Ich spiele momentan zwei Tische zoom. Zuviele Tische zu spielen war nämlich eines meiner Probleme.
Mein Plan steht. Ich werde NL25 bald crushen, auch wenn die Aussage mit meinen aktuellen Ergebnissen lächerlich klingt.
Wenn ich jetzt nochmal 30 Stacks droppe dann gehe ich auf NL5 runter und folge deinem Plan. Klingt eigentlich nach Spaß.
Handanalysen wie dieses Handbeispiel von gerade eben sind elementar wichtig. Wenn du ranges nicht adäquat splitten kannst oder eben dieses Prozedere, was ich von dir gerne gesehen hätte, als unwichtig ansiehst, kannst du nicht gut postflop spielen. Es ist unmöglich höhere Limits zu schlagen, wenn man das nicht kann. Und um das zu lernen, muss man sehr sehr viele solcher Handanalysen machen, wo man x-beliebige Start-ranges definiert und diese dann postflop (oder auch preflop) sinnvoll aufsplittet. Dass dir das nicht bewusst ist oder nicht bewusst zu sein scheint, würde ich deinem Coach arg anlasten. Vll. hast du auch einfach nur gerade keinen Bock deine Zeit für ne Handanalyse zu opfern. Das wär was anders. Du sollst das ja auch nicht jetzt machen oder für mich. Meine Welt dreht sich so oder so normal weiter, egal ob du gut pokern kannst oder nicht. Du verstehst was ich meine. Dh. du musst dir hier auch keine Blöse geben, falls du das Beispiel nicht lösen kannst.
Deine Antworten auf die mindset-Fragen hab ich genau so erwartet. Fast jeder beantwortet sie sinngemäß gleich wie du. Korrekt wäre es aber 1) die Session gar nicht erst anzufangen und 2) nicht weniger zu spielen, sondern normal weiterzumachen, wenn man doch solide spielt und nur die Ergebnisse nicht passen. Die Ergebnisse kommen von alleine wieder, wenn man gut spielt.
-> Dein mindset ist also schwach... auch wie bei den meisten anderen Spielern auch. Und ich nehme an, dass dir dieses leak nicht so dramatisch vorkommt... auch wie den meisten anderen auch. Es ist aber ein sehr sehr großes leak, wenn nicht das größte, das man im Poker haben kann, leider auch das, das am wenigsten Beachtung findet. Dass du obwohl du sogar auf NL10 nichts reißen kannst trotzdem auf NL25 weitermachst, bestätigt und verstärkt meine Annahme. Du denkst zu sehr ergebnisorientiert und hast deine Eitelkeiten. Beides kann man im Poker nicht gebrauchen.
Du willst keine Populations-leaks verraten, gut. Das versteh ich natürlich. Aber ich glaube nicht oder hoffe nicht, dass es auf NL25 regulars gibt, die mit diesen leaks nicht vertraut sind. Womöglich wissen viele nicht, wie sie diese genau exploiten sollen, aber über deren Existenz sollten sich doch alle regulars bewusst sein.
Ein Beispiel:
Angenommen ich calle dein openraise. Wenn du wüsstest, dass ich auf jedem x-beliebigen flop alle meine starken Hände for value raise (inkl. angemessene Anzahl an bluffs), was würde das für dein Spiel bedeuten? Was ist mein leak und wie genau würdest du das exploiten?
Edit: ... und das was 1Outer sagt.
Wobei ich dir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht empfehlen würde mehr Tische aufzumachen. Das würde nur deine Verluste beschleunigen. Erst wenn die Basics sitzen würd ich mal mit der Tischanzahl hochfahren, um mal zu sehen, wie schnell das Geld auch wieder reinkommen kann. Ein paar Erfolgserlebnisse tun jedem gut.
Du bist nach zwei Jahren immer noch in den Micros?
Dann vergiss deinen Traum vom Profi oder bekomme endlich deinen Arsch hoch!
Das ist nicht böse gemeint, aber der Block klingt momentan nach purer Illusion...
Noch n Tipp von mir. Versteif dich nicht nur auf deine eigene Theorie, Strategy, Gameplan what ever. Schau auf youtube, Twitch sonstwo nach Content von anderen erfolgreichen Spielern. Wie gehen sie das Spiel an. Wie lösen sie Probleme in gewissen Spots. Was sind ihre Gedankengänge. Schau dir von mir aus alte HSP, PAD Million Dollar CG Folgen usw an und versuch nachzuvollziehen warum die Pro´s die und die Linie wählen. Saug alles in dich auf. Lass dich inspirieren. Aber lass es nie unreflektiert. Was ich sagen will, folge nicht einfach stur deinem oder deines Coaches Gameplan, sondern schau dir andere erfolgreiche Spieler an. Es gibt soviel guten Content da draussen, wo du nich einen Cent bezahlen musst. Aber evtl. machst du das ja schon.
Original von Reiseleiter
Original von herbsch
hast du vorher NL10 geschlagen? über welches sample?Nein
@ Herbsch und Reiseleiter, das Thema kam ja schonmal hier auf wenn ich mich richtig erinnere.
Also das nein bedeutet nicht dass Reiseleiter NL10 gespielt aber nicht geschlagen hat, sondern dass er NL10 noch nie gespielt hat, falls dies falsch verstanden wurde.
Ist doch richtig oder?
Allerdings ist es auch ja so fragwürdig gleich bei NL25 zu starten.
Jetzt @ alle Pokerfreunde
Ich habe mich auch gewundert ,gerade weil ein Coach mit im Spiel ist, es so gehandhabt wird.
Während man auf NL25 BE ist oder nach einer bestimmten Zeit broken geht und dann nachcasht, sollte man lieber die Zeit nutzen um über NL5 /NL10 sich das Bankroll aufzubauen für NL25 und wenn es mal nicht so läuft wieder im Limit absteigt.
Aber das muss halt jeder selber für sich Wissen.
Was ich mich aber noch Frage:
Ich weiß es ja nicht wie mit einem Coach genau abläuft, aber in diesen Blog wurde ja schon erwähnt ob man anfangs ein Gameplane nachspielt ohne ihn selber den zu erarbeitet haben und nicht zu 100% zu verstehen und diesen Gameplan später selber verfeinert.
Also ich denke mal ein Coach ist ja ein Winning Player, wenn man jetzt den Gameplan vom Coach strikt nachspielt sollte man ja selber ein Winning Player sein ..... natürlich ist es etwas komplexer.
Wenn ich es richtig sehe hast du dir etwas selber zusammengebastelt , wahrscheinlich auf der Grundlage von deinen Coach, dieser sollte ja dein Plan einschätzen können.
Also wenn man den Fehler sucht muss man schon sagen das es wahrscheinlich an der Umsetzung liegt und da ist natürlich der Coach auch mit gefragt, aber noch mehr kommt es bei der Umsetzung auf sich selber an.
No offense, aber zum Thema "Coach" habe ich mal gelernt.
"Man kann aus einem Esel kein Rennpferd machen"
@ Renne01
Ich bin Pokerpro und habe von deinen Handranges keine Ahnung (zumindest nicht viel). Von daher halte ich diese Handanalysen und Beispiele nicht für elementar wichtig!
Man kann imo auch LIVE Poker nicht an ONLINE Tischen lernen.
Ich melde mich dann an geeigneter Stelle wieder.:f_drink:
@Renne: Ich weiß deine Antworten sehr zu schätzen und würde sie gerne auch mit längeren Antworten würdigen. Aber ich habe momentan leider garkeine Lust darauf, hier in irgendeiner Art und Weise weiter zu schreiben. Danke für deine aktive Beteiligung hier im Blog!
Und Thx an alle Anderen, die sich hier in positiver Art und Weise beteiligen, allen voran Tyler, 1outer, Herbsch, nemesis, Followthesmartmoney und Manic.
Und danke an alle stillen Mitleser, denen Mein Blog gefällt.
Original von SmartDevil
@ Renne01
Ich bin Pokerpro und habe von deinen Handranges keine Ahnung (zumindest nicht viel). Von daher halte ich diese Handanalysen und Beispiele nicht für elementar wichtig!Man kann imo auch LIVE Poker nicht an ONLINE Tischen lernen.
Wenn du Pokerpro bist, wirst du in irgendeiner Form gelernt haben, wie du deine ranges aufsplittest, also wie selbige du balancen kannst, wenn du es musst bzw. wie du sie unbalanced spielst, wenn du was zu exploiten findest. Ohne gutes Verständnis von ranges ist das nicht machbar, ab einem gewissen Niveau. Ist mir daher rätselhaft, warum du das für nicht elementar wichtig erachtest. Die Pros, die ich kenne, können jede beliebige Hand zerpflücken und je nach Gegner so oder so splitten, wies eben gebraucht wird. Wenn du das nicht so machst, hast du wohl irgendeinen Zaubertrank getrunken. Den Trank hätte ich mal gern gehabt. Dann hätte ich mir das Kombozählen ersparen können. Oder ich versteh dich falsch.
In diesem Fall hier hab ich das Handbeispiel und die anderen Fragen als Ansatz gebracht, mit dessen Hilfe OP vll. überprüfen kann, wo es bei ihm hapert. Denn er hat weiter oben geschrieben, dass er nicht wirklich weiß, woran es liegt. Aber sei es, wie es sei. War nur ein Hilfeversuch. Wenns ihn nicht juckt, juckts ihn nicht. Ist ja sein Kaffee. Aber das mit dem keine Ahnung von handranges interessiert mich noch mal.
Online-Poker ist nicht gleich Live-Poker. Man kann aber online in kurzer Zeit recht viel Erfahrung sammeln und Dinge ausprobieren, auch mit diversen Tools. Ich würde daher als Live-Spieler schon auch im Internet trainieren, bis ich eine gewisse Spielstärke erreicht hätte. Ist aber sicher nicht zwingend.
Original von Renne01
In diesem Fall hier hab ich das Handbeispiel und die anderen Fragen als Ansatz gebracht, mit dessen Hilfe OP vll. überprüfen kann, wo es bei ihm hapert. Denn er hat weiter oben geschrieben, dass er nicht wirklich weiß, woran es liegt.
Klar interessiert mich das. Aber der Zeitpunkt ist nicht gut, weil ich gerade andere Sachen im Kopf habe. Da nervt mich alles, was hier im Blog geschrieben wird eher - Auch wenn ich weiß, dass dein Ansatz Potenzial hat.
Original von Reiseleiter
Geht bald weiter [...]
Ich arbeite jetzt noch zwei Wochen bei Daimler und habe dann wieder ne Bankroll, bzw. ne Liveroll. Januar und Februar wird dann wieder Fulltime gepokert. [...]
Habe mir vorgenommen ab dem Ende meines jetzigen Jobs wieder vermehrt zu bloggen und Hände zu posten.
Original von SmartDevil
No offense, aber zum Thema "Coach" habe ich mal gelernt.
"Man kann aus einem Esel kein Rennpferd machen"@ Renne01
Ich bin Pokerpro und habe von deinen Handranges keine Ahnung (zumindest nicht viel). Von daher halte ich diese Handanalysen und Beispiele nicht für elementar wichtig!Man kann imo auch LIVE Poker nicht an ONLINE Tischen lernen.
Ich bin kein Pokerpro und habe auch nicht das Ziel Pro zu werden. Ich steh auch relativ am Anfang.
Mit Coaching hab ich auch keine Erfahrung, aber grundsätzlich hast du mit deinem Zitat recht. Meiner Meinung nach aber nur teilweise ein Esel hat halt mehr Arbeit vor sich.
Aber wenn ein Coach mal es mit einen "Esel" zu tun haben sollte, dann erwarte ich von den Coach auch das er ein offenes Gespräch sucht und die erwartenden Ziele genau anspricht und er auch sagt was für Ziele realistisch sind.
Wenn man jetzt einen richtig guten bzw. ehrlichen Coach hat würde er wahrscheinlich auf einen zukommen und auch mal sagen das passt irgendwie nicht und es besser ist für seinen Schüler sich ein besseren Coach zu suchen.
Ich würde auch nicht sagen je höher die Winrate umso besser der Coach. Wissen zu haben ist die eine Sache aber es gut und verständlich weiterzugeben ist wieder eine andere Sachen.
Ich glaube manch ein Sportler wurde vor seine Profikarriere belächelt und bei manchen dauert es mal bevor der Durchbruch kommt.
Renne01
Ich erachte es nicht als elementar wichtig, weil ich Geld verdiene ohne mich jemals mit diesem Thema beschäftigt zu haben. Es kann also aus meiner Sicht gar nicht so wichtig sein, sonst würde ich ja kein Geld mit Poker verdienen. Pure Logik meinerseits.
Ich habe noch nie Kombos gezählt und danach meine Entscheidung für Call, Fold oder Raise gefällt.
Was natürlich nicht heißt, dass meine Handlungs-/Denkweise besser ist. Ich gebe sogar offen zu, dass das es ein Leak von mir ist, dass ich von GTO keine Ahnung habe, aber es geht eben auch ohne recht erfolgreich. Wo stünde ich oder auf welchem Limit würde ich spielen, wenn ich GTO beherrschen würde?
Online vs Live Poker
Ich gebe dir grundsätzlich recht, dass man Poker online viel schneller lernt und viel mehr Erfahrung sammelt. Man muss halt beim Wechsel an die Live Tische aufpassen und einiges wieder verlernen und gerade Letzteres ist nicht immer ganz einfach. Und genau jetzt kommen auch wieder die Handranges ins Spiel, die beim Livepoker einfach sehr häufig komplett anders sind.
Nemesis0381
Ich glaube dass es in dem Beispiel bewusst um einen Esel geht, weil du ihn eben nicht zum Rennpferd machen kannst. Ganz egal wie gut du mit ihm trainierst.
Hast du kein Rhythmus im Blut, dann wirst du auch niemals ein guter Tänzer werden.
Dirk Nowitzki oder Oliver Kahn sind/waren sicher nicht die talentiertesten ihrer Zunft, aber ganz sicherlich diejenigen, die mit am härtesten gearbeitet haben. Dennoch hätten beide niemals so weit kommen können, wenn sie nicht zumindest ein wenig Talent gehabt hätten und genau das hat der Esel nicht. Es fehlen einfach die Gott gegebenen Voraussetzungen.
OP arbeitet seit 3 Jahren wie ein Besessener und hat sicher mehr als das 10-fache an Zeit in seine pokertechnische Entwicklung gesteckt als ich und kann dennoch immer noch nicht NL25 schlagen. Das ist aus meiner Sicht kaum möglich, wenn man ein wenig Talent dafür hat.
Ich überlege gerade ob es möglich ist, dass OP der theoretisch bessere/besser ausgebildete Spieler ist?!?!?
Original von SmartDevil
OP arbeitet seit 3 Jahren wie ein Besessener und hat sicher mehr als das 10-fache an Zeit in seine pokertechnische Entwicklung gesteckt als ich und kann dennoch immer noch nicht NL25 schlagen. Das ist aus meiner Sicht kaum möglich, wenn man ein wenig Talent dafür hat.
Der Unterschied zwischen einem Spitzensportler und einem Pokerspieler besteht imo darin, dass jeder Mensch Poker lernen kann. Bei den meisten hapert es aber an der Lernbereitschaft bzw. Fehlerfreundlichkeit. Bei ganz vielen spielt der Kopf verrückt – sie treffen emotionale Entscheidungen, obwohl sie es besser wissen und verlieren deshalb Geld. Anstatt das aber einzusehen (Stichwort Fehlerfreundlichkeit) und am Mindset zu arbeiten, suchen selbst gescheite Spieler Ausreden, warum sie alles richtig gemacht haben. Da ist plötzlich der Fisch schuld, es werden abenteuerliche Ranges zusammengestellt etc. Ich glaube, der eigene Kopf steht den meisten im Weg und OP zeigt auch Anzeichen, dass er unflexibel und stur seinen Plan verfolgt, ohne sich davon abbringen zu lassen. Am Pokertisch kann sich das darin äußern, dass er gegen die falschen Gegner schlechte Lines spielt und kein Auge dafür hat, wann er vom Standard abweichen sollte.
@smartdevil
Ich verstehe schon aber OP ist ja ein Mensch und Pokerprofis sind auch nur Menschen. Also wird es er ohne zu versuchen nicht herausfinden ob er es schafft oder nicht.
Ich bin aber in meinen Text mehr auch zusätzlich auf den Coach eingegangen "der den Esel trainiert".
Es können auch verschiedene Talente oder Stärken die ein Mensch hat gut für sein Pokerspiel ist man musst nur seine stärken kennen und wissen wie man diese für sein Game ausnutzen oder integrieren kann.
Original von Spielratte
Original von SmartDevil
OP arbeitet seit 3 Jahren wie ein Besessener und hat sicher mehr als das 10-fache an Zeit in seine pokertechnische Entwicklung gesteckt als ich und kann dennoch immer noch nicht NL25 schlagen. Das ist aus meiner Sicht kaum möglich, wenn man ein wenig Talent dafür hat.Der Unterschied zwischen einem Spitzensportler und einem Pokerspieler besteht imo darin, dass jeder Mensch Poker lernen kann. Bei den meisten hapert es aber an der Lernbereitschaft bzw. Fehlerfreundlichkeit. Bei ganz vielen spielt der Kopf verrückt – sie treffen emotionale Entscheidungen, obwohl sie es besser wissen und verlieren deshalb Geld. Anstatt das aber einzusehen (Stichwort Fehlerfreundlichkeit) und am Mindset zu arbeiten, suchen selbst gescheite Spieler Ausreden, warum sie alles richtig gemacht haben. Da ist plötzlich der Fisch schuld, es werden abenteuerliche Ranges zusammengestellt etc. Ich glaube, der eigene Kopf steht den meisten im Weg und OP zeigt auch Anzeichen, dass er unflexibel und stur seinen Plan verfolgt, ohne sich davon abbringen zu lassen. Am Pokertisch kann sich das darin äußern, dass er gegen die falschen Gegner schlechte Lines spielt und kein Auge dafür hat, wann er vom Standard abweichen sollte.
Hey da kennt sich vermutlich jemand mit den Thema Fehlermanagment aus, ich selber habe über dieses Thema mal ein Vortrag bei mir auf Arbeit gehalten.
Ich seh das auch so, oft liegt es wahrscheinlich gar nicht an Unwissenheit sondern an anderen Sachen warum man ein Fehler im Play hat.
Hab auch schon mal im Forum geschrieben:
Wenn man eine Hand zum analysieren hier reinstellt dann bekommt man meist gesagt wo der Fehler war, selbst wenn wir uns den Fehler eingestehen können wir uns nur selber aber beantworten warum ist der Fehler passiert und müssen dies herausfinden um den Fehler zu beheben.
Kurz gesagt: was war der Fehler -> warum ist der Fehler passiert
Dies kann viele Ursachen haben von Unwissenheit , Müdigkeit, allg. Mindset, Gegner falsch eingeschätzt usw...
daran muss halt immer gearbeitet werden
@Spielratte
Sehr gute Antwort und ich glaube selbst die besten Pokerspieler hatten solche Phasen. Womit ich nicht ganz einverstanden bin, ist die Annahme, dass jeder Mensch erfolgreich Poker spielen lernen kann.
@Nemesis
Er macht es seit 3 Jahren. Von "nicht versuchen" kann daher wohl kaum noch die Rede sein.
Zum Thema "Coach"
Versuch mal einen Anwalt zu finden, der dir offen und ehrlich sagt dass du nicht vor Gericht ziehen sollst, weil du eh verlieren wirst und es dich nur Zeit und Geld kostet.
Warum sollte das bei einem Pokercoach anders sein. Es geht um Geld und um Einnahmen. Außerdem heißt das im Umkehrschluss ja auch, dass ich (als Coach) "versagt" habe, weil ich es ihm nicht beibringen konnte.
Zum Thema Stärken hatte ich bereits das Video gepostet. Es geht u.a. darum sich bei Herausforderung seine größte Stärke zu nutze zu machen.
Original von nemesis0381
Hey da kennt sich vermutlich jemand mit den Thema Fehlermanagment aus, ich selber habe über dieses Thema mal ein Vortrag bei mir auf Arbeit gehalten.
Nee – das habe ich mir alles selbst zusammengereimt. Allerdings darte ich z.B. auch gerne – das ist auch eher Marke Kopfsport – und habe mich viel mit dem, was sich im Kopf abspielt, beschäftigt. Am Pokertisch muss man Entscheidungen in Sekundenschnelle treffen (zumindest online), deshalb spielen Emotionen fast immer eine Rolle bei der Entscheidungsfindung.
Ich kann mich an unzählige Spots erinnern, in denen ich irgendwann so gefrustet war, dass ich mit einer mittelstarken Hand, die aber sehr wahrscheinlich nicht gewinnen konnte, ein oder zwei Bets mehr gecallt habe als ich sollte. Dieser Frust kann verschiedene Gründe haben: Der immer gleiche Hansel bastelt sich seine Hände mit mehr Glück als Verstand zusammen / längere Zeit keinen Pot gewonnen / schlechten Tag gehabt / müde / nichts gegessen etc. Ich habe bei Streams und Videos oft das Gefühl, dass die meisten Spieler zwar merken, dass sie einen Fehler gemacht haben, aber sich schnell in Relativierungen flüchten, anstatt zu sagen: Hey, das war Mist! Keine Ahnung, wie das bei anderen ist, aber ich als Gelegenheits-Tryhard weiß auch nach guten Sessions, dass ich ein, zwei Spots hätte anders spielen können. Vielleicht habe ich in einer anderen Hand auch nur zu wenig gewonnen, weil ich aus den falschen Gründen zu wenig gesetzt habe.
Es gibt einfach so viele Fehler, die einem beim Pokern unterlaufen können. Deshalb ist es bei Poker, Dart und anderen Kopfspielen imo auch so wichtig, fehlerfreundlich zu sein und kein Problem damit zu haben, etwas falsch gemacht zu haben. Das gehört einfach dazu und auch richtig gute Spieler könen Fehler machen. Wenn man fehlerfreundlich ist, fällt einem sowas auch schneller auf und man kann schneller korrigierend eingreifen, indem man z.B. die Session frühzeitig beendet oder heute nur 2 Zoom-Tische spielt.
habe nur den ausgangspost gelesen.
shoutout ans motor city casino in detroit, habe nach black friday aber hunderte stunden dort 2/5 gegrindet.
gl bei deiner mission. ich weiss wie tough downsings sind. habe es selber durchgemacht wie es ist 2 jahre fuer umme/rakeback zu grinden... nur das stetige verbessern wird dich zum erfolg fuehren. ich bin mir sicher, wenn du so viel zeit und arbeit am und neben dem tisch investierst, dass du sagen kannst "ich habe alles gegeben", wird auch der erfolg kommen.
ich bin zwar n mttler und wer weiss schon wie gut ich wirklich bin, aber ich kenne keinen (pro oder rec) der viel und konstant an seinem game arbeitet und nicht erfolgreich ist. ob man das auch bei den heute herrschenden bedingungen aufs cash game ummuenzen kann weiss ich nicht genau. wenn nicht, spielen in der regel faktoren des environments, sprich pokerstars bzw der rake/zoom/etc, die entscheidende rolle.
habe den blog wie gesagt nicht gelesen und weiss nicht ob ich dir jetzt sachen sage die du eh schon umsetzt, aber, such dir ne content gruppe! lernt zusammen. besorg dir nen RIO acc. schaeu auch nciht davor dich fuer geld von nem etablierten reg coachen zu lassen (am besten jemanden der schon andere leute verbessert hat). das kann deinen EV so krass pushen dass du die kosten idr schnell wieder haben wirst - wenns n guter coach ist.
wie gesagt, vielleicht machst du das alles ja schon..
wuensch dir auf jedenfall viel glueck deinen traum zu verwirklichen. fuer mich ist es auch nach all den jahren immer noch das geilste leben, dass ich mir vorstellen kann.
peace
Zum Thema Stärken hatte ich bereits das Video gepostet. Es geht u.a. darum sich bei Herausforderung seine größte Stärke zu nutze zu machen.
Aber genau das macht OP ja schon. Seine Stärken sind die Rationalität und die Selbstdisziplin (also in gewissem Sinne). Diese benutzt er dafür, um mehr Theorie zu grinden als jeder andere Reg auf seinem Limit...
@SmartDevil
Welche Limits und Games spielst du denn, dass du ohne solch obskure range-Basteleinen auskommst?
Bzgl. der Frage welche Limits mit guter GTO Basis bzw. gutem range-Verständnis machbar sind (wobei das heutzutage mehr oder weniger dasselbe ist), kommts auf die Seite an. NL400 exkl. Bumhunting sollte überall noch machbar sein, schätz ich mal. Aber ich hab schon ein Jahr nicht mehr gespielt. Vll. hat sich da was getan mit Rake und so.
Bzgl. Live-Poker stimm ich dir zu. Dort muss man sich beispielsweise von den guten alten 3-4bb openraises verabschieden. In meinem nächstgelegenen Kasino sind 8-10bb "standard". Das grundlegende Zeugs, das man sich online rasch aneignen kann, schadet aber auch live nicht. Was man kann, das kann man. Man muss halt wissen, wann was gebraucht wird und wann was nicht gebraucht wird.
Bzgl. "jeder kann Poker lernen" denke ich, dass es jeder am Reisbrett lernen kann, also quasi wie trockenes Schwimmtraining. Was dann rauskommt, wenn man denjenigen oder diejenige ins Wasser wirft, ist dann eine andere Geschichte. Einige werden untergehen, einige nicht.
oettinger4
Woher kennst du die Stärken von OP?
Renne1
Aktuell Promo Hunting auf 1/2$. Sonst alles bis 5/10$, wobei NL 500 mein Stammlimit ist.
Natürlich live.