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Kruemelmon
Beigetreten: 10.12.2006
Oldschool Grinder

Original von Hadi
Hallo zusammen,

ich muss zugeben, dass ich nicht ganz nachvollziehen kann, was konkret erwartet wird.

Wir sprechen derzeit mit einer Studiengruppe aus Kanada, die eine Studie zum Thema Onlinepoker und Suchtpotential durchführen und zu dem Zwecke auch einige unserer User befragen will.

Hadi

Schickt lieber Andre mit Westerwelle auf Dienstreise! OP verlangt nach Lobbyarbeit.


Original von Hadi
Hallo zusammen,

ich muss zugeben, dass ich nicht ganz nachvollziehen kann, was konkret erwartet wird.

Wir sprechen derzeit mit einer Studiengruppe aus Kanada, die eine Studie zum Thema Onlinepoker und Suchtpotential durchführen und zu dem Zwecke auch einige unserer User befragen will.

Hadi

oh das wird bitter enden :(


IronPumper
Beigetreten: 04.01.2008
BlackMember

Original von Katersche

Original von IronPumper
bookemarked

und das muss nu jeder wissen oder was?

Du weißt schon, wo du mich belecken darfst, wa?^^


Kruemelmon
Beigetreten: 10.12.2006
Oldschool Grinder

Original von IronPumper

Original von Katersche

Original von IronPumper
bookemarked

und das muss nu jeder wissen oder was?

Du weißt schon, wo du mich belecken darfst, wa?^^

und das muss nu jeder wissen oder was?


Original von imaginR
Ich finde den Grundgedanken von OP gar nicht so schlecht. Er ist aber meineserachtens zu spezifiert. Auf Steuern, Cashouts, Glücksspiel... Das eigentliche Thema ist doch aber "Die Sichtweise auf Poker".

Viele hier in der Community haben sich darüber aufgeregt wie z.B. über den Überfall auf die EPT berichtet wurde. Dass Medien wie z.B. die Bild, oder N24 das Pokerspiel von der düsteren Seite gezeigt haben. Dass es ein Hinterhofglücksspiel ist. Dass es in irgendwelchen Spilunken gespielt wird. Oder dass ein Hr. Wagner von der Bild, Pokerspieler als Abzocker und Menschen ohne Gefühle darstellt. Da wurde gründlich geflamed gegen diesen Typen.

Hier wäre es doch nicht schlecht wenn es eine Lobby dafür gäbe, dass das Spiel mal von einer anderen Seite gezeigt wird. Was dahinter steckt. Was einen Loosingplayer von einem Winningplayer unterscheidet. Warum das so ist, dass man Erfolge längerfristig sehen muss. Einfach alle Facetten des Spiels mal aufzeigt und Aufklärungsarbeitleistet.

Es fängt doch schon im kleinen an. Ich meine wie oft habe ich Bekannte darüber aufklären müssen dass Poker auf lange Sicht gesehen nichts mit Glück zu tun hat, oder es einfache (mehr oder weniger) mathematische Grundlagen dafür gibt ob ein Call z.B. gerechtfertigt ist.

Ich finde hier sollte man daran arbeiten. Poker weg vom Halunkenspiel hin zum Gesellschaftsfähigen Strategiespiel.

Sehe da genauso! Zu recht regten sich viele darüber auf, als Abzocker und gefühlskalte Kriminelle bezeichnet zu werden. Keinem Pokerspieler, welcher sein Hobby oder sein Beruf auch in ein paar Jahren noch ausüben will, kann die gesellschaftliche Akzeptanz egal sein. Und in den Medien findet man zu 90% schlecht recherchierte und tendenziöse Artikel, welche das ohnehin vorhandene schlechte Image von Poker zementieren und die öffentliche Meinung prägen. Dies ist genau deswegen der Fall, weil eine Pokerlobby fehlt! Deswegen möchte ich OP mit diesem Aufruf unterstützen. Wer eignet sich gerade in Deutschland besser für die Lobbyarbeit als Pokerstrategy?!

Einige Spätpubertierende finden es vielleicht cool, im Graubereich der Legalität oder gar der Illegalität zu handeln, aber jedem Pokerspieler, der ein bisschen über die eigene Nasenspitze hinausdenkt sollte klar sein:

Rechts- und Planungssicherheit >>>> Steuerpflicht

Und zum Thema Regulierung: Eine sinnvolle Regulierung wäre das Beste, was dem Pokermarkt passieren kann! Wenn die Pokerräume direkt für Echtgeld werben könnten, wie das z.B. den Lotterien gestattet ist, würde dies das Wachstum und die Fischdichte stark erhöhen. Zudem würde niemand mehr von der Illegalität abgeschreckt, oder davon, dass man sich wie derzeit kaum gegen die mögliche Willkür der Pokerräume wehren kann.

Einmal ganz abgesehen davon, dass es auch unter moralischen Aspekten eine Regulierung sinnvoll ist, wenn man dadurch mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit mit einem mittellosen Spielsüchtigen am Tisch sitzt.

Mir ist klar, dass gerade der letzte Punkt vielen hier egal ist. Doch eins ist klar - die Regulierung wird kommen, die Frage ist nur, ob diese liberal und konstruktiv, oder restriktiv und sinnlos ausfällt. Und genau um dies zu unseren Gunsten zu beeinflussen, wäre eine proaktive Lobbyarbeit absolut notwendig! Die Zusammenarbeit mit einigen kanadischen Studenten mag lobenswert sein, ist aber in meinen Augen absolut ungenügend!


DrZord
Beigetreten: 14.11.2008
PokerStrategist

Je weniger Aufmerksamkeit Poker in der Politik bekommt, desto besser! Das müsste eigentlich jedem klar sein. Besser wird es auf keinen Fall.

Das gesellschaftliche Ansehen von Winningplayers ist zurecht schlecht. Sie leisten keinen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und ziehen anderen Leuten das Geld aus der Tasche. Vergleichbar mit Firmen, die Glücksspielautomaten in Kneipen aufhängen.

Warum sollte sich etwas verbessern, wenn es die Politik zum Thema macht. Wir leben in einer Demokratie. Politiker müssten also mehr oder weniger nach der öffentlichen Meinung entscheiden, was für Pokerspieler mit Sicherheit schlecht ausgeht.


Original von Kruemelmon

Original von Hadi
Hallo zusammen,

ich muss zugeben, dass ich nicht ganz nachvollziehen kann, was konkret erwartet wird.

Wir sprechen derzeit mit einer Studiengruppe aus Kanada, die eine Studie zum Thema Onlinepoker und Suchtpotential durchführen und zu dem Zwecke auch einige unserer User befragen will.

Hadi

Schickt lieber Andre mit Westerwelle auf Dienstreise! OP verlangt nach Lobbyarbeit.

:heart: :heart: :heart: :heart:

aber erst wenn das tattoo sitzt


Aus dem Thread zum Raubüberfall:

Original von ThePhantom
http://nachrichten.t-online.de/verdaechtiger-des-poker-raubs-gefasst/id_41055050/index

Spiegel: Poker-Turnier nicht mit Glücksspielstaatsvertrag vereinbar Unterdessen berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", dass das Pokerturnier rechtlich nicht einwandfrei war, da das Turnier nicht mit dem Glücksspielstaatsvertrag vereinbar gewesen sei. Andere Bundesländer wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hätten das Spiel deshalb verhindert. Grundsätzlich sei Pokerspiel mit hohen Einsätzen nur in zugelassenen Spielbanken mit entsprechenden Sicherheitseinrichtungen erlaubt, schreibt der "Spiegel". Um das Turnier dennoch ausrichten zu können, sei die Spielbank Berlin zum alleinigen Veranstalter und das Grand Hyatt zum "zeitweiligen Spielbankstandort" erklärt worden. Darüber hinaus habe sich ein Teil der Kandidaten für das Berliner Turnier über illegale Spiele im Netz qualifizieren können. Der Internetanbieter "Pokerstars", der in Deutschland illegale Glücksspiele betreibe, habe das Pokerturnier gesponsert.

--> Die Politik wird sowieso reagieren. Man kann proaktiv lobbyieren oder sich passiv beschweren, sobald eine allfällige Regulierung nicht in unserem Sinne ausfällt. Was besser ist, sollte klar sein.


Original von DrZord
Je weniger Aufmerksamkeit Poker in der Politik bekommt, desto besser! Das müsste eigentlich jedem klar sein. Besser wird es auf keinen Fall.

Die Politik wird sowieso darauf aufmerksam werden, bzw. ist es schon, erst recht jetzt nach dem Überfall auf die EPT. Von einer sinnvollen Regulierung hätte der Staat auch etwas, z.B. Lizenzgebühren der Pokerräume. Dies käme der Allgemeinheit zugute.

Das gesellschaftliche Ansehen von Winningplayers ist zurecht schlecht. Sie leisten keinen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und ziehen anderen Leuten das Geld aus der Tasche. Vergleichbar mit Firmen, die Glücksspielautomaten in Kneipen aufhängen.

Der Vergleich mit den Glücksspielautomaten hinkt. Glücksspielautomaten sind -EV und oft dermassen langweilig, dass wirklich fast nur Spielsüchtige daran zocken. Poker hingegen weist sowohl einen deutlich grösseren Unterhaltungswert auf, als auch eine grössere mentale Herausforderung. Daher wird auch ein völlig anderes Publikum angesprochen. Wie gross der Anteil an Spielsüchtigen beim Poker ist, darüber kann mangels entsprechender Untersuchungen gestritten werden. Vielleicht gibt die von Hadi erwähnte Studie darüber etwas Aufschluss. Tatsache ist aber, dass laut zahlreichen Studien >80% der Spielsüchtigen an Automaten zocken, und die restlichen 20% teilt sich Poker mit den Tischspielen im Casino wie Blackjack, Roulette, etc.
Dass es ein Suchtpotenzial gibt, ist noch lange kein Grund, das Spiel zu verbieten, da man dann nicht nur Alkohol, sondern noch viele andere süchtig machende Genussmittel, Spiele, etc. verbieten müsste. Immerhin hat die Spielsucht nicht die körperlichen Auswirkungen der Alkoholsucht und kann zudem - eben mit einer geeigneten Regulierung - einigermassen effizient bekämpft werden.

Und zum Thema "wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten" - das kann man unterschiedlich sehen. Poker ist ein Teil der Unterhaltungsindustrie, von Einigen wird es auch dem Sport zugerechnet. Beide Wirtschaftsbereiche produzieren keine unverzichtbaren Güter oder Dienstleistungen für die Menschheit, haben aber dennoch ihre Daseinsbereichtigung. Als Boris Becker noch Tennis spielte, verdiente er damit auch Millionen. Filmstars verdienen Millionen, welche dem Kinopublikum mit schlechten Filmen aus der Tasche gezogen werden. Beim Boxkampf schlagen sich zwei Typen und kriegen dafür noch Geld - finanziert von Eintrittsgebühren ihrer Fans und von Fernsehsendern etc.
Der Weinbauer oder die Schnapsbrennerei produzieren zwar etwas, haben mit ihren Erzeugnissen neben den zahlreichen Alkoholikern die Gehirnzellen zahlreicher Bürger auf dem Gewissen, u.a. wohl auch von Bild-Kolumnisten. Wo liegt hier der Nutzen für die Gesellschaft? Trotzdem würde niemand auf die Idee kommen, all dies zu verbieten. Die ganze Unterhaltungs- und Genussmittelindustrie hat eben auch ihre Daseinsberechtigung, da das Volk nun mal schon immer 'Brot und Spiele' wollte. Und da ist es besser, diese ist Teil der legalen und regulierten Wirtschaft, als der Schattenwirtschaft.

Warum sollte sich etwas verbessern, wenn es die Politik zum Thema macht. Wir leben in einer Demokratie. Politiker müssten also mehr oder weniger nach der öffentlichen Meinung entscheiden, was für Pokerspieler mit Sicherheit schlecht ausgeht.

Wenn die öffentliche Meinung über Poker schlecht ist, dann liegt das vor allem an völlig veralteten und verstaubten Klischees vom Hinterzimmer-Spiel, wo die Revolver auf dem Tisch liegen. Oder es wird mit -EV Glücksspielen in einen Topf geschmissen. Diese Stereotypen oder Fehlmeinungen werden durch hiesige Medien oft noch zementiert.
Kurz, die Leute haben oft keine oder falsche Vorstellungen und Informationen, und genau deswegen tut die Lobbyarbeit so not.

Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit für eine Legalisierung von Online-Poker ist, sofern sie ausreichend informiert ist. Vor allem, wenn griffige flankierende Massnahmen die Spielsucht eindämmen und den Pokerräumen auch entsprechende Massnahmen vorgeschrieben werden. Und diese natürlich auch Lizenzgebühren an den Staat zahlen.

Es gibt genügend Beispiele von Staaten, wo Online-Poker legal ist, und wo dies auch ohne grösser Probleme funktioniert.
Online-Poker in der Grauzone hat in Deutschland lange funktioniert, aber früher oder später wird auch hier die Regulierung aufs Tapet kommen, und daher ist meiner Meinung nach nur eine Vorwärtsstrategie sinnvoll!


Dass nicht schon viel früher eine befriedigende Lösung für alle gefunden wurde, hängt m.E. übrigens durchaus damit zusammen, dass die meisten Spieler und auch Affiliates kaum über ihre Nasenspitze hinaus denken. Sieht man auch daran, wie wenig Aufmerksamekeit dieser Thread erhält (erst recht ohne die Spambeiträge).

Jeder spielt und verdient eben solange es noch geht und steckt ansonsten den Kopf in den Sand. Und wenn die Politik dann das Verbot mit Sperren etc. durchsetzen will, kommen dann die grossen Wehklagen.

Dabei müsste doch jedem Regular und gerade auch einem Unternehmen wie Pokerstrategy viel an einer langfristigen und nachhaltigen Lösung gelegen sein.


Mahlzahn
Beigetreten: 21.05.2006
Elite Grinder

Du baust aber deinen ganzen Handlungsbedarf auf der Annahme auf, dass die Politik eh reagieren wird. Genau diese Annahme habe ich in meinem ersten Post hier im thread in Zweifel gezogen, denn ich bin mir da nich sicher. Der öffentliche Druck für Verbote u.Ä. is minimal, ebenso wie das öffentliche Interesse im Allgemeinen, selbst nach dem Überfall letztes WE. Also ich kann keine ernsthaft bedrohliche Lobby von Gegnern des Spiels wahrnehmen, lasse mich da aber gerne belehren...

Und was die Interessen des Staates angeht bin ich mir eben gar nich sicher ob denen an Regulierung gelegen ist. Und soo viele Onlinespieler (vor allem Winning Regs) gibt es in D de facto auch nicht, als das sie eine bedrohliche Lobby bilden könnten. Wenn man sich die absoluten Zahlen anschaut, is das einfach weniger als man vielleicht denkt, was dementsprechende Konsequenzen auf den Regulierungsdruck hat.

Versteh mich nicht falsch: ich finde deinen Aktionismus bemerkenswert und hätte natürlich auch am liebsten ne klare rechtliche Regelung, die Pokern legal und steurfrei macht, aber das is nunmal momentan reines Wunschdenken. Wenn reguliert wird, dann wahrscheinlich zum Nachteil vieler regulärer Spieler mit möglichen drastischen Konsequenzen fürs System Poker an sich...

Wie ich schon gesagt habe (siehe frühere Posts hier im thread): es ist ein Dilemma...

Edit: und was deine Annahme angeht, dass die Mehrheit bei der richtigen Informationslage für eine Legalisierung wäre is auch wackelig...das versuchen Cannabisbefürworter schon seit Jahrzehnten und Kiffer gibts weit mehr als Pokerspieler ;) Es ist meist einfach leichter für Staat und Gesellschaft bei weniegr wichtigen Dingen den Status Quo zu erhalten, so lange es keine nenenswerten Probleme gibt (fehlender Regulierungsdruck seitens der allgemeinen Öffentlichkeit, eine Lobby allein reicht nicht)


michaelg5pro
Beigetreten: 19.12.2006
PokerStrategist

Original von TxPoker888
Jeder spielt und verdient eben solange es noch geht und steckt ansonsten den Kopf in den Sand. Und wenn die Politik dann das Verbot mit Sperren etc. durchsetzen will, kommen dann die grossen Wehklagen.

Das ist doch alles Popanz. Wie sollte so ein Szenario denn bitte aussehen, in dem die Politik ihr Verbot durchsetzt? ... ... ... Sperren sind rechtlich viel zu problematisch (und technisch schlicht nicht effektiv), für Strafverfahren ist unsere Rechtsverwaltung auch viel zu überfordert, also im Grunde beides völlig absurd. Der Industrie kann unser Land auch nichts. Insofern entspricht der Zeitraum solange es noch geht zweifellos einem Zeitraum ohne Ende.


Exilkubaner
Beigetreten: 14.03.2008
PokerStrategist

Original von michaelg5pro

Original von TxPoker888
Jeder spielt und verdient eben solange es noch geht und steckt ansonsten den Kopf in den Sand. Und wenn die Politik dann das Verbot mit Sperren etc. durchsetzen will, kommen dann die grossen Wehklagen.

Das ist doch alles Popanz. Wie sollte so ein Szenario denn bitte aussehen, in dem die Politik ihr Verbot durchsetzt? ... ... ... Sperren sind rechtlich viel zu problematisch (und technisch schlicht nicht effektiv), für Strafverfahren ist unsere Rechtsverwaltung auch viel zu überfordert, also im Grunde beides völlig absurd. Der Industrie kann unser Land auch nichts. Insofern entspricht der Zeitraum solange es noch geht zweifellos einem Zeitraum ohne Ende.

geht ganz simpel wie mit der musik. n paar leute wegen beteiligung an glücksspiel rannehmen und die gelegenheitsspieler springen ab...
das wäre der defacto tod von online poker weil die finanzierer wegfallen


Original von Exilkubaner

Original von michaelg5pro

Original von TxPoker888
Jeder spielt und verdient eben solange es noch geht und steckt ansonsten den Kopf in den Sand. Und wenn die Politik dann das Verbot mit Sperren etc. durchsetzen will, kommen dann die grossen Wehklagen.

Das ist doch alles Popanz. Wie sollte so ein Szenario denn bitte aussehen, in dem die Politik ihr Verbot durchsetzt? ... ... ... Sperren sind rechtlich viel zu problematisch (und technisch schlicht nicht effektiv), für Strafverfahren ist unsere Rechtsverwaltung auch viel zu überfordert, also im Grunde beides völlig absurd. Der Industrie kann unser Land auch nichts. Insofern entspricht der Zeitraum solange es noch geht zweifellos einem Zeitraum ohne Ende.

geht ganz simpel wie mit der musik. n paar leute wegen beteiligung an glücksspiel rannehmen und die gelegenheitsspieler springen ab...
das wäre der defacto tod von online poker weil die finanzierer wegfallen

Genau das. Das System Online-Poker lebt von den Gelegenheitsspielern, und diese greifen i.A. nicht auf irgendwelche technischen Hilfsmittel und Tricks zurück, um solche Sperren zu umgehen. Und wenn sie sogar direkt die Strafverfolgung fürchten müssen, dann sind sie ganz rasch aus dem Markt.


Ich denke eine Entscheidung von der Politik mit Lobbyarbeit zu beschleunigen ist nicht der beste Weg. Es wuerde zum jetztigen Zeitpunkt wahrscheinlich fuer die Spieler negativ ausgehen.

Trotzdem Lob fuer den Thread. Macht 100% Sinn sich mit dem Thema zu beschaeftigen.

Ich denke man sollte dem ganzen mehr Zeit geben. Poker ist seit ein paar Jahren in der Bevoelkerung enorm bekannt geworden. Je mehr Menschen es spielen, desto mehr wird es von der Bevoelkerung akzeptiert werden.

Man muss nur auf die juengere Generation hoffen, die sich sicherlich mehr fuer das Spiel interessieren wird, als unsere heutigen Renter. Damit aber mehr Menschen mit den Spiel in Kontakt kommen, muss Werbung gemacht werden. Ich denke in der Richtung wird schon viel getan... Vielleicht nicht genug. Wenn man Poker irgendwann mal ohne Angst vor rechtlichen Schritten spielen will, sollte man das Image des Spiel zu dem machen was es ist. Auf lange Sicht ein Strategiespiel.


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