400 schwangere frauen getestet hat und 350 ein mädchen bekommen ,geht er davon aus ,dass es bald nur noch frauen geht und somit die fortplflanzung nicht mehr möglich ist .

ich glaube umgekehrt wäre es schlimmer...

ihr verdient beide nochmal etwas :heart:


Antwort
Zitat
king0077777777
Beigetreten: 31.10.2010
PokerStrategist

Original von josch2001

Original von Muffin
.....maßgeblich durch den Faktor Zufall bestimmt.

So ist es auch, und wer das nicht versteht der hat halt keine Ahnung.

- warum kann ein winning player auch mit brm broke gehen?
- warum gehen alle auf sitout wenn der fisch vom tisch ist?
- warum gibt es sehr sehr selten neue spieler auf den highstakes?

weil der skill so ausschlaggebend ist? lol

Noch erschreckender als der Artikel und das so jemand auch noch Prof. ist, ist das so jemand Platin ist :(

Was erwartest du denn? Die meisten Spieler und das sind mehr als 90% sind eben Loosingplayer und die denken dann natuerlich dass das nicht ihre Schuld ist sondern es eher mit Glueck bzw. Pech zu tun hat. Ich musste sehr viel Lehrgeld bezahlen bis ich gemerkt habe dass Poker hauptsaechlich aus Erfahrung und der Bereitwilligkeit etwas an seinem Spiel zu aendern besteht.


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008
Oldschool Grinder

Original von king0077777777

Original von josch2001

Original von Muffin
.....maßgeblich durch den Faktor Zufall bestimmt.

So ist es auch, und wer das nicht versteht der hat halt keine Ahnung.

- warum kann ein winning player auch mit brm broke gehen?
- warum gehen alle auf sitout wenn der fisch vom tisch ist?
- warum gibt es sehr sehr selten neue spieler auf den highstakes?

weil der skill so ausschlaggebend ist? lol

Noch erschreckender als der Artikel und das so jemand auch noch Prof. ist, ist das so jemand Platin ist :(

Was erwartest du denn? Die meisten Spieler und das sind mehr als 90% sind eben Loosingplayer und die denken dann natuerlich dass das nicht ihre Schuld ist sondern es eher mit Glueck bzw. Pech zu tun hat. Ich musste sehr viel Lehrgeld bezahlen bis ich gemerkt habe dass Poker hauptsaechlich aus Erfahrung und der Bereitwilligkeit etwas an seinem Spiel zu aendern besteht.

:facepalm:

mal abgesehen davon dass der post von muffin sich schon selber widerspricht (wenn es wirklich so viel zufall ist, ergibt vor allem der zweite punkt absolut keinen sinn), ist es trotzdem falsch. Und gerade jemand der hier diamond erreicht hat sollte sowas verstehen..


Antwort
Zitat

Man muss vielleicht mal sehen, dass diese Studie von und für Leute gemacht ist, die wenn mal gelegentlich Poker spielen und eben nicht für die Regulars und Highstakes Pros. Es geht um Leute die vielleicht 2x im Monat Hobbypoker spielen oder daran denken im Urlaub in Vegas mal an nem Tisch vorbei zuschaun.
Und in diesen Fällen ist die SS nunmal recht klein für jeden Einzelnen und damit der Faktor Glück viel größer. Die mathematische Wahrscheinlichkeit pendelt sich halt erst nach einer größeren SS ein.

Das ein erfahrener Spieler natürlich taktische Vorteile hat und diese ihn gegenüber schlechteren Spielern deutlich überlegen machen ist klar.

Bei einer kleinen SS kann ihn eben auch genau das zum Opfer eines unerfahrenen Spielers machen, denn wenn er sich schön die Odds etc ausrechnet und auf Grund von Equity und EV in nen Pot investiert der Fisch aber einfach irgendwas spielt kann eben alles passieren.
Erst auf eine größere SS wird der "Pro" immer vorne liegen.


Antwort
Zitat
schiep
Beigetreten: 11.04.2006
BlackMember

scnr :P.

Man könnte Leserbriefe schreiben, ist nur fraglich, ob man das überhaupt möchte...


Antwort
Zitat
chiliking
Beigetreten: 17.10.2010
Oldschool Grinder

LOL SPIEGEL

der hat doch schon ein paar sinnlose artikel über poker rausgehauen :facepalm:
und wenn sollte man sich doch eher mit dem "prof" unterhalten


Antwort
Zitat
ZarvonBar
Beigetreten: 21.03.2006
Oldschool Grinder

Original von stylus20
der prof soll mal nl10k hu gg kanu spielen und auf sein glück hoffen :coolface:

Müsste dann ja sogar gewinnen, schließlich haben die Durchschnittsspieler in seiner Studie besser abgeschnitten als die Experten. :f_cool:


Antwort
Zitat
Taaco
Beigetreten: 09.11.2011
Elite Grinder

Original von tanquol
Radio Bremen Beitrag dazu

ahaha ich packs nicht, sie spielen 4 hände und sagen "da schau her die pros haben 3:1 verloren. das ist der beweis dass poker ein glücksspiel ist"


Antwort
Zitat
Kellerlanplayer
Beigetreten: 02.12.2006
PokerStrategist

Mich nervts das ein Psychologieprofessor so eine Studie verfassen darf und sie dann auch noch ernst genommen wird.

Genauso wie in "Expertentalks" jemand ernster genommen wird, weil er ein Dr. Titel hat und dann ist es so ein Crap wie Dr. in Philosophie und er wird über die aktuelle Wirtschaftslage ausgefragt...


Antwort
Zitat
babykay25
Beigetreten: 11.03.2010
PokerStrategist

Original von Krupsinator
71 Tische * 60 Hände = 4260 Hände

Ergebnis der Studie: Auch Professoren können keine Ahnung vom Faktor Samplesize haben.

In der Sample Size sehe ich das Problem.
Wieviele Pokerspieler erreichen denn eine aussagefähige SS. 1%?
D.h. für 1% ist es kein Glücksspiel, für 99% aber schon.

Und damit will man Poker gesellschaftsfähig machen und als kein Glücksspiel deklarieren? 1% bestimmt also darüber? So wird das nichts.

Beim Sport gewinnt (idR) der Beste,
bei Geschicklichkeitsspielen der Geschickteste,
und beim pokern der Geschickteste mit dem Glück auf seiner Seite.
(oft auch der schlechteste mit dem Glück auf seiner Seite)

Wer etwas anderes behauptet spinnt rum.

Der Schachweltmeister schlägt jeden anderen Spieler zu jeder Zeit an jedem Ort, kann das der Pokerweltmeister auch von sich behaupten? Nein, weil der den Glücksfaktor braucht. Dem Schachweltmeister reicht sein Können.

Pokerspieler wünschen sich doch selber am Final Table "gl"

Poker ist halt ein Ziwschending und man kann es keiner Kategorie zuordnen, vielleicht muss das passende Wort/Kategorie dazu noch erfunden werden =)


Antwort
Zitat
ZarvonBar
Beigetreten: 21.03.2006
Oldschool Grinder

Original von babykay25
Beim Sport gewinnt (idR) der Beste

Und du würdest jetzt sagen, dass beim Poker idR nicht der bessere Spieler gewinnt?


Antwort
Zitat
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