Original von Pinky123
Gut, ich habe die Aussagen von SD so interpretiert, dass er pro Tag mindestens 500 BB mehr hätte, wenn er nicht so oft donken würde. „Verdonken” interpretiere ich auch so, dass man sich darüber bewusst ist, in den jeweiligen Händen nicht das beste Play gemacht zu haben. Hinzu kommen ja noch die Fehler, über die man sich nicht bewusst ist.
Deine Einschaetzung:
"Also ganz ehrlich, ich glaube, dass SD Hände, bei denen er mit seiner KYC-Strategie richtig liegt, übelst feiert, während er Hände, bei denen er mit seiner KYC-Strategie falsch liegt, als „verdonken” betitelt. Das ist eine Art Selbstschutzmechanismus in der Psychologie."
Meine Beispielhand:
Heute morgen raise ich die kleine Donkbet meines Gegners am Turn mit 8♦: 7♦: auf K♣: 6♥: 5♣: J♥: , weil ich glaube, dass er einen FD hat. Pot 130
River 2♣: und er checkt
Ich pushe die verbleibenden 140, weil ich kein SDValue habe, nachdem ich 5 Sekunden vorher am Turn der Meinung war, dass er einen FD hat. DIESER IST AM RIVER ANGEKOMMEN111
Erkennst du einen Unterschied oder meinst du, dass meine Beispielhand deine Einschaetzung bestaetigt?
Und ja, ich meinte 500-700BB am Tag und ja, bin ich mir in der Situation darueber bewusst, dass es jetzt ein Fehler ist. Genau darum geht es ja.
Dass ich mal in die Nuts rein bluffe gehoert dazu, ist dann aber nicht unbedingt ein verdonken meinerseits. Es muss ja nicht einmal ein Fehler sein.