dann liegts aber eher nicht an der technik, sondern am würfel
je ausgeglichener die wahrscheinlichkeit des postiven/negativen erfolgs ist desto eher ist die wahrscheinlichkeite von großen swings zum beispiel bei coinflips... es kann sein dass man die ersten 100 coinflips verliert aber bei 1000000 coinflips kommt man dann circa auf 50wins 50 loses
Original von MrRainman
je ausgeglichener die wahrscheinlichkeit des postiven/negativen erfolgs ist desto eher ist die wahrscheinlichkeite von großen swings zum beispiel bei coinflips... es kann sein dass man die ersten 100 coinflips verliert aber bei 1000000 coinflips kommt man dann circa auf 50wins 50 loses
und auf 999900 splits.
Original von GoldenHands
Klar, mal gewinnt man, mal verliert man aber warum hat das nicht eine , wie eigentlich zu erwarten wäre , ausgeglichene Struktur sondern kommt in Clustern ?[...]Lange Zeit Läuft es "normal", dann kommt eine Phase in der man entweder keinen Fuss auf die Erde kriegt oder man einfach alles hittet... das ist im Leben nicht anders. Man ahnt nichts böses und auf Einmal wird man Krank, der Kühlschrank geht kaputt, das Auto streikt.. und das alles in der Woche wo die Eltern zu besuch kommen.
Das ist einfach nur das Gehirn das versucht in alle Strukturen Muster zu finden. Ein wenig selektive Wahrnehmung spielt da auch mit rein. Falls du Zugriff auf Cardrunners hast oder andere Quellen Torre*hust* empfehl ich dir die Brainfail Reihe von John Wray (jimmylegs afiak).
Ansonsten sind solche Aussagen vielleicht nicht die sinnvollsten wenn man kunstruktiv Hilfe haben möchte: "weil ich 'Unglückliche Streuung' nicht akzeptiere.. auch wenn es vom Ansatz her die logischste erklärung ist."
p.s.: Satzzeichen sind keine Rudeltiere.
Original von Daelin
Also finde das super erklärt, warum manche wirklich einen monatelangen downswing haben. Allerdings muss es ja dann auch welche geben die einen monatelangen up haben und vllt sogar jemanden mit einem lifetime up ? Cool wärs, wenn ich diese Person wäre. Gedanklich stell ichs mir grad vor, und muss sagen es gefällt mir was ich da so denke/sehe. ( nicht nur nutten und bier )
Ich denke schon dass es die LifeTime Upswinger gibt. Ohne dies jetzt respektlos zu meinen gegenüber wohl einem der besten Pokerspieler der Welt- Phil Ivey!
Iwie macht es den Anschein(zumindest bei den Pokerrunden die man auch im TV, YouTube usw sieht) er hätte nie nen DownSwing.
Oder habt ihr schon mal gesehen das er AA vs AK,KK verliert?! Oder das jemand AA hält wenn er KK hält?!
Im Gegenteil ich sehe ihn (zB am FT der WPT welches er auch gewonnen hat) 33 vs AA gewinnen oÄ.
Also dürfte er irgendein Abkommen mit dem Pokergott geschlossen haben oder vielleicht seine Seele verkauft haben
kleiner Scherz natürlich!
Original von NamenIos
Ansonsten sind solche Aussagen vielleicht nicht die sinnvollsten wenn man kunstruktiv Hilfe haben möchte: "weil ich 'Unglückliche Streuung' nicht akzeptiere.. auch wenn es vom Ansatz her die logischste erklärung ist."
Ja gut, was heisst nicht akzeptieren? Ich werds wohl akzeptieren müssen. Ich bin halt auch ein Mathe Noob. Für mich würde es logischer klingen das sich in eine Reihe von wahrscheinlichen Ereignissen auch mal ein unwahrscheinliches Ereignis "dazwischenmogelt" sozusagen und nicht das die unwahrscheinlichen Ereignisse in Clustern geballt auftreten. Wobei der Gedanke von Mächtiger Harry hier, das es einfach am wahrscheinlichsten ist das es in Clustern kommt weil es hiervon am meisten Variationsmöglichkeiten gibt, je mehr ich darüber nachdenke auch Sinn macht.
Original von Faustfan
es ist praktisch unmöglich, daß du 1000 hände in folge keinen pot gewinnst.
doch, auf full tilt geht das
GoldenHannds, schau mal hier: http://www.evplusplus.com/poker_tools/variance_simulator/
Ist ne ganz interessant Seite um das Gesagte mal zu visualisieren. Mir hilft sowas immer.
Grüße
Original von FiftyBlume
Original von maechtigerHarry
Wieso sollten sich gute und schlechte Ereignisse abwechseln?Wenn man 100 Flips in Folge hat, wieso sollte man dann immer abwechselnd verlieren und gewinnen? Das ist gerade mal halb so wahrscheinlich wie das man alle 100 gewinnt oder alle 100 verliert.
Cluster sind einfach das Wahrscheinlichste Ereignis weil es davon am meisten Kombinationen gibt.Damit mein ich obv nicht die ersten 50 gewinnen und die nächsten 50 verlieren sondern kleinere Cluster bzw. Häufungen in gewissen bereichen.
Es ist einfach meistens so weil es am Wahrscheinlichsten ist. Sonst gibts keinen Grund. Es werden aber auch ab und an Phasen da sein wo es keine Abweichungen vom EV gibt.Wahrscheinlichkeit ist doppelt so hoch, nämlich 2* 0,5^100 für immer abewechselnd:)
wahrscheinlichkeit dass jedesmal rot, oder jedesmal schwarz, oder abwechselnd schwarz oder rot kommt ist identisch groß... nur die wahrscheinlichkeit mit der abwechselung ist doppelt so groß eben weil am anfang entweder rot oder schwarz kommen kann.
100xrot == 100xscharz == 50xscharz-rot
50xscharz-rot oder 50xrot-scharz = 2x 100xrot
Original von GoldenHands
Warum gibt es eigentlich Swings ? Und was ist Glück ? Habt Ihr Euch dazu schonml gedanken gemacht ??? Klar, mal gewinnt man, mal verliert man aber warum hat das nicht eine , wie eigentlich zu erwarten wäre , ausgeglichene Struktur sondern kommt in Clustern ??? Ich verstehs einfach nicht und beim Pokern wird einem das erst richtig bewusst. Lange Zeit Läuft es "normal", dann kommt eine Phase in der man entweder keinen Fuss auf die Erde kriegt oder man einfach alles hittet... das ist im Leben nicht anders. Man ahnt nichts böses und auf Einmal wird man Krank, der Kühlschrank geht kaputt, das Auto streikt.. und das alles in der Woche wo die Eltern zu besuch kommen..
Wieso ist das nicht ausgeglichener ???
Informationsmangel!
Je mehr Information du hast, umso kleiner sind die Swings. Je weniger Information du hast, umso größer sind die Swings. Hast du alle Informationen, gibts keine Swings.
Poker dürfte ja ein einleuchtendes Beispiel darstellen.
Falsch!
Selbst wenn jeder am Tisch alle Informationen hätte gäbe es Swings. Aber du hast insofern recht das sie viel kleiner wären.
Original von maechtigerHarry
Falsch!Selbst wenn jeder am Tisch alle Informationen hätte gäbe es Swings.
Wieso?
Original von Faustfan
weil du nicht genau alle 221 hände einmal AA bekommst
Du bist raus.
er hat doch recht. angenommen jeder spielt mit offenen karten. dann geht natürlich immer der all-in, der die beste hand hat und bekommt die blinds. da die verteilung der karten zufällig ist gewinnt irgendwann auch mal einer 10 pots hintereinander, weil er immer die beste hand ausgeteilt bekommt. so entstehen dann auch swings, wenn auch sehr kleine. auf dauer gewinnt natürlich trotzdem keiner.
"Alle Informationen" bedeutet für mich, dass der Spieler, der alle Informationen hat, auch weiß, welcher Flop, Turn und River gedealt wird.
Ein Falsschspieler zb.
Er weiß was sein Gegner hält, was er selbst hält und er weiß auch welches Board gedealt werden wird, also ALLE Informationen. Wenn Jemand nicht weiß welches Board gedealt wird, hat er imo auch nicht alle Informationen.
Für den Falschspieler wird es keine Swings geben.
Da wir ehrliche Spieler nie wissen, welche Hand unser Gegner hält - und schon garnicht welches Board kommen wird - haben wir nie alle Informationen -> Informationsmangel -> Swings.
Es spielt überhaupt keine Rolle. Auch wenn du Flop, Turn und River weißt wird es Swings geben.
hodifiesta hat beschrieben warum. Daran ändert sich überhaupt gar nichts außer das nicht zwangsläufig die beste Preflop Hand die einzige ist die spielt sondern eben die die am River die beste Hand ist.
er meint wahrscheinlich, daß auch jeder spieler weiß, was er als nächstes gedealed bekommt und sich dann weigert den blind zu posten, wenns nicht die beste hand ist.
wenn man also nicht spielt, gibts auch keine swings.
ist zwar technisch korrekt, hat aber natürlich nichts mit dem thema zu tun.