zunächst mal muß ich sagen, daß es schwerer geworden ist. wenn man vor 3 jahren die grundlagen konnte, konnte man problemlos von NL10 auf NL400 hoch, ohne sein spiel besonders verbessern zu müssen (das weiß ich nur vom hörensagen, hab vor 3 jahren noch NL25/NL50 gespielt... haben mir aber viele bestätigt). heute muß man schon ab NL50 wirklich was tun. die regs werden mit jedem limit aggressiver und besser. also ein anfänger der bei NL10 anfängt und einige monate später midstakes spielt, dürfte es heute deutlich schwerer haben als noch vor einigen jahren...
dann muß ich sagen, daß viele zu schnell aufsteigen. viele haben gerade die bankroll für das höhere limit zusammen und setzen sich dann sofort dran. dagegen ist im grunde nichts zu sagen, aber nicht selten steckt dahinter eine große seifenblase. man hatte nen upswing, dann schnell die bankroll zusammen und plötzlich bekommt man ein limit höher aufs maul (das sind die leute die immer von viel pech und großen downswings erzählen, die kurz nach dem limitsufateig passiert sind. da sitzen eben oft spieler mit NL25 skills an NL100, weil sie ne zeit lang gut gelaufen sind.
ich selbst gehe das ganze sehr konservativ an. ich zahle recht oft aus, weshalb meine br nur langsam wächst. und ich will sichergehen, daß ich ein limit wirklich nicht nur leicht schlage, sondern in den boden stampfe, bevor ich an das nächsthöhere limit denke. deshalb 10 table ich lieber ohne groß denken zu müssen ein kleineres limit, als 1-2 limits höher mit höchster konzentration zu 4 tablen, mit fünffacher varianz und vielleicht 10% mehr reingewinn.
ich kann nur jeden davor warnen zu schnell aufzusteigen. das kann gutgehen, wird aber in der regel zu "einen schritt nach vorne und zwei zurück".
wenn man oft von kometenhaften aufsteigen junger spieler liest, dann auch deshalb, weil die 99 anderen die wieder absteigen mussten das nicht in foren posten