@today
Habe heute einen wechselhaften Tag durchlebt. Bin gestern Abend mal wieder viel zu spät ins Bett - kann gar nicht mal sagen wo ich im Internet bis heute morgen hängen geblieben (ah Nachtrag - hab mein Singlebörsenprofil noch mal perfektioniert
)...
schließlich heute morgen, den Wecker noch mal ne runde später gestellt dann noch mal snooze snooze und ne falsche Tast gedrückt und schon wars kurz nach 12.00 naja - geht noch.
Hab dann gleich angefangen meinen Plan von gestern umzusetzen, und bin nicht raus zum Morgenspaziergang und Sport, sondern hab mich gleich neben dem Frühstück an die Bewerbungsarbeiten gemacht...
Dies führte allerdings zu einer depressiven Verstimmung mit Folgen, wie sich hauptsächlich für ne Stunde nenm Autorennspiel hinzugeben und stundenlang durch die Singlebörse zu surfen... war dann wenigstens noch kurz bei der Biblo und hab Bücher verlängern lassen - Biblothekarin hat nen Auge zugedrückt - hab vom 26.10. bis heute 26 Euro Gebühren angehäuft
ja die Freuden des Aufschiebens... der Gedanke mit dem fälligen Biblogang wurde immer, wenn er am Tag auftauchte ad manana gelegt, statt sich mal kurz einzuloggen und zu vergewisser, was, wann, wie. Danach hab ich ne Tafel Schokolade gegessen - bäh igitt - hab mich nicht besser gefühlt
Positiv: ein Arzt und seine Sprechzeiten wurden auch noch rercherchiert - Termin - Montag.
Versäumt hab ich allerdings ne Freundin wie zugesagt zur Geburtstagsfeier zu besuchen- hab halt nur per SMS gratuliert, abgesagt und gesagt, dass ich mich morgen melde. Ein nicht gerade gutes Gefühl.
Wichtig ist mir zu analysieren, wie es zur depressiven Verstimmung kam. Hab gerade ein heißes Bad genommen und mir das mal durch den Kopf gehen lassen...
Situation 1:
Ich bin abhängig vom Jobcenter und fühl(t)e mich bedroht von denen in einen Job gedrängt zu werden, den ich absolut nicht will... e.g. Callcenter...
natürlich muß ich auch eine feste Anzahl von Bewerbungen im Monat abliefern... aber ich will mich natürlich nicht bei Kackklitschen bewerben. Dazu kam das "Damoklesschwert" einen Vollzeitjob antreten zu müssen, der mich auch massiv bedrückte. Letztendlich habe ich diese Situation als für mich nicht steuerbar aufgefasst und am Ende mich in einem Büro vor nem Computer mit dem ganzen Callcenterantreiberscheiß visualisiert... ---> daher rührten dann die entsprechenden bad feelings.
Analyse: Wie mir jetzt bei genauerem Nachdenken aufgeht, kann ich allerdings wenns hart auf hart kommt natürlich jeden Job antreten und dort massiv failen - scheiße Arbeiten o. Dauerkrankschreibung, kann sich auf Dauer keine Firma leisten Resultat - Entlassung... Ich glaube aber auch, dass ich mit dem JC sprechen kann, und das ich einige Jobs gar nicht annehmen muß... werde außerdem bei meinem nächsten Termin auch mal das Thema Teilzeitjob ansprechen und sagen mein Arzt hat gesagt... und das entspricht sogar der Wahrheit...
Situation 2.:
Hab ich das Pech gehabt, für die Mehrzahl von interessanten Stellen, die ich für mich heute recherchiert habe unterqualifiziert zu sein, oder mich zu fühlen... ---> darauf mein Gedanke: man ich werd nie was zu ordentlichen Konditionen finden, wo ich mal entsprechend meiner Qualifikation Kohle verdiene... ---> Gefühl: Niedergeschlagenheit, die sich zu der von in Situation 1 addierte...
Analyse: Die kleine Anzahl von mir ausgewählter Stellen, ist natürlich recht varianzlastig... Die richtige Stelle zu finden ist halt nun mal ein langer Prozess und auch Glückssache... von Erfolg wird die Suche auch nur gekrönt sein, wenn ich bereit bin Ausdauer an den Tag zu legen... - "was ein Mann tun kann, kann auch ein anderer tun." Des Weiteren habe ich mir nochmal ins Bewußtsein gerufen, ich bin ordentlich qualifiziert und habe außerdem schon mehrfach in meinem Leben bewiesen, das ich überzeugend und selbstbewußt genug auftreten kann um solche Jobs zu bekommen!
3. Mir auch noch in den Sinn gekommen ist, dass mir zur Zeit nicht ganz klar ist, welchen Lebensentwurf ich auf die nächsten 3 Jahre verfolgen will und mithin, wie der Job dahin passen soll... Das hat durchaus zur heutigen Verwirrung beigetragen - ich werde deshalb bis morgen Abend darüber nachgedacht haben.
Fazit: 1. und 2. sind klassische Beispiele, für das ! ABC Model !, wie praktisch aus einer Situation A - über ein Gedankenkonzept B ein Gefühl C resultiert, das massiven Einfluß auf das eigene Leben haben kann. Mit dem Ändern und Überarbeiten des mit einer Situation verbundenen Gedankenganges B wird sich ändern, wie ich über eine Situation fühle...
Dieses B ist auch, das jeder guter Pokerspieler der Realität anpassen muß: A: BadBeat B: ich hab den Pot verdient gehabt C: Frustration (daraus resultiert dann oft schlechtes Spiel)
B: muß natürlich lauten... auf lange Sicht lieg ich vorn, gut das es ab und zu passiert sonst wären ja schon alle Fische weg
@Tomorrow u.a.
Sich gleich neben dem Frühstück dem Bewerben widmen (15min bis max 2h), und unmittelbar danach für ne halbe Stunde an die Luft begeben, evtl. mit Sport.
Mit Dad telefonieren.
Mädels im RL kieken.
Nachträglich zum Geburtstag gratulieren.