Ich bin 28, eingetragener BWL-Student in Wien und lebe seit ca. 6 Jahren ausschließlich von Wett- und Pokergewinnen.
Seit ca. 1 Jahr hab ich eine noch unaufgeklärte "Krankheit"(?!?) - nach nen KH Aufenthalt wurde es als Mirgäne "abgeschrieben", da man sonst nichts finden konnte.
Zuletzt meinte ein neuer Arzt für ihn klinge es nicht nach Migräne. MS wäre noch eine Möglichkeit.
Er nahm sich auch sehr viel Zeit. Meinen (nächsten) Neurologentermin habe ich jedoch erst im Juli.
Was war passiert und wer bin ich eigentlich?
Mitte 2012 hatte ich immer mal schmerzen in meiner linken Brusthälfte die über Tage immer wieder auftraten ohne Besserung.
Ich hatte immer eine Scheu vor Ärzten aber abgesehen von Halsweh war ich über Jahre sowieso nie wirklich Krank und mit Pillen wollte ich mich allgemein nicht unnötig vollwerfen.
Ich entwickelte in den Tagen langsam eine Panik.
Is mein Herz im Arsch? Kommt nun die Rache der letzten Jahre quasi ohne Sport und Bewegung?
Es ging an dem Wochenende vor dem Arzt-Besuch sogar so weit, dass ich mir einredete ich könnte auch Krebs haben, da ich Knotenärtiges in der Brusthälfte erfühlte, welche auf der anderen Seite in keinster Weise zu finden waren.
Gedanken über einen Blog meiner letzten Wochen oder Monate kreisten im Kopf. Ich werde die ganze Krankheitsstory festhalten. Ein letztes Blubbern meinerseits vor dem Ertrinken mit dem Rat: macht es besser als ich!
Ich ging im Internet auf die Suche nach einem gescheiten Arzt in meiner Nähe. Bewusst wählte ich eine Frau, mit der Meinung, sie könne sich besser Einfühlen und ist daher (obv Mutterinstink veranlagt) fürsorglicher.
Sie hörte und horchte, nahm ein EKG, aber abgesehen von meiner Aufregung war soweit nichts wirklich Ungewöhnliches zu erkennen.
Die Schmerzen meinte sie kämen höchstwahrscheinlich durch die Nerven welche dort (um die Rippen?) liegen.
Sie fragte dennoch ob sie mich noch für ein Belastungs-EKG überweisen solle.
Also kurz darauf noch dort hin.
Ergebnis: Puls geht allein vom Liegen zum Sitzen zu schnell nach oben.
"Bewegen sie sich mehr, sonst bekommen sie in ca. 20 Jahren wirklich Probleme."
Ich kaufte mir ein Mountainbike und fuhr nun fast jeden Tag.
Allein damit meine Umgebung mehr kennen zu lernen, die Natur genießen zu lernen motivierte mich mehr und mehr.
Nach insg. ca. 7 Jahren habe ich erst wirklich kennen gerlernt wo ich eigtl. lebe.
Irgendwann habe ich meine tägliche Strecke gefunden die ich leicht variierend abfuhr und legte immer mal wieder eine Joggingsession mit ein.
Ich genoß dabei vor allem die tiefe Kälte im Winter zum laufen.
Ich fühlte mich richtig gut und seit dem verdiente ich im Monat auch mind. das doppelte mit Sportwetten und Poker als zuvor.
2010 und 2011 war ich 2x nahezu broke. 1-2k auf Konten verteilt, keine andere Geldquelle und monatliche Ausgaben von ~750€.
Ich fragte mich was is nun mein Plan B?
Von Geld leihen halte ich gar nichts, da bin ich klar außerhalb meiner Wohlfühlzone. Ich überlegte mir also wenn es die nächsten Wochen nicht aufwärts geht muss ich mir einen Job suchen. Das unterste Netz, was aber durchaus bereits in Sichtweite für mich war:
Studium abbrechen und in die letzte Ecke kriechen und mit HartzIV versuchen eine von meinen vielen Ideen umgesetzt zu bekommen oder elendig, voller Scham vor mich "hinzuvegetieren".
Irgendwie hab ich es aber beide Male abwenden können durch nen 4digit Cash und via Wetten kam meist sowieso immer bissl was bei rum.
Mein BRM ist seit jeher immer sehr Konservativ und meist umso größer die BR ist umso konservativer wird auch das BRM.
Was anderes hab und kann ich schließlich auch nicht um mein Leben selbst zu sichern - also konservativ das Leben erhalten.
Unabhängigkeit war und ist für mich so ziemlich das Wichtigste überhaupt. Ich hasse zB (weiter ausgeholt) es regelrecht wenn Jmd Jmden zitiert. Da frage ich mich immer hat der Typ keinen eigenen Kopf zum denken?
Ich möchte am liebsten alles von Grund auf selbst kreieren, nach meinen Ideen, nach meiner Meinung, mit meinen Händen und aufgrund meines Verstandes.
Vollkommen unabhägig und am Ende ohne Irritationen und Fehler durch Andere.
Ein Problem was ich immernoch habe. Angst davor Fehler zu begehen und was Andere deswegen dann über mich (schlechtes) denken, aber auch genauso, dass ich etwas wichtiges vergesse zu erwähnen unabhägig von fremden Gedanken.
VOn Ersterem habe ich über die letzten 6 Jahre mehr und mehr ablegen können. U.a. durch meine erlangte Unabhänmgigkeit und damit gewachsenes Selbstbewusstsein.
Zweiteres spiegelt sich grade genau in diesen Zeilen wieder. Ich schreibe alles nicht direkt ins Forumformular sondern seperat und Teilweise nicht nur an einem Stück um nichts zu vergessen und es nahezu perfekt zusammen zu tragen.
Die oberen Zeilen habe ich geschätzt vor ca. 5 Wochen geschrieben und eben kurz zum verbessern durchgelesen.
Anfang Januar 2013, gegen 1 Uhr Nachts. Ich sitze in meiner 2er-WG in der Wohnküche am Tisch mit Lappi und schaue TV.
Mit einmal habe ich im Blickfeld einen kleinen Knick, welcher wie rausgeschnitten fehlt.
Man kann sich das so vorstellen, als wenn auf einer Buchseite welche man fixiert mittendrin innerhalb ein, zwei Zeilen ein paar Wörter ober Buchstaben fehlen/rausgeschnitten wurden, dafüer aber kein Ersatz sondern mit den Zeilen darüber nd darunter verschmolzen sind - wie eine optische Täuschung.
Ich machte mir keine weiteren Gedanken und schob es auf Müdigkeit und ging kurz darauf schlafen - das Phänomen war auch nach wenigen Minuten wieder weg.
Mitte Februar nahm sich mein Mitbewohner den Entschluss endlich mal ein wenig abzunehmen (~93kg). Ich sellte mich mal aus Neugier ebenso auf seine Waage und sie zeigte 92,4kg.
Ich hatte ca. 1,5 Jahre zuvor schon mal mit noch wenig Wissen meine Essgewöhnheiten Zwecks Abnehmen umgestellt und nahm auch ganz gut ab von ~100 auf <90kg.
Dann aber wieder schleifen lassen und in alte Gewohnheiten verfallen.
Nun befasste ich mich ein wenig mehr mit der Thematik und las auch bei PS.de in der Kategorie dazu und entschloss mich für LowCarb und Protein+Fett hoch und täglich 30-60min Rad/laufen.
Ich notierte meine Werte + Ernährung bei fddb.info und mir fiel die Umstellung erstaunlich leicht.
Sah oft in der Art aus
Frühstück: Magerquark + Obst und paar Erdnüsse
Mittag: Hähnchenbrust + Gemüse
Abend: Salat + Harzer
Hab eben mal FDDF.info seit ewigkeiten wieder eingeloggt und nach Daten geschaut. Gewichtskurve schaut so aus:

BMI 28 auf 25. Körperfett hab ich von ~26% auf 17,5% gebracht und Muskelmasse von 36% auf 40,5% hoch - sofern ich meiner gekauften Waage trauen kann (immer nach dem Aufstehen gemessen).
Wie man aber sieht hab ich im Krankenhaus (Story folgt direkt) 2kg an Gewicht verloren obwohl ich nur rumlag.
Kann mir das nicht ganz erklären.
Inzw. bin ich wieder bei an die 90kg angelangt.
Am 17. März, Samstag ggn 11 Uhr kurz nach dem Aufstehen schau ich aus dem Fenster ein paar Leuten auf der Kreuzung zu, wie öfter wenn ich mir nen Happen zum Frühstück suche oder ähnliches in der Küche tue.
Als ich so rumschaute merkte ich das es eigenartig wirkt und merke, dass mittem im Blickfeld ein Stück fehlt - vllt. 10% mitten im Blickfeld als Balken komplett von oben nach unten rausgschnitten. Also kein schwarzer Balken als Ersatz oder so, sondern ich seh ein komplettes Bild, nur in der Mitte wurde was weggeschnitten und zusammengeklebt.
Ich wurde unruhig und dachte ich sollte lieber mal raus ein wenig frische Luft schnuppern. Beim Schuhschnüren dann mal auf die Idee gekommen zu testen, welches Auge betroffen ist. Aber irgendwie war es beidseitig nicht iO.
Im Treppenhaus auf dem Weg nach unten merkte ich in der linken körperhälfte wie es vom Fuß über die Seite zum Arm hoch bis in die Fingerspitzen wie beim Einschlafen eines Körperteils "durchzog". Ich bin die paar Stufen wieder zurück nach oben weil ich dachte vllt. auch nur irgend eine Mangelerscheinung und aß ein paar Erdnüsse.
Kurz darauf war alles wieder normal.
Bin kurz darauf einkaufen gegangen und war dann später den Nachmittag durch Basektball spielen.
Ich dachte das es wohl durch irgend einen Mangel aufgrund der krassen Nahrungsumstellung passiert sei und nach den Erdnüssen eben wieder alles im Lot war.
4 Tage später am Mittwoch dem 21. März gegen 12 Uhr Mittags wieder recht Zeitnah nach dem Aufstehen stehe ich in der Wohnküche am Laptop und merke, das wieder was im Blickfeld fehlt ähnlich den Samstag zuvor.
Ich werde panisch und nehme mir einen Brief und fang an zu lesen um das Fehlen im Blickfeld besser zu erfassen.
Ich lese also aber lese falsch. Ich sehe die Wörter und die Buchstaben aber merke, dass so wie ich die Wörter und Sätze lese sie keinen Sinn ergeben im Kopf obwohl ich merke, dass ich die Wörter an sich auf dem Blatt erkenne.
Wieder nach ca. 15 Minuten, vllt auch nur 10 oder auch 20 -ist schwer einzustätzen wie lang das alles andauerte- war wie die Tage zuvor alles iO.
Dies mal hatte ich jedoch im Anschluss in der rechten hinteren Kopfhälte leicht Kopfschmerzen bis zum Abend hin.
Da mein Arzt an dem Tag nicht mehr auf hatte bin ich erst am Donnerstag hin.
Nach meinen Erzählungen am Do beim Arzt wollte dieser sofort einen Krankenwagen ordern wg Verdacht auf Schlaganfall - die Arztpraxis-Cheffin dann aber gesagt er könne nicht direkt nen KW ordern und haben mir dann ein Taxi bestellt was mich zur neurologischen Notaufnahme brachte.
Dort dann Bluttest, CT und paar motorische Tests - alles unauffällig. Chefarzt würde mich gerne über Nacht behalten und weitere Tests machen u.a. MRT da Sympthome schon vertagt und daher ggf im CT nicht mehr sichtbar (wenn ich mich recht entsinne). Ich könne nun entscheiden.
Hab entsprechendes Formular ("auf eigene Gefahr Heim") unterschrieben und bin nach Hause - war bereits schon Abend ggn 20 Uhr.
Hintergedanken dazu waren, CT, Blut und Motorik nichts ungewöhnliches also dachte ich wohl alles ok. Zudem war mein Mitbewohner in Afghanistan und ich wollte weder Freunde noch Bruder vor Ort belasten mit Sachen aus Wohnung holen aber eben auch allg. Familie nicht beunruhigen durch KH aufenthalt (war noch nie im KH und daher auch selbst sehr verunsichert).
Zu Haus angekommen dann direkt Schlaganfall belesen und Sympthome gelesen, welche ich bei der Schilderung schlicht vergas dem Arzt zu erzählen in der Aufregung etc. (glaub nur von Blickfeldeinschränkung als Hauptphänomen erzählt):
vergas: kurze Lähmungserscheinung und Sprachstörung (Sinn von Wörtern)
Direkt so verunsichert in Notaufnahme angerufen, ob ich wieder kommen kann für weitere Untersuchungen.
Also schnell Koffer gepackt und mit Taxi wieder ins KH.
Musste in Notaufnahme noch warten, bis ein Bett frei wurde in der Station wo die Schlaganfälle die ersten Tage zur intensiven Überwachung hin kamen.
Ggn 1 Uhr war ich dann oben ans Dauer-EKG angeschlossen und durfte bei rumgepiepe und anderen Geräuche der Geräte versuchen bis ggn 6 Uhr zu schlafen. In der Nacht wurde ich jedoch noch weitere male gestört, weil mein Nachbar mehrfach versuchte sich von den Geräten zu befreien und rumwelzte, so dass die Schwestern ihn öfter in der Nacht wieder anschließen mussten (glaub war nur EKG - aber sobald ab fiepte das Gerät durch).
Am nächsten Tag rief ich dann Familie und Freunde an, nachdem ich erfuhr, dass das MRT erst am Montag sein wird und ich also übers WE im KH bleiben muss.
Ich hatte erwartet am Fr direkt ins MRT zu kommen und dann bei Entwarnung wieder Heim zu können und wenn nicht eben zu bleiben.
Am WE passierte gar nichts und die folgenden Wochentage blieb ich also auf der Station und es kamen verschiedene Ärzte für Untersuchungen wie zB Ultraschall der Halsgefäße und vom Kopf, weitere motorische Übungen etc.
Die Nächte schlief ich wg der nervenden Geräuche der Geräte selten sehr gut, so dass man sich ernsthaft fragen kann, wie da ein Mensch genesen soll.
Meine Mutter sagt auch immer es heißt nicht umsonst Krankenhaus und nicht Genesungshaus oder so ähnlich. Man kommt kränker raus als man rein geht.
Ich bin mir gar nicht mehr sicher, wie lange ich auf der Station lag - glaube ich kam erst am Mi oder Do endlich raus in die neurologische Station, wo ich ein Zweibettzimmer die folgenden Tage für mich allein hatte, ohne EKG etc. Da der MRT-Termin weiter auf sich wartete musste ich meinen BDay inkl. Ostern im KH verbringen.
Erst darauf (nach ca. 1,5 Wochen) kam dann eine Untersuchung nach der anderen (MRT, Ultraschall noch mal, EEG, ein Tag lang mit Pulsmessgerät und am Ende LP - zuvor auch Diabetistest, Urinprobe, Röntgen des Brustkorbs).
Nach dem Marathon wo ich wirklich den ganzen Tag von einer Untersuchung zur nächsten bin wurde ich endlich entlassen mit dem Fazit: vermutlich Migräne mit Auren (accompagnee), suchen sie sich einen Neurologen - soweit Gesund.
Also nach fast 2 Wochen endlich wieder zu Hause.
Am frühen Morgen mit einmal mit üblen Rückenschmerzen wach geworden, welche eher schlimmer als besser wurden.
Wenn ich auf stand extrem starke Kopfschmerzen und Übelkeit.
Machte das einen Tag durch, aber als es am Folgetag nicht besser wurde im KH angerufen und die meinten solle wieder kommen.
Sobald ich auch nur wenige Sekunden aufstand musste ich mich übergeben.
Alles Nachwirungen der Lumbal-Punktion und soll wohl vor allem bei jüngeren Patienten häufiger vor kommen.
Da ich am Tag der Untersuchung rumgehetzt wurde hab ich mir das Info-Blatt der Untersuchung nat. nicht in Ruhe durchgelesen und nach kurzer Erläuterung direkt unterschrieben, da die Ärtzin+Schwester bereits mit de rlangen Nadel neben mir saßen.
Bei der Untersuchung beugt man sich nach vorne und die Ärztin führt eine lange Nadel zwischen die unteren Wirbel um Knochenmarkflüssigkeit zu entnehmen, während die Schwester einen festhält/fixiert damit man auf keine Dummheiten kommt und andere Sachen beschädigt werden bzw. allein schon aus dem Grund, dass die Nadel an ein paar Nervensträngen vorbei muss, welche die Beine zum zucken bringt und man ein sehr unangenehmes ziehen dadurch verspürt.
Jedenfalls kann es nach diesem Eingriff zu erklärten Nachwirkungen kommen, welche sich über Wochen hinziehen können.
Ich lag noch mal fast 2 Wochen im KH und nach Entlassung nochmal fast 2 Wochen zuhause im Bett, ehe ich wieder einem normalem Alltag nachgehen konnte ohne weitere Beschwerden (Rücken-/Kopfweh vor allem, Übelkeit legte sich nach ca. 1 Woche).
Da ich erst mal genug hatte bin ich in Sachen Sport/Ernährung kürzer getreten. Zumal ich aus dem knappen Monat nur rumliegen sowieso langsam machen musste/wollte.
Seit dem hab ich allerdings nur noch mehrfach wöchentlich meine Radrunde gedreht, bei der Ernährung bin ich wieder in alte Muster gefallen.
Im Mai oder Juni habe ich über ca. eine Woche lang jeden Nachmittag ein "schwummriges" Gefühl im Kopf gehabt. Mir war nicht richtig schwindelig, aber im Kopf war es "matschig". Arzt konnte mir nicht weiter helfen.
Dann ein Abend ganze Schädel sich angefühlt, wie ich mir Migräne vorstellen würde (weswegen mich die Diagnose auch gewundert hatte, aber soll eben unterschiedliche Arten geben). Hab dann auch zwei Panikschübe/-attacken gehabt und seit dem Tinitus (dann auch beim HNO behandeln lassen ohne Erfolg - zum Glück nur selten merkbar).
War Tags drauf verzweifelt wieder bei meiner Ärztin und sie hat versucht, bei meinem Neurologen den Termin vorgezogen zu bekommen (Wartezeit für Neupatienten beim Neurologen selten <1/2Jahr, auch hier in Wien nun!) und hat mir noch eine Akupunkteurin empfohlen ggf könne sie mir helfen. Zudem hat sie mir Sumatriptan (ggn Migräne) verschrieben, welche ich bis heute nicht gebraucht hab.
Akupunkteurin dann meine Geschichte geschildert und sie meinte ich solle mich mal mit Histaminintolleranz befassen und hat mich dann nach Blockaden untersucht, gefunden und diese durch Akupressur(?) gelöst, da Ohr-Akupunktur in der Jahreszeit oft zu Entzündungen führt (Sommer) und sie allg. lieber direkt an die Stellen geht.
Seit dem hatte ich fast keine Beschwerden mehr.
Im Januar nun allerdings wieder Blickfeldeinschränkung gehabt.
Direkt noch im Traum eine Art Lichterkette gesehen, als ich kurz darauf aufwachte an selben stelle wieder was gefehlt. Dies mal jedoch mit leichtem Flimmern um diesen Bereich (oben links). Nach 15-20min wieder alles iO und hab mir dann hier in Wien Arzt gesucht und Neurologentermin ausgemacht (für Juli).
Mein neuer Arzt nahm sich sehr viel Zeit und las sich KH-Bericht in Ruhe durch und meinte dann, dass es für ihn nicht wie Migräne klingt und klärte mich auf, dass die LP vermutlich Zwecks Untersuchung wg Multiple Sklerose gemacht wurde es aber sein kann, dass diese so in einem frühem Stadium nicht erkannt wird und die Diagnostizierung allg. sehr langwierig ist.
Ich muss mich also darauf einstellen, dass noch mal eine LP durchgeführt werden muss um MS auszuschließen...