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[NL] Content Blog - TR sp1der111 in Gibraltar

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KTU Themenstarter
KTU
Beigetreten: 24.01.2007
Elite Grinder

Original von grrgrrbla
wie unsere Edge unsere Range bestimmt:

kurz gesagt:
wir müssen immer unseren Skill vs Villains Skill beurteilen und im Kopf haben und je besser wir im Vergleich zu Villain sind desto mehr Hände können wir spielen und je schlechter wir im Vergleich zu villain sind (je besser er im Vergleich zu uns ist)desto weniger Hände können wir spielen.
Anders gesagt:

Je größer unsere Edge desto höher unser VPIP. Je niedriger unsere Edge desto niedriger unser VPIP

(ich nenne das mal "grrgrrbla's Fundamental Theorem of VPIP" , vielleicht fällt wem was besseres ein?)

Im Extremfall heißt das unsere Gegner haben eine derart große Edge gegen uns, dass wir den Tisch verlassen müssen (VPIP wird quasi negativ) oder unsere Gegner sind derart schlecht und unsere reads derart sick das wir any2 spielen können (man denke an live casino-games und sicke tells... es gibt leute die das schaffen!!).

viele Leute spielen einfach stumpf ihre Standard-Ranges runter ohne die anderen Spieler am Tisch überhaupt zu beachten. Bevor man jede Hand spielt sollte man folgende Faktoren beachten
( die ich nach ihrer Wichtigkeit gereiht habe):

Edge >>> Position >> Hand > effective Stacksizes

Ich verwende Edge statt Skill, Erklärung + Definition von Edge + Gedanken dazu:

Spoiler

Ich mag Skill als Begriff aus 2 Gründen in diesem Zusammenhang nicht:
- die meisten überschätzen ihren Skill
- Skill als Begriff suggeriert eine absolute Größe, im Poker spielen wir aber immer zumindest gegen eine Person: Skill ist eine relative Bezugsgröße die sich immer im Fluß befindet:

Wenn wir gegen einen Fisch spielen ist unser "Skill" scheinbar sehr hoch. Wenn wir gegen Phil Ivey spielen ist er scheinbar sehr niedrig. Daher mag ich den Begriff Edge lieber: "unser Skill - Villains Skill = unsere Edge" . Wie man an der Gleichung sieht kann unsere Edge auch negativ sein (vs Phil Ivey z.b.). Noch genauer haben wir immer eine Edge in einer bestimmten Situation: z.b.spielen wir besser am turn nachdem der flop auf einem wet board bet/call ging und wir der preflopagressor sind, etc. Daher ergibt sich unser allgemeines Edge als Summe aller Situationen:
n
Σ Edge in Spot x gegen Gegner Y = unser Edge
i=1 i

Meine Sichtweise orientiert sich an Tommy Angelo's Konzept der "Reciprocality":

"Reciprocality: The Cause of Profit at Poker

Before anything flows, there must be a difference. Between different elevations, water flows. Between different pressures, air flows. Between different poker players, money flows.

In the world of reciprocality, it's not what you do that matters most, and it's not what they do. It's both. "

Es geht also darum genau zu wissen, was wir besser machen als unser Gegner und nicht nur zu wissen: wir machen x gut oder unser gegner macht y schlecht. es muss beides zutreffen: wir spielen spot x gut und unser gegner spielt spot x schlecht bzw. unser gegner spielt spot y schlecht und wir spielen spot y gut. Je mehr Dinge dies sind umso mehr Hände können wir spielen. Sitzen wir beispielsweise am Button und in den Blinds sitzen 2 Mega-Fische mit 200bb können wir unsere Range stark erweitern da wir Edge, Position und Stacksize auf unserer Seite haben. Sitzen wir hingegen am Cutoff und am Button sitzt Phil Ivey und wir sind 1000bb deep müssen wir unsere Range stark verringern da wir weder einen Skill-Vorteil noch einen Positionsvorteil noch kleine Stacks haben (bei denen der Skill-Vorteil nicht so stark wiegt). In dieser Konstellation sollte man (außer man ist phil galfond oder ein ähnlicher sicko) fast alles folden. Deshalb sollte man statt Skill wohl besser von Edge sprechen

Am klarsten lässt sich dieses Konzept Headsup anwenden. Sagen wir Pokerstars hat uns in ein headsup-match eingesperrt und wir müssen 1h spielen sind. Wir spielen gegen 2 Gegner: Jungleman und Randomdonk123 . Gegen wen werden unsere Ranges wie aussehen?

Die wahre Kunst besteht darin unser Edge gut einschätzen zu können und uns und unsere Gegner bewusst in Spots zu bringen wo wir diese Edge ausspielen können und bewusst solche Spots zu vermeiden wo wir keine Edge haben. Im 6max Game lässt sich das nicht so stark beeinflussen wie Headsup, aber es lässt sich beeinflussen. 6max-Beispiel: Villain spielt schlecht gegen 3xbets out of position: er callt zuviel um dann am flop zu folden. Wir werden jetzt so oft wir können gegen Villain 3xbetten um ihn in genau diesen Spot zu bringen. Wir erweitern unsere Range in diesem Spot enorm da wir genau wissen wo unsere Edge liegt. Wir haben einen Plan im Kopf. Wenn wir diesen Plan nicht hätten und Villain vielleicht sogar besser als wir in 3xbpots spielt wäre unsere Range viel kleiner.

Also bevor ihr eine Hand openraised fragt euch:
- Edge: Wie groß ist mein Edge gegen die Spieler die nach mir folgen? Wo liegt diese Edge genau? Wie kann ich meinen Gegner in Spots bringen wo diese Edge am größten ist?
- Position: Wer hat Position auf mich und auf wen habe ich Position?
- Hand: wie ist die Equity + Playability meiner Hand gegen die Ranges meiner Gegner?
- effektive Stacksize: Wie sehen die effektiven Stacks aus?

Frage an euch: Wie würden die Fragen aussehen wenn ihr überlegt zu callen/3xbetten/4xbetten??

Das ist der Grund warum gute Spieler an manchen Tischen 70/50 und an anderen 20/17 spielen: an dem einen Tisch haben sie Position auf 2 Vollfische (90/20) und am anderen sitzt kein einziger Fisch sondern nur taffe regs. An dem einen Tisch haben sie eine riesen Edge und Position also sind ihre Karten egal und auf dem anderen haben sie kein Edge und sind selten in Position gegen die starken Spieler weil diese wissen das man oop kein Geld macht deshalb sind ihre Karten wichtig.

PS: das ganze ist an Kapitel 6 " Isolation Theory" aus Easy Game Vol1. von Balugawhale orientiert, aber um einiges verfeinert und um einige eigene Gedanken erweitert.

darf nicht auf Seite 2 sein.


Antwort
Zitat
BC1989RF
Beigetreten: 09.04.2010
BlackMember

[x] marked.


Antwort
Zitat

Wir sind gestern zu einer interessanten Diskussion gekommen über Mindset und Tilt. Ausschlaggebend dafür war der Graph eines Spielers aus der Coachinggruppe, nennen wir ihn albrrgrrg, um seine Identität zu verstecken. Nach eigener Aussagen bringt ihn sein Tiltproblem immer um den Verdienst seiner Bemühungen, er bekommt es aber nicht in den Griff.

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Ich finde mich hier absolut wieder in meiner Entwicklung.
Denke ich habe mein Tiltproblem so Anfang Februar in den Griff bekommen:
Zuerst mein Januar.

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Habe am 1.Januar angefangen NL200 zu spielen und direkt einen kleinen Heater erwischt, dann aber 2 Stacks gedroppt. Was danach kommt ist purer Tilt bis zum Ende des Monats. Bin mittlerweile nach über 150k Hands auf NL200-400 zumindest "relativ" sicher, dass ich die Limits beate und denke, dass sich mein Spiel seit Januar definitiv verbessert hat, aber kein Riesenunterschied vorhanden ist. Also Januar droppe ich kurz ein paar Stacks und fange direkt an zu tilten, indem ich schlechte Calls mache, etwas blöd runne und einfach schon morgens beim Anfang der Session auf Megatilt bin, wenn ich auf eine Bluff4bet einen Ship bekomme. Es sieht so aus, als hätte ich mich dann gefangen, das ist aber imo falsch. Ich spiele halt normal, gewinne die einfachen Spots, aber vertilte dann wieder einen Stack. Es ist definitiv keine Samplesize mit 50k Hands und an Graphen von guten Spielern haben wir gesehen, dass man auch mal 100k Hands BE laufen kann, aber gefühlt habe ich nur getiltet.

So jetzt mein März, habe erst am 20.März angefangen zu spielen und hab daher halt in 10 Tagen nur knapp 25k gespielt.

Uploaded with ImageShack.us
Aber auch hier gibt es kleine Phasen, wo es nicht läuft, aber anstatt, dass ich da dann 2 Stacks droppe + 2 Stacks Tilt, droppe ich nurnoch 2 Stacks und gewinne wieder 3. Coachen zurzeit einen Freund von uns von NL2 auf NL100 hoch (er spielt jetzt seit 5 Wochen und ist auf NL25 angekommen) und haben heute mal ausgerechnet, wenn er nur 1mal pro 1666 Hände eine Hand vertiltet, dann ist seine Winrate von 6bb/100 Hände komplett zerstört und er ist nurnoch BE Player. Mal abgesehen davon, dass es relativ unwahrscheinlich ist eine Winrate von 6bb/100 Hände zu haben, wenn man noch nicht so sicher in seinem Spiel ist. Jetzt stellt euch vor, wie ihr lauft, wenn ihr mal an einem Tag 2 Stacks vertiltet. Ich weiß nicht, wie euer Volumen ist, aber gerade, wenn man nicht Vollzeit spielt, ist es noch viel schwerer mit Tilt umzugehen, da man sich jedes Mal vor Augen führt, wielange es dauert diesen Call wieder reinzuholen. Aber genau dieser Punkt ist wichtig. Macht euch klar, wieviel Zeit ihr investieren müsst, wenn euch Tilt unterläuft und überlegt, was ihr in der Zeit sonst machen könnt. Ich bin mir sicher beim nächsten Mal, überlegt ihr 10 Sekunden mehr, bevor ihr den Callbutton drückt oder einfach rumspewt. Man muss einfach so unfassbar viel grinden, um das wieder reinzubekommen und daher bin ich mittlerweile der Meinung, dass das Mindset nicht nur das A und O eines guten Pokerspielers ist, sondern das mit Abstand Wichtigste!

Wie geht man nun das Problem aktiv an? Mir hat damals folgende Vorgehensweise sehr geholfen:
1) Textdatei erstellen tilt.txt
2) Ich weiß immer sehr genau, wann ich Tiltcalls o.ä. mache und wann es einfach ein guter Call mit negativem Ausgang ist. Die Tiltcalls, sprich wir bezahlen am River nochmal 30bb anstatt zu folden und legen es als Tilt aus, einfach in die Textdatei schreiben und aufaddieren.
3) Am Ende des Monats addiert/subtrahiert (je nach Vorzeichen usw) ihr dann auf eure Winnings (oder Losses ) eure Zahl aus der Textdatei und guckt, was ihr für eine Winrate habt.
4) Bei mir hatte ich damit im Februar eine Winrate von 0,8ptbb und 3,2ptbb, wenn ich die Tiltcalls rausrechne. Seitdem laufe ich in keinem Monat unter 3ptbb, weil ich es mir jedes Mal wieder bewusst mache, wie schnell Tilt einem die Winrate zerstört!

So das wars mit meinem Wort zum Sonn... eh Dienstag!


Antwort
Zitat

nach der Unterhaltung mit Markus (spider) hat sich der unbekannte albrrrgrrr (wie ich hörte ) folgendes als Anti-Tilt-Projekt ( wie KTU schon meinte: "Als Psycho bist du eh die perfekte Wahl dafür ) vorgenommen:

[ ] nach jeder Session ca. 30 Minuten die Session nach folgenden Gesichtspunkten analysieren:
- Mindset (A+/- , B+/- , C+/- Game)
- Tilt-Control ( Schul-Noten von 1-5, und ein paar Gedanken dazu): wie gut habe ich "cooler" usw. gehandhabt? wie schnell habe ich wieder in mein spiel gefunden? wie schnell habe ich gemerkt, dass ich tilte? was habe ich dagegen unternommen? habe ich die Situation wieder unter Kontrolle bekommen)
- Varianz ( 0 - 100 wobei 0 heißt "alle" Hände durch Varianz verloren und "100" alle hände durch Varianz gewonnen) als ungefähre Einschätzung unabhängig vom Allin-EV von HEM1
- "fragwürdige" Hände markieren um sie später zu reviewen
- biggest Pots durchgehen
[ ] während jeder Session Tilt-Hände in den Editor wie von Markus vorgeschlagen
[ ] Tischanzahl reduzieren (von 4 auf 2 zoom 6max)
[ ] jede Woche 2x u2u-coaching (hoffe Markus hält seine großen Versprechungen )
[ ] während jeder Session, wenn ich Tilt-Anzeichen merke auf Insta-sitout gehen, mich kurz fragen ob ich noch mein A-Game spiele und wenn nein insta-quitten (kein Sit-out next blind, sondern Tische zu und Theorie machen bis der Timer läutet s.u.)
[ ] für jede Session einen Timer auf eine bestimmte Zeit VORHER stellen, damit ich auf jeden Fall aufhöre EGAL wieviel ich down/up bin (normalerweise 2h) , da ich sonst dazu tendiere zu spielen bis ich wieder "even" bin und weiter und immer weiter weg von meinen A-game komme

[ ]unabhängig davon zur Spielverbesserung vor jeder Session 1h als warmup einen bestimmten Spot durchgehen, dazu Theorie wiederaufrufen und Ranges analysieren etc. diesen Spot dann besonders während des Spiels beachten und nachher Hände dazu markieren um diese dann später genauer durchzugehen. Idealerweise bekommt ihr das als Theorie-Post vorgesetzt , für heute habe ich mein Soll bereits erledigt, also gehts mal ran an die Tische, mal sehen wies läuft. Update dann mal in 1 Woche inwieweit ich mich an meinen Plan halte

[] brm beachten: move up 25 stacks , move down 20 stacks und konsequent umsetzten


Antwort
Zitat
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

Alles schön und gut, man liest allerdings in euren Posts raus wie oberflächlich ihr das Problem betrachtet. Anstatt zu fragen, warum du/ihr tiltet, fragt ihr wie ihr es abstellen könnt und aus Erfahrung weiß ich, dass das nur sehr kurzfristig hilft. Ich habe schon soooo viele Versuche Unternehmen meinen Tilt in den Griff zu bekommen, zu 100% hab ich's bis heute, nach ca. 3 Jahren und infinite Hands of Small- und Midstakes Poker immer noch nicht geschafft und dabei habe ich tatsächlich die gesamte Bandbreite an Lösungsansätzen ausprobiert.

So eine Checkliste wie du sie führen möchtest, wirst du wahrscheinlich nicht konstant über einen längeren Zeitraum durchziehen. Ohne jetzt Psychologie studiert zu haben bzw. generell wissenschaftliches Wissen bzgl. des Themas zu haben, meine ich zu wissen, dass Tilt aus einem psychischen Problem resultiert. Man muss mMn erst mal zum Kern der Ursache vordringen, sich fragen, warum man tiltet und sich selbst sehr stark reflektieren, bevor man anfängt das Problem langfristig zu lösen. Es ist ein schwieriger und langwieriger Prozess, weil man sich charakterlich verändern muss, um das Problem (nahezu) restlos zu beseitigen. Ich unterstütze voll und ganz deine Bemühungen, es ist z.B. sinnvoll sich künstlich die perfekten Rahmenbedingungen zu schaffen nicht zu tilten und diese sind meiner Meinung nach:

- Gut Life-Balance
- geregelte Tagesabläufe
- damit eingeschlossen: gesunde Ernährung, zeitlich limitierte Sessions, Nur spielen, wenn man sich Fit fühlt
und viele andere.

Diese Dinge kann man sicherlich künstlich erreichen, langfristig wird man sich m.E.n. aber dabei erwischen, dass man hier und da einen Punkt missachtet.

Ich weiß über mich, dass ich ein Riesen Ego habe, sehr jähzornig und ehrgeizig bin und Niederlagen sehr sehr persönlich nehme. Hab früher sehr viel semiprofessionell counterstrike mit freunden gespielt und ich war immer derjenige, dessen Laune vom Ausgang von irgendwelchen unwichtigen random Matches beeinflusst wurde. Selbst wenn wir heute FUNwars spielen, bringt es mich richtig in Rage, wenn ich verliere, so dass ich alles und jeden massiv flame, wenn er mich abfuckt. Das sind so Charaktereigenschaften, die für einen Pokerspieler absolut tödlich sind, die ich aber in mir trage. Ich bin nicht stolz drauf aber zumindest bin ich mir dessen bewusst, wie ich gestrickt bin und ich kann dir nur empfehlen auch zu reflektieren wie du als Mensch bist, woher der Tilt kommt und wie du dich Stück für Stück verändern kannst.

mfg


Antwort
Zitat

Original von aaaRt
Alles schön und gut, man liest allerdings in euren Posts raus wie oberflächlich ihr das Problem betrachtet. Anstatt zu fragen, warum du/ihr tiltet, fragt ihr wie ihr es abstellen könnt und aus Erfahrung weiß ich, dass das nur sehr kurzfristig hilft. Ich habe schon soooo viele Versuche Unternehmen meinen Tilt in den Griff zu bekommen, zu 100% hab ich's bis heute, nach ca. 3 Jahren und infinite Hands of Small- und Midstakes Poker immer noch nicht geschafft und dabei habe ich tatsächlich die gesamte Bandbreite an Lösungsansätzen ausprobiert.

So eine Checkliste wie du sie führen möchtest, wirst du wahrscheinlich nicht konstant über einen längeren Zeitraum durchziehen. Ohne jetzt Psychologie studiert zu haben bzw. generell wissenschaftliches Wissen bzgl. des Themas zu haben, meine ich zu wissen, dass Tilt aus einem psychischen Problem resultiert. Man muss mMn erst mal zum Kern der Ursache vordringen, sich fragen, warum man tiltet und sich selbst sehr stark reflektieren, bevor man anfängt das Problem langfristig zu lösen. Es ist ein schwieriger und langwieriger Prozess, weil man sich charakterlich verändern muss, um das Problem (nahezu) restlos zu beseitigen. Ich unterstütze voll und ganz deine Bemühungen, es ist z.B. sinnvoll sich künstlich die perfekten Rahmenbedingungen zu schaffen nicht zu tilten und diese sind meiner Meinung nach:

- Gut Life-Balance
- geregelte Tagesabläufe
- damit eingeschlossen: gesunde Ernährung, zeitlich limitierte Sessions, Nur spielen, wenn man sich Fit fühlt
und viele andere.

Diese Dinge kann man sicherlich künstlich erreichen, langfristig wird man sich m.E.n. aber dabei erwischen, dass man hier und da einen Punkt missachtet.

Ich weiß über mich, dass ich ein Riesen Ego habe, sehr jähzornig und ehrgeizig bin und Niederlagen sehr sehr persönlich nehme. Hab früher sehr viel semiprofessionell counterstrike mit freunden gespielt und ich war immer derjenige, dessen Laune vom Ausgang von irgendwelchen unwichtigen random Matches beeinflusst wurde. Selbst wenn wir heute FUNwars spielen, bringt es mich richtig in Rage, wenn ich verliere, so dass ich alles und jeden massiv flame, wenn er mich abfuckt. Das sind so Charaktereigenschaften, die für einen Pokerspieler absolut tödlich sind, die ich aber in mir trage. Ich bin nicht stolz drauf aber zumindest bin ich mir dessen bewusst, wie ich gestrickt bin und ich kann dir nur empfehlen auch zu reflektieren wie du als Mensch bist, woher der Tilt kommt und wie du dich Stück für Stück verändern kannst.

mfg

Sehr gute Punkte und da weißt mein Post einige Lücken auf, was aber daran liegt, dass ich in dem Teil noch nie Probleme hatte. Sprich in Deutschland habe ich 4mal die Woche Handballtraining, gehe mit Freunden aus, ernähre mich sehr "sportlerorientiert", habe einen (zumindest hoffe ich das :) ) feinen Freundeskreis, habe eine Freundin, um die ich mich kümmer, und will 10min nach dem ich den PC ausgemacht habe vom Pokern nichts mehr hören, bis der PC wieder hochfährt. Wenn man allerdings in diesen Bereichen Probleme hat, so ist es mMn unmöglich beim Pokern Winningplayer zu sein, egal was man unternimmt. Und wenn man in diesem Bereich des Lebens Probleme hat, dann tiltet man nicht nur beim Pokern, sondern auch in jeglichen anderen Situationen, sei es vor Klausuren oder beim Streit mit Freunden. Den einzigen Tiltansatz mit dem ich immer Probleme hatte war, dass ich es nicht glauben wollte, dass ich schon wieder ausgesuckt wurde und es mir nur um das Pokergeld ging. Aber vllt hast du Recht und die Ursachen kommen dann doch aus dem realen Leben. Wäre über ein paar Erfahrungen in dem Bereich dankbar, da ich noch nie etwas von außerhalb meines Lebens ins Pokerleben und andersherum getragen habe. Wie macht sich das bemerkbar? Beschäftigt man sich dann den ganzen Tag mit Pokern, auch mit Freunden? Oder fehlt einem der Ausgleich, dass man Frust abbauen kann? Startet man schon mit Stress eine Session? Das ist auch der Grund, dass kein einziger Freund aus meinem Freundeskreis (bis auf meinen Mitbewohner) weiß, wie man Pokern schreibt :)

Offtopic: Wo hast du früher Counterstrike gespielt? EPS oder EAS? Oder nur ESL? Habe bis 2007 EAS 1st/2nd Division gespielt, aber haben das Qualifikationsspiel zur EPS Relegation in der LoginLanstation Iserlohn verloren und danach haben wir aufgehört.

Edit: Habe gerade sogar noch einen alten Namen rausgefunden, aber das ist fast 6 Jahre her und ich hab kA mit welcher Besetzung oder Team wir genau gespielt haben. Waren aber zum Teil Team Bionic.core64. Damals hatte ich z.B. noch andere Probleme im Reallife und hab das da mit reingetragen. Zum Glück bin ich von dem Quatsch weg


Antwort
Zitat

ich geb aart zu 100% recht, aber das ist hier nicht der Ort für mich derart viel von mir preiszugeben, natürlich sind die oben genannten Schritte nur ein Anfang und über die Grundursachen nachdenken tue ich genug, aber ein guter Rahmen (wie von dir bereits angesprochen) hilft natürlich, ist aber nur ein erster Schritt, jared tendler vergleicht dass mit einer krücke, das grundproblem ist dadurch nicht gelöst, er sagt ganz richtig: emotion (in dem fall tilt) ist nicht das problem sondern nur ein anzeiger für andere tieferliegende ursachen/probleme


Antwort
Zitat
ceRone
Beigetreten: 22.05.2005
PokerStrategist

aaart hat eas 1st div gespielt (aber nur ganz kurz) Team INS hießen wir damals und hatten den größten flamer im team, den man sich vorstellen kann. ihr dürft dreimal raten wen ich meine :coolface:

das schlimmste was einem pokerspieler passieren kann ist meiner Meinung nach ein unausgeglichenes Leben. Kein Mensch ist vom 24/7 nerden glücklich geworden.
Das Problem ist eben, dass man auch wenn man nur 2-3 Stunden am Tag grindet, noch übermäßig Zeit mit im Forum surfen, 9gag, rndm online spiele verschwendet und somit keine Balance im Leben hat. Man ist viel zu oft alleine. Natürlich müssen Leute in anderen Berufen lange arbeiten und haben nicht immer Spaß daran, aber wenigstens haben sie den ganzen Tag Leute um sich herum.
Der Mensch ist kein Einzelgänger.

Wie so oft im Leben denkt man über seine Probleme meist erst dann nach, wenn es eh schon scheiße ist. -> Tilt Session 10-15 Stacks gedroppt -> Leben ist so kacke grad -> nachdenken über richtige Probleme -> noch mehr getiltet sein -> der Gedanke wenigstens beim Pokern nicht down zu sein -> noch mehr verlieren

Die meisten Probleme bei jungen Männern (Krankheiten bei Familienmitgliedern ausgenommen) dürften recht obv sein:

keine Freundin/keiner will mich haben bla
Unzufrieden mit Aussehen
Kein Fortschritt im Leben (Studium läuft nicht)
kein/wenig Selbstbewusstsein

nur werden diese Probleme eben nicht behoben, wenn man drölfzig Stacks ergrindet. Klar tut es einem gut, aber wenn es eben wieder down geht, haste dir Probleme immer noch. Ich denke mal für viele ist Poker auch eine Flucht, um niicht über sich nachdenken zu müssen. Das geht aber in 99% der Fällen nicht gut.
Jedes Problem im Leben lässt sich lösen. Man muss nur bereit sein es auch zu tun.


Antwort
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Playing Poker for a Living: It's a marathon, not a sprint. [Pooh-Bah]

http://forumserver.twoplustwo.com/185/heads-up-sng/playing-poker-living-its-marathon-not-sprint-pooh-bah-1078795/

nuff said!! sehr guter post


Antwort
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everyoneissolid
Beigetreten: 14.03.2011
Elite Grinder

Im Folgenden gehe ich auf das Betsizing bei kleiner Stack to Pot Ratio ein.
Für einige von euch sollte dies nichts neues sein, da aber beim letzten Gruppencoaching Hero einen fatalen Betsizingfehler begangen hat werde ich jetzt einige Aspekte zum Betsizing in 4-Bet Pots schreiben.

Die Hand ereignete sich ungefähr wie folgt:
Hero openraiste und 4-bettete, Villain callt nur die 4-Bet statt zu 5-bet shoven, bei 100bb Stacks.
Der Flop kommt J 7 7 - beide Spieler haben ca. Potsize left.

Villain checkt und Hero hat nun haben wir drei verschiedene Möglichkeiten:

1) Hero bette ca. Potsize Allin
2) Hero bettet klein zwischen 1/3 und 1/4 Potsize
3) Hero checkt behind

Jetzt berachten wir was bei den 3 verschiedenen Szenarien passiert, hier zu unterteile ich Villains Range in zwei Parts.
Zum einen in Madehands (auf diesem Flop alle Paare und besser) und in Airhands (A^, OCs und sonstige Hands mit denen Villain oop 4-Bets callt).

1) Villain callt alle Madehands und foldet seine gesamte Airrange
Das bedeutet für uns das Villain keine Fehler mit seiner Range macht. Wir stacken mit unserer Toprange seine Toprange

2) Villain callt genau so seine Madehands aber dazu kommen noch Floats, Calldowns mit z.B. AQ und Bluffs. Villain erhält die Möglichkeit mit seiner Airrange weiter zu spielen, als Bluff.
Hero maximiert also den Value mit seiner Toprange.
Außerdem können wir auf einige Boardrunouts mit unserer Airrange noch Foldequity gegen Teile von Villains Madehands entwickeln, wie 3rd Pair Hands.

3) Mit Händen die Showdownvalue haben aber nicht gut gegen Villains Madehands performen, wie AK/AQ sollten wir lieber behind checken. Wenn Villain dann den Turn shippt, ist das aus oben genannten Gründen schlecht, Villain wird, wenn er etwas mit denkt, dass auch nicht mit Madehands machen und wir können oft Bluffcatchen

zu 3) noch eine Hand von Markus

Spoiler

Grabbed by Holdem Manager
NL Holdem $4(BB) Replayer
SB ($466)
BB ($647)
UTG ($526)
Hero ($410)
CO ($371)
BTN ($745)

Dealt to Hero K :diamond: A :diamond:

fold, Hero raises to $12, CO raises to $40, fold, fold, fold, Hero raises to $96, CO calls $56

FLOP ($198) 6:H 2:d 9:S

Hero checks, CO bets $275 (AI), Hero calls $275

TURN ($748) 6:H 2:d 9:S 6:d

RIVER ($748) 6:H 2:d 9:S 6:d T:C

Hero shows K :diamond: A :diamond:
(Pre 76%, Flop 87.5%, Turn 89.8%)

CO shows Q:c A:S
(Pre 24%, Flop 12.5%, Turn 10.2%)

Hero wins $745


Antwort
Zitat
goxie
Beigetreten: 04.10.2008
Oldschool Grinder

Sehr schöner Blog!
Wie weit gehen denn eure Ingame-Überlegungen?
Wie viel Tische spielt ihr normalerweise?


Antwort
Zitat

goxie Wie weit gehen denn eure Ingame-Überlegungen? Wie viel Tische spielt ihr normalerweise?

momentan 4 tische 6max zoom ..... daher gehen meine ingame-überlegungen nicht besonders weit und ich spiel einfach stumpf auf Auto-pilot mein Game runter, liegt an einem downswing, banroll-rebuilding und bonuswhoring (stars reload-bonus runtergrinden)

idealerweise und nachdem der Reload-Bonus gecleart ist...... 2 tische 6max zoom.... dann gehen meine ingame-überlegungen wesentlich weiter: ich schaue mir an:

- ich checke die notes, die ich zu villain habe (ich schreibe mir extrem viel auf)
- ich checke seine stats ganz genau
- überlege mir seine / meine (perceived) ranges aufgrund unserer positions/stats/notes, genauer:
als caller überlege ich: wie sieht seine valuerange / bluffrange aus und mit welcher frequency blufft /valuebettet er daher? wie sieht meine perceived callingrange aus und welche teile meiner range erwartet villain dass ich folde/calle/raise und wie oft erwartet er, dass ich das tue?
als aggressor überlege ich mir: wie sieht villains range aus: welche teile checkt/bettet/raised/callt/foldet er aus seiner range? welche karten sind für welche teile seiner range gut und welche karten sind schlecht? wie oft kann ich ihn auf future-streets zum folden/callen bringen? wie sieht meine perceived range aus? wenn ich meine hand hier valuebette/bluffbette/checke: was heißt das für meine frequencies: sind diese dann zu hoch/niedrig/perfekt? etc.....
- ich schaue mir sein timing an
- ich checke wie viele tische er spielt
- ich checke genau sein / mein betsizing und bette nicht einfach stumpf mit table-ninja
- ich beachte alles was in dem blog bereits erwähnt wurde ( beim openraisen / callen / 3xbetten : siehe "wie meine edge meine range beeinflusst", barrelfrequencies: siehe meine posts und den wunderbaren post von martin - mxk -"
- ich beurteile jede mögliche option und betsize

ganz allgemein: meine Spielgeschwtindigkeit ist wesentlich langsamer als bei 4 Tischen, was für mich auch immer ein eindeutiges Zeichen ist, dass ich mein A-game spiele: ich denke sehr viel und lange über jede Option nach und treffe dann in Ruhe meine Entscheidung, statt einfach blind Buttons zu klicken

hoffe das war halbwegs klar und hilfreich, falls nein frag einfach nach!


Antwort
Zitat
Falco35
Beigetreten: 03.06.2010
PokerStrategist

Original von grrgrrbla
Playing Poker for a Living: It's a marathon, not a sprint. [Pooh-Bah]

http://forumserver.twoplustwo.com/185/heads-up-sng/playing-poker-living-its-marathon-not-sprint-pooh-bah-1078795/

nuff said!! sehr guter post

Siehste, den Hookie post hatte ich auch schon lange nicht mehr gelesen. Soweit ich weiß hat er auch guten Kontakt zu Jared Tendler.

EDIT:
Hoffe ihr habt das gestern alle mitbekommen?! 2+2 hatte angeblich nen Hackerangriff und ist deshalb erstmal down.

Spoiler

Dear Two Plus Two Members,

On April 26th at approximately 11:20 AM pacific time, the Two Plus Two Forums were closed as a result of a hacker who has displayed the ability to access e-mail addresses and encrypted passwords. He also indicated the ability to decrypt passwords.


Antwort
Zitat

jo, er und jared tendler arbeiten viel zusammen, eh klar: jared ist die autorität was das mental-game angeht, also ist fast alles, was in die richtung an guten dingen herauskommt irgendwie durch ihn beeinflusst (z.b. ebenso faarcyde's und leatherass -videos zu dem thema hier)


Antwort
Zitat
TickTack24
Beigetreten: 14.02.2007
Oldschool Grinder

[x] bookmarked.

ich möchte gerne auch noch ein paar worte zum tilt loswerden, denn das ist eine für mich nie abreißende diskussion und imo das mittlerweile wichtigste thema im poker. jetzt allerdings finde ich keine zeit dazu und deshalb mach ich's morgen oder so... mal sehen.

schönes wochenende!


Antwort
Zitat

Hallo zusammen,
nachdem es jetzt doch die letzte Woche etwas ruhiger geworden ist, da die Schüler mit Grinden und KTU mit Vorbereitungen beschäftigt waren, hatten wir am Donnerstag wieder ein Coaching.
Folgende Hand ist dabei ins Gespräch gekommen.
$0.25/$0.50 No Limit Holdem
iPoker
6 Players
Hand Conversion Powered by weaktight.com

Stacks:
UTG ($50)
UTG+1 ($50)
CO ($57.03)
Hero (BTN) ($50.50)
SB ($58.81)
BB ($138.78)

Pre-Flop: ($0.75, 6 players) Hero is BTN J♠ J♥
3 folds, Hero raises to $1.20, SB raises to $4, 1 fold, Hero raises to $9, SB raises to $25, Hero goes all-in $50.50, SB calls $25.50

Flop: ... ($101.50, 2 players, 1 all-in)

Final Pot: $101.50

Hero shows J♠ J♥

SB shows A♠ A♣

Konsens: SB zeigt uns hier in 99,9535% der Fälle AA/KK, wenn er preflop 5bettet für 100bb! Wieso müssen wir aber trotzdem als default erstmal broken?

Die Situation ist klar:

Spoiler


       Equity     Win     Tie
MP2    18.66%  18.45%   0.21% { JJ }
MP3    81.34%  81.13%   0.21% { KK+ }

Wir haben wohl ca. 18%, brauchen aber ca. 41%.Wenn wir soetwas auffällt, bekommt der Gegner beim ersten Mal eine Note "5Bet AA/KK auf 50bb scheiß Idiot". Beim zweiten Mal setze ich noch ein "der Vollidiot macht das immer" dahinter und schon fange ich an meine QQ zu folden auf die min5Bet, aber meine Brokegehrange gegen direkte 3bet/ships zu erweitern.

Spoiler

So würde es in der Theorie für mich aussehen, habe aber ehrlich gesagt bei keinem einzigen Spieler eine Note, dass er so schlecht ist und KK/AA mehr als 1mal preflop ge5bettet hat.

       Equity     Win     Tie
MP2    41.60%  41.40%   0.20% { 99 }
MP3    58.40%  58.19%   0.20% { QQ-TT, AQs+, AQo+ }

Ich kann also plötzlich 99 gegen ihn dünn for value spielen, wenn er seine KK/AA weiterhin 5bettet und nicht direkt shippt. Zudem gehe ich hier von der tightesten Brokegehrange bei ihm überhaupt aus, sodass wir ab und zu noch ein A5s oder 33er Kombo dazunehmen können.

Soweit wohl die Theorie, nun folgendes:

Eisbachlocal wird sich jetzt freuen, dass ich ihn hier erwähne, aber ich coache ihn gerade von NL2 auf NL100 und obwohl die Hand Rückschlüsse auf andere Dinge schließen lässt, er macht sich ausgezeichnet:

Spoiler

PokerStars - $0.50 NL (6 max) - Holdem - 2 players
Hand converted by PokerTracker 4

Hero (BB): $57.39
SB: $50.64

SB posts SB $0.25, Hero posts BB $0.50

Pre Flop: (pot: $0.75) Hero has A♠ K♠

SB raises to $1.25, Hero raises to $4.00, SB raises to $9.00, Hero raises to $20.00, SB raises to $50.64 and is all-in, Hero calls $30.64

Flop: ($101.28, 2 players) 8♣ 8♦ 8♠

Turn: ($101.28, 2 players) 9♣

River: ($101.28, 2 players) 6♠

Hero shows A♠ K♠
SB shows 6♦ 6♣
SB wins $100.78

Ich habe ihm danach erklärt, wieso er preflop bei 100bb keine 5Bettingrange haben sollte und er hat es dann auch eingesehen, aber wenn Villain jetzt nicht nur AA/KK in seiner 5Bettingrange hat, sondern ab und zu auch AK wird der ganz oben beschriebene Spot direkt zu einem Standardspot, in welchem ich mit JJ broke gehe.

Viele Grüe aus Bali,
Markus


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Zitat
megalomaniac323
Beigetreten: 26.12.2009
Elite Grinder

Dann wird die 5b-ship-Range ja noch weaker!


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Zitat
KTU Themenstarter
KTU
Beigetreten: 24.01.2007
Elite Grinder

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Zitat
chrsbckr75
Beigetreten: 15.02.2007
Oldschool Grinder

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ich dachte es kommt eher auf die GegnerTendenzen an!

gg einen passiven Gegner gehe ich eher auf c/c flop lead turn.....

gg aggressive Gegner und Maniacs eher donk flop, damit sie machen was sie immer machen, nämlich aggro drübergehen......


Antwort
Zitat
KTU Themenstarter
KTU
Beigetreten: 24.01.2007
Elite Grinder

Original von chrsbckr75

ich dachte es kommt eher auf die GegnerTendenzen an!

gg einen passiven Gegner gehe ich eher auf c/c flop lead turn.....

gg aggressive Gegner und Maniacs eher donk flop, damit sie machen was sie immer machen, nämlich aggro drübergehen......

gerade gegen passive Gegner ist donken viel besser, da diese viel zu oft behindchecke. Die Kurzformel lautet hier: Deren Callingrange > Bettingrange und selbst, wenn sie betten hat man keine Initative.


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