kann man diesen kant buchen? preis pro stunde?
Spoiler
ja, ich weiß
Original von Bierb4ron
kann man diesen kant buchen? preis pro stunde?Spoiler
ja, ich weiß
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Ich glaub, er ist nur für Highroller bezahlbar, da der begehrteste Mindsetcoach im Game. Dazu ist er noch tot, was die Sache verkompliziert. Man muss also noch ein Medium zahlen, das die Verbindung herstellt. Eigentlich gehts einem eh schon zu gut, wenn man sich das alles leisten kann. Wozu dann noch Poker?
Original von PrinceAmin
@ die beiden Black MemberEcht interessant was ihr so schildert. Das gefällt!
Bis zu welchen Limit würdet ihr sagen ist es für normalsterbliche Menschen möglich +EV zu spielen (CG,SnG,MTT) ?
Also nicht nur brakeeven, sondern +EV ohne rakeback
WCG Rider wird das auch immer in seinem Twitchstream gefragt, seine Antwort:
Alles ist möglich! Aber wer solche Fragen stellt, der hat nicht verstanden worum es geht.
Übersetzung:
Man muss hart an sich selbst arbeiten. Wer schon Selbstzweifel vor dem Start hat, wird es nicht weit bringen.
Niemand kann dir sagen wo deine Reise hingeht.
Ich persönlich kenne jemanden, der es von NL2-5000 in 2 Jahren geschafft hat.
Er hat Anfang 2014 das erste mal gepokert und spielt seit ein paar Monaten NL1k+ only und joint auch NL5k.
Und 2014 haben auch schon viele gesagt "onlinepoker ist tot".
@bierbaron
Hey, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Und danke auch für die kurze Reflexion! Ich habe mir mal deinen gesamten Text in meine Notizen kopiert. Der größte Abschnitt lässt mich etwas bedenklich zurück, weil das natürlich alles sehr logisch klingt, für mich aber sehr schwer ist mich in Verhaltensintelligenz einzuschätzen.
Habs mal probiert:
edit: Werde das für mich persönlich analysieren und versuchen mich auf meine Stärken zu konzentrieren.
edit: Und Danke auch an alle anderen Antworten!
Ich denke das wichtigste ist schon gefallen. Wenn alle GTO spielen, spielen alle Break even - rake.
Die Schwelle ab der es unprofitabel wurde lag früher auf den nosebleed Limits wo die swings groß und die edge so klein war, das wohl im ev alle even waren, aber eben up oder down swings die winnings bestimmt haben.
Dieser Grenze sinkt nun immer weiter ab, sodass riesige winrates auch auf den high und mid stakes nicht mehr drin sind.
Und auch auf den Micros kommt die Entwicklung an. Was damals nl25 war ist heute nl5.
Da hilft nur eins: Lotto ♦
Oder low stakes mtt grinden, lucken und nach dem ersten Major Cash Quitten
yo bierbaron, wenn man ma fragen darf: hattest du nicht das pokern an den nagel gehängt?
Ich glaube bevor alle GTO spielen, spielt keiner mehr Poker. Bis es soweit ist, kann man noch ne Weile dahingrinden, wenn man die Muse dazu hat. Intelligenz halte ich dafür auch nicht für so wichtig. Disziplin ist viel wichtiger. Wenn ich in 95% der Zeit mit meinem genialen A-Game jeden zerlege und in den restlichen 5% der Zeit alles verbrenne, ist das für die Katz. Da spiel ich lieber in 100% der Zeit mein pasables A-Game.
Ich bin gerade von der Arbeit gekommen,diese Woche habe ich Spätschicht.
Ich bin echt erstaunt wie das ganze schon Philosophische Züge annimmt
Original von Widukind777
yo bierbaron, wenn man ma fragen darf: hattest du nicht das pokern an den nagel gehängt?
leider nein. aber ich habe verstanden, wo mein platz in der pokerwelt ist. von daher alles ganz entspannt inzwischen
finde es richtig gut, dass hier mal solche Aussagen von den Black-membern kommen. Danke dafür
mich würde mal interessieren, wie viel Zeit man eurer Meinung nach so grob investieren muss, um derart erfolgreich zu werden?!? (klar ist das auch von der Auffassungsgabe und so weiter abhängig, mich interessiert das nur mal grob)
also wieviel Zeit glaubt ihr steckt man in Poker neben dem eigentlichen spielen, um sein Spiel voranzubringen und die hohen Limits irgendwann schlagen zu können?
frage vor dem Hintergrund, weil ich mir das noch nicht wirklich vorstellen kann, wieviel Zeit ich einplanen und auch wie genau ich das angehen soll. sehe vermutlich den Wald vor Bäumen nicht 🙈
als ersten Schritt werde ich mir die Lektüre von janda im Urlaub zu Gemüte führen. mal schauen, was ich daraus mitnehme :))
Wenn man auf den untersten Limits mit 50$ anfängt kann das einige Jahre dauern, weil die Varianz rießengroß ist und man meistens nur relativ wenig spielt. Wenn du den ganzen Tag Zeit hast,einen sehr guten Coach hast und auch bereit bist Geld für höhere Limits bereit zustellen, dann kann man es auch innerhalb von wenigen Monaten auf NL100 schaffen und schlagen.
Bei der ersten Variante hat man dafür kein finanzielles Risiko.
Original von Bierb4ron
Original von Widukind777
yo bierbaron, wenn man ma fragen darf: hattest du nicht das pokern an den nagel gehängt?leider nein. aber ich habe verstanden, wo mein platz in der pokerwelt ist. von daher alles ganz entspannt inzwischen
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Warum leider? Gehts dir das Gegrinde auch schon auf den Geist, nur dass dus noch schaffst dich zu motivieren? Klingt zumindest so, als ob du zumindest schon drüber nachgedacht hast zu quitten.
@rookician
Auffassungsgabe ist zweitrangig, Fleiß und Disziplin ist wichtig. Mach so viel Theorie und Handanalysen wie möglich und spiel dafür nur wenig. Grinden auf NL10 wird dir im Punkto Skillentwicklung nicht viel bringen, Theorie und Analysen hingegen sehr viel. Du musst außerdem den Geldgedanken so gut es geht ausblenden. Es geht darum besser zu werden, nicht darum Betrag x in Zeitraum y zu gewinnen. Wenn du Gas gibst, kommst du skilltechnisch sicher innerhalb eines Jahres auf NL100, bankrolltechnisch eher nicht, außer du startest mit ner entsprechend größeren BR. Wenn du Geld investieren willst/kannst aber nicht musst, such dir einen Coach. Der bringt dich am schnellsten vorwärts, aber eben gegen Geld (evt. longterm coaching mit Gewinnbeteiligung). Eine Unbekannte bleibt, nämlich deine mentale Belastbarkeit. Es gibt/gab viele ambitionierte Spieler, die auch viel Zeit und Geld in Coachings investiert haben, am Ende aber mental zu schwach waren. Achte bei deiner Ausbildung also auch besonders auf dein mindest. Das stärkste a-game hilft dir nicht, wenn du selbiges nicht konstant abrufen kannst und in schwachen Momenten (die an jeder Ecke warten) deine winnings verballerst.
Janda ist vll. nicht die optimale Urlaubslektüre. Das gute Werk könnte dir deine Stimmung etwas eintrüben. Ist ein recht trockener Stoff. Wenn du motiviert bist, ist der Zeitpunkt sehr gut.
Original von Renne01
Original von Bierb4ron
Original von Widukind777
yo bierbaron, wenn man ma fragen darf: hattest du nicht das pokern an den nagel gehängt?leider nein. aber ich habe verstanden, wo mein platz in der pokerwelt ist. von daher alles ganz entspannt inzwischen
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Warum leider? Gehts dir das Gegrinde auch schon auf den Geist, nur dass dus noch schaffst dich zu motivieren? Klingt zumindest so, als ob du zumindest schon drüber nachgedacht hast zu quitten.
poker tut meinem wohlbefinden einfach nicht gut, zumindest ambitioniertes poker. mein skill blieb weiter hinter meinen erwartungen zurück. somit gingen poker und frust mehr oder weniger hand in hand. ich habe mich vor über nem jahr schon von allen ambitionen gelöst und gamble jetzt nur noch bissel auf den untersten micros, wenn mir gar nichts anderes mehr zu tun einfällt. ist nicht der radikale schnitt, den ich machen wollte, aber es schadet auch nicht nachhaltig, es ist ok ;).
Wie gesagt alle paar Wochen mal nen Samstag nehmen und Micro MTTs donken. Kost 30-50$, im idealfall gibts nen Cash und sonst war es nicht teurer als saufen gehen.
Kann man eigentlich gut mit leben.
beim saufen gehen haste abr noch soziale kontakte. ab und zu erinnert man sich dann sonntgs auch noch daran. soll auch nicht ganz übel sein
Original von Bierb4ron
beim saufen gehen haste abr noch soziale kontakte. ab und zu erinnert man sich dann sonntgs auch noch daran. soll auch nicht ganz übel sein![]()
Ist natürlich richtig, deswegen sag ich ja auch alle paar Wochen. Am Ende ist es vom Zeitinvestment ja egal, ob man 2-3x die Woche 2-3 Stunden Opfert, oder zwei mal im Monat 14 Stunden. Alternativ Low BI live Tourniere. Sozialer Kontakt, paar lustige Szenen und eine riesiege Edge.
@bierbaron
Wenn du mit deinem aktuellen Weg zufrieden bist, ist das gut so. Auf die Weise bewahrst du dir Poker ein Stück weit als kleines Hobby, was es anfangs ja auch mal war. Ist cool, wenn du das hinbekommst. Wenn du dir da nicht so sicher bist und dich schlecht fühlst, solltest du ernsthaft übers quitten nachdenken. Ich kenne einige durchaus starke Spieler, die gequittet haben, weils psychisch nicht mehr ging oder immer schlechter. Das solltest du nicht unterschätzen. Vll. bist etwas ausgebrannt, evt. reicht dir da eine längere Pause, um wieder durchstarten zu können. Ansonsten ist quitten definitv keine schlechte Entscheidung, auch wenn sie schwer fällt. Da kann ich dir auch ein Lied davon singen. Du hast auch schon ein alternatives Feld aufgezeit, in dem du deine schöpferische Kraft enfalten kannst... Saufen. Vll. geht da mehr als in Poker. ♦
Original von rookician
mich würde mal interessieren, wie viel Zeit man eurer Meinung nach so grob investieren muss, um derart erfolgreich zu werden?!? (klar ist das auch von der Auffassungsgabe und so weiter abhängig, mich interessiert das nur mal grob)
War im Dez2015 Breakeven auf NL10.
Seitdem "ernsthaft" angefangen Theorie zu machen.
Spiele aktuell NL100 und werde höchstwahrscheinlich nächsten Monat NL200 shotten
(hab seit Dez nen Longtermcoachingdeal)
Also alles möglich. Wie Renne01 betont hat, ist Fleiß und Disziplin viel wichtiger als Auffassungsgabe.