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Pokern vs. berufliche Karriere

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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Original von 4thePORSCHE

Original von Renne01
Wen juckts was andere denken? Wenn man nach dem geht, darf man auch kein Bauarbeiter werden wegen mangelndem Ansehen.

das würde ich nicht so leichtfertig abtun. bauarbeiter ist nen ehrenwerter job. aber wir sprechen ja hier gerade von akademikern, die sich dem pokern hingeben. das sind also leute, die was wirklich wichtiges machen könnten und lieber vorm rechner zahlen anklicken. ich fand das ja schon als exzessives hobby ein bisschen merkwürdig. vor allem ist mir aber aufgefallen, dass ich damit meinen verstand und meine möglichkeiten vergeude.

zu sagen dass einen nicht interessiert was andere denken zeugt immer von mächtig selbstbewusstsein. aber in wirklichkeit möchte jeder lieber gut angesehen als belächelt werden. das ist vollkommen normal und hat nichts mit charakterschwäche zu tun.

Richtig. Jeder Akademiker macht etwas für die Gesellschaft wichtiges.
Nebenbei wirst auch du evtl. erwachsen und lässt andere Leute ihr Leben leben. Anderen seine Moral- oder Lebensvorstellung aufzudrängen zeugt auch nicht von geistiger Reife. Ich behaupte man braucht beim Poker ähnlich viel Verstand wie in jedem 0815 Akademiker-Job.

Anstatt evtl 200k Jahresgehalt lieber 50k in einem genauso sinnlosen Job.
"Möglichkeiten vergeuden" :f_love:


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Zitat
Renne01
Beigetreten: 15.05.2007
Elite Grinder

Ich stimme dir zu, dass Poker, wie viele anderen Jobs auch, ein sinnloser Beruf ist, den keine Sau braucht. Verblöden tut man dabei imo zwar nicht, aber egal.

Ansehen bekommen oft nur hochdotierte Jobs, die eigentlich NULL Ansehen verdienen. Die wichtigen Jobs bekommen idR. kaum bis kein Ansehen, was man auch auf den Lohnzetteln sehen kann. Warum bekommt ein Ronaldo zB. mehr als ein Krankenpfleger? Aber so läuft die Welt leider. Ich setze mich dafür ein, dass sich das ändert, bisher ohne Erfolg, aber das nur am Rande.

Zur Meinung anderer:
Ich hab die vll. nicht repräsentative Erfahrung gemacht, dass ich genau von den Menschen (idR. Männer) belächelt wurde, die selbst einen schlecht bezahlten Bucklerjob hatten/haben, in dem sie unzufrieden waren (und in vielen Fällen noch sind). Dh. es war einfach nur eine verachtende und neidische Geste. Solche Leute kann ich nicht für voll nehmen. Zur selben Kategorie zählen oft Arbeitslose oder sonstige Geringverdiener. Es sind aber natürlich längst nicht alle so!

Dann gabs und gibts Neider, die gerne mitschneiden würden.

Und es gibt Leute, idR. VWLer, Mathematiker und so, also Leute, die was mit Zahlen anfangen können, die sehr interessiert sind. Mit denen kann man auch gut quatschen. Und belächelt wurde ich von denen nie. Ernst nehmen kann ich 90% von denen trotzdem nicht, weil sie ebenfalls einen Job ohne Mehrwert für die Gesellschaft ausüben. Außerdem sind viele Akademiker genauso neidisch, weil sie oft nur studiert haben, um hinterher mehr zu verdienen, was halt meistens nicht der Fall ist. Da kommen die meisten aber erst nach dem Studium drauf. Die kann ich auch nicht für voll nehmen.

Übrig bleiben jene Menschen, die was wirklich Sinnvolles machen und die teils sogar ihre Berufung in ihrem Beruf gefunden haben. Ich respektiere niemanden mehr als sie, eben weil sie in der Krankenpflege, als Sozialarbeiter, leidenschaftlicher Arzt (im Gegensatz zum restlichen teils auch Ärztepack), etc. arbeiten. Das sind Berufe, die unschätzbar wichtig sind. Würden die mich mit einer solchen Geste treffen, würd ich mir eher Gedanken machen. Aber 1. sind diese Menschen idR. zu gut, um sowas zu machen und 2. kann nicht jeder einen sinnvollen Job finden. Somit geb ich in der Tat nichts auf die Meinung anderer, wenn es darum geht wie ich durchs Leben komme. In einem kooperativen System des Miteinanders würd ich garantiert nicht pokern oder jetzt eben wetten. Solange wir in einer schlechten Welt leben, bin ich der Meinung, ist alles erlaubt, um durchzukommen, solange man niemandem weh tut.


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Zitat
FISCH00
Beigetreten: 31.12.2011
PokerStrategist

Hat zwar nix mit dem Thema zu tun, muss aber raus....

Original von Renne01
...Das ist aber heutzutage nichts was ausreichend entlohnt wird. Und l eine gute Bezahlung ist in teuren Zeiten wichtiger als einen Mehrwert zu schaffen, leider.

Im kapitalistischen System gehts leider nur um Egoismen...

"Normale" Jobs werden nicht ausreichen belohnt? Was denkst du denn was du "verdient" hättest für einen "normalen" Job, zb. Maurer?
Wir leben ALLE wie die Maden im Speck und weit über unsere Verhältnisse, auf kosten anderer, das ist Fakt!
Und viele wissen das nicht mal zu schätzen.

Original von Renne01
Ansehen bekommen oft nur hochdotierte Jobs, die eigentlich NULL Ansehen verdienen. Die wichtigen Jobs bekommen idR. kaum bis kein Ansehen, was man auch auf den Lohnzetteln sehen kann....
Und es gibt Leute, idR. VWLer, Mathematiker und so, also Leute, die was mit Zahlen anfangen können, die sehr interessiert sind. Mit denen kann man auch gut quatschen. Und belächelt wurde ich von denen nie. Ernst nehmen kann ich 90% von denen trotzdem nicht, weil sie ebenfalls einen Job ohne Mehrwert für die Gesellschaft ausüben. ...

Wenn du so viel ansehen brauchst dann hast du eventuell ein Ego Problem?
Und woher willst DU wissen das BWLer und Mathematiker keinen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen?!
Alter, im ernst! gerade im Vergleich zu Poker?!


Antwort
Zitat
RLcAnWait
Beigetreten: 07.05.2015
Poker Player

Original von FISCH00
Hat zwar nix mit dem Thema zu tun, muss aber raus....

"Normale" Jobs werden nicht ausreichen belohnt? Was denkst du denn was du "verdient" hättest für einen "normalen" Job, zb. Maurer?
Wir leben ALLE wie die Maden im Speck und weit über unsere Verhältnisse, auf kosten anderer, das ist Fakt!
Und viele wissen das nicht mal zu schätzen.

genau das sag ich den modernen 8,50 sklaven auch immer die sollen sich mal nicht so anstellen, leben ja wie die maden im speck hier!!!

Edit by buschips - Flame entfernt!


Antwort
Zitat
18andabused
Beigetreten: 08.12.2009
Elite Grinder

Original von Renne01
Ich stimme dir zu, dass Poker, wie viele anderen Jobs auch, ein sinnloser Beruf ist, den keine Sau braucht. Verblöden tut man dabei imo zwar nicht, aber egal.

Ansehen bekommen oft nur hochdotierte Jobs, die eigentlich NULL Ansehen verdienen. Die wichtigen Jobs bekommen idR. kaum bis kein Ansehen, was man auch auf den Lohnzetteln sehen kann. Warum bekommt ein Ronaldo zB. mehr als ein Krankenpfleger? Aber so läuft die Welt leider. Ich setze mich dafür ein, dass sich das ändert, bisher ohne Erfolg, aber das nur am Rande.

Zur Meinung anderer:
Ich hab die vll. nicht repräsentative Erfahrung gemacht, dass ich genau von den Menschen (idR. Männer) belächelt wurde, die selbst einen schlecht bezahlten Bucklerjob hatten/haben, in dem sie unzufrieden waren (und in vielen Fällen noch sind). Dh. es war einfach nur eine verachtende und neidische Geste. Solche Leute kann ich nicht für voll nehmen. Zur selben Kategorie zählen oft Arbeitslose oder sonstige Geringverdiener. Es sind aber natürlich längst nicht alle so!

Dann gabs und gibts Neider, die gerne mitschneiden würden.

Und es gibt Leute, idR. VWLer, Mathematiker und so, also Leute, die was mit Zahlen anfangen können, die sehr interessiert sind. Mit denen kann man auch gut quatschen. Und belächelt wurde ich von denen nie. Ernst nehmen kann ich 90% von denen trotzdem nicht, weil sie ebenfalls einen Job ohne Mehrwert für die Gesellschaft ausüben. Außerdem sind viele Akademiker genauso neidisch, weil sie oft nur studiert haben, um hinterher mehr zu verdienen, was halt meistens nicht der Fall ist. Da kommen die meisten aber erst nach dem Studium drauf. Die kann ich auch nicht für voll nehmen.

Übrig bleiben jene Menschen, die was wirklich Sinnvolles machen und die teils sogar ihre Berufung in ihrem Beruf gefunden haben. Ich respektiere niemanden mehr als sie, eben weil sie in der Krankenpflege, als Sozialarbeiter, leidenschaftlicher Arzt (im Gegensatz zum restlichen teils auch Ärztepack), etc. arbeiten. Das sind Berufe, die unschätzbar wichtig sind. Würden die mich mit einer solchen Geste treffen, würd ich mir eher Gedanken machen. Aber 1. sind diese Menschen idR. zu gut, um sowas zu machen und 2. kann nicht jeder einen sinnvollen Job finden. Somit geb ich in der Tat nichts auf die Meinung anderer, wenn es darum geht wie ich durchs Leben komme. In einem kooperativen System des Miteinanders würd ich garantiert nicht pokern oder jetzt eben wetten. Solange wir in einer schlechten Welt leben, bin ich der Meinung, ist alles erlaubt, um durchzukommen, solange man niemandem weh tut.

Ein Ronaldo bekommt mehr Geld als ein Krankenpfleger, weil er das Verhalten von Millionen Menschen beeinflusst und tausende von Jobs schafft.
Ob das jetzt positive oder negative ist wie der Einfluß e.t.c. ist sei mal dahingestellt.

Die meisten Jobs werden unterbezahlt und das ist ein Fakt. Die Gesellschaft ist so upgefuckt da kann man sich bei jeden Job die Frage nach den Sinn stellen.
Ein Pokerspieler schafft auch Jobs indem er Rake erzeugt, Werbung macht e.t.c.

Nehmen wir Pokerspieler A, dieser macht mit den "sinnlosen grinden" 1 Millionen Cash, mit diesen Geld macht er ein Geschäft auf, was Millionen von Menschen beeinflusst. Jetzt ist die Frage hatte das anfängliche Pokerspielen ein Mehrwehrt für die Gesellschaft oder nicht?

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß in dieser Welt, deshalb sollte man von den Gedanken runterkommen, dass mit Tätigkeit X es nur einen bestimmten Weg/Variabel gibt.

Meistens ist uns einfach der Einfluß garnicht bewusst, was eine "sinnlose" Tätigkeit für eine Auswirkung haben kann.
Es gibt nämlich keine sinnlose Tätigkeit, jede einzelne Sache hat einen Sinn, der wir uns warscheinlich nichtmal bewusst sind.


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Zitat
Spielratte
Beigetreten: 23.01.2012
PokerStrategist

Original von 4thePORSCHE
zu sagen dass einen nicht interessiert was andere denken zeugt immer von mächtig selbstbewusstsein. aber in wirklichkeit möchte jeder lieber gut angesehen als belächelt werden. das ist vollkommen normal und hat nichts mit charakterschwäche zu tun.

Natürlich ist das charakterschwach, und wie. Was irgendwelche Bekannten oder Kollegen von dir halten, kann dir doch egal sein. Wichtig ist, dass deine Freunde und Familie hinter dir stehen. Und wenn dich dieser soziale Dunstkreis belächelt, hast du die falschen Freunde und/oder solltest dich von Teilen deiner Familie lossagen. Klar kannst du auch mal mächtig daneben liegen, aber wenn du eine Entscheidung getroffen hast, solltest du auch dazu stehen.

Im Übrigen muss nicht jeder Mensch der Gesellschaft nützen. Wir leben in einer Zeit, in der Leute davon leben, dass sie anderen Spiele vorspielen oder in Videos von ihrem langweiligen Alltag berichten. Andere spielen Poker oder schließen Sportwetten ab. Die Welt ist so produktiv geworden, dass nicht jeder sein eigenes Getreide anbauen muss – und das ist auch gut so. Langfristig werden die Menschen mehr Freizeit haben, und zum Teil verdienen manche Menschen heute schon ihre Brötchen mit dem, was sie in ihrer Freizeit tun würden. Das ist doch eine tolle Entwicklung. Wer das kritisch sieht, ist meistens nur neidisch, weil sein eigener Lebensweg härter war.


Antwort
Zitat
Renne01
Beigetreten: 15.05.2007
Elite Grinder

@18
Guter Einwand. Man muss halt für sich definieren, was ein echter Mehrwert ist und was nicht. Um beim Ronaldo-Beispiel zu bleiben, bringt er Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen, keine Frage. Für mich sind das aber großteils keine sinnvollen Arbeitsplätze. Ich würde das eher Einkommensplätze nennen. Viele Leute haben so einen Job. Für sinnvoll halte ich viele davon aber nicht. Genausogut könnte man Jobs erzeugen, indem man x Personen ein Loch ausheben lässt (zB. während der Frühschicht) und y Personen (zB. während der Spätschicht) dasselbe Loch zuschaufeln lässt, jeden Tag. So hätten auch viele Menschen Job. Weiß nicht, ob verständlich ist, wie ich das meine.

@Spielratte
Stimmt fast exakt aufs Wort. Der Punkt, dass nicht alle produktiv sein müssen, stimmt nur theoretisch. Praktisch muss jeder irgendwie sein Auskommen finden. In unseren Breitengraden heißt das, dass er/sie dafür sorgen muss, dass Geld reinkommt. Damit das geschieht, muss er/sie irgendwas arbeiten, ob das nun produktiv ist oder nicht. Oder er/sie bezieht Hartz4, Mindestsicherung oä. Dann wird dieser Anteil von anderern aufgebracht. In einer sozialen und kooperativen Welt, würde die Theorie, dass nicht jeder arbeiten muss (weil Automatisierung, Roboterisierung usw.) zur Praxis. Bis dahin dauerts aber noch eine Weile.

@FISCH
Alles ok mit dir? Lies meinen letzten Post nochmal genau durch, dann nochmal deinen eigenen. Danach sag mir, ob du findest, dass deine Antwort zum vorherigen Post dazupasst.
Zum Punkt mit dem Zufriedensein will ich sagen, dass du damit zum Teil schon recht hast. Wir leben hierzulande verhältnismäßig sehr gut, während anderswo Menschen verhungern oder sonst wie sterben (Krieg, Ausbeutung, Verschmutzung, udg.). Jedoch ist es nicht so, dass wir hierzulande zufrieden sein oder bleiben können, weil die reale Kaufkraft sinkt. Dh. es werden exponentiell wachsend immer mehr Menschen in die Armut gedrängt, weil a) immer mehr Jobs wegfallen und b) die Jobs nicht gerecht bezahlt werden. Im Vergleich zu einem 40 Stunden Job in Bangladesch verdienen wir natürlich viel. Wir haben aber trotzdem dasselbe Grundproblem, nur dass uns das Wasser noch nicht bis zum Hals sondern erst bis zur Hüfte steht. Exponentielles Guthaben- und Schuldenwachstum machts möglich. Einfach ausgedrückt meint das, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter und schneller auseinandergeht. Dh. es ist nichts gut und schön, wir haben nur etwas mehr Zeit bevors uns so geht wie vielen Menschen der sog. 3. Welt (wie behindert dieser Begriff doch ist, als ob wir mehrere Welten hätten). Denk mal drüber nach.

Somit würd ich sagen, dass Poker vs. berufliche Karriere die falsche Frage ist, weil beides dasselbe ist. Der Unterschied ist, dass Pokerjobs womöglich früher wegfallen werden als andere Jobs. Dafür besteht die Chance auf einen höheren Verdienst, der das frühere Wegfallen theoretisch ausgleichen kann. Wie realistisch das ist, muss jeder für sich selbst rausfinden. Ich tippe mal drauf, dass man den Nachteil heute noch ausgleichen kann, jedoch unter zwei Bedingungen. Man sollte a) heute bereits über einen entsprechend hohen Skilllevel verfügen, um b) wenigstens NL25 oder Vergleichbares hardcore grinden zu können, was für mich etwa10k Hände pro Session bedeutet. Besser wäre NL100+. Da viele Spieler nicht so viele Hände pro Session spielen können, und von den wenigen, die es können, wiederrum viele nicht konstant über einen langen Zeitraum x spielen können, dürfte schnell klar sein, dass das heute keine einfache Aufgabe mehr ist. Uni ist also ein heißer Tipp für alle, die es trotzdem probieren wollen. Uni ist ein super Backup, falls es nicht klappt, eine Meisterprüfung in irgendeinem Lehrberuf ist auch sehr gut, um sich vll. selbstständig zu machen. Gerade im Handwerksbereich gibts noch immer einen hohen Bedarf. Oder man arbeitet geringfügig in einer Firma und die restliche Zeit schwarz. Soll ziemlich profitabel sein, hab ich gehört. Nicht, dass ich dazu auffordern würde. In schwierigen Zeiten, muss man schauen, wie man durchkommt.


Antwort
Zitat
18andabused
Beigetreten: 08.12.2009
Elite Grinder

Original von Renne01
@18
Guter Einwand. Man muss halt für sich definieren, was ein echter Mehrwert ist und was nicht. Um beim Ronaldo-Beispiel zu bleiben, bringt er Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen, keine Frage. Für mich sind das aber großteils keine sinnvollen Arbeitsplätze. Ich würde das eher Einkommensplätze nennen. Viele Leute haben so einen Job. Für sinnvoll halte ich viele davon aber nicht. Genausogut könnte man Jobs erzeugen, indem man x Personen ein Loch ausheben lässt (zB. während der Frühschicht) und y Personen (zB. während der Spätschicht) dasselbe Loch zuschaufeln lässt, jeden Tag. So hätten auch viele Menschen Job. Weiß nicht, ob verständlich ist, wie ich das meine.

Schau dir mal die meisten Jobs an, das ist genau das Prinzip was angewendet wird.


Antwort
Zitat
Klaaatsch
Beigetreten: 28.05.2013
PokerStrategist

Maaaaaaaan ernsthaft, nennt euch alle gebildet, smart oder what ever dabei ist die antwort auf dieses thema/frage so individuell wie die menschen selber und jegliche diskussion/lösungsversuch ist schlichtweg nicht möglich.

mnl1337 sagt unter 10k macht keinen sinn und ich würde ne 70 std Woche Poker für 1k nem 10k Job bei Siemens, VW, oder sonst wo vorziehen.

Hängt doch einzig allein an den Ambitionen, Interessen und der persönlichen Einstellung und nicht an irgendwelchen lol sklavenlebensläufen oder logik.


Antwort
Zitat
18andabused
Beigetreten: 08.12.2009
Elite Grinder

.

Was waren deine Gründe lieber in einen 0815 Vollzeitjob zu gehen?
Warum bevorzugst du genau lieber diesen Job zu machen, als eine "beschissene Idee"?
Was sind genau für dich die Vorteile von einen normalen Job zu an deiner Idee arbeiten?

Mich interessiert das wirklich, kein hate.


Antwort
Zitat
4thePORSCHE
Beigetreten: 11.01.2013
Legacy Member

Original von draghkar
Richtig. Jeder Akademiker macht etwas für die Gesellschaft wichtiges...
Nebenbei wirst auch du evtl. erwachsen und lässt andere Leute ihr Leben leben...

dass jeder akademiker was sinvolles macht habe ich nie gesagt. aber man kann halt was sinnvolles machen und vor allem was sinnvolleres als pokern. besonders als erwachsener mensch ist das doch nur noch albern. aber das ist lediglich meine meinung. natürlich kann meinetwegen jeder machen was er will. wenn es hier nicht zu verschiedenen meinungen käme, dann wäre das ganze forum überflüssig. daher betrachte ich meine beiträge eher als bereicherung der diskussion und nicht als appell an alle hier.


Antwort
Zitat
4thePORSCHE
Beigetreten: 11.01.2013
Legacy Member

Original von Spielratte
Natürlich ist das charakterschwach, und wie...

das sehe ich anders. wenn man voll dahinter steht sieht das natürlich anders aus. aber so wie ich onlinepoker als beruf betrachte, würde es mir schwer fallen ganz dahinter zu stehen. besonders könnte ich dem geklicke nicht mein leben widmen. und dann wäre es mir eben auch unangenehm leuten erzählen zu müssen, dass ich tag ein tag aus nichts anderes mache als im netz rumzuklicken und table-selection zu betreiben um irgendwelchen fischen nachzujagen, die ihr geld beim freizeitzocken verbraten.

wenn man in sachen pokern natürlich richtig was reißt, etwa wie fedor und konsorten, dann sieht das ganz anders aus. das ist aber wie bereits 100 mal geschildert die absolute ausnahme.


Antwort
Zitat
4thePORSCHE
Beigetreten: 11.01.2013
Legacy Member

Original von FollowTheSmartMoney

Ich verwehre mich gegen die Bezeichnung Gutmensch...

in wie fern knüpft das an meinen beitrag an?


Antwort
Zitat
4thePORSCHE
Beigetreten: 11.01.2013
Legacy Member

Original von JustStopMe

Wie stehst du bzw. alle die hier so extrem anti poker-pro sind denn eigentlich zu Youtubern oder Twitch Streamern?

:f_ugly: Es geht nunmal um einen selbst, wenn man wirklich zufrieden mit der Situation und den Umständen ist dann kann man eben die Gedanken der anderen nicht ändern. Ich finde es eher traurig wenn sich Leute aus meinem Bekanntenkreis mal wieder einen größeren TV kaufen oder noch eine dickere Karre geleased wird um iwelche psychischen Lücken zu füllen. Der eigentliche Unterschied dabei ist das ich die dann weder schräg anschaue noch belächel, soll halt eben jeder machen was er möchte und für richtig hält. Ich denke aber das vor allem viele junge Menschen nicht ehrlich zu sich selbst sind und eben diesem Druck der gesellschaftlichen/elterlichen Erwartungshaltung versuchen gerecht zu werden ohne dabei selbst wirklich zufrieden zu sein.

twitch und auch onlinepoker ist vollkommen ok, wenn man da seine erfüllung findet. ich habe lediglich die zukunftsperspektive kritisiert und gsagt, dass es nichts für einen wirklich erwachsenen menschen mit verantwortung ist. zudem kann man twitch usw auch in seiner freizeit machen und muss seine komplette zukunft nicht auf solche spielereien setzen, die in ein paar jahren so out sind wie aus heutiger sicht das tamagotchi.

streben nach materiellen werten finde ich ebenfalls hoch fragwürdig und das habe ich hier auch keinesfalls besser darstellen wollen. vielmehr ging es mir darum, dass man mit herz und verstand auch mehr machen kann als die richtige betsize zu wählen.


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Zitat
Livio0815
Beigetreten: 28.01.2016
Legacy Member

@4thePORSCHE
Mit dem geklicke hast Du natürlich Recht. Mit 20 ist das noch alles spannend und wenn man die Limits hoch geht hat man dauernd Erfolgserlebnisse. Ab den Midstakes ist dann aber meist Schluss und dann unterscheidet man sich nicht mehr viel von einem Hartzer, der den ganzen Tag vor der Playstation sitzt. Der einzige Unterschied ist, dass man dabei Geld verdient. Da ist dann auch Schluss mit neuen Erfolgserlebnissen und es ist nur noch ein einziger Grind. Ich mache den Mist seit over 5 Jahren und weiß wie sich das anfühlt.
Hatte vor nem Jahr auch eine Diskussion mit einem Livepro, der einige der Nosebleedleute zu seinen Freunden zählt. Und er berichtete, dass eigentlich niemand mehr Bock auf das Game hat. Es ist lediglich noch Mittel zum Zweck. Das ist ja auch ok, viele Menschen gehen mit dieser Ansicht morgens arbeiten. Das nur am Rande.

Turnierspieler wie Fedor oder Social Media Pros wie xflixx oder allgemein Leute, die aus Poker ein Business abseits der Tische geschaffen haben (Coaching, Staking, Affiliate etc.) sind noch einmal ein ganz anderes Kaliber. Das hat aber nichts mit mehr mit einem Onlinegrinder zu tun. Und es sind auch recht wenige Beispiele vorhanden.


Antwort
Zitat
FollowTheSmartMoney
Beigetreten: 27.06.2014
Oldschool Grinder

Original von 4thePORSCHE

Original von FollowTheSmartMoney

Ich verwehre mich gegen die Bezeichnung Gutmensch...

Knüpfte hauptsächlich an den Beitrag von Renne an.


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Zitat
Foxhound2
Beigetreten: 28.08.2010
BlackMember

Schon bald sind wir alle tot. Dann interessiert es weder uns noch andere was wir so in unseren 60-90 Jahre getrieben haben. Also warum nicht einfach das machen worauf man Bock hat.


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Zitat
Bierb4ron
Beigetreten: 05.04.2009
BlackMember

niemand hält dich auf.... mach die scheiße, auf die du bock hast


Antwort
Zitat
4thePORSCHE
Beigetreten: 11.01.2013
Legacy Member

Original von Foxhound2
Schon bald sind wir alle tot...

weil man nicht für das lebt was nach den 60 jahren kommt, sondern für das womit man die 60 jahre füllt. und wenn das erstmal 10 jahre poker ist und dann 50 jahre irgendein mist, den man machen muss weil man den start verpennt hat, dann hat man die 60 jahre wohl kaum so genutzt wie man gekonnt hätte.

mit solchen binsenweisheiten und kalendersprüchen kann man das thema kaum sinnvoll voran bringen.


Antwort
Zitat
Spielratte
Beigetreten: 23.01.2012
PokerStrategist

Original von 4thePORSCHE
weil man nicht für das lebt was nach den 60 jahren kommt, sondern für das womit man die 60 jahre füllt. und wenn das erstmal 10 jahre poker ist und dann 50 jahre irgendein mist, den man machen muss weil man den start verpennt hat, dann hat man die 60 jahre wohl kaum so genutzt wie man gekonnt hätte.

Berufe, die viel Geld einbringen, versprechen also jede Menge Spaß und Lebensqualität? Es ist doch völlig egal, ob du €50k oder €100k im Jahr verdienst. Sobald du ein bestimmtes Soll erfüllt hast, kannst du dir alles leisten, was du zum Glücklichsein brauchst. Viel wichtiger als ein wahnsinnig gut bezahlter Job ist es, einen Sinn im Leben zu finden, seien es Kinder, Spaß oder Wissensdurst, was auch immer. Wenn dein Sinn des Lebens natürlich darin besteht, dich über Statussymbole zu definieren, musst du einen sehr gut bezahlten Job finden, das stimmt. Warum das für die Mehrheit aller Menschen gelten soll, ist mir ein Rätsel.

Original von 4thePORSCHE
das sehe ich anders. wenn man voll dahinter steht sieht das natürlich anders aus. aber so wie ich onlinepoker als beruf betrachte, würde es mir schwer fallen ganz dahinter zu stehen. besonders könnte ich dem geklicke nicht mein leben widmen. und dann wäre es mir eben auch unangenehm leuten erzählen zu müssen, dass ich tag ein tag aus nichts anderes mache als im netz rumzuklicken und table-selection zu betreiben um irgendwelchen fischen nachzujagen, die ihr geld beim freizeitzocken verbraten.

Und wieder: Charakterschwäche. Warum kümmert es dich, was andere von deinem Job halten? Wenn du pokerst, willst du in erster Linie Geld verdienen (wenn du es professionell angehst), das ist keine Berufung oder etwas, womit du dein Leben füllst. Das ist einfach ein Job wie jeder andere. Deine Freunde sind doch nicht mit dir befreundet, weil du Arzt oder Astronaut bist, sondern weil du ein cooler Typ bist, mit dem man gerne seine Zeit verbringt. Du widmest dein Leben doch nicht deiner Arbeit, sie ist nur Mittel zum Zweck, damit du leben kannst.

Klar gibt es Menschen, die sich ihrer Arbeit verschreiben, manchmal notgedrungen (weil sie so viel arbeiten, dass sie keine Zeit zum Leben haben / im Weltraum Astronaut spielen und die NASA kein Netflix empfängt etc.), manchmal weil die Arbeit als Berufung angesehen wird. Die große Mehrheit arbeitet einfach nur, weil es Geld abwirft und Menschen Geld brauchen, um zu leben. Mach dich doch mal frei vom Gedanken, dass Arbeit sinnvoll sein muss.


Antwort
Zitat
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