Hallo, ich heiße Jan bin 23 Jahre alt und komme aus dem schönen Städtchen Hattingen.
Zur Zeit studiere ich Mathematik und Geographie an der Ruhr Universität in Bochum im 5.Fachsemester. Ich beabsichtige aber mein Studium abzubrechen um eine Ausbildung zum Industriekaufmann zu beginnen, weil ich gemerkt habe das Lehramt nichts für mich ist.
In meiner Freizeit höre ich gerne Musik, gehe mit Freunden feiern, unternehme was mit meiner Freundin oder spiele Fussball.
Im Alter von 18 Jahren bin ich das ersten mal mit Poker in Kontakt getreten.
Irgendwann bekam ich von einem Bekannten den Hinweis, dass man bei Pokerstrategy.de 50$ abstauben kann und habe dieses Guthaben wie die meisten verballert.
Da ich aber wirklich Spaß am Pokern habe und die ganze Sache ein bisschen "professioneller" angehen wollte habe ich mir nochmals alle Bronzartikel durchgelesen und versucht diese Lehrinhalte zu verinnerlichen. Danach lief es bei mir auch deutlich besser, zumal ich diesmal wusste das es mein eigenes Geld war was ich verballern würde.
Durch ständige Motivationslöcher mich mit Pokern auseinanderzusetzen und durch Tilt-Phase beschloss ich all meine Gewinne, die nun wirklich nicht besonders hoch waren, auszuzahlen und ein bisschen Abstand zu bekommen. Das ganze zieht sich wie ein roter Faden durch meine bisherige Pokerlaufbahn.
Erst bin ich motiviert (fast schon übermotiviert) und nach einiger Zeit in der es mal gut und mal schlecht läuft verlier ich die Lust und hör wieder auf.
Womit wir dann auch schon bei den Hausaufgaben wären:
Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?
Generell macht mir Pokern eine Menge Freude. Ich Liebe es mit Freunden zu Pokern und auch das Online-Pokern macht mir Spaß. Natürlich spielt dort auch der finanzielle Aspekt eine große Rolle. Wer wünscht sich nicht, mit etwas was eine Spaß bereitet Geld zu verdienen. Zumal ich derzeit als Student nun wirklich nicht viel Geld habe ♦
Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
Wie man in meiner kleinen Einleitung lesen konnte liegen meine Schwächen hauptsächlich in der Motivation, also eine vernünftige Langzeitmotivation und meine Disziplin. Das bezieht sich eigentlich nicht nur aufs Pokern sondern generell auf mein Leben.
Zum anderen will ich manchmal auch einfach zu viel...Ich sehe wie schnell andere Leute die nach mir mit Pokern angefangen haben Ruckzuck in den Limits aufsteigen und werde dann recht schnell frustriert. Das ist auch einer der Gründe warum ich mich immer wieder dabei erwische wie ich mehr Tische spiele als ich mir eigentlich vorgenommen hatte.
Und ich mache viel zu wenig Theorie, auch wenn ich mir immer wieder vornehme mehr davon zu machen.
Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
Tight-Aggressiv zu spielen heißt nur mit den besten Starthänden ins Spiel einsteigen um Preflop schon die beste Hand zu halten und Fehler auf den späteren Streets zu vermeiden bzw. zu minimieren. Dadurch verhindert man unter anderem, dass man Hände spielt die von anderen Dominiert werden. Aggressiv zu spielen heißt den Gegner unter Druck zu setzen um ihn zu Fehler zu zwingen. Außerdem spielt man aggressiv um mit den besten Händen am meisten Payout vom Gegner zu bekommen.
Am Flop wird in viele Fällen eine Continuation-Bet angesetzt um undurchschaubar zu bleiben. Wenn man jedes mal nur checken würde wenn man am Flop nichts getroffen hat, wird dies nach spätestens 5 Minuten jeder am Tisch geschnallt haben.
So das war es erstmal von mir, ich bin gespannt was dabei rum kommt