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Wie MTT-Play verbes...
 
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[Geschlossen] Wie MTT-Play verbessern???

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Kingberger
Beigetreten: 02.10.2007
PokerStrategist

Original von pyschi

Original von mikeloggo
hi, ich hab vorige woche die MTT artikel durchgelesen und sie haben mir wirklich geholfen. versuche es auch. bzw. lies sie dir gut durch

Lg

2. Account or what?
Für Einsteiger gibt es doch nur nen Freeroll Artikel!? ?(

Recht haste, epic Fail...


itSmIn3z
Beigetreten: 17.09.2008
BlackMember

Original von tommigrabi66de

Original von Wustenfuchs

Original von Pokerwalter
hat mal ein Coach hier gesagt ;)

Endlich mal einer der es ausspricht und nichts von Strategy bei 1 Million Teilnehmern faselt.

Ich war auch bei dem Coaching wo einer der Coaches genau so eine Frage nach den vom OP erwähnten MTTs antwortete, daß diese Turniere absolut -EV sind!!
Richtig Geld gibts eh nur am FT und die Chance diesen bei den low Limits Donkaments mit zig tausend Spielern zu erreichen ist sehr gering.

Nur weil das nen Coach angeblich gesagt hat, ist es ja nicht richtiger. Solange du ne Edge auf deine Gegner hast sind auch große Turniere +EV. Das Problem ist, dass es sehr lange dauern kann bis man den EV auch "realisiert". Das hat aber mal gar nichts mit -EV zu tun sondern ist einfach nur Varianz.

Es ist also einfach Schwachsinn zu behaupten, dass ein Low-Limit-Donkament, nur weil dort tausende Spieler dabei sind -EV ist. Du implizierst mit "Donkament" ja schon, dass viele schlechte Spieler dabei sind und genau die sind es die ein MTT +EV für dich machen sollten.


PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Lol jetzt wird's aber sinnfrei hier.
Klar sind große mtts +ev ... ich würd nur keinem raten nur solche zu spielen, wegen der varianz ...

Einfach 2 180er Mt-sngs einbauen und schon geht's!


mit artikeln von ps.de???? haha das ich nciht lache

v.a. der artikl "wie spiele ich ein MTT" ist absoluter obermist.

am anfang super tight und nichts verlieren, weil man ja bei hohen stacks sooo viel verlieren kann. aja, ohne edge spiel ich halt nicht.
in der mitte gehts dann zu PoF, ja klar, wenn ich die erste stunde nur zuschau muss ich dann ne ganze stunde mit PoF rumlucken.
an der bubble, jetz kommts, gehn sie schonmal davon aus dass man shorty ist und man soll sehr tight spielen weil man ja sonst nichts vom geld bekommt.
und dann, man ist ITM, ziel geschafft, juhuu.

unglaublich wie man hier so nen riesen shitt verzapfen kann.

mit der strategie gewinntst du bei 5MIOversuchen kein einziges turnier.


Ich zweifel ehrlich gesagt mittlerweile auch, ob diese "Standard-Strategie" (anfangs über tight, später etwas aufloosen) in MTTs überhaupt sinnvoll ist. Es läuft doch eigentlich fast immer gleich ab. Man sitzt da die erste Stunde rum, spielt seine 0-2 Hände, und sofern man nicht von nem donk nen stack geschenkt bekommen hat, ist man auch irgendwann schon recht short, und man muss das flippen beginnen. Und selbst wenn man dann mal einen gewinnt, ist man von den top 3561324184 stacks schon meilenweit entfernt. Das kanns nicht sein.

Ich glaube mittlerweile, dass man mit der "Standard-Strategie" in größeren MTTs nicht viel reißt, wenn man nicht gerade einen Bomben Tag erwischt. zu Beginn ultra tight, und bei steigenden blinds auflossen und die blinds angreifen? Ist ja schön und gut, nur dass man im i.d.R. bei steigenden blinds schon kaum noch nen vernünftigen stack hat, um zu experimentieren bzw. aufzuloosen und Druck auf die blinds auszuüben. Hat man aber recht schnell einen schönen stack, lässt es sich auch viel leichter spielen. Fast jeder kennt das doch. Runnt man mal deep, ist es schon fast ein Kinderspiel, weit zu kommen. Mann kann sich eben auch mal leisten, nen flip zu verlieren. Und man kann es verkraften, auf resteals folden zu müssen etc.

Ich denke, ich werde mal in einigen donkaments etwas komplett Neues testen. Zu versuchen, mir schnell einen respektablen stack aufzubauen oder halt direkt zu busten. Schaffe ich es, mir in den ersten blind levels nen ordentlichen stack aufzubauen, lässt es sich etwas leichter spielen und meine Chancen, weit zu kommen, steigen. Schaffe ich es nicht, verabschiede ich mich halt direkt zu Beginn ausm Turnier und spare Zeit. Zeit, in der ich eventuell stundenlang mit nem Krüppel stack ums Überleben herumgegurkt wäre, um dann nach 4 Stunden Überlebenskampf durch nen verlorenen flip rauszufliegen und 2 buyins wiederzubekommen. Also ne Strategie die drauf aus ist, entweder sich gleich nen ordentlichen stack zu erspielen, um so realistischere Chancen zu haben, weit zu kommen bzw. die lohnenswerten Ränge zu erreichen, oder halt lieber direkt auszuscheiden und somit Zeit zu sparen.


DoePopooe
Beigetreten: 01.04.2008
PokerStrategist

Original von PowerGamer
Lol jetzt wird's aber sinnfrei hier.
Klar sind große mtts +ev ... ich würd nur keinem raten nur solche zu spielen, wegen der varianz ...

Einfach 2 180er Mt-sngs einbauen und schon geht's!

this!
mit 2 180ern is die Varianz quasi ausgeschaltet :f_love:


Toerke79
Beigetreten: 09.06.2009
Oldschool Grinder

Original von cJaYfeatYeahRuL
Ich zweifel ehrlich gesagt mittlerweile auch, ob diese "Standard-Strategie" (anfangs über tight, später etwas aufloosen) in MTTs überhaupt sinnvoll ist. Es läuft doch eigentlich fast immer gleich ab. Man sitzt da die erste Stunde rum, spielt seine 0-2 Hände, und sofern man nicht von nem donk nen stack geschenkt bekommen hat, ist man auch irgendwann schon recht short, und man muss das flippen beginnen. Und selbst wenn man dann mal einen gewinnt, ist man von den top 3561324184 stacks schon meilenweit entfernt. Das kanns nicht sein.

Ich glaube mittlerweile, dass man mit der "Standard-Strategie" in größeren MTTs nicht viel reißt, wenn man nicht gerade einen Bomben Tag erwischt. zu Beginn ultra tight, und bei steigenden blinds auflossen und die blinds angreifen? Ist ja schön und gut, nur dass man im i.d.R. bei steigenden blinds schon kaum noch nen vernünftigen stack hat, um zu experimentieren bzw. aufzuloosen und Druck auf die blinds auszuüben. Hat man aber recht schnell einen schönen stack, lässt es sich auch viel leichter spielen. Fast jeder kennt das doch. Runnt man mal deep, ist es schon fast ein Kinderspiel, weit zu kommen. Mann kann sich eben auch mal leisten, nen flip zu verlieren. Und man kann es verkraften, auf resteals folden zu müssen etc.

Ich denke, ich werde mal in einigen donkaments etwas komplett Neues testen. Zu versuchen, mir schnell einen respektablen stack aufzubauen oder halt direkt zu busten. Schaffe ich es, mir in den ersten blind levels nen ordentlichen stack aufzubauen, lässt es sich etwas leichter spielen und meine Chancen, weit zu kommen, steigen. Schaffe ich es nicht, verabschiede ich mich halt direkt zu Beginn ausm Turnier und spare Zeit. Zeit, in der ich eventuell stundenlang mit nem Krüppel stack ums Überleben herumgegurkt wäre, um dann nach 4 Stunden Überlebenskampf durch nen verlorenen flip rauszufliegen und 2 buyins wiederzubekommen. Also ne Strategie die drauf aus ist, entweder sich gleich nen ordentlichen stack zu erspielen, um so realistischere Chancen zu haben, weit zu kommen bzw. die lohnenswerten Ränge zu erreichen, oder halt lieber direkt auszuscheiden und somit Zeit zu sparen.

Schön das mal aus der Sicht eines dieser "ich attackiere mal die blinds mit mit 100BB weil ich schnell einen großen stack brauche" - donks zu hören.
Viel Spaß dabei! Von den Typen habe ich bis jetzt komischerweise noch nie einen weit kommen sehen...

m.E. sollte man einfach geduldig auf die richtigen spots warten und aus diesen den maximalen Value rausholen.


laberflash
Beigetreten: 07.07.2008
Oldschool Grinder

diejenigen die mit ABC poker in nem MTT nicht weit kommen, brauchens mit nem losen approach garnicht erst probieren, denn das verlangt noch mehr skill ;)


PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Original von cJaYfeatYeahRuL
Ich zweifel ehrlich gesagt mittlerweile auch, ob diese "Standard-Strategie" (anfangs über tight, später etwas aufloosen) in MTTs überhaupt sinnvoll ist. Es läuft doch eigentlich fast immer gleich ab. Man sitzt da die erste Stunde rum, spielt seine 0-2 Hände, und sofern man nicht von nem donk nen stack geschenkt bekommen hat, ist man auch irgendwann schon recht short, und man muss das flippen beginnen. Und selbst wenn man dann mal einen gewinnt, ist man von den top 3561324184 stacks schon meilenweit entfernt. Das kanns nicht sein.

Ich glaube mittlerweile, dass man mit der "Standard-Strategie" in größeren MTTs nicht viel reißt, wenn man nicht gerade einen Bomben Tag erwischt. zu Beginn ultra tight, und bei steigenden blinds auflossen und die blinds angreifen? Ist ja schön und gut, nur dass man im i.d.R. bei steigenden blinds schon kaum noch nen vernünftigen stack hat, um zu experimentieren bzw. aufzuloosen und Druck auf die blinds auszuüben. Hat man aber recht schnell einen schönen stack, lässt es sich auch viel leichter spielen. Fast jeder kennt das doch. Runnt man mal deep, ist es schon fast ein Kinderspiel, weit zu kommen. Mann kann sich eben auch mal leisten, nen flip zu verlieren. Und man kann es verkraften, auf resteals folden zu müssen etc.

Ich denke, ich werde mal in einigen donkaments etwas komplett Neues testen. Zu versuchen, mir schnell einen respektablen stack aufzubauen oder halt direkt zu busten. Schaffe ich es, mir in den ersten blind levels nen ordentlichen stack aufzubauen, lässt es sich etwas leichter spielen und meine Chancen, weit zu kommen, steigen. Schaffe ich es nicht, verabschiede ich mich halt direkt zu Beginn ausm Turnier und spare Zeit. Zeit, in der ich eventuell stundenlang mit nem Krüppel stack ums Überleben herumgegurkt wäre, um dann nach 4 Stunden Überlebenskampf durch nen verlorenen flip rauszufliegen und 2 buyins wiederzubekommen. Also ne Strategie die drauf aus ist, entweder sich gleich nen ordentlichen stack zu erspielen, um so realistischere Chancen zu haben, weit zu kommen bzw. die lohnenswerten Ränge zu erreichen, oder halt lieber direkt auszuscheiden und somit Zeit zu sparen.

Es gibt zu jeder Zeit im mtt einen Risikofaktor:
- Ist es sinnvoll hier für 30bb zu flippen?
- Oder ist die Struktur langsam genug um auf ne bessere Hand zu warten?

Meiner Meinung ist das schwierigste überhaupt, hier ne Lösung zu finden!!

Ansonsten stealt man natürlich auch schon in der early phase rum, wenn man postflop spielen kann ... in der Phase stellt sich aber ne andere, ebenfalls schwierige Frage:
- Ist es sinnvoll hier schon um mehr als 20bb Pötte mit marginalen Händen zu spielen?

Meistens lautet die Antwort "NEIN".
Man muss also genau abwägen inwiefern man stealt und ob ne conti Sinn macht. Oder aber ob der Fisch Fisch zu viel ist und viel zu oft callen wird ...

Eure Aussagen "bla bla ich kack immer ab .. ich loose jetzt auf und steal wild rum" ist also auch Quatsch.
Es geht darum, möglichst wenige Chips zu "verdonken", andererseits aber nicht runterzublinden.

Das ganze ist weit weit komplexer als ein am 27.5.2010 registrierter Anfänger so schnell verstehen kann ...
Spiel mal EIN mtt und analysier nachher JEDE hand ...
Mach das 20x und du bist ein besserer mtt-ler als das halbe Forum hier ...

// Es gibt hier durchaus content für mtt-ler, man muss nur die richtigen Leute fragen oder die richtigen Videos schauen!
Guckt euch die Nazgul Videos an, die gibts auch als promo für kleine Stati glaub ich ...
Kopiert den Stil, der is fürn Anfang net schlecht. Auf den niedrigen Limits könnt ihr nur net ganz so loose restealen weil die Fische oft callen. Repushes mit 25bb und T8s sind wegen des zu hohen Risikos net gut denk ich ...

Naja soviel zu meinem Einblick in die Tiefgründe der mtt-Strategie.

Have fun ^^


@Toerke
Du hast mich nicht verstanden, aber egal. Keiner redet von sinnlosem gedonke oder dauer-blind-attack vom ersten blind-level an.

@laberflash
Ist ja schön, wenn Du mit ABC-Poker in 3k+ Teilnehmer donkaments regelmäßig bzw. oft genug in die Top Ränge kommst. Glückwunsch! Weiter so!

Ich rede auch nicht von itm kommen. ITM juckt mich ehrlich gesagt in großen MTTs überhaupt nicht. Ich stelle mir die Frage, mit welcher Spielweise man seine Chancen erhöht, öfter die gut bezahlten Plätze zu erreichen. IMO ist das mit einem ABC-Style meistens aussichtslos, da man die meiste Zeit des Turniers relativ short und zu sehr auf Kartenglück und gewonnene flips angewiesen ist.

Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen hab, aber irgendwo hatte ich mal einen Artikel von nem (heute) ziemlich erfolgreichen MTT Spieler gelesen. Darin schrieb er, dass er irgendwann germerkt hatte, dass er mit nem ABC-Style nicht weiter käme. Dann hat er seinen Spielstil von ner konservativen ABC nit zum LAG geändert. Erst das hat ihn nach vorne gebracht. Er hat auch damit argumentiert, dass man als tighter ABC Spieler zu viele flips und knappe spots überleben muss, um weit zu kommen. Als LAG (von Beginn an) könne er in der mittleren und späten Phase auch mal den einen oder anderen flip verlieren und trotzdem noch gut dabei sein. Und ich denke, da ist was wahres dran.

Es ist mir schon klar, dass es kein Erfolgsrezept gibt, womit man die MTTs jetzt rockt und zum shaundeeb wird, aber man kann doch mal sachlich darüber diskutieren, ob der überall als ideal angepriesene Spielstil wirklich der Ideale ist, um auf Dauer in großen MTTs realistische Erfolgsaussichten zu haben, oder ob es nicht vielleicht doch einen anderen Weg gibt, um seine Chancen zu erhöhen.

Edit: @PowerGamer
Nur weil ich mich hier erst vor kurzem registriert habe, heißt das noch lange nicht, dass ich ein "Anfänger" bin, wie Du es beschreibst. Es ist tatsächlich so, dass ich noch keine mehrere k MTTs gespielt hab, also noch nicht über ne wirkliche samplesize in größeren MTTs verfüge. Aber ein paar hundert hab auch ich schon gespielt. Aber daum gehts hier ja jetzt auch gar nicht. Verstehe sowieso nicht, wieso hier jeder, der neu ist oder über einen kleinen Status verfügt, als Anfänger oder schlechter Spieler angesehen wrd. Muss hier jeder über PS getrackt sein und nen Diamanten Status besitzen, um anerkannt zu werden?


Haselbacher Themenstarter
Haselbacher
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

hey, powergamer, hast du evtl lust mein lehrmeister zu werden???^^
ich glaub von dir kann man ne menge lernen!

Ja, gestern nacht bin ich im 8,8$ auf stars mit 100bb itm gekommen und habs dann aber doch nicht geschafft, an den ft zu kommen. dabei bin ich nichtmal groß ausgesuckt worden. nur eine hand musste ich gegen nen anderen bigstack spielen, dei mir nicht gefallen hat und die ich dann auch verloren hab.
dann noch n paar knappe situationen, bei denen ich nciht gewusst hab, ob ich ballern soll und schon war ich bei final 4 table nur noch 20bb deep.

hab dann mit 15bb nen knappen resteal genommen gegen nen aktiven spieler und busto als 29ter. da muss auf jeden fall noch mehr gehen!

wie gamer schon gesagt hat, schau ich mir jetzt nochmal jede hand aus dem mtt an.

hände posten is halt echt so ne sache, weil bis man die hände wieder aus der hh gefunden hat, des dauert...

danke euch schonmal für die anregungen! allein sich über sein play gedanken zu machen hilft denk ich!


Original von Toerke79

Original von cJaYfeatYeahRuL
Ich zweifel ehrlich gesagt mittlerweile auch, ob diese "Standard-Strategie" (anfangs über tight, später etwas aufloosen) in MTTs überhaupt sinnvoll ist. Es läuft doch eigentlich fast immer gleich ab. Man sitzt da die erste Stunde rum, spielt seine 0-2 Hände, und sofern man nicht von nem donk nen stack geschenkt bekommen hat, ist man auch irgendwann schon recht short, und man muss das flippen beginnen. Und selbst wenn man dann mal einen gewinnt, ist man von den top 3561324184 stacks schon meilenweit entfernt. Das kanns nicht sein.

Ich glaube mittlerweile, dass man mit der "Standard-Strategie" in größeren MTTs nicht viel reißt, wenn man nicht gerade einen Bomben Tag erwischt. zu Beginn ultra tight, und bei steigenden blinds auflossen und die blinds angreifen? Ist ja schön und gut, nur dass man im i.d.R. bei steigenden blinds schon kaum noch nen vernünftigen stack hat, um zu experimentieren bzw. aufzuloosen und Druck auf die blinds auszuüben. Hat man aber recht schnell einen schönen stack, lässt es sich auch viel leichter spielen. Fast jeder kennt das doch. Runnt man mal deep, ist es schon fast ein Kinderspiel, weit zu kommen. Mann kann sich eben auch mal leisten, nen flip zu verlieren. Und man kann es verkraften, auf resteals folden zu müssen etc.

Ich denke, ich werde mal in einigen donkaments etwas komplett Neues testen. Zu versuchen, mir schnell einen respektablen stack aufzubauen oder halt direkt zu busten. Schaffe ich es, mir in den ersten blind levels nen ordentlichen stack aufzubauen, lässt es sich etwas leichter spielen und meine Chancen, weit zu kommen, steigen. Schaffe ich es nicht, verabschiede ich mich halt direkt zu Beginn ausm Turnier und spare Zeit. Zeit, in der ich eventuell stundenlang mit nem Krüppel stack ums Überleben herumgegurkt wäre, um dann nach 4 Stunden Überlebenskampf durch nen verlorenen flip rauszufliegen und 2 buyins wiederzubekommen. Also ne Strategie die drauf aus ist, entweder sich gleich nen ordentlichen stack zu erspielen, um so realistischere Chancen zu haben, weit zu kommen bzw. die lohnenswerten Ränge zu erreichen, oder halt lieber direkt auszuscheiden und somit Zeit zu sparen.

Schön das mal aus der Sicht eines dieser "ich attackiere mal die blinds mit mit 100BB weil ich schnell einen großen stack brauche" - donks zu hören.
Viel Spaß dabei! Von den Typen habe ich bis jetzt komischerweise noch nie einen weit kommen sehen...

m.E. sollte man einfach geduldig auf die richtigen spots warten und aus diesen den maximalen Value rausholen.

wie du halt voll den unterschied zwischen donk und LAG gecheckt hast :facepalm:


Hier stand Dünnschiss^^

Sorry


Original von Haselbacher
Ja, gestern nacht bin ich im 8,8$ auf stars mit 100bb itm gekommen und habs dann aber doch nicht geschafft, an den ft zu kommen. dabei bin ich nichtmal groß ausgesuckt worden. nur eine hand musste ich gegen nen anderen bigstack spielen, dei mir nicht gefallen hat und die ich dann auch verloren hab.
dann noch n paar knappe situationen, bei denen ich nciht gewusst hab, ob ich ballern soll und schon war ich bei final 4 table nur noch 20bb deep.

hab dann mit 15bb nen knappen resteal genommen gegen nen aktiven spieler und busto als 29ter. da muss auf jeden fall noch mehr gehen!

Genau das meine ich. Als Beispiel: Gestern auch wieder. Hab nen einigermaßen average stack, dann gehen 2 steals in die Hose, und schon bin ich relativ short und muss ewig auf ne Hand warten, weil ich pushen muss und hinter mir ein bigstack donk sitzt, und ich über keine fold equity verfüge. Pushe mit 55, werde natürlich vom donk mit K10 gecallt - und tschüss als 300. für 3 buyins oder so.

Worüber wir uns sicherlich einig sind, ist, dass man deep runnen muss, um richtig gute Chancen auf den ft zu haben. Man muss also - sofern man nicht gerade DEN lucky day hat und etliche stacks zugeschoben bekommt oder einfach ein monster nach dem anderen bekommt - Risiko eingehen, um sich nen guten stack aufzubauen. Nur ist das halt leichter gesagt, als getan. Jetzt geht es mir darum den geeignetesten Spielstil zu finden, um das möglichst! oft zu erreichen.


Toerke79
Beigetreten: 09.06.2009
Oldschool Grinder

Original von tom2606

Original von Toerke79

Schön das mal aus der Sicht eines dieser "ich attackiere mal die blinds mit mit 100BB weil ich schnell einen großen stack brauche" - donks zu hören.
Viel Spaß dabei! Von den Typen habe ich bis jetzt komischerweise noch nie einen weit kommen sehen...

m.E. sollte man einfach geduldig auf die richtigen spots warten und aus diesen den maximalen Value rausholen.

wie du halt voll den unterschied zwischen donk und LAG gecheckt hast :facepalm:

Wie ein schlechter LAG oder auch Möchtegern LAG halt einfach nichts anderes als ein Donk ist...


Original von Toerke79

Original von tom2606

Original von Toerke79

Schön das mal aus der Sicht eines dieser "ich attackiere mal die blinds mit mit 100BB weil ich schnell einen großen stack brauche" - donks zu hören.
Viel Spaß dabei! Von den Typen habe ich bis jetzt komischerweise noch nie einen weit kommen sehen...

m.E. sollte man einfach geduldig auf die richtigen spots warten und aus diesen den maximalen Value rausholen.

wie du halt voll den unterschied zwischen donk und LAG gecheckt hast :facepalm:

Wie ein schlechter LAG oder auch Möchtegern LAG halt einfach nichts anderes als ein Donk ist...

und ein schlechter TA ist kein donk oder? .... oh mann


Toerke79
Beigetreten: 09.06.2009
Oldschool Grinder

Original von tom2606

Original von Toerke79

Original von tom2606

Original von Toerke79

Schön das mal aus der Sicht eines dieser "ich attackiere mal die blinds mit mit 100BB weil ich schnell einen großen stack brauche" - donks zu hören.
Viel Spaß dabei! Von den Typen habe ich bis jetzt komischerweise noch nie einen weit kommen sehen...

m.E. sollte man einfach geduldig auf die richtigen spots warten und aus diesen den maximalen Value rausholen.

wie du halt voll den unterschied zwischen donk und LAG gecheckt hast :facepalm:

Wie ein schlechter LAG oder auch Möchtegern LAG halt einfach nichts anderes als ein Donk ist...

und ein schlechter TA ist kein donk oder? .... oh mann

Nee, der ist meist eher so weak tight, man


Haselbacher Themenstarter
Haselbacher
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

joa, beim durchschauen sind mir jetzt keine großen fehler aufgefallen. außer der letzte push evtl...

ich glaube, dass ich vor allem große probleme hab, wenn man so 22-35bb hat. da steale ic hzu wenig, weil ein misslungener steal halt schon arg teuer ist und direkt repushen geht halt auch nur mit guten händen.

wie kann ich mein spiel in dieses situationen verbessern? aber mit 30bb schon mehr ballern um wieder einen größeren stack zu bekommen?


@ op

Finde es auch immer wieder witzig wie manche Leute hier auf den Status bzw das Anmeldedatum schauen und dann meinen Bronze bzw PS-Neulinge sind Anfänger!!
das sind meistens Spieler die über Pokerstrategy.com zum pokern gekommen sind und meistens kein RL haben und daher davon ausgehen alles was hier steht ist richtig und Gesetz. Sie können sich nicht vorstellen das es Spieler gibt die schon jahrelang erfolgreich pokern und das ganz ohne Status und Videos schauen ;)

Und nochmal bei diesen crapshots ist der Luckanteil so extrem das dies kaum durch eine große SS ausgeglichen wird. Du musst da soviele Flips oder auch 70/30, 80/20 gewinnen um weit zu kommen und überleg mal wie oft du das gewinnen musst und wie da die Wahrscheinlichkeit ist!!!! Da ist dein Ansatz deine Strategie zu ändern und nicht zu tight am Anfang zu spielen sicher gut. Wenn schon so ein crapshot dann ist dieser Ansatz nicht verkehrt.

Jeder der bei diesen Low-Limit-MTTs einen FT erreicht kann dir erzählen wie man da runnen muss und was alles passen muss. Jeder der da behauptet er hat kein Glück gehabt lügt!!!

Und wie oft spielt man dann 7-8 std um dann kurz vorm FT zu busten und da das Geld nur am FT liegt, kannst du durchaus ein "Guter" sein und dein ROI sieht trotzdem scheiße aus. Dies meinte wohl auch einer der coaches(der mit der -EV Ausage) das der Zeitaufwand für die realistische Chance was zu erreichen viel zu hoch ist, aber jeder so wie er will!!


Dendelude
Beigetreten: 15.01.2008
PokerStrategist

epic thread!
jede menge gefährliches halbwissen und verzweifelte posts von leuten, die sich imo einfach mal nochmal die varianz von mtts mit großen teilnehmerfeldern vor augen führen sollten....
aber ich versuch auch mal noch ein paar konstruktive gedanken loszuwerden:
-lag sein ist sicher erstrebenswert, benötigt aber viel erfahrung und nice postflopskills
- bettingsizes können viel varianz rausnehmen (2-2.5 bb pre, 40-55% conti... usw)
- oop spielen ist einfach - chip ev, vorallem gegen 3bets
- mit 30bb stack bin ich ziemlich tight und such mir nur richtig nice spots (gegen wahnsinnige, utg, am bu....)
- mit 20-25bb rr allin sehr loose
- potcontrol wird von vielen "regs" glaub einfach unterschätzt
- und ganz wichtig imo: gegner aussuchen: am anfang mit den fischen in pötte kommen, am besten als pfr und ip, falls die es im verlauf des turniers nict mehr so häufig geben sollte sind halt die nits dran (ANTE!)

gruß vom dende

@ op: lowbuyin-mtts sind profitabel, egal wieviele teilnehmer!


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