ja, aber nicht auf dem limit. ich werd jetzt .25/.5 spielen, bis ich wieder 1k $ aus den 200 gemacht habe.
Crazy moves hab ich eigentlich nie gemacht. Bloss ständig verloren ... zB. ein pair, was sich zum 2pair improved, nur damit ich dann feststellen kann, dass mein Gegner ein besseres 2 pair gefloppt hat.
auf empire hab ich dermassen auf die schnauze bekommen, dass es nicht mehr schön ist. einfach alles hab ich verloren, wurde geraised, wenn ich gecheckt hab,
gerivert bis der arzt kommt, fette draws, die einfach so gut wie nie angekommen sind. usw.
normalerweise könnte man sagen, dass es nicht darauf ankommt, ob man eine hand, bzw. einen großen pot verliert, sondern, ob die entscheidungen, die man während der hand getroffen hat richtig waren.
bsp. wenn ich die nutz habe und dann brutal gerivert werde - davon kann ich ein liedchen trällern - dann ist es longterm eigentlich gerade mal schnurz, ob ich die h. verliere oder nicht, da ich in den meisten fällen die hand gewinne - statistisch gesehen. so weit so gut. was aber nun, wenn es down geht, fast jede session mit fettem minus abgeschlossen wird? irgendwann muss man da die reissleine ziehen. es kann doch nicht sein, dass mich die beats jede aber auch wirklich jede verfluchte session herunterziehen bis der arzt kommt.
auf empire wars ja ne farce hoch 10... ganz normales, konzentriertes poker gespielt, ohne moves, tptk durchgebettet, draws eher weniger gesemibluffed, weil die eh alles callen... usw. u.s.f. ... aber es ging wieder einmal nur in eine Richtung, diesmal extrem ... -150$ ... soll ich da weiterspielen, bis ich broke bin? macht wohl kaum einen sinn. statt des 150$ plus, das ich erhofft habe freizuspielen, bin ich nach 2 tagen mit der selben summe mit minus rausgegangen, dann ausgecashed ... eigentlich sollte/ müsste ich mit dem leiden aufhören. wie gesagt, in dem 1 monat sh hab ich beats bekommen, die hab ich mein lebtag noch nicht gesehen. und das so gut wie jede session 3-4 mal. jedes mal, wenn ich fh gehalten hab und dann auf turn, bzw. river gereraised wurde, hab ich schon vor angst gezittert, leider sehr oft zurecht. ich wär einmal fast in den monitor gesprungen, nachdem ich die 2nd nuts gegen 4oak geloost hab, als 3.-4. hardcorebeat... da wusst ich nicht, ob ich weinen soll, oder gleich den kopf an die wand hauen, ich hab mich dann dazu entschlossen einmal laut aufzuschreien - das war 23 uhr xx - und dann einfach mal sehr bitter zu lachen.
tilt ist sicherlich nie ganz ausgeschlossen, aber ich hab weit weniger getiltet, als man vllt. vermuten könnte. teilweise haben mich solche hard-beats gar nicht gejuckt, genauso, wenn ich wiedermal mit fettem verlust in die session gestartet bin... einfach konzentriert weiter... ich gewinn aber einfach nicht genug geld mit meinen winnern, um die zahlreichen bets, die in den allermeisten fällen gerechtfertigt in den pot gewandert sind, und die mio. $, die ich verl. hab, als ich wayahead gelegen hab und trotzdem gerammelt worden bin. dazu kommt der horror-rake... ohne den könnt ich von meinem jämmerlichen spiel auf diesem pipilimit leben!!! das macht gut und gern 12,xx$ bei 4tabling aus.
was solls, der zug ist eh schon abgefahren... was machen 2-3 monate schon aus, wenn man in der anfangsphase einer 20 jahres-challenge steckt? ich hoffe nur, dass ich überhaupt noch winner auf irgendeinem limit bin ... bin mir immo gar nicht mehr so sicher.
meine super-poker-karriere passt so richtig zum rest meines erbärmlichen scheisslebens. das einzige, was ich jemals auf die reihe bekommen hab, auf das ich stolz sein kann, sind meine kinder. womit haben die einen solchen voll-versager als vater verdient? wenn ich die nicht hätte, würde sogar ich anti-drogen, anti-alkohol-fanatiker zum säufer werden, ums überhaupt noch zu ertragen. das schlimmste ist, dass ich dieses tb wegen all dieser verseuchten beiträge, die die letzte zeit aus meinem kranken hirn entsprungen sind, beginne zu hassen.
psy <-- sogar zu hohl für .5/1
