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Pokern als Ausweg
 
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[Geschlossen] Pokern als Ausweg

142 Beiträge
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Folgende Situation:

Ein Bekannter von mir arbeitet recht hart in nem beschissenen Job und hat kaum Aussichten was besseres zu finden. Er ist Mitte 20, hat nur nen Hauptschulabschluss und ne Ausbildung als Einzelhandeskaufmann.
Ich finde ihn nett und es tut mir immer leid, dass er dieses anstrengenden Job hat und nicht mal 1,3k netto rausbekommt.
Ich würde ihm da gerne helfen und hab schon öfters drüber nachgedacht, ob ich ihn nicht zum Pokern bringen könnte. Erstmal zum Aufbessern des Gehalts und später vielleicht mal als Alternative zu seinem Job.

Welche Chancen seht ihr für einen durchschnittlich begabten Menschen, mit Pokern zuverlässig mehr als 1,5k (euro) im Monat zu machen?
Mit welcher Pokervariante sollte er beginnen? (unabhängig von seinen Präferenzen)
Wieviel Zeit müsste er pro Woche aufwenden um ein Niveau zu erreichen, auf dem er mit Pokern ernsthaft Geld machen kann?
Wie lange würde das etwa dauern?
Über welche Fähigkeiten müsste er unbedingt verfügen?

Ich selbst habe fast immer nur gespielt und viel zu selten gelernt, weshalb ich natürlich viel langsamer vorangekommen bin, als es möglich wäre. Ich hab also keine Ahnung, wie so eine Standart-Pokerkarriere aussieht.


141 Antworten
schirm
Beigetreten: 23.07.2006
Oldschool Grinder

LOL OP verdient nur 1,3k netto

[x] fail


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Ich hab nen 400-Euro-Job, was schlimm genug ist. Aber da ich ne Perspektive habe, braucht man sich um mich erstmal keine Sorgen machen.


ab nl 100 mit sss kommt man schon recht easy auf 30$+ die stunde


1.3K netto ist doch nicht wenig. Ist normales Gehalt im Einzelhandel. Aber Taf kostet nix. Aber mit Poker sein Lebensunterhalt zu verdienen schaffen nur die wenigsten. Also dann lieber nochmal die Schulbank drücken


@Holly20

Du lebst wohl in einer Traumwelt.....Einzehandel besteht doch fast nur noch aus Teilzeit(6-800euro) , selbst Festanstellungen werden kaum gerecht enlohnt. Mit 1,3k euro NETTO!! muss man schon mindestens Erstkraft wenn nicht sogar Abteilungsleiter sein.


wow,
er hat gute Chancen!
Nice.

Drugs wäre auch noch machbar.... =)


Original von aragon20
ab nl 100 mit sss kommt man schon recht easy auf 30$+ die stunde

longterm? wanna seeee!

wenn du 8h am Tag NL100 grindest, kennen deine Gegner dein Spiel auswendig. Wie du dann mit NL100 noch 30$ schaffst, will ich gern sehen. Du scheinst noch keinen down erwischt zu haben ;)


Brockie
Beigetreten: 16.01.2005
Elite Grinder

poker als ausweg funktioniert nicht, der druck ist zu gross


Abnoe
Beigetreten: 06.04.2005
BlackMember

Original von Brockie
poker als ausweg funktioniert nicht, der druck ist zu gross

Da spricht jemand aus Erfahrung?


Pezilee
Beigetreten: 29.07.2008
PokerStrategist

Probieren geht über studieren. Was hat er zu verlieren wenn er sich hier nen Account aufmacht nichtmal sein eigenes Geld. Er muss ja nicht gleiuch seinen Job kündigen soweit ich mitbekommen hab sind hier viele Leute die nebenbei was zu verdienen.


Er kann doch einfach mal anfangen, lernen und trainieren. Wenn er in den Limits aufsteigt und stetig Kohle macht, kann er das ja irgendwann entscheiden, ob es sich für ihn lohnt, seinen Job aufzugeben.

1,3k sind aber nicht so wenig, dass man von einem "Ausweg" sprechen müsste. An der Armutsgrenze liegt er mit dem Einkommen ja nicht.


Arikarion
Beigetreten: 13.09.2006
Oldschool Grinder

1300€ jeden Monat ist verdammt viel Geld. Wenn man nicht allein eine Familie ernähren muß, sollte man damit gut hinkommen und sogar noch etwas ansparen können. Insofern weiß ich nicht, wie ich "Pokern als Ausweg" verstehen soll. Ausweg aus der Armut kann es in diesem speziellen Fall kaum sein, da Armut anders aussieht.

Fühlt sich Dein Bekannter allerdings wertlos und doof und fehlt es ihm, auch mal ein paar Erfolgserlebnisse zu haben, dann kann er mittels Poker unter Umständen sein Selbstwertgefühl stärken, wenn er Spaß dran hat und halbwegs vernünftig spielen lernt.

Aber ganz ernsthaft: das würde ich, genauso wie die Erfüllung des Wunsches nach mehr Geld, erstmal auf einem anderen Weg versuchen. Poker ist kein Allheilmittel, auch wenn man da als halbwegs erfolgreicher Microstakes-Grinder gerne mal die rosa Brille auf der Nase zu sitzen hat.


also die wichtigste Fähigkeit, die er haben sollte ist ein Computer...


CJohnson
Beigetreten: 01.03.2008
PokerStrategist

Die Frage war ja u.a. ob es ein durchschnittlich begabter Mensch schafft sich zu seinem Job eine Summe von sagen wir mal 500 Euro im Monat durchs Pokern dazuzuverdienen und, wie lange soetwas dauert.
Ich würde sagen ein durchschnittlich begabter Mensch bräuchte wenn er sich mit der Materie ausseinandersetzt ca 1 bis 2Jahre um die oben genannte Summe jeden Monat auszahlen zu lassen, hängt auch davon ab wieviel Skill jemand auf den einzelnen Limits hat.
Ich habe mal aus neugier Nl100 sss gespielt und erst lief es sehr gut jedoch habe ich schnell was auf die Mütze bekommen und aus den 120$ mal schnell 70$ Minus gemacht zur Zeit wechsele ich zwischen den Limts NL10 und NL25,tendiere also seitwärts wie es im Börsenjargon so schön heisst,also um vom Pokern wirklich jeden Monat spürbar etwas zu haben dauert es schon ein bisschen länger,man macht hier halt nicht das schnelle Geld sondern es ist schon harte Arbeit,die Bereitschaft zum ständigen Lernen und Weiterbilden(ohne dem gehts beim Pokern nicht) und es stellt gewisse Herausforderung an den eigenen Charakter da(z.b.Tiltresistenz bei einem Down)


quintanaboh
Beigetreten: 14.06.2007
Oldschool Grinder

Also ich verdiene auch nur 1500 netto und wirklich große Sprünge sind damit nicht drin. Mein Auto ist eigentlich der einzige "Luxus", den ich mir leiste. Ist schon viele Jahre her, dass ich das letzte Mal in Urlaub geflogen bin.

Aber back to topic:

Um longterm von Poker leben zu können, würde ich weit mehr als 1500 Euro monatlich anpeilen, weil

a) man beim Pokern auch mal Downswings abfedern können muss und das geht schlecht, wenn man die erpokerten 1500 Euro immer direkt zum Leben ausgibt und keine Rücklagen hat und

b) man nicht weiß, ob man in 10 oder 20 Jahren immer noch von Onlinepoker leben kann (angenommen man ist gut genug). Was ist, wenn der Boom doch irgendwann mal ein Ende hat z.B. aufgrund von neuen staatlichen Regelungen? Wie wird es sich dann wohl im Lebenslauf machen, wenn man eine neue "ehrliche" Arbeit sucht und die Arbeitgeber lesen dann, dass man die letzten 10 Jahre nur Poker gespielt hat?

Edit: Ich halte mich auch nicht für überdurchschnittlich begabt, aber nach einem Jahr habe ich mich auch auf NL100 Fullring 9 Table hochgearbeitet, wovon ich denke, dass ich es longterm schlagen kann. Wenn man das dann 1-2 Stunden am Tag spielt, dann sind locker 500-1000 Euro Zusatzverdienst im Monat drin. Aber bis dahin war es halt ein langer weg. In den ersten Monaten habe ich auch nur auf die Fresse bekommen, sogar auf NL5. :rolleyes:


SHABBO
Beigetreten: 11.02.2006
Elite Grinder

Respekt an die Leute, die mit NL100 locker mal so nebenbei 500-1000€/Monat verdienen.... :rolleyes: :rolleyes:


Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Original von quintanaboh
a) man beim Pokern auch mal Downswings abfedern können muss und das geht schlecht, wenn man die erpokerten 1500 Euro immer direkt zum Leben ausgibt und keine Rücklagen hat

Soll nicht nur Down-, sondern auch Upswings geben.


quintanaboh
Beigetreten: 14.06.2007
Oldschool Grinder

Original von SHABBO
Respekt an die Leute, die mit NL100 locker mal so nebenbei 500-1000€/Monat verdienen.... :rolleyes: :rolleyes:

Also 500 Euro sind ja wohl echt keine Kunst, wenn man an 9 Tischen im Schnitt 1-2 Stunden am Tag spielt. Da reicht ja aufgrund der ganzen Bonus und Rakeback Angebote schon eine minimal kleine Winrate für.

Im Juli hatte ich 1500 Euro plus, allerdings waren das im Schnitt auch eher etwas über 2 Stunden pro Tag. Und meine Winrate lag gerade mal bei 3 PTBB/100.


quintanaboh
Beigetreten: 14.06.2007
Oldschool Grinder

Original von Zinsch
Soll nicht nur Down-, sondern auch Upswings geben.

Habe ich von gehört, ja.


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