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Pokerdoping: Muntermacher und Konzentrationshilfen

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HockeyTobi
Beigetreten: 03.12.2005
Oldschool Grinder

So, irgendwo hört das bei dem Thema hier auch auf. Hier ist sicherlich nicht der Bereich, um über illegale Drogen oder sonstwas in dieser Richtung zu diskutieren oder das zu verherrlichen. Weitere Beiträge in diese Richtung, sowie weiteres Trolling werden von jetzt an auch hart sanktioniert.
Bitte kommt also zum Thema zurück, sonst werden wir diesen Thread auch schließen müssen.

Viele Grüße
Tobi


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009
PokerStrategist

Einfach mal alle Beiträge löschen ist natürlich auch ne Möglichkeit..


Antwort
Zitat
HockeyTobi
Beigetreten: 03.12.2005
Oldschool Grinder

Wenn du sie gelesen hast, solltest du auch wissen, dass wieso die Beiträge gelöscht wurden. Wenn du dazu noch nachfragen hast, bitte per Ticket an den Kundenservice


Antwort
Zitat
Highead
Beigetreten: 30.11.2009
PokerStrategist

Edit by HockeyTobi
Für dich hab ich mich scheinbar nicht deutlich genug ausgedrückt, dass damit Schluss ist, du erhälst eine Verwarnung.


Antwort
Zitat
ownage4u
Beigetreten: 07.01.2007
BlackMember

nein eher zum nachdenken


Antwort
Zitat

Hab noch keinen Beitrag hier gelesen, will aber mal kurz einwerfen dass bestimmte Medikamente / Drogen die Konzentration verstaerken kann, man kann sich besser auf eine bestimmte Sache konzentrieren.

Wer das Gegenteil behauptet hat keine Ahnung.


Antwort
Zitat
GeraldG
Beigetreten: 24.05.2011
Poker Player

wurde hier bestimmt noch nicht erwähnt


Antwort
Zitat

naja..das gefährliche bei drogen jegl. art sind die langfristigen folgen, die man nur bedingt abschätzen kann.

Aber klar kann man die ganz gut abschätzen Zu fast jedem der hier genannten Mittel gibt es mindestens epidemiologische Langzeitstudien...

Ritalin/Methylphenidat: Wirkt leider auch ein wenig auf Adrenorezeptoren, es ist und bleibt ein Catecholamin. Als Amphetaminderivat/Catecholamin hat es leider auch entsprechende Auswirkungen auf den Hippocampus, chronische und akute. Als Akutwirkung zeigt sich eine Hemmung bestimmter Neuronen. Man ist zwar konzentrierter, aber bestimmte Gedächtnisfunktionen sind gehemmt. Die chronische Langzeitanwendung von Catecholaminen zeigt aber, das kennen wir aus der Geriatrie, irgendwann ein Schrumpfen des Hippocampus und damit der Gedächtnisfunktionen. Das ist wie man sich Denken kann, nicht besonders gut. Permanent auf Methylphenidat zu sein ist nur dann anzuraten, wenn es medizinisch nötig ist.

Ansonsten ist es nur als eine kurzfristige "Cramming Drug" einzusetzen. Im Pokern kann ich es mir vorstellen, da keine komplexen Gedächtnisfunktionen intensiv genutzt werden und vor allem schnelle auf Konzentration, Kurzzeitgedächtnis und Überblick basierende Aktionen erforderlich sind.

Gleiches gilt für Adderall. Übrigens auch für Koffein, auch wenn es kein Catecholamin ist.

Modafinil/Armodafinil: Theoretisch eine ähnliche Story, jedoch wird das ganze aus einem Grund interessant. Modafinil dockt zwar an Dopamin und Noradrenalin Rezeptoren an, jedoch nicht an den Adrenorezeptor, was dazu führt, dass die typischen Stimulantien Effekte von Adderall und co. NICHT auftreten. D.h. Blutdruck, Herzfrequenz, Schwitzen, Ausschüttung weiterer Stresshormone bleiben aus.

Als Nebeneffekt erhöht Modafinil die Histaminkonzentration im Körper. Dies kann positive aber auch negative Auswirkungen haben. Zum einen kennt jeder den Effekt von Anti-Histaminen, der bereits mal Mittel gegen Heuschnupfen genommen hat. Das Zeug plättet einen total. Die Erhöhung der Histaminkonzentration hat somit oft einen gegenteiligen, aufweckenden Effekt. Negativ kann sich dies bei Personen auswirken, die Histaminallergien haben, bei denen geht das ganze unter Umständen richtig nach hinten los. Diese jenigen sollten das aber bereits wissen (Sie reagieren ja bereits auf Schokolade, Rotwein etc.). Bei diesen hat man unter Umständen das Problem von Stevens-Johnson-Syndrom, einer übermässigen Hautreaktion.
D.h. in dem Fall lieber direkt lassen. Bisherige Langfriststudien waren eher positiv, wirkliche Langfriststudien stehen allerdings noch aus. Allerdings ist es auch kein Mittel, das man sich jeden Tag in die Birne jagt, meiner Meinung nach.

Jack3D: Worthless junk, 99% Placeboeffekt, Rest DMAA. Ist halt ein Vasokonstriktor wie Ephedrin. Also typisch ECA Stack und nur nützlich für die letzten 3% Steigerung. Für Pokern absolut ungeeignet.

Piracetam: Erhöht Sauerstoffzufuhr des Gehirns, genaue Wirkungsweisen noch nicht klar, obwohl bereits 50 Jahre in der Forschung. (Ist bei Ibuprofen und Paracetamol allerdings genauso.)
LAngzeitstudien belegen absolute Verträglichkeit, allerdings nur mit einer Cholinquelle. Man geht davon aus, dass die Racetame (Aniracetam, Pramiracetam, Oxiracetam, Piracetam usw.) alle eine spezifische Wirkung auf die Aufnahme des Neurotransmitters Acetylcholin haben, der dadurch aufgebraucht wird. Eine Cholinquelle (Ordentlich Eier und Rindermahlzeiten oder Supplements wie Dimethylaminoethanol (DMAE), Alpha GPC oder Cholin Bitartrat) sollte somit zusammen damit konsumiert werden, da ein Mangel an Cholin zu erheblichen Kopfschmerzen führen kann.
Kognitive Wirkung wurde teilweise nachgewiesen, ist aber höher für andere Racetame als Piracetam.

Sonstige Sachen: Gibt noch Bacopa Monnieri, Vinpocetin, Centrophenoxin, L-Theanin (Grüner Tee) und L-Huperzin A. Wirken teilweise anxiolytisch, teilweise als neuronale Antiooxidantien oder als Cholinverarbeitungshemmer.

Andere, wirklich auf der BTM Liste stehende Drogen (Speed, andere Amphetaminderivate, Kokain, MDMA) sind eigentlich aufgrund ihrer berauschenden Wirkung absolut ungeeignet, haben nebenbei noch starke Abhängigkeitsprofile, nachgewiesene Langzeitschäden und führen teilweise zu Hybris und Selbstüberschätzung. D.h. alles was irgendwo mit BTM zu tun hat und dein Arzt dir nicht verschreiben würde, ist auch entsprechendes Gift.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009
PokerStrategist

guter Beitrag _thumbsup:

Woher beziehst du dein Wissen?
Kannst du auch was zu Donezepil sagen, weiß es in dem Fall nicht mehr genau weshalb aber hab mich vor einiger Zeit etwas mit Neuro- Enhancing beschäftigt und bin am Ende zu dem Entschluss gekommen, dass Modafinil und eben Donezepil ein geeignetes Risiko-/ Nutzenverhältnis aufweisen (nach heutigem Kenntnisstand).

Hab grad keine Zeit mich da wieder einzulesen, da ich weiß, dass ich sonst wieder 3 Tage damit vergeude
Also Cliffs wie zu den anderen Substanzen würden mir genügen.


Antwort
Zitat
TheCelt
Beigetreten: 24.03.2007
PokerStrategist

Die genauen Folgeschäden sind doch bei den meisten Mitteln noch gar nicht bekannt, was auch damit zusammenhängt, dass es sie noch nicht lang genug gibt. Ritalin seht doch zB unter Verdacht Parkinson auslösen zu können bzw zu begünstigen. Und normalerweise wird es für einen festen Zeitraum verordnet, also einige Jahre. Also gibt es keine unbegrenzte Therapie mit Ritalin wie ich das sehe.


Antwort
Zitat

Original von Shiyanying

naja..das gefährliche bei drogen jegl. art sind die langfristigen folgen, die man nur bedingt abschätzen kann.

Aber klar kann man die ganz gut abschätzen Zu fast jedem der hier genannten Mittel gibt es mindestens epidemiologische Langzeitstudien...

Unter Langzeitstudien verstehe ich mind. 10-20 Jahre und nicht 12-36 Monate wie das Bundesministerium.

Google mal: epidemiologische Langzeitstudien Kokain

Meine Aussage bleibt unverändert.
Genaue Auswirkungen auf die Psyche,und nichts anderes habe ich ausgedrückt, sind nur bedingt möglich,
da jeder Organismus als Ganzes auf Drogen bezogen auf die Psyche anders reagiert/wirkt.
Anders als im Hinblick auf Energiebedarf, Organe und co.

Deshalb sind Kaffee, Energydrinks & Änderung des Schlafrhythmus die weitaus bessere Variante,
wenn man eine langfristige Anwendung wünscht.
Aber halt auch in Maßen und nicht in Massen.


Antwort
Zitat

Original von Shiyanying

naja..das gefährliche bei drogen jegl. art sind die langfristigen folgen, die man nur bedingt abschätzen kann.

fachwissen

was sagst du zu reinem dmma?
als langjähriger amphe konsument (seit 5 jahren nicht mehr) fand ich jack3d schon gut, uaf jeden fall deutlich besser als koffein. die wirkung war deutlich näher am richtigen punch von amphe. habe mir jetzt reines dmma bestellt, ist leider noch nicht da... ephe fand ich so als mittelding zwischen koffein und amph. ganz gut, war aber deutlich schwächer als jack3d,,,


Antwort
Zitat

Original von TiM2201

Original von Shiyanying

naja..das gefährliche bei drogen jegl. art sind die langfristigen folgen, die man nur bedingt abschätzen kann.

fachwissen

was sagst du zu reinem dmma?
als langjähriger amphe konsument (seit 5 jahren nicht mehr) fand ich jack3d schon gut, uaf jeden fall deutlich besser als koffein. die wirkung war deutlich näher am richtigen punch von amphe. habe mir jetzt reines dmma bestellt, ist leider noch nicht da... ephe fand ich so als mittelding zwischen koffein und amph. ganz gut, war aber deutlich schwächer als jack3d,,,

ich glaub das wort was du suchst ist mdma.. dmma wär mir nämlich so als abkürzung unbekannt


Antwort
Zitat

nein. mdma ist mir natürlich bekannt.
dmma ist auch bekannt als 1,3 Dimethylamylamine und eine form von amphetamin


Antwort
Zitat
doubleJay
Beigetreten: 09.10.2006
BlackMember

@Shiyaying:

toll, dass du dir die mühe gemacht hast, aber könntest du mir bitte diese passage übersetzen (bin kein neurologe ;) ):

Original von Shiyanying
[...] Als Amphetaminderivat/Catecholamin hat es leider auch entsprechende Auswirkungen auf den Hippocampus, chronische und akute. Als Akutwirkung zeigt sich eine Hemmung bestimmter Neuronen. Man ist zwar konzentrierter, aber bestimmte Gedächtnisfunktionen sind gehemmt. Die chronische Langzeitanwendung von Catecholaminen zeigt aber, das kennen wir aus der Geriatrie, irgendwann ein Schrumpfen des Hippocampus und damit der Gedächtnisfunktionen. [...]

danke sehr!


Antwort
Zitat

Original von TiM2201
nein. mdma ist mir natürlich bekannt.
dmma ist auch bekannt als 1,3 Dimethylamylamine und eine form von amphetamin

siehste mal.. kannt ich nich

weiß aber um die bestandteile von jack3d und die wirkung* bei pumpern.. *nich selbst..

ich würde aber zu dmma nix sagen (und kann es in diesem fall auch gar nich)

meine meinung steht ja oben bereits da.. :)


Antwort
Zitat

Original von doubblejaay
@Shiyaying:

toll, dass du dir die mühe gemacht hast, aber könntest du mir bitte diese passage übersetzen (bin kein neurologe ;) ):

Original von Shiyanying
[...] Als Amphetaminderivat/Catecholamin hat es leider auch entsprechende Auswirkungen auf den Hippocampus, chronische und akute. Als Akutwirkung zeigt sich eine Hemmung bestimmter Neuronen. Man ist zwar konzentrierter, aber bestimmte Gedächtnisfunktionen sind gehemmt. Die chronische Langzeitanwendung von Catecholaminen zeigt aber, das kennen wir aus der Geriatrie, irgendwann ein Schrumpfen des Hippocampus und damit der Gedächtnisfunktionen. [...]

danke sehr!

heißt im endeffekt, dass das zeug deine neuronen (nervenzellen im hirn) hemmt (außer gefecht setzt oder an der vollen leistung hindert). dadurch kommt es, dass du dich zwar gut konzentrieren kannst (zb. geht das kurzzeritgedächtnis auch gut) aber andere gedächtnisleistungen (auf amphe machst du zb. auch mehr flüchtigkeitsfehler) zb. im langzeitgedächtnis speichern und kramen nicht so gut funktioniert. (ist meine begründete meinung, aber nicht fachwissen). auf einer kleinen dosis amphetamin kann man sich mit den oben aufgeführten (und zusätzlichen "problemen") ein wenig die kognitive leistung steigern. auf ner großen dosis amphetamin wirst du, mMn, ein wenig wie ein hyperaktives kind. du wirst nicht nur zappeliger, sondern die positive wirkung kerht sich dazu noch ins negative...
amphe schüttet dopamin, noadrenalin und adrenalin aus. das sind die selben hormone die du ausschütten würdest, wenn plötzlich eine gefahr (zb. Löwe) aufkommt. dein körper schrenkt alle "unwichtigen" körperfunktionen ein und versorgt hindessen die für das abwenden der gefahr notwenigen körperteile und körperfunktionen mit "energie" (meine damit nicht energie an sich, sondern das wichtige funktioniert halt besser auf kosten des "unwichtigen"). da du zur abwehrreaktion eher dinge wie schlaflosigkeit, aggression und reflexe brauchst kannst du dir vorstellen wie gut amphetamin im endeffekt zum lernen oder oder andere kognitive fähigkeiten ist. da aber der gesamte mechanismus körper ein wunderwekr ist und die einzelnen hormone oftmals nicht nur für eine aufgabe/situation vorhanden sind, kann bei einer anderen dosierung der gegenteilige effekt hervortreten. gesagt sei aber immer, dass durch extogenes verursachen von veränderten hormonausschüttungen der körpereigene hormonhaushalt durcheinandergewürfelt wird. erstens wirken dann lörpereigene ausschüttungen anderes (es gibt ja plötzlich mehr rezeptoren die versorgt werden müssen) und andererseits könnte der körper das endogene auschütten oder gar herstellen von den hormonen einstellen/eionschränken. ein beispiel was das metaphorisch visualisiert wäre das labello-syndrom. am angfang hilft dir der labello die lippen feucht zu halten und nach einer zeit komsmt du ohne labello nicht mehr klar,da du dann die übelst spröden lippen hast.

ps.: hoffe der text ist nicht zu verwirren und/oder struckturlos


Antwort
Zitat
doubleJay
Beigetreten: 09.10.2006
BlackMember

danke, dein text war sehr verständlich!

ich erinnere mich grad an die sachen, die ich eh zu ritalin schonmal gelesen habe: fight-or-flight syndrom und rezeptor-down-regulation..


Antwort
Zitat
Cortex1000
Beigetreten: 23.05.2009
Oldschool Grinder

Original von TiM2201
nein. mdma ist mir natürlich bekannt.
dmma ist auch bekannt als 1,3 Dimethylamylamine und eine form von amphetamin

DMMA gibts soweit ich weiß überhaupt nicht.
1,3 Dimethylamylamin heißt DMAA.
Nicht was falsches bestellen...


Antwort
Zitat
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