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Cahara 2.0 / CG 2019

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Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007

Original von GeraldG
wenn du auch nur halbwegs handwerklich begabt bist, würde ich sofort in der Richtung ne Lehre anfangen. Glaube da liegt viel mehr Geld, vor allem bei Selbständigkeit, als wenn du einfach irgendwas studierst (Medizin wirst du eh nicht schaffen)

Wird bei Medizin dann eh darauf hinauslaufen, dass die Prüfer dich dort auch hart diskriminieren aufgrund von Herkunft und Alter und du dann wieder heulend hier ankommst

Da muss dann aber gearbeitet werden, was wohl nicht so knorke ist und das letzte mal auch nicht so recht geklappt hat. Damals waren auch die anderen schuldig, der Chef hat ihn diskriminiert weil er doch so ne dicke Karre fuhr.
Aber wayne, Rumpimmeln beim Studium ist viel schöner.

Vorbild für die 2 Kinder zu sein ist auch wayne, die sind ja "abgesichert".
Wurde das eigentlich mal ausgeführt? Ich rate mal wild rein, der Kartoffel-Dipl.Ing hat ein Herz für seine Enkel.

Sry Ca, vielleicht tu ich dir unrecht, vielleicht aber auch nicht und dann sollen dich solche Posts mal ein wenig wachrütteln.


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chopfi
Beigetreten: 06.02.2008

Ein Tipp von einem Medizinstudenten im Abschlussjahr, welcher den ersten genügenden Schulabschluss mit 22 Jahren machte, das Studium mit 25 begonnen hat und nicht aus wohlhabenden Verhältnissen kommt ;)
Falls es dein Traum ist Medizin zu studieren und es finanziell/familientechnisch irgendwie machbar ist, einfach Vollgas geben und es versuchen. Solltest du zu dumm/faul/etc sein, wirst du es genug früh merken. Aber lieber an einem Traum zu scheitern, als es nicht zu versuchen.
Gibt einfach zu viele Leute welche rumerzählen wie intelligent, diszipliniert, privilegiert und wohlhabend man sein muss um Medizin zu studieren. Wenn du aber mit richtigen Medizinstudenten sprichst, wirst du merken, dass die meisten das Studium einfacher finden, als sie es eingeschätzt haben. Aus meiner Sicht ist die grösste Schwierigkeit hineinzukommen und wenn du deinen Platz hast, ist es von der Schwierigkeit her eher einfacher als die anderen Naturwissenschaften, da die Universitäten ein grosses Interesse daran haben, dass du es auch komplett durchziehst.
Gibt zu viele "langweilige" Charaktere im Studium, weil sich die "normalen" Menschen aufgrund von diesem Mythos Medizinstudium einschüchtern lassen und es nicht selbst versuchen. :truestory:


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sarkozysyndrom
Beigetreten: 14.05.2011

Oh lieber Gott bitte lass mich nie mehr einen Arzt brauchen. :why:


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Antworte die Tage noch auf alles aber bitte keinen Streit hier Jungs. Und Rikudou man kann von AyCaramba halten was man will aber er hat nicht Unrecht mit dem was er sagt so fair muss man da schon sein.

Was das Medizinstudium angeht hatte ich ja bereits geschrieben das auch mehrere Mediziner in meiner Familie vertreten sind daher macht euch da mal keine Sorgen. Chopfi hat es ja gut gesagt. Das Problem ist nicht schaffen sondern erstmal reinkommen.

Bewerbungen sind jetzt bei 3 Schulen raus mal sehen was dabei rum kommt.


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Super-Moderator
Spiike
Beigetreten: 10.07.2014

Hallo manic0712,
du bekommst hiermit eine Verwarnung wegen Beleidigung!

MfG Spiike


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Manchmal ist das Leben schon verrückt. Heute das mit den Schulden erledigt und dann erfahren das Cahara Junior Scharlach hat.
War mental deswegen heute nicht fit und habe nur ein paar mtts geklickt. Am Ende lief noch eines bei dem ich 100 safe hatte und bei den anderen war ich auch knapp 100 up. Aus Langeweile dann 100 im Casino eingezahlt und jetzt sitze ich hier mit ner 11k bankroll :f_ugly:


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MeetBucks
Beigetreten: 05.09.2009

Screens or...


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murdock04
Beigetreten: 09.02.2009

Gibt nur NL5 Bankrollchallenge Graphen hier. Alles wirklich Spektakuläre muss man ihm einfach glauben, weil Ehrenmann.


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Einfach nur weil du es bist murdock

Spoiler


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Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007

Solid Brag :milord: :f_drink: :f_drink:


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GeraldG
Beigetreten: 24.05.2011

Schön rein in die Bücher


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Gratz! Kannst du dir jetzt alles auszahlen lassen?


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Hausierer
Beigetreten: 10.05.2005

Vermutlich nicht.
Erstmal50K im Slot umsetzten:profit:


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feinheit
Beigetreten: 07.04.2008

Graz, nice Cash! Auszahlen und für ewig Casinogames sperren lassen :f_thumbsup:


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MfGOne
Beigetreten: 17.08.2006

solide, solche Mediziner braucht das Land, erstmal online Automaten füttern....


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Bitte Einzelheiten zum Casino-Ausflug.Wie kann man da so groß abräumen?Ist eine Auszahlung an irgendwelche Bedingungen geknüpft?Wenn nicht,weisst du ja,was du als Nächstes zu tun hast,nachdem du aufgewacht bist und dich gekniffen hast:f_drink:


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Hatte nen 100% Bonus. Wollte den eigentlich nicht aber da das Geld ja eh "weg" ist sobald man einzahlt kam er mir ganz gelegen so konnte ich immerhin länger spielen während ich one table. Ging dann aber auch direkt steil bergauf und war so bei 1,5k als der BigWin kam auf TikiTumble.
Waren so um die 9k auf 2 Euro also 4500x. Musste anschließend noch 3k umsetzen also hatte 8k safe. Peak waren dann 12,5k und am Ende lag ich bei irgendwas um die 10,5 - 11k.

E: mtt btw für chiplead f2t mit AKs vs 66 gebusted :f_mad:


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Gischilovski
Beigetreten: 17.01.2008

Eigentlich bin ich schon seit vielen Jahren nur noch stiller Leser in Internetforen. Aus meiner Erfahrung heraus lügt und übertreibt ein Großteil einfach nur, dass sich die Balken biegen. Mir ist deshalb die Zeit zu schade um darauf einzugehen. Auch halte ich nichts von großartigen Ratschlägen, man kennt den Empfänger dann do h nie gutngenug und die eigene Line muss für den anderen nicht einmal ansatuweise die richtige sein. Da sich viele unserer Erlebnisse aber nahezu 1:1 decken - sofern deine Story auch nur annähernd stimmt - möchte ich dir hier, von Vater zu Vater, meine Sicht der Dinge mitgeben.

Kurz zu dem, was uns verbindet:
- Auch ich wurde als Kind von anderen schwer misshandelt; inklusive angepisst werden, Schläge (gerne auch mit Holzlatten) und Tritte kassieren, mit Böllern beworfen werden usw.

- Auch mir wurde zu Hause schlichtweg nicht geglaubt und einer blühenden Phantasie zugeschrieben. Ich konnte mit Flecken übersät und herausgebrochenem Zahn daheim aufschlagen, immer tat man das als Kabbelei unter Kindern ab. Als Motto galt: Wenn es dich so krass stört wie du sagst, dann musst du dich eben besser wehren.

- Auch ich habe Kampfsport gemacht und dann irgendwann alle weggeboxt, wurde, was Gewalt angeht, zum richtigen Psycho usw.

- Auch ich wurde früh Vater. Ich war damals 26.

- Mein Sohn ist der bisher einzige Nachkomme, sowohl innerhalb der Familie seiner Mutter, als auch in meiner. Er wird nun bald 10 Jahre alt und hat noch immer 3 lebende Urgroßmütter, alle Großeltern, 4 Onkel und Tanten und eine Heerschar an Großonkelntantenweißdergeier. Er printet also alleine aufgrund seines Daseins moneyz ohne Ende und wird - sofern er nicht plötzlich auf die Idee kommt eine Motorsportkarriere anzustreben - mit einer privilegierten finanziellen Komfortzone in sein Erwachsenenleben starten dürfen.

Zu den Unterschieden:

- Ich war ein überdurchschnittlich guter Schüler, wohl auch, weil die Schule mein safe space war.

- Ich durfte relativ früh einen Karrierepfad antreten.

Als mein Sohn auf die Welt kam war ich knapp ein Jahr in jenem Unternehmen, welchem ich noch die folgenden vier Jahre meines Lebens schenken wollte. Es handelte sich hierbei um ein traditionelles Medienunternehmen welches drauf und dran war den digitalen Zug zu verpassen. Ich bewarb mich damals auf eine diffuse Stellenanzeige in welcher ein "Datenbankspezialist" gesucht wurde und wäre während der ersten beiden Bewerbungsgespräche beinahe eingeschlafen. In der Firma wimmelte es nur vor faden Geisteswissenschaftern und unternehmerisch roch es an allen Ecken schon recht modrig. Da aber keines der coolen Start ups auf mein Ego und insbesondere auf meine Gehaltdvordtellungen zu warten schien, habe ich "zur Überbrückung" die Stelle angetreten. Es wurden die schlnsten Berufsjahre, die ich jemals gehabt haben werde.
Da dort wirklich niemand auch nur irgendwas vom Internet verstanden hatte, durfte ich einfach mal machen. Schon nach den ersten kleinen Erfolgen bekam ich endlich genau das, wonach ich mich immer gesehnt hatte: Anerkennung und Vertrauen. Ich bekam immer das Geld und die Leute die ich brauchte, damit ich meine Ideen realisieren konnte. Und wenn mal etwas nicht funktioniert hat, dann bekam ich wieder Geld und Leute um es besser zu machen. Ich boxte 70+ Stunden die Woche weg, wie seines brauchten und mein Machiavellistischer Chef hatte stets ein wachsames, aber vertrauensvolles Auge auf mich. In meiner kleinen Welt war ich der größte. Wenn ich in Verhandlungen zu jemanden mit 20 Jahren mehr an Berufserfahrung ein "Nein, wir machen das anders" entgegnete, sah mir mein Capo in die Augen und wenn er sah wie überzeugt er war, dann gab er seinem jugendlichen Duracellhasen das Vertrauen.

Während ich so herumkarierrierte verstrichen die ersten Lebensjahre meines Sohnes. Da ich meinen Samen in die Mutter meines Sohnes einbalsamiert hatte bevor sie auch nur annähernd mit dem Studium fertig war und sie keine gröberen Karriereziele verfolgen wollte, entschieden wir uns für einen traditionellen Weg. Eigentum wurde angeschafft, das überschaubare private Darlehen (80k) von mir abgestottert und sie blieb mit Sohnemann daheim.
Die ersten Jahre mit meinem Sohn waren zu einhundert Prozent stressfrei. Er heulte quasi nie, er quängelte ja noch nicht einmal. Weder als die ersten Zähnchen kamen, noch drückte ein Pups, egal welches Futter wir ihm zwischen die Backen drückten, noch sonst schien ihm auch nur ansatzweise wo der Schuh zu drücken. Er lachte, wenn man mitnahm spielte und sonst hat er einfach nur still gepennt. Er hat so leise geschlafen, dass wir in den ersten Lebensmonaten alle 15 Minuten nachschauen gingen, ob er denn überhaupt noch lebt. Ansonsten passierte einfach gar nichts. Nichts von dem ganzen Unheil, was einem die halbe Welt und dutzende Ratgeber vorab herbeigeschworen hatte, traf auch nur irgendwie ein.
Meinem Sohn genügte offensichtlich seine bloße Existenz, es gab keine Herausforderungen. Am nervigsten waren noch unsere eigenen Eltern, die uns endlich einmal "unterstützen und den kleinen ein paar Stunden/über Nacht/übers Wochenende abnehmen" wollten.
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An dieser Stelle komme ich nach meinem ganzen Gelaber endlich zu dem, was ich dir mitgeben möchte.
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Als der Bub mit 4 Jahren langsam in den Kindergarten ging, dem ersten Sportverein beitrat, sprich sein erstes soziales Umfeld außerhalb der Familie aufbaute, forderte er - oh Wunder - plötzlich mehr Aufmerksamkeit von uns. Er wollte schlicht seine Erlebnisse mit uns teilen. Mir ist dann genau in jenem Moment eingefallen, was mich meine ganze Kindheit so gequält hat. Närmlich die Tatsache, dass meine Eltern nine Zeit für mich hatten. Meine tollen Leistungen in Schule und Sport waren selbstverständlich und die Erniedrigungen durch andere Kinder für sie überzogen dargestellt bzw. erfunden. Ich erinnerte mich auch daran, wie kaputt mich das gemacht hat und welches Glück ich a) mit einigen Lehrern und b) meinem Chef hatte. Ich wollte aber nicht, das mein Sohn auf Glück angewiesen ist, um nicht emotional zum Krüppel zu werden. Ich habe dann auch sofort eingesehen, dass meine Karriere und das, was ich für meinen Buben sein wollte, niemals zu vereinbaren würde. Was bringt ein Vater mit überquellender Brieftasche einem Jungen, der finanziell so sanft gepolstert ist wie der meine?
Ich habe dann spontan gekündigt und die Firma nach wenigen Monaten (schnelle ging es natürlich nicht) verlassen. Heute bin ich ein einfacher Online Marketing Trottel mit durchschnittlichem Einkommen, dafür gehe ich ohne berufliche Kopfschmerzen arbeiten, kann viele Stunden remote erledigen und habe Zeit für meinen Sohn. Ich bin bei jedem Elternabend dabei und beim Eltern-Lehrer-Kind Gespräch, ich darf seine Tore bejubeln und ihm beim Schultheater souflieren, wenn er einen Texthänger hat. Ich kann mit ihm lernen und ich kann ihm stundenlang zuhören.
Wir können dem Herrgott einen guten Tag sein lassen und drei mal so lange Switch Zicken, wie es Elternratgeber empfehlen und dabei eine 2 Liter Flasche Cola trinken und Gummibärchen und Chips hineinstopfen. Ich kann ihm meine Sicht der Dinge erklären und ihn dazu ermuntern, sich stets seine eigenen Gedanken zu machen. Niemandem blind hinterherzulaufen und seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Ich kann ihm erklären, warum ich Homophobie, Rassismus und Sexismus nicht toleriere und was ich daran scheiße finde. Sprich: Ich habe Zeit für meinen Sohn.

Und du kannst gerne noch so der krasse Hund sein, imo lässt sich das mit deinen beruflichen Plänen nicht vereinbaren. Ob du das mit deiner Biographie in Einklang bringen können wirst, solltest du zumindest hinterfragen.


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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Wieso hast du eigentlich direkt gekündigt? Wäre es in deiner alten Firma nicht möglich auf 9to5 zu wechseln? Ist doch in den wenigstens Firmen ein Problem heutzutage...


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Gischilovski
Beigetreten: 17.01.2008

Es soll hier nun bitte nicht um mich gehen, weder will ich den Thread hier derailen noch sonst was. Aber kurz: wir haben das sogar ähnlich kurz probiert, hat aber nicht gefruchtet. Ich war dann noch einige Zeit "fester Freier" dort, aber halt viel zu tief drin. Jeder ist ersetzbar und ich habe meine Aufgaben gut abgegeben und meinen Nachfolger wohlfeil gewählt und eingearbeitet. Trotzdem wird der Chef (zumindest der meine dort) immer zum Schmied gehen und nicht zum Schmiedl. Solange er eben kann. Und nur so halb wichtig sein hätte ich Suchti natürlich auch nicht verkraftet.


Antwort
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