Passt besser, würde nur die winrate ganz am Anfang in die Voraussetzungen aufnehmen, da gehört sie meiner Meinung nach hin. Sonst passts denke ich.
Sehr coole Sache, glaube aber für viele ist von 1000 auf 5000 (oder mehr) interessanter. Machst du sowas auch noch?
Kommt natürlich immer drauf an wie wichtig die 150€ sind. Wenn man's als reines Investment sieht, würde ich ganz klar B nehmen.
Wenn man ein bisschen sicherer sein will würde ich ne Kombination aus A und B nehmen. Also mit 2-3 stacks shotten und für's Basislimit ~15-25 stacks nehmen.
Drei Punkte aus der Sicht eines FL Spielers:
NL Spieler sind es gewohnt, BRM in Anzahl von Stacks zu betreiben. Die Anzahl der Stacks kann man in Geld umrechnen, aber wenn sie die benötigten Stacks sehen, die das Geld ermöglicht, dann haben sie einen schnelleren Überblick und können es besser einordnen. Irgendwo sollte die Anzahl der Stacks stehen.
Pokerjargon sollte so angewandt werden, dass er auch von Spielern verstanden wird, die nicht die letzten Entwicklungen kennen. Der Begriff Resistance z. B. ist mir fremd. Weiss ein NL Spieler, der vor 4 Jahren das letzte mal gespielt hat, was das ist und über welchen Mechanismus sie in den Zusammenhang passt? Das Glossar kennt den Begriff Resistance nicht.
Basis des Plans ist das Shotten von Limits, die das BRM eigentlich nicht erlaubt. Ein Subguide fürs Shotten wäre gut. Welchen Teil der BR darf ich für einen Shot riskieren, nach wie vielen Versuchen sollte ich konservativer werden? Das persönliche Grenzlimit kann sich verändert haben und daher sollte ein Guide geliefert werden, wie man das neue Limit möglichst schmerzlos findet.
Steh gerade ein bisschen auf dem Schlauch ...
Wie ist das mit der "max Bankroll" zu lesen? Bei Variante A steht bei NL5 eine maximale Bankroll von 100, der Aufstieg erfolgt doch aber erst bei 115? Bei Variante B das Gleiche, Beispiel NL25, hier steht max. = 325, aber der Aufstieg erfolgt doch erst bei 425?
Und das Beispiel verwirrt mich auch, Du schreibst:
Beispiel: Deine Bankroll beträgt $250 und du befindest dich auf NL50. Bei $125 musst du zurück auf NL25 und bei $500 kannst du auf NL100 aufsteigen [...]
Wo kommen denn die Zahlen her, die sind doch in keinem der beiden Beispiele enthalten? Selbst bei der aggressiven Variante A beträgt die min-BR für NL50 doch 275?
jetzt habe ich auch noch ne frage
propability of sucess 98% bei der variante B nach 150k händen
heißt das man erreicht nach 150k händen die 1000 euro zu 98%?
wie viele hände braucht man dann average fürs ziel?
und mit welcher wahrscheinlichkeit schlägt man die 76% propability von variante A?
Original von Power2311
Sehr coole Sache, glaube aber für viele ist von 1000 auf 5000 (oder mehr) interessanter. Machst du sowas auch noch?
jep! Steht weit oben auf der Todo.
Original von SonMokuh
Kommt natürlich immer drauf an wie wichtig die 150€ sind. Wenn man's als reines Investment sieht, würde ich ganz klar B nehmen.
Wenn man ein bisschen sicherer sein will würde ich ne Kombination aus A und B nehmen. Also mit 2-3 stacks shotten und für's Basislimit ~15-25 stacks nehmen.
Also du würdest immer mit 3 stacks shotten und dann die BR ausbauen auf 15 bis 25 Stacks? Ist das erreicht wird wieder geshottet? Ich versuch das mal auszurechnen. Gefühlt würd ich sagen, dass du viele Hände beim Up- and Downmoven verlierst.
Original von cjheigl
Drei Punkte aus der Sicht eines FL Spielers:NL Spieler sind es gewohnt, BRM in Anzahl von Stacks zu betreiben. Die Anzahl der Stacks kann man in Geld umrechnen, aber wenn sie die benötigten Stacks sehen, die das Geld ermöglicht, dann haben sie einen schnelleren Überblick und können es besser einordnen. Irgendwo sollte die Anzahl der Stacks stehen.
Pokerjargon sollte so angewandt werden, dass er auch von Spielern verstanden wird, die nicht die letzten Entwicklungen kennen. Der Begriff Resistance z. B. ist mir fremd. Weiss ein NL Spieler, der vor 4 Jahren das letzte mal gespielt hat, was das ist und über welchen Mechanismus sie in den Zusammenhang passt? Das Glossar kennt den Begriff Resistance nicht.
Basis des Plans ist das Shotten von Limits, die das BRM eigentlich nicht erlaubt. Ein Subguide fürs Shotten wäre gut. Welchen Teil der BR darf ich für einen Shot riskieren, nach wie vielen Versuchen sollte ich konservativer werden? Das persönliche Grenzlimit kann sich verändert haben und daher sollte ein Guide geliefert werden, wie man das neue Limit möglichst schmerzlos findet.
sehr guter Comment. Ich denke es werden dann vier Artikel.
1. Von 150€ auf 1000€
2. Von 1000€ auf 5000€
3. Die Cashcow melken: Wie und wann du auscashen solltest.
4. Expertenwissen über BRM.
Ich pass das Wording später noch an und erklär das Konzept direkt. Knowledge lagere ich dann immer in Artikel 4 aus, damit der Artikel klare Handlungsanweisungen behält. Super Kommentar echt! Hat mir sehr geholfen.
Original von Tackleberry
Steh gerade ein bisschen auf dem Schlauch ...Wie ist das mit der "max Bankroll" zu lesen? Bei Variante A steht bei NL5 eine maximale Bankroll von 100, der Aufstieg erfolgt doch aber erst bei 115? Bei Variante B das Gleiche, Beispiel NL25, hier steht max. = 325, aber der Aufstieg erfolgt doch erst bei 425?
Und das Beispiel verwirrt mich auch, Du schreibst:
Beispiel: Deine Bankroll beträgt $250 und du befindest dich auf NL50. Bei $125 musst du zurück auf NL25 und bei $500 kannst du auf NL100 aufsteigen [...]
Wo kommen denn die Zahlen her, die sind doch in keinem der beiden Beispiele enthalten? Selbst bei der aggressiven Variante A beträgt die min-BR für NL50 doch 275?
Hi Tackle,
ok - dann muss ich das genauer erklären. Das ist wohl wirklich missverständlich. In der Simulation spielt der Computer genau sein BRM, so dass er sich vor jeder Entscheidung in der richtigen Kategorie befindet. Das heißt BR max > bankroll > BR min.
Als Mensch beim Zoom Spielen ist das aber schwierig. Du kannst ja nciht im Limit downmoven nur weile deine cbet im 3-bet pot gecallt wurde. Darum hab ich dieses 2 Stacks Ding eingeführt um das Ganze in der Praxis besser handhabbar zu machen. Ich änder es aber. Das BRM sieht eigentlich so aus ... In der Praxis solltest du jedoch ...
Danke für den Comment!
Das Beispiel auf dass du dich beziehst, zeigt nur auf, warum man eigentlich mit aggressivem BRM fast immer Pleite geht. Hat nix mit dem BRM zu tun. Wollte nur veranschaulichen, dass man doppelt so viele Stacks gewinnen muss, wie man verlierne darf. Werde ich morgen auch nochmal drüberlesen, warum das missverständlich ist.
Original von dan1802
jetzt habe ich auch noch ne fragepropability of sucess 98% bei der variante B nach 150k händen
heißt das man erreicht nach 150k händen die 1000 euro zu 98%?
wie viele hände braucht man dann average fürs ziel?und mit welcher wahrscheinlichkeit schlägt man die 76% propability von variante A?
Man erreicht im Mittel nach 150k Händen das Resultat. Sei es broke (= $0) oder Success (=$1000). Ebenso bei Variante A: Nach 100k hands ist im Schnitt das BRM Projekt vorbei. Der Ausgang ist: In 76% gibt's 1000€ und in 24% sind die 150€ leider weg.
Vielen Dank euch allen fürs Feedback und die Anmerkungen. Gerne gerne mehr!
würde mich bereit erklären dass mit blog zu machen und zu dokumentieren.
allerdings ist nl nicht mein maingame und würde das wohl nur so 2-3 tage die woche machen. um das ganze nicht mit meiner main roll zu mischen würde ich nur auf full tilt spielen.
wenn das trotzdem von interesse wäre, mach ich gerne. wenn das zu langsam ist, dann bitte auch sagen, weil dann spar ich mir das.
okay lasst mal 3bb/100 winrate mit einem blog simulieren.
OH WOW! wir gewinnen im schnitt 3bb/100
Original von ine23
würde mich bereit erklären dass mit blog zu machen und zu dokumentieren.allerdings ist nl nicht mein maingame und würde das wohl nur so 2-3 tage die woche machen. um das ganze nicht mit meiner main roll zu mischen würde ich nur auf full tilt spielen.
wenn das trotzdem von interesse wäre, mach ich gerne. wenn das zu langsam ist, dann bitte auch sagen, weil dann spar ich mir das.
sehr geil! würde mich sehr interessieren, wie das bei dir in der Praxis dann aussieht.
hmm...
Hab mir nicht alles durchgelesen. Bin beim Startpost sehr hierüber
Ihr habt 6bb auf NL5 und 3bb/100 auf allen anderen Limits.
gestolpert. Inwiefern das ganze realistisch ist will ich gar nicht diskutieren, aber ich mag keinen Plan, der schon eine logische Sinnlosigkeit enthält...
Eines der beiden Ziele des BRM ist auf jedenfall Varianzminimierung und deine Annahme macht das Spielen von NL10 für den User sinnlos (EV im Vergleich zu NL5 bleibt gleich bei gleichzeitiger Varianzerhöhung). Jedenfalls ist jeder deiner Vorschläge dominiert von einer Strategie, die einfach den NL10-Part durch NL5 ersetzt...
kp, wieviele da sonst so rüberstolpern, aber für mich wäre es ein "stop-reading"-Fall:)
Interessante Idee. Ich hätte dazu gerne noch 1-2x die Woche eine skypegruppe zum reden sowie einen separaten Handbewertungsthread.
Der Grund ist einfach der das ich viele Dinge bestimmt schon wieder vergessen habe bzw. sich das Spiel vielleicht auch verändert hat.
Weiterer Punkt wären Stats/HUD. Spielen wir mit oder ohne? Wenn mit dann GLASKLARE Simplifizierung auf die wesentliche Dinge und kein Todanalysieren von Händen auf NL5. Ich bin sogar der Meinung das es Sinn machen könnte die Micros komplett ohne HUD zu spielen und nur per HM/PT4 die leaks zu checken.
Ich denke das die die Limits bis NL25 immer noch brutal crushe aber ich habe eben auch absolut keine Lust mehr Millionen von Händen zu spielen und mit eine Wolf zu analysieren, der Stundenlohn ist einfach zu schlecht.
Eigentlich würde mir das noch mehr Spass machen mit MTTs, aber die Zeit werde ich halt nie wieder aufbringen können.
Gruss,
CMB
Original von alderfalder
hmm...
Hab mir nicht alles durchgelesen. Bin beim Startpost sehr hierüberIhr habt 6bb auf NL5 und 3bb/100 auf allen anderen Limits.
gestolpert. Inwiefern das ganze realistisch ist will ich gar nicht diskutieren, aber ich mag keinen Plan, der schon eine logische Sinnlosigkeit enthält...
Eines der beiden Ziele des BRM ist auf jedenfall Varianzminimierung und deine Annahme macht das Spielen von NL10 für den User sinnlos (EV im Vergleich zu NL5 bleibt gleich bei gleichzeitiger Varianzerhöhung). Jedenfalls ist jeder deiner Vorschläge dominiert von einer Strategie, die einfach den NL10-Part durch NL5 ersetzt...
kp, wieviele da sonst so rüberstolpern, aber für mich wäre es ein "stop-reading"-Fall:)
wenn man das ganze mit rakeback + bonis betrachtet is nl10 mit der hälfte der nl5 winrate auf jeden fall profitabler... versteh auch nicht ganz warum ihr die deposit-bonis bzw. rakeback allgemein nicht in die rechnung mit einbezieht.
Dein aktuelles Thema kommt mir sehr gelegen, denn ich bin genau so ein Ex-CG-Spieler-jetzt-Wiedereinsteiger, der's nach einigen Jahren Pause nochmal wissen will (kleinere Donkaments mal ausgenommen)
3 Anmerkungen hab ich, wobei die z.T. auch schon erwähnt wurden.
1. Der Begriff Resistance sagt mir auch überhaupt nichts. Der ist mir zu meiner aktiveren Zeit nie untergekommen und auch mit deiner weitergehenden Erklärung kann ich mir da keinen Reim drauf machen. Falls das in der pokerschool 2.0 drankommt, dann sorry, damit hab ich mich noch nicht beschäftigt. Kommt noch.
2. Wie kann ich die Erfolgswahrscheinlichkeit verstehen, z.B. 76%? Das heißt in 24% der Fälle geh ich trotzdem broke, auch wenn ich diszipliniert immer weiter absteige? Weiter gedacht bedeutet das doch auch, dass die allergrößte Gefahr ganz am Anfang ist, wo man nich nicht weit absteigen kann. Seh ich das richtig? Und noch weiter gedacht könnte man z.B. schon ab NL25 recht sicher davon ausgehen über den Berg zu sein?
3. Ps.de haut doch zur Zeit wieder zweite BRs raus. Nur so als Idee: such doch ne Handvoll Spieler, die bereit sind da noch ca. 100$ aus eigener Tasche draufzulegen und mach mit denen einen Testlauf. Sowie ich ine23 und CMB verstanden habe, stehen die schon in den Startlöchern
Der Vorteil: du kriegst gleich noch Werte für Rakeback und Boni mit rein und hättest mal verwertbare, reale Daten (auch z.B. was für Winrates für Wiedereinsteiger heute auf den Micros möglich sind).
Wie gesagt, sorry für das was schon gepostet wurde, aber die drei Sachen sind mir eben grad spontan dazu eingefallen.
Ich finds ehrlich gesagt nicht so nen fail boni und rakeback nicht von vorne herein miteinbeziehen. Warum?
Wir haben auf jeder seite unterschiedliche bedingungen, und wir haben auch schon unterschiedliche startbedingungen. Die einen bekommen first deposit bonus, welcher schon krass unterschiedlich ausfallen kann. Manche seiten sagen dir du kriegst 600% (glaub bei titan) und manche sagen du kriegst 0% (win2day). Und wenn ich den schon mal hatte gibts halt nichts.
Rakeback ähnlich, gibt genug die gar kein solches system , und die die welches haben ist auch wieder sehr unterschiedlich. Bei full tilt krieg ich jede woche rakeback in form von bargeld, wieviel hängt aber auch schon wieder stark davon ab wieviel volume ich reinkriege (brauch ich für 10k hands 1 tag oder 1 woche) krieg ich bei stars eigentlich gar nicht, mal abgesehen vom vip stellar.
Dann hängts wieder davon ab was mach ich mit den punkten. Hol ich mir gleich was im shop oder spar ich sie mir weil ich später einen besseren preis bekomme. Hol ich mir cash, ein ticket für ein kleines sng (hu bis fr) oder geb ich mir einen shot auf ein tourney.
Da gibts soviel unterschiedliche ansätze und herangehensweisen dass das imho den rechenaufwand nicht lohnt, da es die meisten wohl nur verwirrt.
Finde den ansatz so gut, keep it simple. Den jeder wiedereinsteiger weiß bereits um boni/rakeback bescheid, und wenn man sieht das ist hier noch nicht miteinbezogen weiß man okay da ist noch hidden money dabei was eher extra motiviert als zu sagen lol scheiß konzept
Wo hast du denn das mit Resistance her? Sagt mir was mit Bezug auf Trading und Chartanalyse aber im Poker? Würde da auf jeden Fall ein anderes Wording verwenden. Finde das von der engl. Bedeutung (zumind den mir bekannten) auch überhaupt nicht passend für das was es beschreiben soll.
Original von alderfalder
hmm...
Hab mir nicht alles durchgelesen. Bin beim Startpost sehr hierüberIhr habt 6bb auf NL5 und 3bb/100 auf allen anderen Limits.
gestolpert. Inwiefern das ganze realistisch ist will ich gar nicht diskutieren, aber ich mag keinen Plan, der schon eine logische Sinnlosigkeit enthält...
[...]kp, wieviele da sonst so rüberstolpern, aber für mich wäre es ein "stop-reading"-Fall:)
fair point. Denke, du hast Recht und ich würde auch als Leser bei sowas abspringen. Erst Recht, wenn etwas neu ist, sollte man so keine unnötigen Angriffsflächen geben. Werds auch ändern. Danke dir!
Original von CMB
Interessante Idee. Ich hätte dazu gerne noch 1-2x die Woche eine skypegruppe zum reden sowie einen separaten Handbewertungsthread.
Der Grund ist einfach der das ich viele Dinge bestimmt schon wieder vergessen habe bzw. sich das Spiel vielleicht auch verändert hat.Weiterer Punkt wären Stats/HUD. Spielen wir mit oder ohne? Wenn mit dann GLASKLARE Simplifizierung auf die wesentliche Dinge und kein Todanalysieren von Händen auf NL5. Ich bin sogar der Meinung das es Sinn machen könnte die Micros komplett ohne HUD zu spielen und nur per HM/PT4 die leaks zu checken.
Ich denke das die die Limits bis NL25 immer noch brutal crushe aber ich habe eben auch absolut keine Lust mehr Millionen von Händen zu spielen und mit eine Wolf zu analysieren, der Stundenlohn ist einfach zu schlecht.
Eigentlich würde mir das noch mehr Spass machen mit MTTs, aber die Zeit werde ich halt nie wieder aufbringen können.
Gruss,
CMB
Jep, du hast Recht. Ich weiß nicht, ob ich es direkt schaffe, aber auf Dauer wäre es schön bei dem Angebot auch noch den passenden Content in einem Package direkt mit zu delivern. In der Praxis werd ich wohl ein ein SPEED BRM - Livecoaching. 2x pro Woche abhalten (lassen): Einmal Theorie / Einmal Liveplay.
Stats/HUD find ich schon wichtig um wenigstens die Preflop Frequenzen hinzubekommen. Würde ich dann in den Pokerkurs zum Speed BRM als Lesson integrieren. Danke auf jeden Fall. Mit dem Content ist gut und denke es macht echt total Sinn da direkt dann einen Pokerkurs mit am Start zu haben.
Original von mukzr
wenn man das ganze mit rakeback + bonis betrachtet is nl10 mit der hälfte der nl5 winrate auf jeden fall profitabler... versteh auch nicht ganz warum ihr die deposit-bonis bzw. rakeback allgemein nicht in die rechnung mit einbezieht.
Abschnitt über Rakeback kommt doch jetzt rein. In der Rechnung muss Rakeback eine Entsprechung in der Winrate haben. Darum muss man das Modell nicht ändern. Ich denke, was helfen würde, wäre im Expertenartikel noch die Stabilität des BRM zu zeigen. Also dass bei verschiedenen Annahmen über Winrates Speed-BRM immer klassisches BRM outperformed.
Original von Yagrim
Dein aktuelles Thema kommt mir sehr gelegen, denn ich bin genau so ein Ex-CG-Spieler-jetzt-Wiedereinsteiger, der's nach einigen Jahren Pause nochmal wissen will (kleinere Donkaments mal ausgenommen)![]()
3 Anmerkungen hab ich, wobei die z.T. auch schon erwähnt wurden.
1. Der Begriff Resistance sagt mir auch überhaupt nichts. Der ist mir zu meiner aktiveren Zeit nie untergekommen und auch mit deiner weitergehenden Erklärung kann ich mir da keinen Reim drauf machen. Falls das in der pokerschool 2.0 drankommt, dann sorry, damit hab ich mich noch nicht beschäftigt. Kommt noch.
2. Wie kann ich die Erfolgswahrscheinlichkeit verstehen, z.B. 76%? Das heißt in 24% der Fälle geh ich trotzdem broke, auch wenn ich diszipliniert immer weiter absteige? Weiter gedacht bedeutet das doch auch, dass die allergrößte Gefahr ganz am Anfang ist, wo man nich nicht weit absteigen kann. Seh ich das richtig? Und noch weiter gedacht könnte man z.B. schon ab NL25 recht sicher davon ausgehen über den Berg zu sein?
3. Ps.de haut doch zur Zeit wieder zweite BRs raus. Nur so als Idee: such doch ne Handvoll Spieler, die bereit sind da noch ca. 100$ aus eigener Tasche draufzulegen und mach mit denen einen Testlauf. Sowie ich ine23 und CMB verstanden habe, stehen die schon in den Startlöchern
Der Vorteil: du kriegst gleich noch Werte für Rakeback und Boni mit rein und hättest mal verwertbare, reale Daten (auch z.B. was für Winrates für Wiedereinsteiger heute auf den Micros möglich sind).
Wie gesagt, sorry für das was schon gepostet wurde, aber die drei Sachen sind mir eben grad spontan dazu eingefallen.
1. Ok. Resistance muss ich genauer erklären. Bezeichnet das solide BRM für NL5, das verhindert dass wir im Downswing Pleite gehen können.
2. Jep. Das ist der Tradeoff. Den knapp 2.5x schnelleren Erfolg bezahlt man mit höherem Risk of Ruin. Wenn man bis auf NL2 absteigt und NL5 und NL2 jeweils mit solidem BRM spiel (Ich nenne das Doppel Resistance) ist man bei einer Erfolgsquote von 98%, dafür spielt man im Schnitt aber 50k hands mehr. Werde aber beide Versionen im Artikel vorstellen.
3. sehr gute Idee. Ich muss mal rumfragen, wie sich sowas umsetzen lässt. Denke, wenn da viel Interesse besteht und das neue Restart-BRM gut ankommt, muss da was möglich sein.
Original von itSmIn3z
Wo hast du denn das mit Resistance her? Sagt mir was mit Bezug auf Trading und Chartanalyse aber im Poker? Würde da auf jeden Fall ein anderes Wording verwenden. Finde das von der engl. Bedeutung (zumind den mir bekannten) auch überhaupt nicht passend für das was es beschreiben soll.
Genau da hab ich es mir abgeschaut. Die Graphen sehen ja so aus, dass 0 bis 200 eine Resistance Zone wird. Aber es stimmt schon, es passt nicht 100% und ich seh schon, dass es hier mehr Verwirrung als Klarheit geschafft hat. Ich änder es um. Ich poste dann im Luafe des Tages die nächste Version des Artikel.
Vielen Dank an alle fürs Feedback. Hilft mir sehr.
Original von KTU
Original von SonMokuh
Kommt natürlich immer drauf an wie wichtig die 150€ sind. Wenn man's als reines Investment sieht, würde ich ganz klar B nehmen.
Wenn man ein bisschen sicherer sein will würde ich ne Kombination aus A und B nehmen. Also mit 2-3 stacks shotten und für's Basislimit ~15-25 stacks nehmen.Also du würdest immer mit 3 stacks shotten und dann die BR ausbauen auf 15 bis 25 Stacks? Ist das erreicht wird wieder geshottet? Ich versuch das mal auszurechnen. Gefühlt würd ich sagen, dass du viele Hände beim Up- and Downmoven verlierst.
Ja ich würde mir halt ein Sicherheitspolster auf einem der Limits erhalten (wahrscheinlich dann für das niedrigste), um das broke Risiko zu reduzieren. Also z.B. immer 25 stacks für NL5 behalten und mit allem was darüber hinaus geht looser vorgehen. Je größer die BR, desto eher kann man dann nochmal konservativer rangehen.
Ist denk ich auch gut für's mindset, wenn man keine 10 stacks beim Aufstieg verliert sondern nach 2-3 stacks (wenn die confidence eh weg ist) wieder absteigt.
Versuch 2.0
Mit Speed Bankrollmanagement von 150€ auf 1000€
Achtung:
Das hier vorgestellte Speed-Bankrollmanagement (SP-BRM) beinhaltet häufiges Auf- und Absteigen zwischen den verschiedenen Stakes. SP-BRM richtet sich vor allem an Wiedereinsteiger und Spieler, die die Micro Stakes schnell hinter sich lassen wollen. Du solltest SP-BRM nur in Erwägung ziehen, wenn die folgenden Punkte auf dich zutreffen!
• Du bist kein ein Anfänger.
SP-BRM setzt voraus, dass du ein gute Winrate auf den Mircostakes hast. Als Anfänger ist das nicht gegeben.
• Du bist bereit an deinem Spiel zu arbeiten.
Bei SP-BRM wirst du bereits nach wenigen tausend Händen bereits auf NL50 und eventuell NL100 spielen. Die Gegner hier sind nicht unschlagbar, aber dennoch solltest du an deinem Spiel arbeiten und sicherstellen, dass du einen positiven Erwartungswert gegen sie hast.
• Du hast keine psychologische Probleme mit dem häufigen Auf- und Absteigen von Limits.
Es ist elementar, dass du SP-BRM wie ein Spiel begreifst. Du fängst mit 150€ an und hörst mit 1000€ auf. Dass es dazwischen oft hoch und runter geht, musst du als Teil des Spiels ansehen.
• Du kannst die 150€ im Notfall entbehren.
SP-BRM setzt auf schnellen Erfolg. Dieser geht mit einem geringeren Investionsschutz einher. Während du mit klassischem Bankrollmanagement in 99% der Fälle als Winning Player 1000€ erreichst, ist dies bei SP-BRM in 76% der Fall. In 24% der Fälle verlierst du dementsprechend deine 150€.
SP-BRM basiert auf aggressivem Aufsteigen in den Limits und einer starken letzten Verteidigungslinie

Beim Speed-Bankroll Management verwandelst du 150€ in 1000€ in weniger als 100k Händen im Durchschnitt. Mit klassischem Bankrollmanagement würdest du 260k Hände benötigen. SP-BRM liegen dabei zwei Konzepte zu Grunde.
Eine starke letzte Verteidigungslinie
Um dein Investment zu schützen, musst du verhindern, dass du alles verlierst. Darum spielst du NL5 mit einem 20-Stacks Bankrollmanagement. Würdest du ein reines aggressives 5-Stack Bankrollmanagement nutzen, wäre die Wahrscheinlichkeit die $1000 zu erreichen bei gerade einmal 16%. Mit der Verteidigungslinie auf NL5 sind es bereits 76%!
Aggressives Bankroll-Management ab NL10
Mit mehr als 100€ auf deinem Account riskierst du schnell nach oben aufzusteigen. Dadurch hast du eine deutlich höhere Chance die 1000€ schnell zu erreichen.
Den Berechnungen für das SP-BRM liegen die folgenden Bedingungen zu Grunde: Du bist klarer Winning-Player auf NL5 (5-6 bb/100) und Winning-Player (3 bis 4bb / 100 auf allen anderen Limits). Dein Rakeback wurde dabei in die Winrate mit einbezogen.
Du hast zwei Varianten für das SP-BRM zur Verfügung. Je nachdem, wie stark du dein Investment von 150€ schützen möchtest.
Klassisches SP-BRM: Investionsschutz 76% bei durchschnittlich 100.000 Händen um 1000€ zu erreichen.

Bei dieser From des SPBRM ist deine Verteidigungslinie auf NL5. Hier spielst du mit einer Bankroll von 0€ bis 5€.
Darüber steigst du schnell in den Limits auf und im Notfall auch wieder ab. Konkret steigst du auf, wenn du die maximale Bankroll für dein aktuelles Limit überschritten hast und steigst ab, wenn du die minimale Bankroll unterschritten hast. Achte dabei darauf, dass du die minimale BR niemals um mehr als einen Stack unterschreitest!
Beispiele:
• Deine Bankroll steht bei $540 und du spielst NL50. Nun gewinnst du 70€ in einer Hand. Du hast nun 610€ und steigst folglich auf NL100 auf.
• Deine Bankroll steht bei 630€ und du spielst NL100. Leider verlierst du 106€ nachdem deine Asse ein All-in gegen AK nicht überlebt haben. Deine Bankroll beträgt nun 524€ und steigst sofort auf NL50 ab.
Die Spalte „Stacks“ gibt an, wie vielen Stacks deine aktuelle Bankroll auf deinem Limit entspricht. So hast du auf NL50 zwischen 5.5 (5.5 * 50 = 275€) und 11.5 Stacks (11.5 * 50 = 575€) zur Verfügung. Die letzte Spalte übersetzt dies in deine realen Stacks. Also wie viele Stacks du am Stück verlieren kannst, bis du bei 0€ angekommen bist. So hast du zwischen 25 und 30 Stacks auf NL25.
Beispiel:
Deine Bankroll liegt bei 275€. Du verlierst nun 5 Stacks und deine Bankroll beträgt 150€. Du steigst auf NL10 ab und verlierst dort weitere 5 Stacks. Mit 100€ spielst du nun NL5 und könntest hier bis zu 20 weiteren Stacks verlieren bis deine Pokerkarriere beendet ist. Insgesamt hast du also 5 + 5 + 20 = 30 Stacks auf NL25 zur Verfügung.
SP-BRM mit doppelter Verteidigungslinie: Investionsschutz 98% bei durchschnittlich 150.000 Händen bis 1000€

Wenn dir 76% eine zu unsichere Sache ist, solltest du das SP-BRM mit doppelter Verteidigung benutzen. Hier verlierst du in nur 2% der Fälle deine 150€. Dafür musst du im Schnitt allerdings 50.000 Hände mehr als mit klassischem SP-BRM spielen um die 1000€ zu erreichen.
Nutze einen First-Deposit Bonus um maximales Rakeback zu haben.
Rakeback spielt gerade auf den Microstakes eine wichtige Rolle. Wirf einen Blick auf die derzeit angebotenen First-Deposit Boni, damit du direkt mit ordentlichem Rakeback durchstartetst!
-> Pokerräume.
Warum ist Speed-BRM einem klassischen 30-Stack Bankroll-Management vorzuziehen?
Mit einem klassischen Bankroll-Management benötigst du 260.000 Hände um 150€ in 1000€ zu verwandeln. Das sind 160.000 Hände mehr als beim Speed-BRM. Während du mit dem klassischen BRM noch auf dem Weg zu deinen ersten 1000€ bist, kannst du mit Speed BRM bereits 2000€ haben.
Viel Erfolg!
Bitte um finales Feedback!
Illustrationen werdet ihr natürlich im Artikel in schön sehen.
Ganz kurz:
1. Sehr genial!!
2. Ich würde empfehlen, die Ausschlüsse positiv zu formulieren, also nicht "wenn keiner der folgenden Punkte auf Dich zutrifft", sondern "wenn alle folgenden Punkte auf Dich zutreffen", und dann posiziv formulieren, so ist es ziemlich verwirrend.
3. Unter der ersten Sp-BRM-tabelle acheint ein Tippfehler zu sein, Du schreibst, dass wir NL5 mit einer BR von 0 bis 5€ spielen, es sollte aber 100€ heißen, oder?