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[Geschlossen] [NL] [Trollthread] Trollololol.

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dwade1984
Beigetreten: 19.01.2007

Ich weiß, dass wird keine nie Erkenntnis für dich sein, aber ich glaube nicht, dass es an deinem spielverstandnis und sickem Swing liegt. Nimm dir doch mal für ein paar Wochen den psychologiecoach hier. Ich hatte es auch mal überlegt, aber dann leider aus Faulheit verworfen. Kostet doch auch meine ich nur 20-30$/h.


Kreatief Themenstarter
Kreatief
Beigetreten: 28.01.2006

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Shuffle vor jeder Entscheidung und frag dich, ob das auch wirklich die richtige Entscheidung ist. Sollte bei 4 Tischen problemlos möglich sein und dann kommen so Hände wie die beiden da oben nicht mehr zu stande :)


Uff, die Probleme habe ich noch nicht. Ich drück die Daumen, dass Du's (Kreatief) in den Griff bekommst!

Auch ich versuche meine Probleme beim FL (micro-limits) Pokern zu schildern, die mir bis jetzt aufgefallen sind:

*Anfangs war ich total überfordert, nach dem SHC zu spielen. Nachdem das langsam besser wurde und ich Tips bei der Handbewertung bekommen habe, bin ich auf das ORC umgestiegen. Auch da war ich anfangs stark überfordert.
Jetzt klappt das zumindest an einem Tisch. Auswendig lernen habe ich noch nicht geschafft, finde ich auch aktuell noch nicht notwendig.

*Nächstes Problem, sich zu merken was der Gegner am Preflop, Flop gemacht hat, wenn man am Turn oder River steht. Das Problem habe ich aber noch nicht ganz im Griff. Meine Überlegung sind bei allen spielbaren Händen mir die Aktionen aufzuschreiben. Hat da jemand Tips? :f_confused:

*Die wohl schwierigste Aufgabe ist die Equity zu ermitteln indem ich einschätze was der Gegner für eine Range hat. Da habe ich bis jetzt auch noch nichts greifbares gefunden. Über die Handbewertungen habe ich auch hier ab und zu ein paar Einblicke erhalten, wie man dabei vorgeht. Aber das allumgreifende Rezept fehlt mir hier noch. :f_confused:

*Dann mache ich mir noch Gedanken, wie der Gegner weiterspielen wird, als Reaktion meiner Aktion. :f_confused:

Wenn ich es schaffe, werde ich demnächst auch noch ein paar Hände posten, die ich sehr interessant finde und mich im FL weitergebracht haben.

Also ich muss noch viel Lernen, aber ich denke es sind machbare Dinge vor denen ich stehe. :f_grin:


Kreatief Themenstarter
Kreatief
Beigetreten: 28.01.2006

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dwade1984
Beigetreten: 19.01.2007

Original von mrflummy

*Anfangs war ich total überfordert, nach dem SHC zu spielen. Nachdem das langsam besser wurde und ich Tips bei der Handbewertung bekommen habe, bin ich auf das ORC umgestiegen. Auch da war ich anfangs stark überfordert.
Jetzt klappt das zumindest an einem Tisch. Auswendig lernen habe ich noch nicht geschafft, finde ich auch aktuell noch nicht notwendig.

Kommt mit der Zeit und erweitertes Theoriewissen macht das Auswendiglernen eines vorgefertigten Charts eh hinfällig

*Nächstes Problem, sich zu merken was der Gegner am Preflop, Flop gemacht hat, wenn man am Turn oder River steht. Das Problem habe ich aber noch nicht ganz im Griff. Meine Überlegung sind bei allen spielbaren Händen mir die Aktionen aufzuschreiben. Hat da jemand Tips? :f_confused:

Spiel weniger Tische, mache dir alles bewusst. Klingt einfach, ist es aber nicht unbedingt. Zu Anfang sind 2 Tische nicht verkehrt, wenn du die Action dann immer im Kopf hast, nimmst du einen Tisch dazu. Kommt aber ebenfalls mit der Zeit, nicht unnötig den Kopf drüber zerbrechen.

*Die wohl schwierigste Aufgabe ist die Equity zu ermitteln indem ich einschätze was der Gegner für eine Range hat. Da habe ich bis jetzt auch noch nichts greifbares gefunden. Über die Handbewertungen habe ich auch hier ab und zu ein paar Einblicke erhalten, wie man dabei vorgeht. Aber das allumgreifende Rezept fehlt mir hier noch. :f_confused:

Equilator, Equilator, Equilator! Und damit rechnen, rechnen, rechnen! Du siehst, besonders kreativ musst du beim Pokern nicht sein. Je mehr Situationen du durchrechnest, desto besser bleiben dir die Equities im Kopf. Zu Anfang einfache Dinge lernen (zb. FD am Flop kommt mit ~30% an, usw.) Wenn du nicht weisst, WAS du rechnen sollst, einfach im HB-Forum nachfragen. Du wirst da gemeinhin hervorragende Hilfe bekommen.

*Dann mache ich mir noch Gedanken, wie der Gegner weiterspielen wird, als Reaktion meiner Aktion. :f_confused:

Damit bist du schon weiter, als 90% aller anderen Pokerspieler. Glückwunsch, du hast beste Voraussetzungen Winningplayer zu werden

Wenn ich es schaffe, werde ich demnächst auch noch ein paar Hände posten, die ich sehr interessant finde und mich im FL weitergebracht haben.

Hände selber zu posten hat mir bei weitem nicht so viel gebracht, wie Hände selbst zu analysieren. Wenn man einmal Gefallen daran gefunden hat, merkt man, wie frei der Kopf während des Pokerns dann wird (ich meine "frei" in dem Sinne, dass man sich der Aktion/Reaktion - welche Range repräsentiere ich, welche er etc. - viel besser annehmen kann).

Also ich muss noch viel Lernen, aber ich denke es sind machbare Dinge vor denen ich stehe. :f_grin:

Klaro, Poker ist kein Hexenwerk :)


@dwade1984: Danke für den Beitrag, der baut auf... habe mich soeben von Kreatief in die Tiefen des Equilators einweihen lassen. Auch er meinte Rechnen, rechnen. Habe soeben das komplette First-In Chart in den Equilator eingetragen, ich denke das ist ein guter Anfang, um mich mit dem Tool vertraut zu machen. Jetzt werde ich gleich mal ein paar Hände durchrechnen.

@Kreatief: Drücken wir die Daumen, dass es mit dem AntiFog-Pads was wird mit deiner Go-Pro Cam. Damit auch schöne short Clips bei dem gemeldeten Powder in Tux entstehen :f_biggrin:


dwade1984
Beigetreten: 19.01.2007

Die beste Empfehlung, die ich dir geben kann, sind eigene und Hände aus dem Forum zu bewerten und durchzurechnen. Grade bei FL gibts da bis 1/2 oder 2/4 erstmal nichts besseres :)
Also bist du auf dem richtigen Weg. Achja und nicht ärgern, falls du mal ne kleinen Swing nach unten hast, sind nur ein paar BB. Auch mit 90% Equity verliert man halt in 1/10 Fällen. Und wenn du in 9 Fällen jeweils nur 1BB gewinnst und im 10./10 dann auf einmal 12BB Verlust machst...so what? So riesig ist Varianz nunmal :)


SIMBamBam
Beigetreten: 27.10.2006

einfach mal dem gegner glauben, wenn er raist, auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist. erst einmal wirklich dass stupideste ABC Poker spielen und schauen wie dass laeuft.. und glaub mir, auf den limits wirst du ueberrascht sein wie gut so ein ABC Poker laufen kann.


redcow
Beigetreten: 30.08.2006

@Kreatief Ich bin auch der Meinung bei dir liegt das Problem absolut nicht an der Theorie sondern wie bei sovielen am Mindset. Besonders da du früher viel höher gespielt hast und auch sehr viel advanced Theorie kennst ist man sehr stark gefährdet fancy zu werden.
Kenne es selbst von mir, man denkt einfach 1-2 Level weiter und gibt den Gegner viel zu viel credit für irgendwelche sicken moves und scheinbare +EV plays werden somit zu komplettem spew. Ist mit unter anderem auch sicher ein Grund wieso viele Leute die im Vergleich zu anderen sicke Theorieleaks haben bzw nicht ansatzweise soviel Theorieverständnis haben gut weiter kommen (zumindest bis zu bestimmten Limits) und die Theorieskiller nicht.
So jemand spielt einfach stur sein ABC Tag style runter, lässt viele marginale spots aus was zwar longterm sicher nicht die beste Idee ist aber für die lowstakes mehr als ausreichend und besonders bei nem labilen mindset Balsam für die Seele.

Vielleicht solltest du auch probieren dich weniger darauf zu versteifen umbedingt wieder die lowstakes/midstakes zu erreichen, sondern einfach probieren eine bestimmte samplesize so tiltfrei wie möglich zu spielen und am besten komplett ABC Tag style und gucken wies läuft. Oder auch einfach mal normal paar non rush Tische spielen, inklusive reads stats und sich genau auf die Gegner konzentrieren und das Gefühl spüren wie hart man sie ownen kann wenn man erstmal die Tendenzen erkannt hat, wird der Psyche sicher auch gut tun.


Kreatief Themenstarter
Kreatief
Beigetreten: 28.01.2006

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Kreatief Themenstarter
Kreatief
Beigetreten: 28.01.2006

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dezi
Beigetreten: 13.11.2006

Hände intensiv zu analysieren macht natürlich Sinn.

Imo ist es aber unheimlich schwer von allein wieder aus der von dir beschriebenen "Situation" heraus zu kommen. Da haben sich einfach über Monate bis Jahre falsche (da unangemessen) lines eingeprägt und was noch viel schlimmer ist, für dich machen sie ja in deinem overall-gameplan sogar Sinn. Demnach dürfte es schwer sein einzelne spots wirklich kritisch zu betrachten etc.
Input von außen kann vielleicht mehr bewirken - U2U oder gar ein Coach, der dich eine Zeit lang begleitet.
k.A. ist nur eine Idee :)


Kreatief Themenstarter
Kreatief
Beigetreten: 28.01.2006

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uni05mz
Beigetreten: 09.01.2007

Buchmarke gesetzt ;)

Btw. ich wollte eigentlich auch nächstes WE Richtung Alpen...

:rage: Fönsturm


Kreatief Themenstarter
Kreatief
Beigetreten: 28.01.2006

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aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007

Preflop: Ich denke eine relative standard squeeze Hand, wenn man einiges squeezed

Muss das hier mal aufgreifen, da ich hier meine ein Thinkingleak zu sehen. Deine Begründung für den Squeeze ist, dass du bereits viel sqzt. Das ist kein hinreichendes Argument, deine Begründung muss aus EV-Überlegungen entstehen, d.h. du solltest nur dann squeezen, wenn du der Meinung bist, dass EV(Squeeze) > EV(Call) gilt. Das alles hängt sehr stark von deinen Gegnern ab und wie sie auf deinen Move reagieren. Wird BU oft folden und der Fisch aus SB oft callen, dann wird der Squeeze schon richtig gut. Wird BU allerdings oft 4betten und du weißt nicht mit welcher Range er das tut und, ob du dagegen broke gehen kannst, wird der Squeeze wiederum schlecht. Wird der BU oft 4b/folden (sagen wir mal, du hast einen read) kannst du es +EV 5b/shoven, dann wirds erneut wieder gut.

Wie du siehst gibts verschiedene Ausgangsmöglichkeiten, am wichtigsten ist die Frage nach dem EV und ich denke, wenn du von lighten Calls vom SB ausgehst, solltest du hier squeezen, da du gegen einen Fisch mit einer starken Hand IP + mit Ini in einem rr Pot nicht allzu viele Fehler machen kannst. Die Begründung "ich squeeze so viel, also muss ich hier auch AJ squeezen" ist absolut falsches Thinking. Solange dein Gegner nicht anfängt schlechteres zu defenden, wird der Squeeze ziemlich schlecht. Genau so wie 4bet/call mit meinetwegen AJ schlecht ist gegen lighte BU 3better, die aber sehr polarisiert 3betten (da ihre Shovingrange in dem Fall trotzdem super tight bleibt).

Weiter gehts:

Flop: Ich cbette monotone Boards eher selten. Plan war zu x/c

Grund? Auch hier fehlt mir wieder eine ordentliche Begründung. Nur, weil du es nicht oft tust, heißt es nicht, dass du es nicht tun solltest. Bist du gegen seine Callingrange denn vorne, wenn du bettest? In seiner Defendingrange werden wohl viele PPs und ab und an mal sowas wie JT, KQ, QJ, AQ sein. Davon betten dann halt mal KQ, JT und QJ als Bluff (wobei die Hands mit einem wohl cb spielen) und die PPs nehmen sich den cb und betten nur, wenn sie improven. Ich sehe hier erstmal eine klare Bet, da in 18% der Fälle deine Hand am Turn entwertet wird bzw. x/c + guessing game Turn + River total scheiße zu spielen. Turn as played -> kA

Hand 2)

würds callen, er kann worse vbetten. er kann busted draws bluffen usw.

Hand 3)

Würds oft am Flop raisen und dann auch oft raise/folden. As played call ich halt down und misse wahrscheinlich irgendwo Value. Bevor jetzt jemand mit "mimimi inforaise" ankommt: Das ist kein Inforaise. Man muss das raise/fold folgendermaßen betrachten, es gibt drei Reaktionsmöglichkeiten von Villain: 3bet, call oder fold. Prozentual gesehen wird er zumeist raise/callen mit sowas wie JTs, QJ, KJ, T9 usw. aber diese Hände eben nur selten 3bet bzw. am Flop shoven. Mit einem Raise verlieren wir gegen seine Nuthands weniger als bei einem Calldown, wenn wir raise/folden und gegen die Hands, die wir beaten gewinnen wir am meisten. In seltenen Fällen werden wir die beste Hand folden aber die Male, in denen wir unseren EV mit dem Raise maximieren, dürften das entschädigen. Es ist also in den meisten Fällen ein Valueraise mit dem zusätzlichen Vorteil, dass wir eine verlässlichere Handrange aufstellen können. Besonders gegen Fische ist so ein Play halt Gold wert.

Hand 4)

raise Flop, as played Calldown


Kreatief Themenstarter
Kreatief
Beigetreten: 28.01.2006

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poker4me
Beigetreten: 06.11.2006

das problem mit dem raise am river ist, die line wird wirklich nie nie nie als bluff gespielt und es sieht einfach dermaßen stark aus. falls villian dich hier mit tp callt, dann callt er auch dich auch nach dem flopraise down und der pott ist deutlich größer.

vorteil am fopraise ist zusätzlich, dass du nicht so viele valuehands reppst und die meisten villians denken "wenn ich hier schon mit tpgk donke, dann muss ich auch downcalllen".

-> raise flop


Kreatief Themenstarter
Kreatief
Beigetreten: 28.01.2006

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