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Pokern vs. berufliche Karriere

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4thePORSCHE
Beigetreten: 11.01.2013
Legacy Member

Original von Spielratte
Berufe, die viel Geld einbringen...

Und wieder: Charakterschwäche...

von der höhe des einkommens habe ich doch nie geprochen. es ging mir vielmehr darum sich sinnvoll einzubringen und beruflich mehr zu bewegen als digitale chips.

mir ist nicht klar wie man so ignorant sein kann. ich renne doch auch nicht rum und bettel nach ansehen und respekt. doch mir ist immer noch vollkommen klar, dass es bequemer ist, wenn man was leistet, was auf anerkennung trifft, als wenn man für das was man tut nur belächelt wird und als ewiger nerd und sonderling spott erfährt. da beginnt bei mir nicht charakterschwäche!


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Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

.

Ich habe die 3 vorne und sehe eine Festanstellung in einem 0815 Bürojob als das Schlimmste, was mir je im Leben passiert ist.


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Zitat
kronenbourg
Beigetreten: 30.01.2006
BlackMember

So unterschiedlich sind die Menschen. Bin Mitte 30 und kann mir auch nicht mehr vorstellen, jemals wieder irgendwo festangestellt in den Bürosessel zu pupsen. Zum Glück werd ich das auch nicht mehr müssen...


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Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Aufgrund von Poker oder wie kommts?


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Zitat
kronenbourg
Beigetreten: 30.01.2006
BlackMember

Indirekt ja, Poker hat es mir ermöglicht, ein weiteres Standbein aufzubauen.


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Zitat
Bierb4ron
Beigetreten: 05.04.2009
BlackMember

Original von kronenbourg
Indirekt ja, Poker hat es mir ermöglicht, ein weiteres Standbein aufzubauen.

also pornostar kannst du aber auch nicht ewig arbeiten


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Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Original von kronenbourg
Indirekt ja, Poker hat es mir ermöglicht, ein weiteres Standbein aufzubauen.

Was genau machst du? Finde sowas immer interessant, auch wenns leicht offtopic wird ^^


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Zitat
Spielratte
Beigetreten: 23.01.2012
PokerStrategist

Original von 4thePORSCHE
von der höhe des einkommens habe ich doch nie geprochen. es ging mir vielmehr darum sich sinnvoll einzubringen und beruflich mehr zu bewegen als digitale chips.

mir ist nicht klar wie man so ignorant sein kann. ich renne doch auch nicht rum und bettel nach ansehen und respekt. doch mir ist immer noch vollkommen klar, dass es bequemer ist, wenn man was leistet, was auf anerkennung trifft, als wenn man für das was man tut nur belächelt wird und als ewiger nerd und sonderling spott erfährt. da beginnt bei mir nicht charakterschwäche!

Ja, tut mir leid, was die Stelle mit dem Einkommen angeht, habe ich dich wohl mit jemandem verwechselt.

Was den anderen Absatz betrifft: Wenn du etwas machst, weil es bequemer ist, dann ist das charakterschwach. Es ist auch spannend, dass du die Bezeichnungen Nerd und Sonderling so negativ siehst. Wenn du ein Nerd bist und sonderbare Wesenszüge hast, dann ist das eben so, so bist du geraten, für diesen Lebensweg hast du dich entschieden. Du gehst eben nicht den Weg des geringsten Widerstands und lässt dich normen, sondern bist so wie du dich am liebsten magst. Das ist doch super. Deine Freunde werden trotzdem zu dir stehen, und was Oma davon hält, dass du den halben Tag vorm Rechner verbringst, kann dir doch egal sein. Die ist sowieso in einer anderen Welt groß geworden.

Zum sinnvollen Einbringen: Auch wenn du pokerst, kannst du dich politisch engagieren, gemeinnützige Organisationen unterstützen, Spendenhilfe leisten oder einfach nur alten Leuten über die Straße helfen. Dass spielsüchtige Menschen beim Pokern Haus und Hof verlieren können und die blöden Profis davon profitieren, siehst du überkritisch. Dabei ist die Frage nicht, ob sie Geld verlieren, sondern an wen sie es verlieren. Und wenn du versprichst, mit dem Geld gut umzugehen, es in den Wirtschaftskreislauf fließen zu lassen, selbstständig zu werden und vielleicht sogar Arbeitsplätze zu schaffen, dann nützt du der Gesellschaft am Ende mehr als der Bauarbeiter. Klingt komisch, ist aber so, weil viel Geld = viel Nutzen.


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Zitat
kronenbourg
Beigetreten: 30.01.2006
BlackMember

Original von draghkar

Original von kronenbourg
Indirekt ja, Poker hat es mir ermöglicht, ein weiteres Standbein aufzubauen.

Was genau machst du? Finde sowas immer interessant, auch wenns leicht offtopic wird ^^

Bin an einer Zahnarztpraxis beteiligt. Außerdem hat mir mein ehemaliger Coach nach Poker auch noch Trading beigebracht^^


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Zitat
ownage4u
Beigetreten: 07.01.2007
BlackMember

also von poker leben bzw gut leben können, ist in der tat sehr schwer. wenn man über nen recht langen zeitraum spielt, dann leidet idr das studium (bzw die berufliche weiterbildung) darunter und in den meisten fällen ist poker eben schon eine lücke im lebenslauf. wenn man jetzt gerade nen personaler erwischt, der dem ganzen aufgeschlossen gegenüber ist, dann muss immer noch der restliche eindruck stimmen. dann schaut er halt auf schulnote, studiumsnoten bzw was die person sonst so im leben gemacht hat, sprich ob man gepokert hat obwohl man es sonst auch hätte weit bringen können (das wäre dann wohl positiv) oder einfach aus ner nullbockaufarbeit-einstellung heraus.
aussorgen mit poker, mit dem plan danach nichts mehr verdienen zu müssen außer zinsen, ist echt verdammt schwierig. gibt sehr unterschiedliche vorstellungen mit welchem betrag man ausgesorgt hat (wenn man irgendwo in nen drittweltland zieht dann ist das natürlich deutlich schwieriger als deutschland, wo die kosten viel höher sind und man davon abgesehen auch noch steuern zahlen muss), ist natürlich individuell, aber gibt halt sehr wenige leute die 1m+ mit poker gemacht haben

selbstständig machen kann man sich natürlich trotzdem noch, aber denke dass das nicht ganz einfach ist und idr auch mit risiken behaftet ist, sollte jedem klar sein.

ich denke recht viele haben den irrglauben, dass, nur weil sie mehr mit poker pro jahr machen als ihre bekannten/freunde, poker auch langfristig eine gute sache ist. es wird halt von jahr zu jahr schwieriger vernünftig geld mit poker zu machen, das dürfte den meisten ja aufgefallen sein.

würde auch sagen, dass man nicht unterschätzen sollte, wie wichtig einem der "respekt" von anderen eigt ist oder später mal sein wird. finde es recht amüsant wenn leute sagen "ist mir doch egal was du denkst, ich verdien viel mehr geld als du". da deutet sich dann schon etwas an, dass einem das doch nicht so ganz egal ist ;) aber klar, es gibt wieder menschen die sich nur darüber definieren und andere, denen sowas echt ziemlich egal ist. den meisten ist es aber eigt schon recht wichtig und in unserer gesellschaft ist arbeit nunmal ein ganz wichtiger teil des lebens (ob das gut so ist, sei mal dahingestellt). was ich bei mir zumindest aber feststellen kann ist, dass ich niemals *nichts* machen könnte. dafür würde ich mich viel zu wertlos für die gesellschaft fühlen und ich bin einfach nicht glücklich, wenn ich nicht geistig gefordert bin.

ich bin super froh, mit poker angefangen zu haben bzw damit auch viel erfolg zu haben. die wichtigste komponente daran ist, dass ich wahnsinnig viel gelernt habe und mir die täglichen herausforderungen viel spaß gemacht haben. denke die meisten haben eine völlig falsche vorstellung davon, wie das leben von (online-highstakes) poker pros aussieht. denke man kann es sehr gut mit nem schachspieler oder profisportler vergleichen und mittlerweile durch staking/xbooking/coachingsachen ist es auch eher ne art business als ne reine pokerspielertätigkeit.
mir macht diese form von selbstständigkeit soviel spaß, dass ich mir eigt nurnoch unter sehr besonderen umständen nen angestelltenjob vorstellen könnte, dazu wird es wohl sehr sicher nicht mehr kommen (was aber zu 0,0 am gehalt liegt). in nem startup arbeiten bzw eins hochziehen oder sonst eine form von selbstständigkeit fände ich aber super interessant, weil man irgendwann auch nochmal was direkter mit menschen zusammenarbeiten will (nur eben nicht wie in nem unternehmen) bzw auch mal was anderes als nur die pokerwelt (beruflich) sehen will.

und ja, das geld das ich gemacht habe, ist natürlich auch ne sehr schöne upside. ich habe ausgesorgt (bzw mehr als das) und werde mir nie mehr gedanken über geld machen müssen (so sollte es im idealfall für jeden sein, geld hat so eine überzogene rolle in der gesellschaft eingenommen. finde es wirklich ekelerregend, wenn leute sich statussymbole wie autos,uhren etc kaufen und damit braggen. ich bin einfach sehr froh, dass ich mir das leisten kann was ich will, leute unterstützen kann und auch nen großteil des geldes auch irgendwann spneden kann und damit was gutes getan zu haben


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Zitat
lagavulin16y
Beigetreten: 25.08.2011
PokerStrategist

Um den Arzt, Krankenpfleger, Feuerwehrmann und co vernünftig zu "würdigen", muss der Kapitalismus einfach weg! Nur so haben alle Menschen auf der Erde die Chance, glücklich zu sein!

Die wirklich klugen Köpfe dieser Welt, die auch ein gutes mentales und gerechtes Gedankengut besitzen, müssen in die Politik der Staaten zurück! Und nicht aus Verdienstgründen in der privaten Wirtschaft an irgendnem Scheiß arbeiten, der die Welt NICHT besser macht!
NEID ist leider etwas ganz Schlimmes, wenn nicht gar das Schlimmste, was es gibt. Kriege entstehen dadurch oder die Oma wird um die Ecke gebracht, weil sie einem nicht die 11$ für sunday storm geben wollte, etc.

Wirklich Schade, das teils (auch) schöne Berufe, in dieser profitorientierten Welt untergehn.....aber irgendwann kommt der Tag ......wo es auch die letzten kapieren werden.

Ist vlt etwas hoch gegriffen zum Thema hier aber hey.....;)


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oettinger4
Beigetreten: 01.11.2006
Elite Grinder

Original von 4thePORSCHE
ich renne doch auch nicht rum und bettel nach ansehen und respekt. doch mir ist immer noch vollkommen klar, dass es bequemer ist, wenn man was leistet, was auf anerkennung trifft, als wenn man für das was man tut nur belächelt wird und als ewiger nerd und sonderling spott erfährt. da beginnt bei mir nicht charakterschwäche!

Imo ist das ein super wichtiger Punkt. Primär geht es bei der eigenen Tätigkeit ja nicht unbedingt um Ansehen oder Respekt, sondern in erster Linie mal einfach darum ohne schlechtem "Gefühl" darüber reden zu können. Gegenüber den meisten Menschen ist es grundsätzlich nicht klug Poker auch nur zu erwähnen, eben weil es einen schlechten Ruf hat und man direkt eine bestimmte Ecke gestellt wird.

Die Frage,"was machst du so (Mit dem Hintergedanken: Wie verdienst du Geld?)?, ist halt eine absolute Standardfrage und als Pokerspieler muss man dann eigentlich immer eine ausweichende Antwort geben.

Mal die Frage an die Profis unter euch: Was gebt ihr in solchen Situationen als Antwort? Oder anders gefragt: Wie schafft man es Poker nicht zu erwähnen und gleichzeitig eine Antwort zu geben, die der Wahrheit relativ nahe kommt?


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Zitat
18andabused
Beigetreten: 08.12.2009
Elite Grinder

Original von oettinger4

Original von 4thePORSCHE
ich renne doch auch nicht rum und bettel nach ansehen und respekt. doch mir ist immer noch vollkommen klar, dass es bequemer ist, wenn man was leistet, was auf anerkennung trifft, als wenn man für das was man tut nur belächelt wird und als ewiger nerd und sonderling spott erfährt. da beginnt bei mir nicht charakterschwäche!

Imo ist das ein super wichtiger Punkt. Primär geht es bei der eigenen Tätigkeit ja nicht unbedingt um Ansehen oder Respekt, sondern in erster Linie mal einfach darum ohne schlechtem "Gefühl" darüber reden zu können. Gegenüber den meisten Menschen ist es grundsätzlich nicht klug Poker auch nur zu erwähnen, eben weil es einen schlechten Ruf hat und man direkt eine bestimmte Ecke gestellt wird.

Die Frage,"was machst du so (Mit dem Hintergedanken: Wie verdienst du Geld?)?, ist halt eine absolute Standardfrage und als Pokerspieler muss man dann eigentlich immer eine ausweichende Antwort geben.

Mal die Frage an die Profis unter euch: Was gebt ihr in solchen Situationen als Antwort? Oder anders gefragt: Wie schafft man es Poker nicht zu erwähnen und gleichzeitig eine Antwort zu geben, die der Wahrheit relativ nahe kommt?

Hab in Lotto gewonnen.


Antwort
Zitat
Renne01
Beigetreten: 15.05.2007
Elite Grinder

"Handel mit High-Risk-Investments an den Märkten" oder "Trading an den Märkten", wobei ich die Frage idR. bewusst anders interpretiere und entsprechend ausweichend antworte, in die Richtung "ich mach viel mit Freunden und spiel sehr gerne Tfb..." oder "ich unterhalte mich mit dir...". Das Gelabere über Beruf juckt im Grunde eh niemanden so wirklich, glaub ich. Die Frage bietet imo nur einen einfachen Gesprächseinstieg.

Ansehen weil man einen tollen Beruf hat, brauch ich wirklich nicht. Schön wärs, wenn der Beruf persönliche Erfüllung brächte, das schon.

Aber sind wir mal ehrlich. Wer findet schon Erfüllung in seinem Job oder wer macht die Karriere, die er sich erhofft hat? Kaum einer bekommt den Job oder das Gehalt, das er sich aufgrund seiner Ausbildung vorgestellt hat. Das ist leider so in unsrer aktuellen Welt. Und aus dem Grund würd ich mich nicht um irgendeinen besonderen Werdegang, eine besondere Ausbildung etc. scheren. Aus meiner Sicht gehts in der Mehrzahl der Fälle schlicht darum Geld zum (Über-) Leben aufzutreiben. Wenn man das mit irgendeinem Gegamble eher hinbekommt als mit "regulärer" Arbeit, dann soll es so sein. Wenn das nicht sicher ist, dann sollte zumindest ein Backup-Plan her. Wer auf Nummer Sicher gehen will, der soll "regulär" arbeiten und versuchen Poker, Traden, U-Gründung, Wetten oder sonst was nebenher aufzubauen. Studieren ist auch selten eine blöde Idee, wenn man nicht gerade sowas wie Geschichte, Pädagogik oder Kommunikationswissenschaften studieren will. Nicht, dass ich diese Richtungen per se schlecht finde. Man bekommt nur schwerlich einen brauchbaren Job damit. Und genau darum gehts meistens, um den brauchbaren, halbwegs gut bezahlten Job, der das finanzielle (Über-) Leben sichert. Nach Erfüllung kann man heutzutage schwer streben. Wär schön wenns anders wär oder wenn Geld abgeschafft würde. Dann könnte jeder das machen zu dem er/sie sich berufen fühlt.

Soll heißen, ich plädiere dafür, dass jeder Geld macht, damit er (über-) leben kann. Wie er/sie das macht ist komplett egal, solange er/sie bei riskanteren Vorhaben einen Backup-Plan hat. Sollte der Kapitalismus durch ein soziales System ersetzt werden, dann würde ich der Erfüllung und Gemeinnützigkeit Toppriorität geben.


Antwort
Zitat
HoTsTePPa
Beigetreten: 18.08.2006
BlackMember

Original von 18andabused

Original von oettinger4

Original von 4thePORSCHE
ich renne doch auch nicht rum und bettel nach ansehen und respekt. doch mir ist immer noch vollkommen klar, dass es bequemer ist, wenn man was leistet, was auf anerkennung trifft, als wenn man für das was man tut nur belächelt wird und als ewiger nerd und sonderling spott erfährt. da beginnt bei mir nicht charakterschwäche!

Imo ist das ein super wichtiger Punkt. Primär geht es bei der eigenen Tätigkeit ja nicht unbedingt um Ansehen oder Respekt, sondern in erster Linie mal einfach darum ohne schlechtem "Gefühl" darüber reden zu können. Gegenüber den meisten Menschen ist es grundsätzlich nicht klug Poker auch nur zu erwähnen, eben weil es einen schlechten Ruf hat und man direkt eine bestimmte Ecke gestellt wird.

Die Frage,"was machst du so (Mit dem Hintergedanken: Wie verdienst du Geld?)?, ist halt eine absolute Standardfrage und als Pokerspieler muss man dann eigentlich immer eine ausweichende Antwort geben.

Mal die Frage an die Profis unter euch: Was gebt ihr in solchen Situationen als Antwort? Oder anders gefragt: Wie schafft man es Poker nicht zu erwähnen und gleichzeitig eine Antwort zu geben, die der Wahrheit relativ nahe kommt?

Hab in Lotto gewonnen.

Dann denken Sie aber, dass du Analphabet bist.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009
PokerStrategist

.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009
PokerStrategist

Original von Renne01
"Handel mit High-Risk-Investments an den Märkten" oder "Trading an den Märkten", wobei ich die Frage idR. bewusst anders interpretiere und entsprechend ausweichend antworte, in die Richtung "ich mach viel mit Freunden und spiel sehr gerne Tfb..." oder "ich unterhalte mich mit dir...". Das Gelabere über Beruf juckt im Grunde eh niemanden so wirklich, glaub ich. Die Frage bietet imo nur einen einfachen Gesprächseinstieg.

Ansehen weil man einen tollen Beruf hat, brauch ich wirklich nicht. Schön wärs, wenn der Beruf persönliche Erfüllung brächte, das schon.

Wieso beschönigst du denn so krass deinen Beruf als Sportwetter bzw. weichst sogar aus bei der Frage nach deinem Job, wenn dir das Ansehen angeblich egal ist?


Antwort
Zitat
gogetmeapizza
Beigetreten: 11.08.2010
PokerStrategist

Original von Renne01
Aber sind wir mal ehrlich. Wer findet schon Erfüllung in seinem Job oder wer macht die Karriere, die er sich erhofft hat? Kaum einer bekommt den Job oder das Gehalt, das er sich aufgrund seiner Ausbildung vorgestellt hat. Das ist leider so in unsrer aktuellen Welt... Nach Erfüllung kann man heutzutage schwer streben.

Vlt ist es heutzutage schwierig, aber doch deutlich machbarer als je zuvor. Früher ging es doch nicht darum, in seinem Beruf Erfüllung zu finden, sondern etwas "bodenständiges"/sicheres zu machen - und das war idR das, was die Eltern einem vorgegeben haben. Patchwork-Lebensläufe werden immer häufiger, früher hätte man zu Hause den Arsch voll bekommen, wenn man nicht geradlinig seine Handwerksausbildung oder whatever durchgezogen hätte.
Die Möglichkeiten quasi alles zu machen, wonach einem der Sinn strebt, sind heute so gut wie nie. Zumindest in der westlichen Welt. Dass man für sein Ziel trotzdem hart arbeiten muss, will ich nicht bestreiten.


Antwort
Zitat
gogetmeapizza
Beigetreten: 11.08.2010
PokerStrategist

kann weg


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18andabused
Beigetreten: 08.12.2009
Elite Grinder

Original von Renne01
"Handel mit High-Risk-Investments an den Märkten" oder "Trading an den Märkten", wobei ich die Frage idR. bewusst anders interpretiere und entsprechend ausweichend antworte, in die Richtung "ich mach viel mit Freunden und spiel sehr gerne Tfb..." oder "ich unterhalte mich mit dir...". Das Gelabere über Beruf juckt im Grunde eh niemanden so wirklich, glaub ich. Die Frage bietet imo nur einen einfachen Gesprächseinstieg.

Ansehen weil man einen tollen Beruf hat, brauch ich wirklich nicht. Schön wärs, wenn der Beruf persönliche Erfüllung brächte, das schon.

Aber sind wir mal ehrlich. Wer findet schon Erfüllung in seinem Job oder wer macht die Karriere, die er sich erhofft hat? Kaum einer bekommt den Job oder das Gehalt, das er sich aufgrund seiner Ausbildung vorgestellt hat. Das ist leider so in unsrer aktuellen Welt. Und aus dem Grund würd ich mich nicht um irgendeinen besonderen Werdegang, eine besondere Ausbildung etc. scheren. Aus meiner Sicht gehts in der Mehrzahl der Fälle schlicht darum Geld zum (Über-) Leben aufzutreiben. Wenn man das mit irgendeinem Gegamble eher hinbekommt als mit "regulärer" Arbeit, dann soll es so sein. Wenn das nicht sicher ist, dann sollte zumindest ein Backup-Plan her. Wer auf Nummer Sicher gehen will, der soll "regulär" arbeiten und versuchen Poker, Traden, U-Gründung, Wetten oder sonst was nebenher aufzubauen. Studieren ist auch selten eine blöde Idee, wenn man nicht gerade sowas wie Geschichte, Pädagogik oder Kommunikationswissenschaften studieren will. Nicht, dass ich diese Richtungen per se schlecht finde. Man bekommt nur schwerlich einen brauchbaren Job damit. Und genau darum gehts meistens, um den brauchbaren, halbwegs gut bezahlten Job, der das finanzielle (Über-) Leben sichert. Nach Erfüllung kann man heutzutage schwer streben. Wär schön wenns anders wär oder wenn Geld abgeschafft würde. Dann könnte jeder das machen zu dem er/sie sich berufen fühlt.

Soll heißen, ich plädiere dafür, dass jeder Geld macht, damit er (über-) leben kann. Wie er/sie das macht ist komplett egal, solange er/sie bei riskanteren Vorhaben einen Backup-Plan hat. Sollte der Kapitalismus durch ein soziales System ersetzt werden, dann würde ich der Erfüllung und Gemeinnützigkeit Toppriorität geben.

Jeder kann nach Erfüllung streben. Die Möglichkeiten sind da, die Frage ist bloß wie man mit der Angst umgeht, die darauf folgt gegen alles zu gehen was dir seit deiner Kindheit eingetrichtert wurde.
Du wirst in einem System geboren wo dir alles vorgelebt wird wie du es zu machen hast und hast dann in System ein ganz angenehmes Leben. Wenn du dann beginnst auf alles zu scheißen und aus dem System auszubrechen wird dein Leben obv. für's erste gefickt, aber wenn du niemals aufgibst, wirst du dafür ein Leben leben wovon die meisten Leute nur träumen können.

Aber so einfach wie es sich anhört, solche Wege einzuschlagen ist mit Angst verbunden, Existenzängste, das soziale Umfeld was dir dauernt sagen wird, dass es kein Sinn hat. Wie gehst du mit den Stress um, was für Glaubenssysteme wurden dir seit deiner Kindheit in dein Kopf eingepflanzt, aus was für einer Familie kommst du, was für Vorteile hattest du in deiner Kindheit, wie gefördert wurdest du in deiner Kindheit und weiteres.
Und das Problem ist auch, dass viele Leute aufgeben sobald es nicht sofort klappt wie sie sich es vorgestellt haben und gehen dann wieder ins sichere Gewässer, wie z.b. der "gut" bezahlte Vollzeitjob.


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