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[MTT] die Anderen sind anders und ich bin unnormal

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cIassic23
Beigetreten: 14.08.2006
Oldschool Grinder

Cliffs:
- ungeklärte Krankheit(?) MS/Migräne/whatever
- Ziel: Leben effektiver gestalten ("alle" Bereiche inkl. Poker, hilfreiche Apps)
-> wer ließt lernt mit
- Planung von Welt- und Kreuzfahrtreisen inkl. Pokerstopps
- seit >5 Jahren Unterhalt aus Sportwetten & Poker

Fühl mich die letzten Tage mal wieder in nem kleinem Loch und kam nun auf die Idee einfach mal nen Blog über Alles und Nichts zu führen.
Als Art Ventil, zur Selbstbetrachtung und die Tage und mein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen.
Vor allem auch um mich motivieren zu (lassen/) können.
Keine Ahnung wie gut die Idee ist, da ich vor habe Einblick in mein persönliches Leben frei zu geben.
Bin nun aber zu dem Entschluss gekommen, dass es im Allgemeinen eher positive als negative Auswirkungen haben wird.

Themen werden sein:
Gesundheit/Ernährung/Bewegung
Motivation ein "besseres" und "effektiveres" Leben zu leben.

Ein weiterer Punkt für das Schreiben eines Blogs ist meinen Schreibstil zu verbessern.
Ich glaube ich habe allg. ein Problem damit mich auf bestimmte Dinge zu konzentrieren, das wesentliche auf den Punkt zu bringen und mich mit eigtl. eher belanglosen Details aufzuhalten.
Dies spiegelt sich allg. in meinem ganzen Leben wieder. Ich kann mich selten auf eine Sache zu 100% konzentrieren, lasse mich immer wieder von anderen (un)interessanten Dingen ablenken und bringe dann nie etwas richtig zu Ende.

zeitnahe Ziele:
[ ] schnell Lesen lernen (atm an die 500 Wörter/min - Ziel >1k/min)
[x] MTT-Coaching vor der WSOP (mind 2 Events, bisher 1 Paket geshipped) [gebucht]
[-] Turnier-Schedules aufstellen/grinden
[-] Ernährung anfangen wieder umstellen (langzeit Gesund)
[x] mehr Bewegung/Sport
[-] Tages-Schedule
[ ] serbisch fließend sprechen

langfriste Ziele/Ideen:
[ ] Welt bereisen
inkl. Kreuzfahrt zB um Südamerika mit Poker an Board zur Finanzierung
[ ] Ausmisten, Sachen verkaufen/wegschmeißen, so dass ggf vor ner Weltreise kaum noch was zum wegstellen
[ ] zahlreiche Fremdsprachen lernen
[-] "gesund" Leben, ggf going vegan
[-] Intermittierendes Fasten einbauen
[-] effektive Tagesgestaltung, weniger "rumhängen"/Zeit vergeuden
(nat. nicht im übertriebenen Sinne mich durch Stress oder Ähnliches Kaputt machen -> geht mal gar nicht!)
[ ] "lifestrategy" entwickeln und dannach leben zusammengefasst
[ ] Alltagssachen perfektionieren
[ ] "Geschäfts"/Projekt-Ideen umsetzen (habe einige ggf zu Einigen später genaueres)

gleich folgt:
- was war passiert und wer bin ich eigentlich


Antwort
Zitat
59 Antworten
cIassic23 Themenstarter
cIassic23
Beigetreten: 14.08.2006
Oldschool Grinder

Ich bin 28, eingetragener BWL-Student in Wien und lebe seit ca. 6 Jahren ausschließlich von Wett- und Pokergewinnen.
Seit ca. 1 Jahr hab ich eine noch unaufgeklärte "Krankheit"(?!?) - nach nen KH Aufenthalt wurde es als Mirgäne "abgeschrieben", da man sonst nichts finden konnte.
Zuletzt meinte ein neuer Arzt für ihn klinge es nicht nach Migräne. MS wäre noch eine Möglichkeit.
Er nahm sich auch sehr viel Zeit. Meinen (nächsten) Neurologentermin habe ich jedoch erst im Juli.

Was war passiert und wer bin ich eigentlich?

Mitte 2012 hatte ich immer mal schmerzen in meiner linken Brusthälfte die über Tage immer wieder auftraten ohne Besserung.
Ich hatte immer eine Scheu vor Ärzten aber abgesehen von Halsweh war ich über Jahre sowieso nie wirklich Krank und mit Pillen wollte ich mich allgemein nicht unnötig vollwerfen.
Ich entwickelte in den Tagen langsam eine Panik.
Is mein Herz im Arsch? Kommt nun die Rache der letzten Jahre quasi ohne Sport und Bewegung?
Es ging an dem Wochenende vor dem Arzt-Besuch sogar so weit, dass ich mir einredete ich könnte auch Krebs haben, da ich Knotenärtiges in der Brusthälfte erfühlte, welche auf der anderen Seite in keinster Weise zu finden waren.
Gedanken über einen Blog meiner letzten Wochen oder Monate kreisten im Kopf. Ich werde die ganze Krankheitsstory festhalten. Ein letztes Blubbern meinerseits vor dem Ertrinken mit dem Rat: macht es besser als ich!
Ich ging im Internet auf die Suche nach einem gescheiten Arzt in meiner Nähe. Bewusst wählte ich eine Frau, mit der Meinung, sie könne sich besser Einfühlen und ist daher (obv Mutterinstink veranlagt) fürsorglicher.
Sie hörte und horchte, nahm ein EKG, aber abgesehen von meiner Aufregung war soweit nichts wirklich Ungewöhnliches zu erkennen.
Die Schmerzen meinte sie kämen höchstwahrscheinlich durch die Nerven welche dort (um die Rippen?) liegen.
Sie fragte dennoch ob sie mich noch für ein Belastungs-EKG überweisen solle.
Also kurz darauf noch dort hin.
Ergebnis: Puls geht allein vom Liegen zum Sitzen zu schnell nach oben.
"Bewegen sie sich mehr, sonst bekommen sie in ca. 20 Jahren wirklich Probleme."

Ich kaufte mir ein Mountainbike und fuhr nun fast jeden Tag.

Allein damit meine Umgebung mehr kennen zu lernen, die Natur genießen zu lernen motivierte mich mehr und mehr.
Nach insg. ca. 7 Jahren habe ich erst wirklich kennen gerlernt wo ich eigtl. lebe.
Irgendwann habe ich meine tägliche Strecke gefunden die ich leicht variierend abfuhr und legte immer mal wieder eine Joggingsession mit ein.
Ich genoß dabei vor allem die tiefe Kälte im Winter zum laufen.
Ich fühlte mich richtig gut und seit dem verdiente ich im Monat auch mind. das doppelte mit Sportwetten und Poker als zuvor.
2010 und 2011 war ich 2x nahezu broke. 1-2k auf Konten verteilt, keine andere Geldquelle und monatliche Ausgaben von ~750€.
Ich fragte mich was is nun mein Plan B?
Von Geld leihen halte ich gar nichts, da bin ich klar außerhalb meiner Wohlfühlzone. Ich überlegte mir also wenn es die nächsten Wochen nicht aufwärts geht muss ich mir einen Job suchen. Das unterste Netz, was aber durchaus bereits in Sichtweite für mich war:
Studium abbrechen und in die letzte Ecke kriechen und mit HartzIV versuchen eine von meinen vielen Ideen umgesetzt zu bekommen oder elendig, voller Scham vor mich "hinzuvegetieren".
Irgendwie hab ich es aber beide Male abwenden können durch nen 4digit Cash und via Wetten kam meist sowieso immer bissl was bei rum.
Mein BRM ist seit jeher immer sehr Konservativ und meist umso größer die BR ist umso konservativer wird auch das BRM.
Was anderes hab und kann ich schließlich auch nicht um mein Leben selbst zu sichern - also konservativ das Leben erhalten.
Unabhängigkeit war und ist für mich so ziemlich das Wichtigste überhaupt. Ich hasse zB (weiter ausgeholt) es regelrecht wenn Jmd Jmden zitiert. Da frage ich mich immer hat der Typ keinen eigenen Kopf zum denken?
Ich möchte am liebsten alles von Grund auf selbst kreieren, nach meinen Ideen, nach meiner Meinung, mit meinen Händen und aufgrund meines Verstandes.
Vollkommen unabhägig und am Ende ohne Irritationen und Fehler durch Andere.
Ein Problem was ich immernoch habe. Angst davor Fehler zu begehen und was Andere deswegen dann über mich (schlechtes) denken, aber auch genauso, dass ich etwas wichtiges vergesse zu erwähnen unabhägig von fremden Gedanken.
VOn Ersterem habe ich über die letzten 6 Jahre mehr und mehr ablegen können. U.a. durch meine erlangte Unabhänmgigkeit und damit gewachsenes Selbstbewusstsein.
Zweiteres spiegelt sich grade genau in diesen Zeilen wieder. Ich schreibe alles nicht direkt ins Forumformular sondern seperat und Teilweise nicht nur an einem Stück um nichts zu vergessen und es nahezu perfekt zusammen zu tragen.

Die oberen Zeilen habe ich geschätzt vor ca. 5 Wochen geschrieben und eben kurz zum verbessern durchgelesen.

Anfang Januar 2013, gegen 1 Uhr Nachts. Ich sitze in meiner 2er-WG in der Wohnküche am Tisch mit Lappi und schaue TV.
Mit einmal habe ich im Blickfeld einen kleinen Knick, welcher wie rausgeschnitten fehlt.
Man kann sich das so vorstellen, als wenn auf einer Buchseite welche man fixiert mittendrin innerhalb ein, zwei Zeilen ein paar Wörter ober Buchstaben fehlen/rausgeschnitten wurden, dafüer aber kein Ersatz sondern mit den Zeilen darüber nd darunter verschmolzen sind - wie eine optische Täuschung.
Ich machte mir keine weiteren Gedanken und schob es auf Müdigkeit und ging kurz darauf schlafen - das Phänomen war auch nach wenigen Minuten wieder weg.

Mitte Februar nahm sich mein Mitbewohner den Entschluss endlich mal ein wenig abzunehmen (~93kg). Ich sellte mich mal aus Neugier ebenso auf seine Waage und sie zeigte 92,4kg.
Ich hatte ca. 1,5 Jahre zuvor schon mal mit noch wenig Wissen meine Essgewöhnheiten Zwecks Abnehmen umgestellt und nahm auch ganz gut ab von ~100 auf <90kg.
Dann aber wieder schleifen lassen und in alte Gewohnheiten verfallen.
Nun befasste ich mich ein wenig mehr mit der Thematik und las auch bei PS.de in der Kategorie dazu und entschloss mich für LowCarb und Protein+Fett hoch und täglich 30-60min Rad/laufen.
Ich notierte meine Werte + Ernährung bei fddb.info und mir fiel die Umstellung erstaunlich leicht.
Sah oft in der Art aus
Frühstück: Magerquark + Obst und paar Erdnüsse
Mittag: Hähnchenbrust + Gemüse
Abend: Salat + Harzer
Hab eben mal FDDF.info seit ewigkeiten wieder eingeloggt und nach Daten geschaut. Gewichtskurve schaut so aus:

BMI 28 auf 25. Körperfett hab ich von ~26% auf 17,5% gebracht und Muskelmasse von 36% auf 40,5% hoch - sofern ich meiner gekauften Waage trauen kann (immer nach dem Aufstehen gemessen).
Wie man aber sieht hab ich im Krankenhaus (Story folgt direkt) 2kg an Gewicht verloren obwohl ich nur rumlag.
Kann mir das nicht ganz erklären.
Inzw. bin ich wieder bei an die 90kg angelangt. :(

Am 17. März, Samstag ggn 11 Uhr kurz nach dem Aufstehen schau ich aus dem Fenster ein paar Leuten auf der Kreuzung zu, wie öfter wenn ich mir nen Happen zum Frühstück suche oder ähnliches in der Küche tue.
Als ich so rumschaute merkte ich das es eigenartig wirkt und merke, dass mittem im Blickfeld ein Stück fehlt - vllt. 10% mitten im Blickfeld als Balken komplett von oben nach unten rausgschnitten. Also kein schwarzer Balken als Ersatz oder so, sondern ich seh ein komplettes Bild, nur in der Mitte wurde was weggeschnitten und zusammengeklebt.
Ich wurde unruhig und dachte ich sollte lieber mal raus ein wenig frische Luft schnuppern. Beim Schuhschnüren dann mal auf die Idee gekommen zu testen, welches Auge betroffen ist. Aber irgendwie war es beidseitig nicht iO.
Im Treppenhaus auf dem Weg nach unten merkte ich in der linken körperhälfte wie es vom Fuß über die Seite zum Arm hoch bis in die Fingerspitzen wie beim Einschlafen eines Körperteils "durchzog". Ich bin die paar Stufen wieder zurück nach oben weil ich dachte vllt. auch nur irgend eine Mangelerscheinung und aß ein paar Erdnüsse.
Kurz darauf war alles wieder normal.
Bin kurz darauf einkaufen gegangen und war dann später den Nachmittag durch Basektball spielen.
Ich dachte das es wohl durch irgend einen Mangel aufgrund der krassen Nahrungsumstellung passiert sei und nach den Erdnüssen eben wieder alles im Lot war.
4 Tage später am Mittwoch dem 21. März gegen 12 Uhr Mittags wieder recht Zeitnah nach dem Aufstehen stehe ich in der Wohnküche am Laptop und merke, das wieder was im Blickfeld fehlt ähnlich den Samstag zuvor.
Ich werde panisch und nehme mir einen Brief und fang an zu lesen um das Fehlen im Blickfeld besser zu erfassen.

Ich lese also aber lese falsch. Ich sehe die Wörter und die Buchstaben aber merke, dass so wie ich die Wörter und Sätze lese sie keinen Sinn ergeben im Kopf obwohl ich merke, dass ich die Wörter an sich auf dem Blatt erkenne.
Wieder nach ca. 15 Minuten, vllt auch nur 10 oder auch 20 -ist schwer einzustätzen wie lang das alles andauerte- war wie die Tage zuvor alles iO.
Dies mal hatte ich jedoch im Anschluss in der rechten hinteren Kopfhälte leicht Kopfschmerzen bis zum Abend hin.
Da mein Arzt an dem Tag nicht mehr auf hatte bin ich erst am Donnerstag hin.
Nach meinen Erzählungen am Do beim Arzt wollte dieser sofort einen Krankenwagen ordern wg Verdacht auf Schlaganfall - die Arztpraxis-Cheffin dann aber gesagt er könne nicht direkt nen KW ordern und haben mir dann ein Taxi bestellt was mich zur neurologischen Notaufnahme brachte.
Dort dann Bluttest, CT und paar motorische Tests - alles unauffällig. Chefarzt würde mich gerne über Nacht behalten und weitere Tests machen u.a. MRT da Sympthome schon vertagt und daher ggf im CT nicht mehr sichtbar (wenn ich mich recht entsinne). Ich könne nun entscheiden.
Hab entsprechendes Formular ("auf eigene Gefahr Heim") unterschrieben und bin nach Hause - war bereits schon Abend ggn 20 Uhr.
Hintergedanken dazu waren, CT, Blut und Motorik nichts ungewöhnliches also dachte ich wohl alles ok. Zudem war mein Mitbewohner in Afghanistan und ich wollte weder Freunde noch Bruder vor Ort belasten mit Sachen aus Wohnung holen aber eben auch allg. Familie nicht beunruhigen durch KH aufenthalt (war noch nie im KH und daher auch selbst sehr verunsichert).
Zu Haus angekommen dann direkt Schlaganfall belesen und Sympthome gelesen, welche ich bei der Schilderung schlicht vergas dem Arzt zu erzählen in der Aufregung etc. (glaub nur von Blickfeldeinschränkung als Hauptphänomen erzählt):
vergas: kurze Lähmungserscheinung und Sprachstörung (Sinn von Wörtern)
Direkt so verunsichert in Notaufnahme angerufen, ob ich wieder kommen kann für weitere Untersuchungen.
Also schnell Koffer gepackt und mit Taxi wieder ins KH.
Musste in Notaufnahme noch warten, bis ein Bett frei wurde in der Station wo die Schlaganfälle die ersten Tage zur intensiven Überwachung hin kamen.
Ggn 1 Uhr war ich dann oben ans Dauer-EKG angeschlossen und durfte bei rumgepiepe und anderen Geräuche der Geräte versuchen bis ggn 6 Uhr zu schlafen. In der Nacht wurde ich jedoch noch weitere male gestört, weil mein Nachbar mehrfach versuchte sich von den Geräten zu befreien und rumwelzte, so dass die Schwestern ihn öfter in der Nacht wieder anschließen mussten (glaub war nur EKG - aber sobald ab fiepte das Gerät durch).
Am nächsten Tag rief ich dann Familie und Freunde an, nachdem ich erfuhr, dass das MRT erst am Montag sein wird und ich also übers WE im KH bleiben muss.
Ich hatte erwartet am Fr direkt ins MRT zu kommen und dann bei Entwarnung wieder Heim zu können und wenn nicht eben zu bleiben.
Am WE passierte gar nichts und die folgenden Wochentage blieb ich also auf der Station und es kamen verschiedene Ärzte für Untersuchungen wie zB Ultraschall der Halsgefäße und vom Kopf, weitere motorische Übungen etc.
Die Nächte schlief ich wg der nervenden Geräuche der Geräte selten sehr gut, so dass man sich ernsthaft fragen kann, wie da ein Mensch genesen soll.
Meine Mutter sagt auch immer es heißt nicht umsonst Krankenhaus und nicht Genesungshaus oder so ähnlich. Man kommt kränker raus als man rein geht.
Ich bin mir gar nicht mehr sicher, wie lange ich auf der Station lag - glaube ich kam erst am Mi oder Do endlich raus in die neurologische Station, wo ich ein Zweibettzimmer die folgenden Tage für mich allein hatte, ohne EKG etc. Da der MRT-Termin weiter auf sich wartete musste ich meinen BDay inkl. Ostern im KH verbringen.
Erst darauf (nach ca. 1,5 Wochen) kam dann eine Untersuchung nach der anderen (MRT, Ultraschall noch mal, EEG, ein Tag lang mit Pulsmessgerät und am Ende LP - zuvor auch Diabetistest, Urinprobe, Röntgen des Brustkorbs).
Nach dem Marathon wo ich wirklich den ganzen Tag von einer Untersuchung zur nächsten bin wurde ich endlich entlassen mit dem Fazit: vermutlich Migräne mit Auren (accompagnee), suchen sie sich einen Neurologen - soweit Gesund.
Also nach fast 2 Wochen endlich wieder zu Hause.
Am frühen Morgen mit einmal mit üblen Rückenschmerzen wach geworden, welche eher schlimmer als besser wurden.

Wenn ich auf stand extrem starke Kopfschmerzen und Übelkeit.
Machte das einen Tag durch, aber als es am Folgetag nicht besser wurde im KH angerufen und die meinten solle wieder kommen.
Sobald ich auch nur wenige Sekunden aufstand musste ich mich übergeben.
Alles Nachwirungen der Lumbal-Punktion und soll wohl vor allem bei jüngeren Patienten häufiger vor kommen.
Da ich am Tag der Untersuchung rumgehetzt wurde hab ich mir das Info-Blatt der Untersuchung nat. nicht in Ruhe durchgelesen und nach kurzer Erläuterung direkt unterschrieben, da die Ärtzin+Schwester bereits mit de rlangen Nadel neben mir saßen.
Bei der Untersuchung beugt man sich nach vorne und die Ärztin führt eine lange Nadel zwischen die unteren Wirbel um Knochenmarkflüssigkeit zu entnehmen, während die Schwester einen festhält/fixiert damit man auf keine Dummheiten kommt und andere Sachen beschädigt werden bzw. allein schon aus dem Grund, dass die Nadel an ein paar Nervensträngen vorbei muss, welche die Beine zum zucken bringt und man ein sehr unangenehmes ziehen dadurch verspürt.
Jedenfalls kann es nach diesem Eingriff zu erklärten Nachwirkungen kommen, welche sich über Wochen hinziehen können.
Ich lag noch mal fast 2 Wochen im KH und nach Entlassung nochmal fast 2 Wochen zuhause im Bett, ehe ich wieder einem normalem Alltag nachgehen konnte ohne weitere Beschwerden (Rücken-/Kopfweh vor allem, Übelkeit legte sich nach ca. 1 Woche).
Da ich erst mal genug hatte bin ich in Sachen Sport/Ernährung kürzer getreten. Zumal ich aus dem knappen Monat nur rumliegen sowieso langsam machen musste/wollte.
Seit dem hab ich allerdings nur noch mehrfach wöchentlich meine Radrunde gedreht, bei der Ernährung bin ich wieder in alte Muster gefallen.
Im Mai oder Juni habe ich über ca. eine Woche lang jeden Nachmittag ein "schwummriges" Gefühl im Kopf gehabt. Mir war nicht richtig schwindelig, aber im Kopf war es "matschig". Arzt konnte mir nicht weiter helfen.
Dann ein Abend ganze Schädel sich angefühlt, wie ich mir Migräne vorstellen würde (weswegen mich die Diagnose auch gewundert hatte, aber soll eben unterschiedliche Arten geben). Hab dann auch zwei Panikschübe/-attacken gehabt und seit dem Tinitus (dann auch beim HNO behandeln lassen ohne Erfolg - zum Glück nur selten merkbar).
War Tags drauf verzweifelt wieder bei meiner Ärztin und sie hat versucht, bei meinem Neurologen den Termin vorgezogen zu bekommen (Wartezeit für Neupatienten beim Neurologen selten <1/2Jahr, auch hier in Wien nun!) und hat mir noch eine Akupunkteurin empfohlen ggf könne sie mir helfen. Zudem hat sie mir Sumatriptan (ggn Migräne) verschrieben, welche ich bis heute nicht gebraucht hab.
Akupunkteurin dann meine Geschichte geschildert und sie meinte ich solle mich mal mit Histaminintolleranz befassen und hat mich dann nach Blockaden untersucht, gefunden und diese durch Akupressur(?) gelöst, da Ohr-Akupunktur in der Jahreszeit oft zu Entzündungen führt (Sommer) und sie allg. lieber direkt an die Stellen geht.
Seit dem hatte ich fast keine Beschwerden mehr.
Im Januar nun allerdings wieder Blickfeldeinschränkung gehabt.
Direkt noch im Traum eine Art Lichterkette gesehen, als ich kurz darauf aufwachte an selben stelle wieder was gefehlt. Dies mal jedoch mit leichtem Flimmern um diesen Bereich (oben links). Nach 15-20min wieder alles iO und hab mir dann hier in Wien Arzt gesucht und Neurologentermin ausgemacht (für Juli).
Mein neuer Arzt nahm sich sehr viel Zeit und las sich KH-Bericht in Ruhe durch und meinte dann, dass es für ihn nicht wie Migräne klingt und klärte mich auf, dass die LP vermutlich Zwecks Untersuchung wg Multiple Sklerose gemacht wurde es aber sein kann, dass diese so in einem frühem Stadium nicht erkannt wird und die Diagnostizierung allg. sehr langwierig ist.
Ich muss mich also darauf einstellen, dass noch mal eine LP durchgeführt werden muss um MS auszuschließen...


Antwort
Zitat
berlinran
Beigetreten: 24.09.2010
PokerStrategist

gleich mal aboniert und popcorn rausgestellt


Antwort
Zitat
cIassic23 Themenstarter
cIassic23
Beigetreten: 14.08.2006
Oldschool Grinder

weitere Themen mit genauerem eingehen auf aktuelle Ziele folgt die Tage

genauso mit mehr Details zu mir und meinen Gedanken (über "Gott und die Welt")...


Antwort
Zitat
lefned
Beigetreten: 25.10.2012
Poker Player

bin schonmal All In :f_thumbsup: kanns mir aber erst später durchlesen.

edit: So bin durch, sehr interessant. Ich hoffe die Ärzte finden bald heraus was los ist und dann wünsch ich dir ne gute Genesung. Und der nächste Post bitte nicht erst in 5 Wochen.


Antwort
Zitat
Duo41
Beigetreten: 01.11.2010
PokerStrategist

Wenn du magst, kannst du mich mal bei Skype adden. Kann mich in vielen Punkten deiner Geschichte wiederfinden und befinde mich selbst in einer sehr umfangreichen und teuren Diagnostik, um das Problem endlich zu finden.

Gruß


Antwort
Zitat
MAGGU5
Beigetreten: 08.07.2007
PokerStrategist

Respekt =)


Antwort
Zitat
cIassic23 Themenstarter
cIassic23
Beigetreten: 14.08.2006
Oldschool Grinder

Original von lefnedUnd der nächste Post bitte nicht erst

in 5 Wochen.

Schwein gehabt :) Morgen wären dann doch 5 Wochen rum...
Bin zwar grad bissl Braindead aber hatte mir für heute vorgenommen endlich wieder paar Zeilen zu tippen.

War so auch nicht geplant.
Wollte ansich wenige Tage später weiter schreiben - war dann in Rozvadov und dann paar Tage etwas kränklich.
Da ich beim Poker dann seit dem (bzw eigtl schon seit Berlin Cup) einfach keine All-Ins mehr gewinnen konnte war leider die Motivation auch etwas raus.
So schaut es dann auch mit den bisherigen Vorhaben aus:
[ ] schnell Lesen lernen (atm an die 500 Wörter/min - Ziel >1k/min)
[+] MTT-Coaching vor der WSOP (mind 2 Events, bisher 1 Paket geshipped) [gebucht]
[-] Turnier-Schedules aufstellen/grinden
[ ] Ernährung anfangen wieder umstellen (langzeit Gesund)
[+] mehr Bewegung/Sport

Bisher also nur bei zwei ein Kreuz, wobei Letztes auch erst ein paar Tage läuft, was allerdings auch ein wenig mit dem deprimierendem Wetter in Zusammenhang steht.
Ernährung war ich mal drei Tage nach meinem kränkeln dabei und dann doch wieder gelockert (ein wenig wie eine Sucht, wenn der Heißhunger da ist).
Tägliche Turier-Schedules sind erstellt. Nur viel gegrindet hab ich nicht, aufgrund genannter miesen Runs. Daher nur ein halbes Kreuz.
Abgesehen von einem Turnier hat ich zwar das Gefühl das der Lauf noch nicht wirklich abgebrochen ist, aber hatte zumind. doch erst mal wieder ein Erfolgserlebnis mit meinem zweitgrößten Karriereship.
Bin somit nun pünktlich für Vegas wieder top motiviert!

Zu den längerfristigen Ideen:
Ich hatte zwei Tage nach Erstellung des Blogs eine Unterhaltung mit nem Wett-Kumpel. Er fragte mich, wie Poker läuft etc und erzählte dann direkt von sich aus, dass nen Kumpel von ihm grad drei Wochen lang durch die Karibik geshippert is und die reichen Ami-Senioren beim Poker erleichtert hat, während Frau am Pool in der Sonne lag.
WTF _o: Sone Situation, wo man sich nur denkt wie gehts das?
Die Idee kam mir erst eine Woche vor Blogeröffnung. Einzige Anhaltspunkt in dieser Richtung war die erste PCA, welche auf einem Kreuzfahrschiff ausgetragen wurde. Sonst noch nie was in dieser Richtung gelesen oder gehört.
Kumpel würde es alles auf "The Secret" beziehen und meine Mom sicher eben so ähnlich.
Hatte mir mit 16-20 Jahren relativ viele Gedanken über Religionen, Esoterik, Sekten etc gemacht hab mir irgendwann auch mal die Lehren des Buddha, Kabbala, Talmud und Koran gekauft mit dem Vorhaben diese durchzulesen. Abgesehen von den ersten paar hundert Seiten, der von meiner Oma geschenktem, Bibel und ein paar Seiten der anderen Bücher kam ich auch da, wie so oft, nicht viel weiter als über das Vornehmen hinaus.
Wenn ich meine Weltanschauung in Begriffe ordnen müsste, würde ich mich als freidenkenden Atheist mit humanistischen Zügen bezeichnen, war aber Anfangs meiner Beschäftigung mit dem Thema gar Antitheist. Mich interessiert immer noch, was/warum Menschen zB gläubig sind und will daher u.a. wissen, was in den entsprechenden "Bibeln" genau steht.
Wenn ich denn das schnelle Lesen antrainiere würde sowas auch mal was schneller funktionieren können...
Zu der Thematik bei Gelegenheit mal etwas mehr.

Jedenfalls will er mir den Kontakt noch geben, dass ich mir seine Erfahrungen anhören kann und für meine Planungen verarbeite.

Ich habe zudem ein wenig mit Duo41 geschrieben

Original von Duo41
Wenn du magst, kannst du mich mal bei Skype adden. Kann mich in vielen Punkten deiner Geschichte wiederfinden und befinde mich selbst in einer sehr umfangreichen und teuren Diagnostik, um das Problem endlich zu finden.

Welcher mir weitere Anregungen geben konnte um meinem Problem auf den Grund zu kommen.
Dafür noch mal vielen Dank.

Zum Glück hab ich länger keine Probleme mehr gehabt und konnte mir durch ein von Duo empfohlenes Forum (sympthome.ch) noch weitere Anhaltspunkte einholen.

Was ich beim ersten Bericht noch vergas zu schildern, war der Besuch beim lang ersehntem Neurologentermin.
Hatte also im August(?)'12 endlich meinen Termin.
Schildere dem Neurologen, extreme Übergröße, meinen Fall. Er kopiert sich den KH-Bericht, hört bissl zu, scheint aber da schon nicht sonderlich interessiert/auf mich eingehend.
Er meinte dann auch nur sehr trocken, wenn es was lebensbedrohliches wäre, hätte man es im KH festgestellt.
Bin immernoch dabei paar Sachen zu schildern, da steht er bereits auf und geht zur Tür um mich raus zu begleiten.
Ich soll einen richtigen Migränekalender führen und im Januar wieder kommen.
Nach der Aktion war mir sowieso klar, dass ich nen neuen Neurologen suchen gehen werde.
In Wien, wie geschrieben, dann mitte Juli meinen ersten Termin.

Immerhin hab ich es geschaft mir mal einen groben Tagesschedule zu erstellen. Werd Anfang Juli zusehen mir nach und nach die Tätigkeiten täglich anzugewöhnen:

- putzen/aufräumen
- schnell Lesen
- Einkauf
- Content/lesen/lernen
- Rad/Sport
- Entpsannen/Meditation
- Grind

Das adde ich auch direkt zu den zeitnahen Zielen.

Mal noch was zur Ernährung zum Thema Säuren:
http://www.symptome.ch/vbboard/ernaehrung/41763-ernaehrung-macht-krank.html
Bin dem noch nicht weiter nachgegangen.

Zudem sehr zu empfehlen:
The quick guide to skyrocketing your poker and life productivity (AUF DEUTSCH)
Da hab ich auch den "Überskill" des schnellen Lesens her und mir sein empfohlenes Buch bestellt. Es gibt auch auch deutschsprachige Hilfsmittel in Buchform.

Ich hab noch ein paar weitere Themen in einer txt in Stichpunkten stehen, aber belasse es nun erst mal.
Bin etwas müde da ich vor hatte mich auf Vegaszeit umzustellen, was aber durch eine Umplanung meines Fluges direkt verworfen wurde und ich zu heute dann nicht viel geschlafen hab.
Am Mittwoch gehts los - Samstag is dann mein aller erstes WSOP Event.
Weis noch wie ich ab 2006 mir zur WSOP täglich PokerToday angeschaut habe um die neusten Ereignisse vor allem um die deutschen Spieler zu verfolgen. Damals noch jedes Jahr gesagt, dass ich nächstes Jahr dabei bin, aber schlicht nix dafür getan und dennoch ein Bracelet als Lebensziel gesetzt. _biggrin:
Inzwischen seh ich das anders aber habe mit einem mal die Möglichkeit.


Antwort
Zitat
Manyface
Beigetreten: 28.01.2010
PokerStrategist

werde auch mal abonieren und später den Rest durchlesen, klingt auf jedem Fall interessant
Wünsch dir good luck :f_thumbsup:


Antwort
Zitat
cIassic23 Themenstarter
cIassic23
Beigetreten: 14.08.2006
Oldschool Grinder

YOU ARE A INTERESSTING PERSON oder einfach nur FU DESTINY ! (?)

Das für die meisten interessanteste kommt sicher in den unteren Teilen...

Melde mich mal wieder mit längerem Anhang. Es waren sehr interessante Wochen, wenn nicht mit die interessantesten Wochen meines Lebens und ich hoffe das diese noch länger andauern als beim Herrn Knossala und mindestens genauso gut Enden.
Ich fange der Einfachheit halber chronologisch an.
Am 19.07. ging es also Richtung Vegas. Um mich auf den langen Flug vorzubereiten -auch Zwecks psychologischer Sicherheit aufgrund meiner Vorgeschichten- bin ich im April 12h mit dem Zug zum BerlinCup gefahren und eine Woche darauf nach Milan geflogen und via Shuttle nach Lugano gefahren um auf der gegenüberliegenden Seite in Campione die 10. IPO mit 1mio GRD zu spielen. So habe ich nicht nur weitere Liveerfahrungen gesammelt sondern hatte auch sie nötige Sicherheit den 10h Flug nach Vegas Gesundheitlich durchzustehen.
Der Flug nach Vegas war auch deutlich angenehmer verlaufen als gedacht. Bewusst habe ich beim Check-In einen Sitz am Gang an der Galley gewählt, so dass man etwas mehr Beinfreiheit genießt und sich nicht ganz so doll wie in einer Sardinenbüchse fühlt.
Nur mal kurz gedöst habe ich die Reise auch ohne Schlaf gepackt um den Jetlag möglichst fix zu umgehen und nach der Landung am Abend erst später möglichst zur anzugewöhnenden Zeit anzupeilen.

So, ich muss hier nun einfach nen Cut machen bevor ich zu müde werde. Die Vegasstory gibt es dann später in ganzer Form sofern Interesse besteht.
Glaubt ihr an Schicksal?
Ich bekomme vermehrt das Gefühl dafür - es sind einfach so viele Anhäufungen von Zufällen das ich Zweifel bekomme.
Zwar nicht zwingend damit gemeint, aber als Grundstein lege ich es dennoch.
In Vegas zwei Tage vor meinem 1. Turnier (WSOP #40) zum ersten mal bei PandyExpress was zu futtern geholt - sah sehr gut aus die Auswahl und auch für Ami-FastFood sehr viel Gemüse zur Wahl und allg. frisch und leckere Sachen.
Jedenfalls gibt es immer einen Glückskeks dazu. Den hab ich am Ende auch vernascht und die Botschaft gelesen.
Ich bin mir sicher ich habe diesen noch nicht weggeschmissen, ich hoffe es zumindest, da ich weis mindestens einen dann zuhause doch entsorgt zu haben. :(
Es stand etwas drauf wie "In den nächsten Tagen/Wochen wird dir unglaubliches passieren" oder so.
Ich dachte ok, pack ich mir vor der WSOP doch einfach mal als "Glücksbringer" in die Tasche, da es schon dazu passte (die kommenden 2-3 Glückskekse während der Vegaszeit waren mit deutlich anderen Schriften versehen).
Event #40 lern ich Dominik Nitsche kennen, Event #42 Tag2 ich bin so tiefenentspannt wie noch nie. Bin vollkommen im Flow, hab alles locker leicht unter Kontrolle. Sammle und nutze Reads aus die ich mir durch mein stetiges Beobachten alle auffallen. Hab das Gefühl das ist mein Event! Naja, dann verliere ich bei ~40 left AK<TT und mit der Chance wieder zurück zu kommen: KK<77 :( 19. Ende.
Auch das noch locker aufgenommen, erst in den nächsten Tagen wurde mir bewusst wie nah ich an dem Traum Bracelet tatsächlich war und mir war 2-3x zum heulen.
Aber das nur als Vorstory.
Diesen Samstag hab ich mich aufgemacht zur Hochzeit meiner besten Freundin, bzw zumindest bis sie aus Halle weggezogen war.
Ich habe überlegt ob ich einen frühen Flug um 7:20 nehme, welcher mit Rückflug am günstigsten war ~165€, oder einen Tag zuvor Nachmittag nach Berlin fliege und bei meinem Vater übernachte zu ~230€ oder eben doch Sa, dafür 3,5h später und ganze 300€ hinläpper.
Da ich die Tage beim CG gerunnt bin wie Gott habe ich mich dann Entschieden das mir die 3,5h mehr Schlaf die Mehrkosten wert sind. Was ebenso mit einspielt in die Entscheidung ist, dass ich nach Vegas die ersten zwei Nächte wieder gut in den Schlafrythmus reingekommen wäre. Aber, in der 2. Nacht kurz vor 3 Uhr: Ich mache mich Bettfertig, putze Zähne und denke mir ich könnte noch mal nen schönen Durchzug durch die Wohnung schaffen. Ich habe mir leider die kurze Hose angezogen, wo die Taschen löcher haben so ich genau in dieser keinen Schlüssel aufbewahre (vom Vermieter 7 (!) Schlüssel bekommen und extra in jede Jacke oder Rucksack nen Schlüssel, damit wenn ich doch mal eine neue Hose wähle und vergessen den Schlüssel einzupacken ja auch dank Rucksack oder Jacke mich nicht auszuschließen).
Ich packe noch einen Schuh vor die Haustür mache gehe samt Zahnbürste in den Hausflur und öffne das Fenster, dieses geht wieder zu also entscheide ich es zumindest ein paar Minuten lang per Hand auf zu halten. Kurz darauf *wummms* Wohnungstür dicht! Wohne seit fast 8 Jahren allein, bzw zwischendrin mal 3 Jahre WG. Noch nie habe ich mich ausgesperrt, obwohl immer nur 1 Wohnungsschlüssel. Nun habe ich 7 und es passiert, weil ich die falsche Hose trage und am zähneputzen bin und daher auch keinen in der Hand hab.
Runter in den Hausflur -ja macht die Story ggf leicht unnötig länger als es sein muss :) aber der eigentliche Teil folgt nach der Ausholung der Umstände welche dazu geführt haben, wenn auch noch nicht ganz so wichtig, aber grundsteinlegend für den Kern- zum Glück kam auch bald ein Nachbar vorbei mitten in der Nacht zu einem Donnerstag. Ich rief mit seinem Handy (zum Glück hatte ich ja wenigstens noch was an neben der Zahnbürste in der Hand, wäre zumind. nur in Unterhose bei den Umständen auch nicht so unwahrscheinlich gewesen) also den "Aufsperrdienst" an.
Ein Türke oder so dran, welcher weder deutsche noch österreichische Aussprache so genau hinbekommt. Ich wiederhole ihm alle 3 Silben daher noch mal langsam weil er sie nicht genau wiederholt.
30 bis 45min heißt es. Es müssen bereits über 2h vergangen sein bin ich wieder eine Mitbewohnerin erwische, welche bereit ist mir kurz ihr Handy zu leihen. "Wie, der ist noch nicht da gewesen?!?" ich wiederhole ihm wieder exakt den Straßennamen. Mind eine weitere Stunde später ruft eine alte Dame für mich nochmal aus ihrer Wohnung an und gibt mir dann bescheid "Der Herr war in der falschen Straße" (nur mittlere Silbe verschieden)
Nach >3.5h war ich dann endlich wieder in der Wohnung und konnte schlafen gehen, seitdem (seit nun 1.5 Wochen) nicht wieder hin bekommen wie normal zw. 1 und 2 Uhr einzuschlafen, immer erst nach 4Uhr. Daher wäre ein Abflug 7 Uhr 20 quasi ohne Schlaf zuvor mit Weg zum Flughafen und entsprechend eher am Flughafen sein.
Soweit also zum Vorspiel der Umstände, welche mich den teuersten Flug wählen ließ.
[Detail vergessen]
Normal stelle ich mir meinen Wecker zur Online-Check-In Öffnung damit ich einen Platz am Exit bekomme Zwecks tick mehr Platz. Diesmal vergessen und am EXIT alles schon vergeben, dennoch setze ich mich ein paar Reihen weiter vor als der automatisch vergebene, ich weis nicht mehr warum ich das gemacht hab.
[/Detail vergessen]
Bin 1h vor Abflug am Flughafen (30min zur Gepäckabgabe), eine riesen Menschenmenge am Check-In. Eine Frau kommt dazu, meint erzählt wann ihr Flieger geht und sich das niemals ausgehen wird. Ich meinte noch keine Ahnung, ich steh erstmal hier und hoffe es wird passen. Sie geht zum Expresschalter für Silber/Gold/whatever-Member kommt zurück und meint sie könne da ihr Gepäck loswerden. Ich also hinterher und sag am Schaler habe selbes Problem und alles is fein.
Am Gate angekommen setz ich mich zwischen zwei Frauen hin und warte aufs Boarding. Wenn ich wenig geschlafen hab (4h die Nacht und davor habe ich versucht durchzumachen um den Rythmus mit quasi per Brechstange hinzubiegen - allerdings ggn 13Uhr weggepennt und Stündchenweise bis knapp 17Uhr geschlafen) habe ich Gefühl muss viel trinken auch weil ich recht viel Pinkeln muss dann.
Gehe also aufs Klo und auf dem Rückweg steht da das hübsche junge Mädl und wir haben kurz Augenkontakt. Ich gehe aber zurück zu meinem Platz. Etwas später ("15 min verspätetest Boarding ist angekündigt) steht die Frau zur Linken auf und kurz darauf setzt sich das Mädl dahin.
Beim Boarding verstehe ich nicht welche Gruppe zu Beginn aufgerufen wurde und frage sie "just english" aber auch in englisch kann sie mir nicht weiterhelfen. Auf ihrem Ticket meinte ich eine Nummer gesehen zu haben die mir bekannt vor kam, den Buchstaben allerdings nicht (also ggf selbe Reihe, aber kp welcher Sitz) ich frag sie noch wo sie her käme und ob sie Zwecks Urlaub unterwegs sei. Wir gehen getrennt durchs Boarding ich geh nochma im Flieger pissen komme zurück zu meinem Platz. Sitzt sie genau neben mir - ich: "Hi" - sie "Hi again :) ".
Wir unterhalten uns den ganzen Flug über super. Sie ist Serbin und fliegt für 20 Tage zu nem Camp in der Nähe von Berlin. Sie studiert auch Economics und will ihren Master in London oder Deutschland machen und daher auch anfangen deutsch zu lernen - ein paar Aussprachen von Bsp. auf ihrem Zettel bringe ich ihr bei.
Ich denke die ganze Zeit frag sie am Ende nach FB oder ähnlichem. Im Landeanflug fragt sie mich nach FB und wir Tauschen die Daten aus. Dann stellen wir fest, wir müssen beide zum Hbf. Aufs Gepäck wartend stell ich bereits bei FB die Freundschaftsanfrage und schaue nach meinen Verbindungen die mich noch rechtzeitig zur Hochzeit ankommen lassen - wie viel Zeit hab ich also am Hbf. Genau 1h, sie hat 2h Zeit, weils sich früher nicht mehr ausgeht wegen der Verspätung des Fliegers!
Also gehen wir am Hbf angekommen noch 1h durch die Stadt (Regierungsviertel und jüdisches Mahnmal) wo sie mir dann sagt "you are a very interesting person" und frag mich auch, ob ich sie in Serbien mal besuchen komme.
Ich verpasse um 1min die SBahn und schaue wann nächste fährt aber bin der Meinung das es zu knapp wird um rechtzeitig zur Hochzeitsfeier zu sein und will mitm Taxi fahren. Sie bittet mich noch 2-3x doch die nächste SBahn zu nehmen aber ich entscheide mich fürs Taxi. Zum Abschied umarmt sie mich innig und lang, dann noch mal und sagt ich solle mal nach Serbien kommen.
Bekomm sie nicht mehr aus dem Kopf:

Spoiler





FB anfrage hat sie heut mittag angenommen. Auf meine Mail die ich noch schicken sollte damit sie meine Addy direkt hat hat sie noch nicht geantwortet.
ABER was lese ich nun im FB:
"In einer Beziehung
11. Juni 2013"
Dezember 1995 geboren.
Freunde: fast 1000

WTF :rage:
Ich wollte noch gestern Abend zwei Freundinnen um Meinung beten über ein Verhalten.
Als ich immer mal auf Handy eben gemachte Bilder schaute oder Verbindungen suchte lehnte sie immer mit Brust direkt an meinem Arm - Zufall oder machen Weiberz sowas durchaus bewusst?
Aber lasse die Frage, alles in allem war ich der Meinung alle Anzeichen glasklar erkannt zu haben.
Nun werf ich alle Theorien wieder übern Haufen, erinnere mich an die Freundin meines besten Kumpels zu Schulzeiten in ähnlichem Alter im großen und ganzem ähnlich handelnd mit ihren männlichen Schulfreunden.
Das Mädl will einfach nur nette Leute kennen lernen und ist sehr herzlich - keine Anzeichen.

FU DESTINY!

Aber ich werde nicht aufgeben!
Erst bei 1.5 anderen Mädls so empfunden. Aussehen, Intelligenz, Verhalten, Lippen, Charakter es passt einfach alles (bisher erlebte). Wenn ich ein Mädl nice find bin ich immer super aufgeregt - bei ihr keine Spur. Ähnlich Tiefenentspannt wie Tag2#42 gewesen. Es ergab sich alles von selbst.

Next time Updates + was mir mein Neurologe sagte und andere Sachen, inkl. Vegas sofern gewünscht.
Und andere Story ähnlicher Richtung.

Bin nun auch zu müde für Korrekturlesen. Hoffe es passt soweit und hab nun nichts (wichtiges) vergessen.

P.S.: Wer alle Zufälle (nur um den Flug/Berlin) auflistet bekommt nen Eis.
Versprochen.

Lesenswert zum heutigem Thema u.a.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_(Psychologie)


Antwort
Zitat
JohnnyJam1337
Beigetreten: 31.10.2008
Oldschool Grinder

#in

geiler blog, erzähl bitte mehr über dein poker/sportwetten hintergrund.


Antwort
Zitat
MAGGU5
Beigetreten: 08.07.2007
PokerStrategist

Wie ist der Name deiner Anstalt mit !!!!7!!! Schlüsseln?

moar plz :)


Antwort
Zitat

cooler blog, mehr bitte.

und falls die serbin doch nicht in einer beziehung sein sollte = obv snapcall

gl bruder


Antwort
Zitat

sehr cool!

zur Serbin sage ich nur, nächstes mal in einer ähnlichen Situation bis zum maybe Kuss durchziehen, du hattest ja definitiv ne Art Anziehung bei ihr ausgelöst.

sollte sie blocken, kannste dir nix mehr vorwerfen ... oder setzt eiskalt nochmal an :heart:

Spoiler

kein Pua Content :coolface:


Antwort
Zitat
cIassic23 Themenstarter
cIassic23
Beigetreten: 14.08.2006
Oldschool Grinder

Updates zur Serbin:

Sie hat sich 6 Tage nach meiner Mail gemeldet und sich entschuldigt Sie hat selten Inet-Zugang dort im Camp. (im FB gesehen als Fotokommentar, dass sie auch ihrem Bruder geantwortet hat sie könne die Anrufversuche ihres Vaters schwer beantworten - sie hat also nicht nur zu mir kaum Kontakt)

yea, sure you can come :)

Ich weis immer noch nicht woran ich bei ihr bin. Meine eheste Vermutung ist allerdings das ich zumind. aktuell in der "just friends"-Schiene bin.
Verschiedene Überlegungen meinerseits:

A) Der natürliche Lauf des Lebens
Ich belasse es so und schau wie sich das "natürlich" entwickelt zwischen uns.
Wenn sie dann irgendwann ihren Master machen mag in Dtl kann ich sie vllt auch direkt für Wien überreden und wenn ich in dieser Zeit für sie allgemein Interessant bleibe und sie für mich kann sich dann immer noch "mehr" entwickeln.

B) Der Angriff
Kumpel gab mir den Vorschlag ihr zu schreiben, dass ich öfter an die Begegnung mit ihr in Berlin denken muss und ob es ihr genauso ergeht.
Wenn sie darauf anspringt am Ball bleiben, wenn nicht Abbruch.

c) Abstoßen
Ich hab meine Chance in Berlin verpasst für mehr als nur Freundschaft.
Wenn sie mich im Kopf irre macht einfach Kontakt abbrechen - weiter an/über sie nachzudenken ist -EV.

D) Search and Destroy
Als letzte mir einfallende Möglichkeit ist den Kontakt zu halten, sie wie besprochen in Serbien besuchen und dort schauen ob/was genau geht.
Kann man auch in Plan A einbauen.

Bei dem Ereignis habe ich die Zeit einfach nur genossen und war auf ihre zweimalige Einladung nach Serbien gar nicht eingegangen (war mir sowieso leicht suspekt).
Erst danach wurde mir bewusst wie sehr ich sie mag und was da gerade überhaupt passiert ist.
Obwohl ich etwas verknallt war hatte ich wenige Tage später den Kopf frei um mich auf mein Pokerspiel zu konzentrieren (CAPT Velden, mein bisher höchst gespieltes Buy-In + live-CG NL400€, in Vegas mal NL500$ zuvor höchste). War mit meinem Spiel bis auf zwei fragliche, aber imo nicht vollends schlechte Sachen auch sehr zufrieden und konnte erstmals ein Livestopp unterm Strich mit Plus verlassen.

Hatte immer mal wenn ich an/über sich nachdachte "verknalltheits-Gefühl" aber legte sich recht schnell und immer mehr wieder.
Erst nachdem sie sich nach 6 Tagen Pause wieder meldete kam es wieder auf, aber legte sich noch schneller wieder und "belastet" mich auch wieder kein Stück mehr.

-Neurologe-

Montag vor einer Woche war ich nun zum ersten mal bei meinem Neurologen in Wien.
Der Besuch war bei weitem freundlicher als in Halle.
Führe nun 8 Wochen einen Migräne Kalender.
MS und bakteriellen Infekt (zB Borreliose) schließt er aufgrund der LP in Verbindung mit dem MRT aus. Genauso würden bei MS die Schübe deutlich länger andauern als ~15min.
Belass es damit auch direkt zu dem Thema erstmal - bei interessanten Updates gibts mehr.

-Leben-

Merke momentan, wie ich sich allgemein meine Einstellung ändert.
Ich hatte nie sehr viele sozialen Kontakte. Ein paar gute Freunde und darüber hinaus gar nicht groß Interesse neue Leute kennen zu lernen.
Was auch gedanklich damit zu tun hatte, dass ich gern alles von Grund auf selbst "schaffen" wollte (brauche keine Kontakte oder Vitamin B).
Bin mir grad nicht mehr sicher, ob ich darüber bereits was geschrieben hab - seh es beim Überfliegen zumindest nicht. Daher kurz ein Erklärungsversuch:
Wenn ich ein Projekt oder Idee umsetzen will würde ich immer am liebsten alles von Grund auf selbst erstellen - obwohl ich es mir dadurch deutlich schwieriger machen würde als bereits vorhandenen Grundgerüsten auf welche ich aufbauen könnte zu nutzen.
Als simples Beispiel wäre die Idee der Erstellung einer Webseite als Basisportal eines Projektes.
Ich würde a) niemanden damit beauftragen mir die Seite nach meinen Wünschen zu gestalten. b) weder auf vorhandene Grundgerüste zurückgreifen oder c) Programme nutzen, welche mir die Erstellung simpel machen würde.
Da mein letztes Wissen in der Erstellung verjährt ist und ich auch (immer noch) nicht viel Wissen über Skripsprachen oder ähnliches habe würde ich also mit learning by doing beginnen und einen einfachen Editor verwenden.

Genauso war ich nie ein großer Freund von Portalen wie ps.de, welche Pokerwissen verbreiten.
Ich verstehe es auch immer noch nicht, warum Jmd (Coach) sein Wissen weit verbreitet (Video/Contentzugriff für viele offen). Das rechnet sich mit der Entlohnung von ein paar Hundert $/€ imo eher nicht/kaum (Privat- oder U2U-Coachings sind hingegen nicht/kaum relevant für den Markt, vor allem bringen U2U einem selbst am meisten).
In den letzten Jahren haben daher auch viele den Wandel zu spüren bekommen. Viele "fishe" sind viel schneller ausgesaugt, da die Spielermasse ihr Niveau durch leicht zugängliches Wissensmaterial "stark" gehoben hat.
Ich bin überzeugt, dass ohne den Wissensboom die Pokermärkte weiterhin noch viel stärker aufgestellt wären als der momentane Trend zeigt (Pokerboom bereits über Zenit).
Auch trotz Abschottung einzelner Märkte bzw. wären diese ggf noch gar nicht abgeschottet.
Ich bin aber bei weitem kein Schwarzmaler der Branche. Das wird sich imo nun ganz passabel regulieren und man wird immer (sofern gesetzlich/steuerlich möglich) damit seinen Unterhalt einspielen können solang man seine Vorteile gegenüber der Spielermasse oder der gewählten Gegner erkennt.
Wie in allen (Arbeits)Bereichen im Leben.

Um wieder zum eigentlichen Thema zu kommen.
Inzwischen habe ich gemerkt, vor allem weil ich kaum voran kam, dass es (für mich) so viel besser ist sich mit (interessanten) Menschen auszutauschen.
Meine Interessengebiete waren schon immer breit gefächert. Nicht für die intensive Ausführung, aber stets aufgeschlossen für das Verstehen der aufkommenden Thematiken samt Kausalitäten der einzelnen Aspekte des Gegenübers/Betroffenen.
Wenn man direkt eine Basis (zB Poker) hat ist es natürlich umso leichter sich freundschaftlich zu verständigen, auch wenn man ohne diese Basis wohl nie etwas mit dieser Art Person zu tun gehabt hätte.

Eine weitere Erkenntlich hat mich zuletzt getroffen, welche ebenso daran anknüpft.
Für besagte Projekte im Bsp. hab ich mir dann nie di Zeit genommen, weil mich allein die Aufwandgroße dermaßen abgeschreckt hat. Da bin ich dann schlicht zu faul für die Durchführung.
Das fängt allein schon damit an, dass ich zu faul bin ein Buch zu lesen, weil ich sehe wie dick es ist und was es an Zeit in Anspruch nehmen würde.
Wenn ich in der Schule ein Buch lesen musste, habe ich mir immer errechnet, wie viele Seiten ich pro Tag lesen muss damit ich es rechtzeitig durchgelesen habe.
Meine Erkenntnis die sich nun bisher ganz gut ergibt ist, dass ich weis für manche Sachen einfach ein wenig Zeit zu brauchen ehe ich sie angehe. Wenn es dann passt gehe ich sie an, Schritt für Schritt.
So komme ich inzw. ganz gut voran und bin guter Dinge das es so weiter läuft und ich meine gesetzten Ziele und Vorhaben schaffe. Ganz ohne große Eile so dass ich dann wieder alles über den Haufen werfe und nicht weis wo ich anfangen soll.

Somit bewege ich mich nun deutlich mehr (Rad und nun auch Schwimmen & Beachen). Schaue darauf was ich zu mir nehme, wenn auch noch ohne große Planung aber mir mehr Bedacht.
Merke wie ich mich pokertechnisch/gedanklich verbessere.
Pläne für weitere Gesundheitsaspekte erstelle (zB zur Ergründung meiner aktuellen Probleme und zur Erhaltung/Verbesserung meiner Gesundheit).
Und habe allgemein auch bessere Planung der nächsten Zeit bereits im Kopf, welche ich ganz ohne Stress verfolgen werde. Je nachdem wann es passt.
Es ist alles viel klarer im Kopf und keinerlei Panikgefühl mehr "ich muss ja noch das und das machen/hab ich schon wieder nicht gerafft das zu erledigen".

Geplant ist mir einen Yogakurs zu suchen und endlich wieder Tennis zu spielen. Ggf noch Fitnesscenter dazu vor allem wenns wieder kühler werden wird mit Coach zu Beginn.

Ärgern tu ich mich auch immer darüber, dass ich es nicht hin bekomme meine Wohnung sauber zu halten.
Da steht der Abwasch dann doch wieder 1-2 Wochen und ich wasch mir lediglich das ab was ich grad brauche. Fenster hab ich sowieso noch nie geputzt und der Boden ist auch immer schnell verstaubt/dreckt über Wochen.
Da ich aber weis bekomme das (zB Bad) sowieso nie so gut gereinigt wie ich es aber selbst gerne hätte fehlt mir da bereits die Motivation anzufangen.
Hab mir daher nun überlegt doch mal eine Putzfrau zu ordern für 1-2h die Woche. Knapp 50€ im Monat werde ich dafür dann wohl ausgeben, was mir das Wohlbefinden aber wert ist.

Ebenso bin ich am überlegen den Wintertagen aus dem Weg zu gehen.
Vor wenigen Jahren war mir das Wetter sowas von egal. Ob es nun warm oder kalt war. Zu warm hat mich noch am ehesten gestört. Inzwischen merke ich, dass ich den wolkenlosen Himmel doch vor allem psychisch bevorzuge.
Studium ggf auch offiziell auf Eis legen (will vor allem Pokern durchziehen solang es geht und später sowieso Selbständig was arbeiten/aufbauen).
Und dann die Wintermonate zB in Thailand verbringen.

Original von JohnnyJam1337
geiler blog, erzähl bitte mehr über dein poker/sportwetten hintergrund.

Mach ich mal noch ganz fix.
Gewettet habe ich erstmals in Schulzeiten (~2003).
Kumpel hat immer durch seine Oma ein wenig Geld bekommen um bei Oddset ein paar BL-Spiele zu tippen jedes WE. Mögl. Gewinn wurde geteilt.
Hab dann mit ihm und zwei anderen Kumpels auch angefangen zu Scheine abzugeben und klappte auch erstaunlich gut zu Beginn.
Irgendwann hat uns das Geld aber wieder eingeholt und wir habens gelassen.
Ich bin dann auf eine Seite gestoßen, wo man seine Tipps abgeben konnte (Fußballligen, Formel1 H2H etc). Die besten Spieler des Spieltages erhielten dann ein paar Cent Gewinn.
Als ich bei 15 € war hab ich es dann ausgezahlt und habe mich auf die Suche nach Buchmachern und Wettforen gemacht.
Das es Ende 2005, Anfang meines Studiums.
Habe mich da dann für eurosportwetten (heute sportingbet) entschieden, da man dort noch für webmiles Punkte sammeln konnte. Habe mich auf knapp 70€ hochgespielt inkl. Bonus und wollte auszahlen.
Dann aber doch storniert und angefangen live einfach relativ kurz vor Spielende auf das führende Team zu setzen.
Alles versteht sich! :megusta:
Wie es kommen musste kassierte irgend so ein osteuropäisches Team glaub dann eben das 1-1 und mein Geld war futsch.
War ich dann gut im Schock, weil die gesetzten 67 € einfach weg sein sollten.
Habe dann eben "eigenes" Geld genommen (hatte zu der Zeit ~400€ Ausgaben und mit Bafög+Taschen/Kindergeld >700€ im Monat zur Verfügung) um ein paar Einzahlungsbonis abzuklappern. Anfangs noch schön "sinnlos" große Kombis gespielt bis ich irgendwann zur Vernunft und zum Valueverständnis kam und anfing "professionell" zu agieren (Mitte 2006 ca).
Im selben Forum gab es bereits in kleines Pokerunterthema. Dort stellten viele immer ihre Gewinn-Screenshots (ab 1k, ab 10k) rein und ich bemerkte, dass es einige gab, die regelmäßig gut cashten (zB Ruthenberg, welcher damals dort noch unterwegs war).
Hatte Poker bis dato für ein Glücksspiel gehalten, aber das weckte dann mein Interesse mit dem Gedanken, dass muss ich auch können.
2006 von pokerstrategy erfahren und mir das Startgeld geholt und verbraten. "auf partypoker sind eh alle von ps und die wissen ja wie man spielt -> kein Sinn" gedacht.
Also bei eurosportwetten mit Chart mein FL0.01/0.02 geklickt.
Später SSS bis NL100 je nach Lust.
Wenig später bei Unibet (Microgaming) ein 16 Uhr Turnier für mich entdeckt und mehrmals den FT erreicht für 3digits, aber nie den Sieg/Runner-Up für 4digits erreichen können.
Durch einen für schön empfundenen 1st-Deposit zu Hollywoodpoker (Ongame) gekommen und dort das 20 Uhr $5 RB erstmals für mich entdeckt und direkt den Runner-Up belegt für 2.xk obwohl ich glaub sogar nen >5:1 lead im HU hatte. Aber mit 0 Ahnung nur paar eigene logische Gedanken + scared war wohl einfach nicht mehr drin. Wusste nicht mal was ne Contibet ist.
Ohne Ahnung rumgenitet würde man heute wohl sagen.
Nichtmal einen Monat später wieder 4digit für nen 3. oder 4. Platz bei nem $22 RB bei Unibet erreicht.
Das war alles inzw. 2007 und habe seitdem immer die $5 RBs bei Ongame genossen wenn ich Bock hatte. Inzw. is Ongame leider mehr oder weniger Tod (vergleichsweise) nachdem bwin weg ist und u.a. betfair folgten.
Habe wie beschrieben Seiten wie ps.de nicht sehr gemocht (Verbreitung von Content) und mich daher auch selbst nicht mit befasst.
Wollte alles Wissen selbst erschaffen/denken...


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Hariseldon5438
Beigetreten: 18.01.2010
Elite Grinder

Das klingt ganz schön anstrengend immer alles selbst erschaffen zu müssen. Klingt für mich nach einem Kampf gegen Windmühlen. Ich meine klar, kann man machen, aber es wäre halt unter Umständen sicherlich sinnvoll zu schauen, ob es Quellen gibt, denen man vertrauen kann.
Das heißt ja nicht, dass man das nicht genau prüfen kann, was für einen selbst passt und vielleicht trotzdem eine eigene Version entwickelt, aber es ist halt immer noch leichter als von 0 anzufangen.
Du lässt halt sonst einiges an Kraft, die dir dann woanders fehlt. Kann auch evtl. sein, dass deine Symptome damit zu tun haben.


Antwort
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cIassic23 Themenstarter
cIassic23
Beigetreten: 14.08.2006
Oldschool Grinder

sry wenn das falsch ankam - genau das hab ich inzw aufgegeben ;)


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Equalibrio
Beigetreten: 10.11.2011
Legacy Member

So, Ich melde mich auch mal zu Wort und gebe meine Meinung zu einzelnen Themen ab. Da die ersten posts sehr Stark von gesundheitlichen Problemen geplagt waren, konnte ich dazu nicht wirklich was schreiben. Lifestyle, Sport etc ist dann doch eher mein Gebiet ;-).
Sitze am iPad, also hab ich keine Lust zu Quoten und Verweise einfach so auf die stellen auf die ich mich beziehe...

Serbin:
Nojoar, wie du schon gesagt hast sind die Anzeichen ja eher negativ. >1k fb Friedens, <18jahre und in einer Beziehung. Und sie wohnt halt auch noch sonstwo... Würde also eher die angriffsvariante wählen oder wenn es dich in keiner Variante belastet es einfach mal so vor sich hindümpeln lassen. Aber sobald du merkst, dass da Hoffnungen und verknalltheitsgefuhle Aufkommen wäre ich glaube ich vorsichtig...

Zum Thema selbst schaffen:
Ich war früher sehr ähnlich veranlagt, habe dann aber sehr schnell festgestellt, dass das ziemlich kontra-produktiv ist und echt wenig Sinn macht. Vorallem spart es oft zeit und wird auch einfach besser, wenn man als Schuster bei seinen leisten bleibt. Die Website jemanden machen lässt der sich wirklich damit auskennt, die Visitenkarten einen Designer erstellen lässt und das Auto nicht versucht selbst zu reparieren. So kann man sich auf das konzentrieren was man selbst am besten kann und dabei evt noch besser werden.
Ein sehr gutes Bsp ist ja auch staking. Habe früher immer alles auf own gespielt mit sehr Aggro brm. Jetzt verkaufe ich für die meisten live Turniere. Und soweit ich weiß tust du das ja auch. Ist ja quasi auch nicht alleine geschafft wenn man so will. Aber ich glaube mit ein wenig "Hilfe" hier und da gestaltet sich da leben doch viel angenehmer und leichter ;-)

Sport: zum Sport machen bin ich auch immer zu haben und habe mir letzte Woche auch wieder einen Tennisschläger von meinen Eltern aus D mitgebracht, können also gerne demnächst mal spielen gehen.

Tageslicht und Wetter: den Aspekt habe ich auch sehr sehr lange sehr stark unterschätzt und will im Winter auch "fliehen"
Ich bin derzeit jeden Tag mehrere Stunden in der Sonne mit anderen Leute und bin einfach 10x glücklicher als die Jahre zuvor. Ich bin auch viel ausgeglichener und habe beim pokern einen klareren Kopf. Ich habe meine winnings um gut 50% gesteigert und tilte absolut nicht mehr. (Online eh nicht, aber wie du ja aus den Homegames weißt, kann ich da schonmal loose-depressiv spielen ^^)

Alles in allem kann ich dich also nur in all deinen Meinungen bestätigen da ich diesen Lebenswandel selbst erst vor knapp einem Jahr vollzogen habe und es mir seither besser geht als je zuvor.
Lg


Antwort
Zitat
Falco35
Beigetreten: 03.06.2010
PokerStrategist

Original von Equalibrio
Tageslicht und Wetter: den Aspekt habe ich auch sehr sehr lange sehr stark unterschätzt und will im Winter auch "fliehen"
Ich bin derzeit jeden Tag mehrere Stunden in der Sonne mit anderen Leute und bin einfach 10x glücklicher als die Jahre zuvor. Ich bin auch viel ausgeglichener und habe beim pokern einen klareren Kopf. Ich habe meine winnings um gut 50% gesteigert und tilte absolut nicht mehr. (Online eh nicht, aber wie du ja aus den Homegames weißt, kann ich da schonmal loose-depressiv spielen ^^)

Sehe ich genauso! Falls man untertags zu Hause ist dann sollte man unbedingt raus bei dem schönen Wetter. Ich kann nichtmal relaxt Pokern bevor ich nicht zumindest 2,3 Stunden an der frischen Luft und in der Sonne war.


Antwort
Zitat
Flowjob
Beigetreten: 16.02.2006
Elite Grinder

macht mir fast schon angst wie sehr ich ich da teilweise selbst erkenne...machma uns mal homegame aus dann kann ich dir meine erfahrungen zu dem krankheitsbild sagen

aja, und fick sie was sie braucht ;)


Antwort
Zitat
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