Original von k73
Original von LaraBenz
Was die Höhe der Protection-Bet angeht, sehe ich es jedoch anders. Im Falle, dass der Gegner auf dem Flop nur einen Flushdraw hält, gebe ich ihm mit einer Bet in halber Potgröße Potodds von 3:1, die er mit einem Flushdraw (9 Outs) profitabel callen kann. Er würde also bei einem Call keinen Fehler machen.
Den Fehler würde er nur machen, wenn er die Potsize-Bet callen würde, da er bei dieser schlechtere Potodds von 2:1 hat und diese nur mit einer 50% Chance seinen Draw zu vervollständigen, profitabel callen kann.
Ich hab das mit dieser Ausdrucksweise (4:1) nie kapiert (ich muss das für mich immer in Prozent umrechnen), aber ich glaube, deine Aussage ist falsch.
Um profitabel callen zu können müssen die Pot Odds größer sein, als die Odds.
Pot Odds sind bei einer 1/2 potsize bet: 3:1
Odds auf einen Flush von Flop zu Turn sind: 4:1Damit sind die Pot Odds kleiner als die Odds und V hätte keinen profitablen Call.
Aber auch wenn er einen profitablen Call hätte, dann gibt es immer noch genug Betsizes zwischen 1/2 pot und pot, bei denen er nicht die nötigen Pot Odds für einen profitablen Call bekommt, aber dennoch öfter callen wird als auf eine Potsize Bet.
z.B. 2/3 Pot.
(kurze Notiz zu meiner Berechnung...Wir bekommen Pot Odds von 1:3, also brauchen wir eine Equity von 1/4 = 25%. Ein FD hat 9 Outs. Dann rechne ich mit der "mal 2" Regel. D.h. du triffst den Flush am Turn mit ca. ~18-20%.
20% < 25% => kein profitabler Call)
Hab grad den selben Gedanken gehabt wie du, und mir überlegt, ob ich mich da jetzt nicht vertan habe. Das mit den Potodds bring ich immer wieder durcheinander. Ich werde mir das morgen nochmal näher anschauen.
danke erstmal