Zum Forum springen
SmartDevil Blog, Te...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

SmartDevil Blog, Teil droelfzig (ja/nein/vielleicht?)

1,337 Beiträge
119 Benutzer
14224 Reactions
116.5 K Ansichten
IbeatGTO Themenstarter
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024
PokerStrategist

Original von FlyingSheep

Original von IbeatGTO

Theorie/Strategie mache ich gar keine.

warum eigentlich nicht?

Naja, meine Aussage war nicht ganz korrekt.

Ich sitze halt nicht zuhause und gehe verschiedene Haende Spots mit dem GTOWizard durch.

Mein "lernen" besteht eher aus Video schauen. Wobei ich im letzten halben Jahr mehrere hundert Haende pro Tag im "Simulator" gespielt habe. Das hatte aber nicht den gewuenschten Effekt.
Die Automatismen von mittlerweile 2 Jahrzehnten rauszuhauen bzw. zu veraendern, ist gar nicht so einfach.


Antwort
Zitat
DebtsNBooze
Beigetreten: 07.10.2010
Poker Player

Was schaust du da so? Bist du bei einer Trainingsseite wie RYE registriert oder einfach Youtube?


Antwort
Zitat
johngone
Beigetreten: 22.05.2019
Legacy Member

youtube obv


Antwort
Zitat
IbeatGTO Themenstarter
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024
PokerStrategist

Manchmal ...

https://gg.gl/2idjj

:facepalm:

Na immerhin sitze ich gerade an einem 10/25 Tisch mit 2 REGs und 6 Fischen. :profit:


Antwort
Zitat
IbeatGTO Themenstarter
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024
PokerStrategist

Last hand of the day

https://gg.gl/e1hoe

Zum Glueck verstehe ich das alles nicht. _drink:


Antwort
Zitat
TyCobb
Beigetreten: 30.03.2006
Elite Grinder

Original von IbeatGTO

Original von FlyingSheep
unironisch glaube ich, dass sein livegame massiv davon profitieren kann, wenn er jetzt auch nebenbei online spielt und sogar strategie (abseitsvon balancen und anderer dubioser esoterikscheiße) lernt

Das Gegenteil ist eher der Fall. Ich spiele online, wie ich live gerne spielen wuerde. Ich nutze grossteils die Reads aus dem Livegame (Betsizing obv). Online ist halt um ein vielfaches einfacher das alles umzusetzen.
Theorie/Strategie mache ich gar keine.

Ein paar der onlineplays, die ich so sehe, würdest Du NIE (mMn) live machen. Da erscheinst Du wesentlich vorsichtiger und mehr auf potcontrol bedacht zu sein. Meine Vermutung wäre am ehesten, dass Dir die moneys online relativ egal sind und Du aber eben keinen Bock drauf hast, 1000 EUR aufgrund eines reads am turn zu shippen. Vielleicht irre ich mich aber auch.

Ich denke es würde Deinem liveplay sehr zugute kommen, die Aggressivität, die Furchtlosigkeit oder auch das "Selbstbewusstsein" der Onlinetische mitzunehmen.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

Wissen wir denn mittlerweile, ob der Spielstil online longterm +EV ist, ohne Rakeback? So was gibt es Live doch nicht?


Antwort
Zitat
IbeatGTO Themenstarter
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024
PokerStrategist

Original von TyCobb

Original von IbeatGTO

Original von FlyingSheep
unironisch glaube ich, dass sein livegame massiv davon profitieren kann, wenn er jetzt auch nebenbei online spielt und sogar strategie (abseitsvon balancen und anderer dubioser esoterikscheiße) lernt

Das Gegenteil ist eher der Fall. Ich spiele online, wie ich live gerne spielen wuerde. Ich nutze grossteils die Reads aus dem Livegame (Betsizing obv). Online ist halt um ein vielfaches einfacher das alles umzusetzen.
Theorie/Strategie mache ich gar keine.

Ein paar der onlineplays, die ich so sehe, würdest Du NIE (mMn) live machen. Da erscheinst Du wesentlich vorsichtiger und mehr auf potcontrol bedacht zu sein. Meine Vermutung wäre am ehesten, dass Dir die moneys online relativ egal sind und Du aber eben keinen Bock drauf hast, 1000 EUR aufgrund eines reads am turn zu shippen. Vielleicht irre ich mich aber auch.

Ich denke es würde Deinem liveplay sehr zugute kommen, die Aggressivität, die Furchtlosigkeit oder auch das "Selbstbewusstsein" der Onlinetische mitzunehmen.

All das ist doch "Part of the Plan" bei mir.

Ich bin seit ca 9 Monaten dabei mein Spiel umzustellen und habe deshalb knapp 6 Monate hunderte Haende am Simulator gespielt. Natuerlich ist das eine Ueberwindung urploetzlich fuer 2x Pot am Turn shippen, wenn man das frueher nie so gemacht hat, weil es nie ein Teil des Gameplans war. Dann findet man den Mut, macht es, hat aber versehentlich den falschen Spot erwischt und schaut in die Nuts des Gegners. :|
Und genau darum geht es. Den richtigen Spot und dann "ship it"! :banana:

Von den $8,5k, die ich in 4 Wochen verloren habe, sind sicherlich $1,5-$2k solchen Fehlern zuzuschreiben. Allerdings gehoert das zum Lernprozess dazu.
Ich habe ja auch online 500 - 700BB taeglich so verbraten.

Das ist (HOFFENTLICH) wie mit vielen anderen Dingen im Leben. Lernst du einen neuen Golfschwung, dann funktioniert erst einmal gar nichts, bis es dann "klick" macht.

Da muss man manchmal durch. Nur, wenn es eh schon nicht laeuft, dann ist sowas natuerlich doppelt schwer aufzufangen. Am schlimmsten ist es, wenn man weiss, dass es jetzt falsch ist und man macht es trotzdem. :facepalm:
Die Intuition sagt lautstark "HALT, STOP", aber ich hatte doch einen Plan und da ich mich gerade in meiner Bubble befinde, lasse ich mich doch davon nicht ablenken. :facepalm:
Und direkt nach der Hand denke ich mir dann ... :facepalm:

Eclipse $5/5, vor 14 Tagen ...

Raise 15 von UTG mit A♦:J♠:
1 x call
Ivan im SB reraise 75
BB Fold

Ivan ist als der OMC (Mitte 30 Jahre alt) unter den TAG REGs bekannt. Allerdings ist er in den letzten 3-4 Tagen jedem anderen dadurch aufgefallen, dass er urploetzlich wie wild 3- und 4-bettet. Offensichtlich hat er seinen Spielstil komplett umgestellt.

Ich 4-Bet 215 (was ich im Normalfall NIEMALS gegen ihn machen wuerde)
Ivan call

Wir haben noch ca $1500 eff. behind.

Pot 450
Flop 4♦:2♦:2♣:

Check
Ich bet 150
Ivan raise 450

Ich ?(

Analyse:
Dieses Play von Ivan macht 0,0 Sinn.
a. AA/KK 5-bettet er pre oop
b. Den FD kann er auch nicht haben, da ich das A♦: habe und er pre oop nicht mit K♦:Q♦: callt
c. Er hat auch keine :4x: :4x:, :2x: :2x: oder :Ax: :2x: in seiner Range
d. Fazit: Er hat ein mittleres/hohes Paar :6x: :6x: - :Qx: :Qx: und will dieses protecten
e. Loesung: Da ich pre 4-bette, kann nur ich AA/KK reppen. Also kann ich in diesem Spot "problemlos" mit any2 pushen und er kann niemals callen.

Ergebnis

Spoiler

... fold, weil ich die Balls nicht hatte (um es mal deutlich zu sagen), weil ich mir urploetzlich einrede, dass er evtl AA slow gespielt hat pre (was in diesem Spot voellig absurd ist so deep) und weil ich mir nicht sicher bin, ob er auch weiss, dass er sein Pocket jetzt folden muss. Dieser letzte Punkt ist zumindest noch halbwegs legitim.

Was meine falsche Entscheidung massiv unterstuetzt hat, sind natuerlich auch die Folgen des Badruns, den ich schon zu diesem Zeitpunkt hatte, wo einem dann das Vertrauen in die eigene Staerke fehlt und die Verlustangst ueberhand nimmt.

Etwas spaeter ...

Spoiler

... erzaehlt mir der Spieler, der neben ihm sass, dass er TT hatte. Hat Ivan ihm wohl nach der Hand erzaehlt.

Dieses staendige "es zu wissen" und dann doch das falsche zu tun, frisst mich auf. War jetzt online an den Tischen genau dasselbe. :why:

P.s.: Ich bin nicht grundlos seit mittlerweile 9 Monaten auf der Suche nach einem Mentalcaoch/Hypnotherapisten


Antwort
Zitat
IbeatGTO Themenstarter
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024
PokerStrategist

Original von Paxis
Wissen wir denn mittlerweile, ob der Spielstil online longterm +EV ist, ohne Rakeback? So was gibt es Live doch nicht?

Die Winrate geht durch die Decke, bei ordnungsgemaesser Umsetzung. Ich habe nach 11 Tagen Winnings, obwohl ich 500 - 700BB pro Tag verdonke. Wollen wir die mal eben rausrechnen?

Ich meine das tatsaechlich ernst mit meinen verdonkten BB pro Tag. Okay, 1:1 kann man die sicherlich nicht rausrechnen, aber trotzdem habe ich meine Winrate "kuenstlich unten gehalten" ...

Spoiler

... sonst bekomme ich ja kein Rakeback mehr. :D

Edit: IMO muesste das gesamte Coaching hier umgestellt werden. Es sollte viel, viel, viel mehr in Richtung KYC/Population Tendencies gehen. Das ist viel wichtiger und nur mit diesem Wissen, kann dann GTO ueberhaupt funktionieren.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

Dann hör mal auf deine 500-700bb zu verdonken und zeige dann deinen Graphen. Geht ja nicht um die theoretische Winrate die du hättest ohne Tilthände. Wer seinen Tilt nicht abstellen kann, wird es Longterm schwer haben Winning Player zu sein.


Antwort
Zitat
IbeatGTO Themenstarter
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024
PokerStrategist

Original von Paxis
Dann hör mal auf deine 500-700bb zu verdonken und zeige dann deinen Graphen. Geht ja nicht um die theoretische Winrate die du hättest ohne Tilthände. Wer seinen Tilt nicht abstellen kann, wird es Longterm schwer haben Winning Player zu sein.

Diese Aussage ist ziemlich dumm.

Wenn man weiss, was Tilt ist, dann weiss mann auch, dass jeder Spieler auf die eine oder andere Art tiltet. Das inkludiert auch jeden Winningplayer.

Unabhaengig davon weiss ich nicht, ob man das Verdonken meiner BBs als Tilt bezeichnen kann. IMO faellt es nicht in diese Kategorie.


Antwort
Zitat
IbeatGTO Themenstarter
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024
PokerStrategist

Btw.

24.05., 13:58
Deposit EUR 50

05.06., 13:58
EUR 511,02


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

Ich unterscheide da zwischen Semitilt und Tilt. Tilt ist für mich, wenn du vor dem handeln schon weißt, dass es falsch ist und es trotzdem tust. Semitilt ist für mich, wenn du direkt nach dem ausführen der Aktion, oder am Ende der Hand weißt, dass du einen Fehler gemacht hast, weil XY. Dann hätte man durch mehr Nachdenken, vor dem Handeln, diesen nicht gemacht.

Deines würde für mich dann unter Tilt fallen. Da du anscheinend wissentlich dein Geld verbläst. Wenn das für dich natürlich nur Unterhaltung ist, dann spielt es ja auch keine Rolle.

Original von IbeatGTO
Btw.

24.05., 13:58
Deposit EUR 50

05.06., 13:58
EUR 511,02

Das heißt also, du hast, wenn man von minimal 500bb pro Tag ausgeht die du verballert hast, 55 Stacks weggelassen :|.
Wieso denn? Wenn du da so crushst, kannst es doch wirklich easy for living spielen. Rakeback geht dann noch oben drauf und aufsteigen kannst wahrscheinlich auch noch mindestens 1 Limit für mehr $ am Ende.


Antwort
Zitat
Pinky123
Beigetreten: 21.10.2008
Oldschool Grinder

Also ganz ehrlich, ich glaube, dass SD Hände, bei denen er mit seiner KYC-Strategie richtig liegt, übelst feiert, während er Hände, bei denen er mit seiner KYC-Strategie falsch liegt, als „verdonken” betitelt. Das ist eine Art Selbstschutzmechanismus in der Psychologie. Keiner kann mir erzählen, dass er 500 BB am Tag verdonkt und trotzdem breakeven spielt, geschweige denn im Plus ist, bevor das Rakeback ausgezahlt wird. Wenn er 2.000 Hände pro Tag spielt und keine 500 BB verdonken würde, wäre seine Winrate 25 BB pro 100 Hände höher. Wie realistisch ist das bitte schön? So schlecht können die anderen doch gar nicht sein. Zumal ich viele Hände ehrlich gesagt fragwürdig finde.

Ein kleines Beispiel:
https://www.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=21264184#post21264184
In dieser Hand feiert er seine Ultra Read, dass jeder Gegner in dieser Situation nur eine Hand haben kann, nämlich AK. Wahrscheinlich lag er in dieser speziellen Hand richtig. Die Auflösung wird ja bald kommen. Und schon feiert er seine ultra starke KYC-Strategie. Hätte Villan allerdings QQ+ gezeigt, dann würde die Hand unter verdonken zählen (zumindest denke ich das).


Antwort
Zitat
DarkXident
Beigetreten: 30.08.2007
PokerStrategist

Original von Pinky123
Also ganz ehrlich, ich glaube, dass SD Hände, bei denen er mit seiner KYC-Strategie richtig liegt, übelst feiert, während er Hände, bei denen er mit seiner KYC-Strategie falsch liegt, als „verdonken” betitelt. Das ist eine Art Selbstschutzmechanismus in der Psychologie. Keiner kann mir erzählen, dass er 500 BB am Tag verdonkt und trotzdem breakeven spielt, geschweige denn im Plus ist, bevor das Rakeback ausgezahlt wird. Wenn er 2.000 Hände pro Tag spielt und keine 500 BB verdonken würde, wäre seine Winrate 25 BB pro 100 Hände höher. Wie realistisch ist das bitte schön? So schlecht können die anderen doch gar nicht sein. Zumal ich viele Hände ehrlich gesagt fragwürdig finde.

Ein kleines Beispiel:
https://www.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=21264184#post21264184
In dieser Hand feiert er seine Ultra Read, dass jeder Gegner in dieser Situation nur eine Hand haben kann, nämlich AK. Wahrscheinlich lag er in dieser speziellen Hand richtig. Die Auflösung wird ja bald kommen. Und schon feiert er seine ultra starke KYC-Strategie. Hätte Villan allerdings QQ+ gezeigt, dann würde die Hand unter verdonken zählen (zumindest denke ich das).

Was du da schreibst, ist offensichtlich absoluter Unfug. Nebenbei gesagt, ich crushe auch jedes Limit mit Minimum 15-20bb, solange ich meine Fehler aus der Winrate rausrechne.


Antwort
Zitat
Antaris1
Beigetreten: 18.01.2011
Poker Player

Anhand deines Graphen kann ich jetzt nicht erkennnen das du 500-700bbs verdonkst. Warum die winrate künstlich unten halten um mehr rakeback zu bekommen wenn du täglich ca. 600bbs mehr gewinnen kannst? Wie viel rakeback am Tag machst du denn?

Wenn du im Live Game diesen Spielstil anwenden willst, welchen Betrag würdest du dann für eine Session einkalkulieren wenn du 1/3 spielst? Das müssten ja inkl. der eingeplanten swings so 2.5k sein.


Antwort
Zitat
IbeatGTO Themenstarter
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024
PokerStrategist

Original von Paxis
Ich unterscheide da zwischen Semitilt und Tilt. Tilt ist für mich, wenn du vor dem handeln schon weißt, dass es falsch ist und es trotzdem tust. Semitilt ist für mich, wenn du direkt nach dem ausführen der Aktion, oder am Ende der Hand weißt, dass du einen Fehler gemacht hast, weil XY. Dann hätte man durch mehr Nachdenken, vor dem Handeln, diesen nicht gemacht.

Deines würde für mich dann unter Tilt fallen. Da du anscheinend wissentlich dein Geld verbläst. Wenn das für dich natürlich nur Unterhaltung ist, dann spielt es ja auch keine Rolle.

Original von IbeatGTO
Btw.

24.05., 13:58
Deposit EUR 50

05.06., 13:58
EUR 511,02

Das heißt also, du hast, wenn man von minimal 500bb pro Tag ausgeht die du verballert hast, 55 Stacks weggelassen :|.
Wieso denn? Wenn du da so crushst, kannst es doch wirklich easy for living spielen. Rakeback geht dann noch oben drauf und aufsteigen kannst wahrscheinlich auch noch mindestens 1 Limit für mehr $ am Ende.

Ich bin durchaus enttaeuscht von deinen Aeusserungen hier und heute.

Tilt ist eigentlich ein feststehender Begriff (gerade im Poker) und laesst daher nicht viel Spielraum fuer Interpretationen. Beim Tilt geht es darum, dass du aufgrund eines Ereignisses in der Vergangenheit von deiner Standardhandlung abweichst. Das muss nicht unbedingt so sein, dass du 72o direkt rein stellst, weil du die Hand zuvor mit AA verloren hast, sondern kann sich auch dadurch ausdruecken, dass du 86o vom CO openraist, weil du die letzten beiden Haende gewonnen hast und dich so gut fuehlst.
Das Ereignis aus der Vergangenheit beeinflusst dich so, dass deine Entscheidungen nicht mehr 100%ig rational sind.

Wenn ich am Pokertisch einen schlechten Bluff durchziehe, dann hat das nichts mit irgendeinem Ereignis zu tun, was zuvor stattgefunden hat, sondern eher damit, dass ich einen Plan habe und diesen durchziehe.

Deine Aussage getreu dem Motto "Hoer doch einfach auf Fehler zu machen" halte ich ebenfalls fuer nicht sinnvoll, weil nicht konstruktiv.

Konstruktiv ist es, wenn wir uns mit den Fragen beschaeftigen
a. Warum mache ich diese Fehler (und wiederhole sie auch noch)?
b. Wie schaffe ich es, waehrend der Hand aus der Bubble zu gelangen, um in der Lage zu sein meinen Plan zu aendern.

Heute morgen raise ich die kleine Donkbet meines Gegners am Turn mit 8♦:7♦: auf K♣:6♥:5♣: J♥:, weil ich glaube, dass er einen FD hat. Pot 130
River 2♣: und er checkt
Ich pushe die verbleibenden 140, weil ich kein SDValue habe, nachdem ich 5 Sekunden vorher am Turn der Meinung war, dass er einen FD hat. DIESER IST AM RIVER ANGEKOMMEN111


Antwort
Zitat
TyCobb
Beigetreten: 30.03.2006
Elite Grinder

Original von Pinky123
Also ganz ehrlich, ich glaube, dass SD Hände, bei denen er mit seiner KYC-Strategie richtig liegt, übelst feiert, während er Hände, bei denen er mit seiner KYC-Strategie falsch liegt, als „verdonken” betitelt. Das ist eine Art Selbstschutzmechanismus in der Psychologie. Keiner kann mir erzählen, dass er 500 BB am Tag verdonkt und trotzdem breakeven spielt, geschweige denn im Plus ist, bevor das Rakeback ausgezahlt wird. Wenn er 2.000 Hände pro Tag spielt und keine 500 BB verdonken würde, wäre seine Winrate 25 BB pro 100 Hände höher. Wie realistisch ist das bitte schön? So schlecht können die anderen doch gar nicht sein. Zumal ich viele Hände ehrlich gesagt fragwürdig finde.

Ein kleines Beispiel:
https://www.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=21264184#post21264184
In dieser Hand feiert er seine Ultra Read, dass jeder Gegner in dieser Situation nur eine Hand haben kann, nämlich AK. Wahrscheinlich lag er in dieser speziellen Hand richtig. Die Auflösung wird ja bald kommen. Und schon feiert er seine ultra starke KYC-Strategie. Hätte Villan allerdings QQ+ gezeigt, dann würde die Hand unter verdonken zählen (zumindest denke ich das).

Ist schon ne arge Milchmädchenrechnung. Ich glaube ihm ohne weiteres bei 12h am Tag 4 tabling, dass da ne Menge Mißplays dabei sind, gerade wenn man sieht, wie schnell 200bb-300bb in die Mitte gehen. Wenn ich immer wüsste, dass ne play in die Hose geht, dann würde ich es nicht machen. Ich hab vorgestern auch online gespielt und zB nen schlechten call für 40 bb am river gemacht, den ich zu dem Zeitpunkt rechtfertigen konnte. Dadurch wird ja WR nicht 40 BB niedriger, weil ich nem anderen spot dann vielleicht richtig liege. Und uU war der call sogar richtig und damit +ev bloss nicht gegen den Teil seiner range. Wodurch der call eben nicht ein -40bb call wird. Gleiches gilt dann für verrückte plays von SD, die dann halt zu x% daneben gehen, aber auch zu y% gut gehen.

Tldr: 500-700 bb verdonken ist nicht das gleiche wie 500-700 bb höhere WR.


Antwort
Zitat
IbeatGTO Themenstarter
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024
PokerStrategist

.

Das sie manchmal eine Hand haben, ist das eine. Das ist aber einkalkuliert.
Ich hatte ja schon vor einiger Zeit geschrieben, dass man am Tisch Haende zeigen muss, wo man selber wie ein Clown ausschaut. Da bin ich sehr erfolgreich! _drink:

Schlimmer ist aber, dass ich es eben in den meisten Faellen weiss und es trotzdem durchziehe. Da liegt der Hund begraben.

Und natuerlich uebertreibe ich es hin und wieder auch mit meiner Agressivitaet. Meine Handbremse scheint seit einiger Zeit defekt!


Antwort
Zitat
IbeatGTO Themenstarter
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024
PokerStrategist

Original von Pinky123
Also ganz ehrlich, ich glaube, dass SD Hände, bei denen er mit seiner KYC-Strategie richtig liegt, übelst feiert, während er Hände, bei denen er mit seiner KYC-Strategie falsch liegt, als „verdonken” betitelt. Das ist eine Art Selbstschutzmechanismus in der Psychologie. Keiner kann mir erzählen, dass er 500 BB am Tag verdonkt und trotzdem breakeven spielt, geschweige denn im Plus ist, bevor das Rakeback ausgezahlt wird. Wenn er 2.000 Hände pro Tag spielt und keine 500 BB verdonken würde, wäre seine Winrate 25 BB pro 100 Hände höher. Wie realistisch ist das bitte schön? So schlecht können die anderen doch gar nicht sein. Zumal ich viele Hände ehrlich gesagt fragwürdig finde.

Ein kleines Beispiel:
https://www.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=21264184#post21264184
In dieser Hand feiert er seine Ultra Read, dass jeder Gegner in dieser Situation nur eine Hand haben kann, nämlich AK. Wahrscheinlich lag er in dieser speziellen Hand richtig. Die Auflösung wird ja bald kommen. Und schon feiert er seine ultra starke KYC-Strategie. Hätte Villan allerdings QQ+ gezeigt, dann würde die Hand unter verdonken zählen (zumindest denke ich das).

1. Keinen Neid bitte
2. Ja, die anderen sind so schlecht

3. Die Loesung steht da schon lange und ich hatte extra noch eine weitere Hand hinzugefuegt. Diese hatte ich kurz nach der ersten gespielt und sie unterstreicht meine Meinung zu diesem Spot.


Antwort
Zitat
Teilen: