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Pokersüchtig und er...
 
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[Geschlossen] Pokersüchtig und erfolgreich möglich?

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Kajry
Beigetreten: 30.03.2008
PokerStrategist

Moinsen,

ich kam mit nem Kumpel darüber ins diskutieren, ob es möglich ist pokersüchtig zu sein und dabei noch Erfolgreich zu spielen.

Ich bin stumpf der Ansicht, nein. Jemand der ständig nur ans Pokern denkt, muss doch die ganze Zeit einfach pokern, Theorie geht dabei unter. Des weiteren würde jeder Tilt das gleiche bewirken, aufhören geht ja nicht als süchtiger, ergo: Süchti geht pleite.

Mein Kumpel glaubt (der selber kein Pokerspieler ist), dass Menschen die süchtig nach etwas geistigem (wie einem Spiel, also auch Poker) Ihre Sucht auch mit der Materie herum beschäftigen/befriedigen können und dadurch theoretisch sogar mehr Ahnung haben könnten, wodurch Tilt nicht auftauchen muss und spielerisch mehr Profit drin ist.

Sö, Meinungen gefragt, bzw. ein offiziell pokersüchtiger Winningplayer
(die süchtigen 0-brainer dürfen sich auch melden, mit Starsnick plz :coolface: )


38 Antworten
Kraese
Beigetreten: 21.09.2009
PokerStrategist

ich denke schon, dass sich das beides nicht gegenseitig ausschließt. es gibt genügend beispiel dafür, die ich aber alle vom namen nicht nennen kann, weil mich die amerikanischen pokerstars nur peripher tangieren.


TheJoker
Beigetreten: 17.01.2005
BlackMember

lol um erfolgreich sein zu können, MUSS man süchtig sein


poker4me
Beigetreten: 06.11.2006
BlackMember

frag mal korn :coolface:


nicht möglich. Alle die das Gegenteil behaupten haben vom Topic keine Ahnung.


Original von TheJoker
lol um erfolgreich sein zu können, MUSS man süchtig sein

this^^ Die Sucht muss ja auf irgendwas gestützt sein, zB finanzielle Bereicherung, Ansehen, Streben nach Perfektion/Verbesserung. Es kann selbstverständlich Süchtige geben die Losing-Player sind, aber imho sind die meisten Grinder süchtig und das ist eben so, weil dabei Geld rausspringt und sich kaum noch von normaler Arbeit unterscheidet. Und meistens leidet auch irgend ein Aspekt im Leben drunter, zB soziales Umfeld oder Gesundheit. Pauschal ist die Aussage jedenfalls nicht zu treffen, ich denke hier gibts alles erdenkliche an Typen am Pokertisch.


JojoDeluxe
Beigetreten: 03.08.2006
Elite Grinder

na klar. süchtig nach dem erfolg und der kohle sind doch viele. jetzt nicht so dass sie zittern wenn sie nicht pokern können, aber es gibt viele (mich einschließlich) die z..b studium (oder auch andere dinge) wegen des pokerns weiter nach hinten stellen. es lohnt sich ja auch, aber es ist leider nicht sehr langfristig gedacht.


NoBoGeR
Beigetreten: 13.03.2007
Elite Grinder

das ist aber eine andere sucht als die glücksspielsüchtigen


JojoDeluxe
Beigetreten: 03.08.2006
Elite Grinder

er hat aber nach pokersüchtig gefragt und man wird durch die sucht in anderen bereichen des lebens beeinträchtigt.
man kann mit dieser sucht vielleicht noch besser leben, als wenn man jetzt automatenjunkie ist oder sicker losingplayer aber trotzdem isses ne sucht.


domonox
Beigetreten: 24.09.2009
Elite Grinder

Ich mag Pokern nicht und spiels nur wegen dem Geld. Bin trotzdem erfolgreich.


Dann müsste man vieles als Sucht bezeichnen, Fußball spieler sind süchtig nach Fußball usw. es kommt halt nur drauf an ob man aus der Sucht Gewinn oder Verlust macht.
Drogensüchtig zu sein ist -EV, Fußballspieler zu sein kann +EV sein... usw.


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Das kommt son bisschen drauf an,

wenn ich süchtig nach dem Kick bin, den ich beim Gewinnen einzelner Chips habe, dann muss ich kein Winningplayer sein...

....bin ich allerdings süchtig nach dem Kick, den es mir gibt, wenn ich das beste Spiel spiele, dann bin ich vermutlich ziemlich schnell Profi.

das sind aber wie gesagt, zwei verschiedene Formen von Sucht :P

Edit:

Wo ich das gerade von Lausitzer lese....Fussballfan und Fussballspieler kann man damit vergleichen...

Manuel Neuer ist süchtig danach, der beste zu sein und von den anderen deshalb geschätzt zu werden

...der gemeine Schalkefan ist süchtig nach dem Gefühl, dass er beim Fussball schauen hat und der Gier nach dem unmöglichen...


phil1pp
Beigetreten: 19.08.2009
PokerStrategist

kann man geldsüchtig sein?


NoBoGeR
Beigetreten: 13.03.2007
Elite Grinder

Original von domonox
Ich mag Pokern nicht und spiels nur wegen dem Geld. Bin trotzdem erfolgreich.

das trifft auf ca. 99% aller winningerplayer zu ;)


PokerPaulMainz
Beigetreten: 03.05.2007
Elite Grinder

Original von JojoDeluxe
na klar. süchtig nach dem erfolg und der kohle sind doch viele. jetzt nicht so dass sie zittern wenn sie nicht pokern können, aber es gibt viele (mich einschließlich) die z..b studium (oder auch andere dinge) wegen des pokerns weiter nach hinten stellen. es lohnt sich ja auch, aber es ist leider nicht sehr langfristig gedacht.

#


poker4me
Beigetreten: 06.11.2006
BlackMember

Original von NoBoGeR

Original von domonox
Ich mag Pokern nicht und spiels nur wegen dem Geld. Bin trotzdem erfolgreich.

das trifft auf ca. 99% aller winningerplayer zu ;)

aber nur mit der zeit, am anfang haben wohl alle wp mit begeisterung gezockt und gelernt


Bananarama123
Beigetreten: 04.03.2011
Elite Grinder

Pokersucht schließt ja das rationale Handeln beim Pokern nicht aus bzw. Risikofreudiges/Risikoaversives denken nicht automatisch ein.

Ein Workaholic ist ja auch nicht zwangsläufig ein schlechter Mitarbeiter...


aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

Joa, gar nicht so einfache Frage. Man muss da auch differenzieren, um was für eine Sucht es sich handelt. Ich glaube bei dem klassischen Gedanken der Sucht denken die meisten im Bezug auf Poker auf den Thrill/das Adrenalin, das man beim Spielen hat. Die Sache ist aber, dass man mit einer rationalen und professionellen Herangehensweise (was für den Erfolg enorm wichtig ist) diesen Thrill verliert, weil alles was passiert in irgendeiner Weise rationalisiert wird. Mit dem Thrill geht eben bei vielen der Spaß vorbei und Pokern wird dann etwas mehr zur lästigen Arbeit. Sucht impliziert ja, dass man entweder körperlich oder psychisch abhängig vom Pokern wäre, in den meisten Fällen wird man da wohl keinen guten Einfluss auf den Erfolg erkennen können.

Es ist halt wichtig etwas anderes zu finden, was den Spaß am Pokern erhält, z.B. die Competition. Persönlich heizt mich das immer an, ich will nicht unbedingt Pokern, sondern einfach besser sein als die anderen und das hält auf Dauer die Motivation.


PokerPaulMainz
Beigetreten: 03.05.2007
Elite Grinder

Original von aaaRt
Es ist halt wichtig etwas anderes zu finden, was den Spaß am Pokern erhält, z.B. die Competition. Persönlich heizt mich das immer an, ich will nicht unbedingt Pokern, sondern einfach besser sein als die anderen und das hält auf Dauer die Motivation.

ich verstehe deinen punkt. allerdings ist dein punkt kein argument gegen ein suchtverhalten, sondern vielmehr die schöne umschreibung eines ebensolchen. natürlich sind in diesem sinne auch alle karrieristen in herkömmlichen jobs süchtig.


Naems
Beigetreten: 27.05.2008
Elite Grinder

ich war süchtig nach Age of Empires und wurde dann auch pro

ob das dann Sucht oder Hingabe ist, ka.

Vermutlich ist es bei einem leidenschaftlichen Golfer Hingabe, bei einem
Maler/Schrifsteller Passion und bei nem Pokerspieler eine Sucht


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