Es ist nicht so, das mir Geld an erster Stelle steht, bzw dsa es das Geld ist, was mich fertig macht. Pkay hat schon recht, als er geschrieben hat das a) mein up zu schnell up geht und b) die grö�?te psychische Belastung das spielen auf den Lowstakes ist. Es ist nicht leicht als ehemaliger 30/60 spieler wieder 3/6 zu spielen, das ist ein krasser Unterschied.
Positiv an der Sache ist, das ich jetzt wieder, was Poker betrifft, ein Ziel habe: Wieder nach oben zu kommen.
Das "maximal 3 Tablen und beobachten um seine Leaks zu finden" mache ich, seit ich den ersten 350BB down vor 1 1/2 Monaten hatte. Diese gesamten 25k Hände habe ich maximal 3 Tables, meist sogar nur einen oder zwei gespielt, ohne auch nur ein grö�?eres Leak zu finden. Ab und zu bluff ich zu viel bzw an Stellen, wo es einfach nicht +EV ist sein Ace High am Turn zu bluffen etc. Ich wei�? nur nicht, ob ich das früher auch schon gemacht habe, oder ob sich dies erst mit dem Upswing und dem Denken "Ich bin eh besser als die und daher wird das klappen" gekommen ist.
Ich habe gestern mit Fisheye nen Deal abgeschlossen: Er coached mich und ich ihn, da er selber auch Leaks in seinem Postflop spiel vermutet. Ich hoffe das ich dadurch a) mein Selbstvertrauen zurückerlange und b) vorhanden Leaks finde und (hoffentlich) auch beseitige.
@Bert: Ob ich irgendwas treffe? Jo, das schon, nur treffen die Gegner immer was besseres... aber dies ist ne Sache, die doch immer so ist. Deshalb poste ich hier auch keine Hände da es einfach jeder kennt. Man hat AQ, trifft sein A, bettet es durch und am River kommt ne 5 und der Gegner gewinnt mit A5... das übliche halt (wobei ich, was ich vorher noch, wirklich, nie hatte, in den letzen 25k Hands ~3 nut FH�s gegen nen Straithfluh am River verlorgen habe).
@pkay: Du glaubst ja gar nicht (vermutlich wei�?t du es :P) wie sehr du mit deinem Posting recht hast. Ich glaube auch, das dieses "Ich bin God und habe schon XYk$ gewonnen" von fast jedem kommen würde, der so einen up hat (aktuelles Beispiel Loco, auch wenn er es etwas subtiler ausdrückt ;)). Ich habe Poker bisher auch nie irgendwelche besondere Konzentration gewidmet. Ich bin immer, während dem Pokern, in irgendwelchen Foren unterwegs, schaue mir nen Film an, telefoniere oder sonst was. Ich kann mich gar nicht auf nur eine Sache konzentrieren, das liegt allerdings in meiner Natur. Zum Glück hab ich damit bisher in fast allen Bereichen erfolge erzielen können, in der Schule z.b. bin ich einer der besten (zum Halbjahr sogar der beste) aus meiner Klasse ohne dafür gelernt zu haben. Mir ist bisher alles zugeflogen, ich war es nicht wirklich gewohnt solche Niederlagen einstecken zu müssen. Ich denke, das ich diesen Thread auch etwas zu sehr aufgezogen habe. Es haben natürlich auch alle Recht die sagen "Du hast schon 25k$ ausgecasht in 7 Monaten Pokern, was macht dann dieser Down im Gesamtbild aus?". Wie halt oben erwähnt, ist es nicht das Geld was mich hier in erster Linie an dem Down stört, sondern das Gefühl "versagt" zu haben... auch wenn dies wohl unbegründet ist.
Auf NL werde ich wohl, vorerst, nicht wechseln. Das würde für mich bedeuten, vor fixed den "Schwanz einzuziehen", und das kann ich nicht tun. SnG�s und Tourneys spiel ich auch ab und an, mehr oder weniger erfolgreich... ich schätze das es auf ein leichtes Plus rausläuft, wobei die SH SnG�s schon sehr fischig sind.
Mehr fällt mir grade nicht zum schreiben ein :).
MfG