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Nostalgie Blog eines Pokerdinosauriers

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AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

Original von PokerSpass
Sehr schöne Medikamenten-Sammel-Grind-Aktion. Super :f_thumbsup: :f_love: :f_thumbsup:
Und natürlich auch sonst ein super toller Blog, bitte weiter so ... :f_thumbsup: :f_thumbsup: :f_thumbsup:

Danke für die lieben Worte!

Ich hab ein bisschen über die Frage nachgedacht, wie man am schnellsten neue Games lernt und ich denke, meine Herangehensweise ist Folgende:

Als erstes würde ich herausfinden wollen, was die Value- und Trash-Thresholds für das entsprechende Game sind. Also z. B. fängst du mit Hold’em an und merkst irgendwann: Okay, Top Pair Top Kicker ist eine sehr verwundbare Hand, Two Pairs werden langsam sehr stark, Sets sind so gut wie immer gut und so weiter. Beim 6-Karten Omaha sind sogar Two Pair quasi wertlos, Sets verwundbar und Nutflushes die Grenze zur sehr starken Hand.
Also sagen wir mal, wir lernen 2-7 Triple Draw. Dann ist meine erste Überlegung: Welche Hände sind immer setzwürdig? (86 und besser)

Das kann man entweder durch Spielen erlernen, das ist aber halt teuer und ineffizient, oder man kann Theorie machen und selbst drüber nachdenken oder dafür bezahlen, dass Leute es dir erklären, die die Arbeit schon getan haben.
Daraus leitet sich dann die Preflop-Strategie ab. Wenn beim Hold’em jedes Set gut ist, dann sind Pocket Pairs entsprechend wertvoll. Wenn Top Pair Top Kicker verwundbar ist, dann wollen wir diese Hände, wenn möglich, nicht multiway spielen.
Beim 6-Karten-PLO spielen wir also Hände, die das Threshold erreichen: Ax suited, Hände wie KQhhJ9ddxx, bei denen wir starke Hände machen können, die sich wiederum zu noch stärkeren Händen weiterentwickeln. Zum Beispiel auf T84: Wenn wir die Q turnen, treffen wir die Nuts und haben jetzt zusätzlich noch KJ als Nut-Redraw. Oder auf AhT4h haben wir saubere Inside-Straight-Outs, und selbst wenn wir diese treffen, können wir zusätzlich noch Nutflushes machen.
Also: Welche Hände machen sehr starke 2-7-Hände? Nun ja, der Hinweis steckt schon im Namen … man muss eigentlich fast immer mit einer Zwei anfangen. 2-6, 2-7 und 2-8 ergeben starke, oft smooth Low-Hände innerhalb dieser Grenzen, und unsere Outs sind häufig deutlich cleaner. Wenn wir dagegen mit 347 gegen zwei Leute starten, die nur Hände mit einer Zwei spielen, dann sind unsere nuttigen Outs hier blockiert.
Cool, jetzt kennen wir unsere logischen Openings und Fundamentals, und von hier aus verzweigt sich das Ganze dann weiter. Zum Beispiel: Welche Grenzfälle erlauben es, Regeln zu brechen? Etwa, dass der Button looser openen kann. Oder wir denken über bestimmte Eigenheiten einer Variante nach und darüber, was diese implizieren.
Zum Beispiel ist bei Drawmaha, obwohl der Pot zwischen 5-Card Draw und 5-Card Omaha gesplittet wird, der 5-Card-Teil der Hand viel wichtiger, weil wir dort deutlich früher vollständigere Informationen über unsere absolute Handstärke bekommen.
Man versucht, sich von diesen Überlegungen so viele wie möglich zu machen, und baut sich mit der Zeit ein hoffentlich logisches mentales Modell dafür auf, wie ein Spiel gespielt werden sollte. Das sollte bereits reichen, um die meisten Midstakes zu schlagen. Ab da challengt man im Wesentlichen nur noch sein eigenes Framework, indem man beobachtet, was andere starke Spieler tun, bei denen man vermutet, dass sie diese Arbeit ebenfalls gemacht haben. Und wenn sie etwas anders machen, überlegt man, wie sie zu dieser Schlussfolgerung gekommen sind, und bewertet, ob ihre Strategie im jeweiligen Kontext logischer ist.
Falls nicht, hat man vermutlich einen Leak gefunden, den man exploiten kann. Falls doch, hat man einen Leak im eigenen Spiel gefunden, den man beheben kann. Danach überlegt man, ob andere Leute diesen Leak ebenfalls erkannt haben und ihn exploiten — und dann wiederum, wie man den Exploit exploiten kann, solange sie noch nicht realisiert haben, dass man verstanden hat, was man falsch gemacht hat.

Das ist mein Ansatz, für viele vielleicht zu theoretisch. Aber um das selbst nachdenken kommt man nicht drum rum.

_________________________

Gestern nochmal 5.5k drauf gelegt an Profit Dank zweier guter 5/T Bomb Pot Tische.

Dazu ein .pdf mit meinem Mental framework für bomb pots kreiert und mit meinen Kumpels geteilt und sogar ein Video gemacht dazu, zum ersten mal in meinem Leben Video geschnitten, fand ich cool. Dank AI auch einfach zu lernen.

Ich weiss nicht, ob sich noch jemand erinnert, aber ganz früher zirkulierte mal ein e-book namens "Let there be Range!" von Cole South und das war absolutes frontier Wissen zu der Zeit, Kostenpunkt $1500! Ein weiteres Beispiel ist Bobbo's Bible Reihe, die auch so um die $800 pro Stück waren wenn ich mich recht erinnere.

Und ich hab mir so gedacht- die PDF ist vermutlich ähnlich viel wert, und ich würde das über meine Kumpels hinaus nicht veröffentlicht sehen wollen. Die Breite an Wissen, die damals quasi kostenlos verbreitet wurde ist im Nachhinein wirklich verrückt. Heute sind die wirklich wertvollen Sachen alle hinter teuren Paywalls und ich denke das hat einen riesen Anteil daran, dass die Games wieder softer geworden sind.

(Anmerkung: Bin in mitten des Textes ins Englische gewechselt ohne es zu merken, habe das dann von ChatGPT zurück übersetzen lassen. Komplett mein Text, aber ich dachte ich erwähne es.)


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MrBush
Beigetreten: 20.08.2010
PokerStrategist

Bin bis jetzt nur stiller Mitleser, aber freue mich jedes Mal, wenn es hier einen neuen Eintrag gibt. Danke für den Blog.

Mir gefallen deine Überlegungen
zu den Games und da bekommt man auch Lust, mal wieder zu spielen und was neues zu lernen. :megusta:

Original von AvoidMyRage

Das ist mein Ansatz, für viele vielleicht zu theoretisch. Aber um das selbst nachdenken kommt man nicht drum rum.

Ich glaube, auf den letzten Satz läuft es am Ende hinaus. :f_thumbsup:


Antwort
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AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

Ich muss mir mal vier Sachen von der Seele schreiben:

1) Eine Sache, die ich von meinem Kumpel, der komplett aus der Liveszene kommt und keine Online "Etiquette" kennt, gelernt habe ist, dass meine Sicht darauf veraltet ist. Dazumal, als ich das letzte mal Midstakes+ Cashgames gespielt habe wurden Lobbies noch viel stärker verteidigt als heutzutage, du hattest normalerweise rund um die Uhr einen Crusher, der die Lobby gehalten und verteidigt hat und als mittelmäßiger Spieler hattest du daher keine Chance, Tische selbst zu eröffnen. Später kamen dann die Seating Scripts dazu, das war dann völlig krank und ohne ist man an gar keinen Tisch mehr gekommen. Gut, dass die verboten wurden.

Heutzutage ist das wirklich gar nicht mehr der Fall - viele Limits werden einfach viele Stunden lang gar nicht "angeboten" von den Regs und die, die sich zu erst hinsetzen verteidigen nicht, wenn du dich dazu setzt gehen die einfach sit-out und lassen dich den Tisch haben. Ich weiß nicht ob das daran liegt, dass alle jetzt mehr rake sensitive sind oder die Egos nicht mehr so groß sind, oder ob ich einfach besser geworden bin. Aber das führt halt dazu, dass ich einfach selbst die Games anbieten kann und dann meist zumindest ein paar (oft erstaunlich viele) Hände gegen Fische HU zu spielen kriege. Das boosted die Winrate mehr als man denkt.

2) Es ist erstaunlich, wie schnell das eigene Spiel sich verbessert, wenn man viel HU spielt. Man ist einfach in alle Hände involviert und die Ranges sind wide, sodass sich ständig Bluffmöglichkeiten ergeben und man spielt nur gegen einen Spieler, sodass die Patterns deutlich schneller auffallen. Ja es ist swingy und ja, viele finden es uncomfortable.. Aber wenn man schnell besser werden will ist HU in meinen Augen das Spiel der Wahl.

3) Kaum fängt die WSOP an und alle meine Games online sterben aus. :f_cry: Macht ja auch Sinn, spiele ja hauptsächlich gegen die Amis, aber schade ist es trotzdem. Nehme an das Streamergame wird weiter laufen aber das ist mir meistens zu früh (ich spiel lieber abends nachdem der Tag sonst "vorbei" ist).

4) Gestern war der erste Tag, wo ich wieder wirklich Burnout gefühlt hab gegenüber Poker. Hab trotzdem gespielt (und $1.7k verloren, aber Varianz imo), aber ich bin froh, dass ich diese Phasen mittlerweile besser erkenne. Was ich mit der Erkenntnis jetzt anfange ist ne andere Frage. Morgen ist noch 1E vom Main Event, das muss man wohl spielen, zu viel Value. Und dann? Für Urlaub fehlt mir irgendwie der Impuls grad, weiter zocken ist auch doof. Ich überlege, stattdessen einfach Theorie zu machen oder vllt. Games zu spielen, die so klein sind, dass sie keine Konsequenz haben, in denen ich mich derzeit unsicher oder schlecht fühle. Also z.B. die Mixes auf Phenom schlage ich derzeit vermutlich nicht, könnte da einfach einen Auffrischer machen und versuchen besser zu werden, dann hat man beim nächsten mal, wo die Motivation auf Max ist mehr Optionen zu spielen.

Ist mehr für mich, um dem Kopf frei zu kriegen, sorry. Genießt euer Wochenende!


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Moderator
Eem01ofEEnGe
Beigetreten: 02.05.2011
Poker Player

Brauchst dich nicht entschuldigen.
Dir auch ein schönes we.
Der blog macht bock!


Antwort
Zitat
AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

So, Monat vorbei. Zur Vollständigkeit:

______________________________________

Ziele für den Juni:

- Möglichst nur noch $2/$5+ spielen.
- Kein Chinese mehr, der Rake ist nicht schlagbar und die Gegner auf Phenom auch kompetent. Ich spiel das eh nur, wenn mir langweilig ist, weil ich keine Action finde.
- Wieder von Bomb Pot only zu den normalen 5- und 6card PLO Games wechseln, einfach weil da mehr Tische gespielt werden. Das lohnt sich, auch wenn die Games nicht ganz so soft sind.
- Öfter Mixed Games spielen und Gedanken drüber machen, fühle mich da nicht mehr auf der Höhe und da laufen oft 50/100 - 80/160 Games, die ich gerne mit im möglichen Arsenal haben würde.
- Öfter das Game gegen den russischen Streamer spielen, das ist vmtl. derzeit das profitabelste online und PLO Mix spielt mir auch, buchstäblich, in die Karten.
- $10k als grobes Ziel, spiele aber nur bis zum 23., dann geht es wieder nach Berlin


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AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

Original von JungevonOben
Dann auch mal von meiner Seite Kompliment für den Blog, habe mir auch alles reingezogen und als sehr unterhaltsam aber auch informativ empfunden.
Was ich noch fühle: Etwas Wehmut, da ich 2010/11 auch die Chance hatte (durch Warcraft III) ins Pokeruniverse einzusteigen. Kennst du Bodo?
"Leider" die Chance nie ergriffen, ärgere mich eigentlich auch nur darüber, es nicht versucht zu haben - denke allgemein eine wichtige Lektion fürs Leben; better try and error than dont.

Frage zur Pokerökonomie / Highstakes etc - wie ist deine Sicht auf die Dinge, gerade Triton oder auch die Highstakes (MTTs) online - ist doch im Endeffekt in Circlejerk von Pro´s die gegenseitig % an sich haben und die paar wenigen Wale ausnehmen, oder? Gerade aus der DACH Region kommen ja immer wieder namen wie Mullur oder Binder in die Szene die komplett crushen, aber wohl "nur" einstellig % an sich haben?

Grüße und alles Gute dir!

Neuer Podcast über die deutsche Szene, da wird viel über die Stakingszene usw. erklärt.


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TyCobb
Beigetreten: 30.03.2006
Elite Grinder

Alderfalder :f_drink:

Halte seine Zoom Videos von vor einigen Jahren für den besten pokercontent, den man im "live Kommentar Format" findet (und den ich zumindest kenne).


Antwort
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AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

Original von TyCobb
Alderfalder :f_drink:

Halte seine Zoom Videos von vor einigen Jahren für den besten pokercontent, den man im "live Kommentar Format" findet (und den ich zumindest kenne).

Ja, der Bursche weiss was Sache ist, da kann ich nicht gegen anstinken. Hat alles richtig gemacht. :f_drink:

Heute mal ein etwas negativerer Eintrag:

Ich bin derzeit dezent auf Tilt, aber nicht wegen der Ergebnisse oder so, sondern einfach weil nichts läuft. Nicht nur das, dann setzt du dich zu den wenigen Gelegenheiten an den Tisch und dann wird entweder direkt sit-out gemacht, sodass kein Game zustande kommt oder super langsam gespielt. Es ist wirklich unglaublich, anstatt mal für ein paar Minuten das 2/5 HU zu spielen, bis der erste Fisch das einzige Game sieht, was grad läuft und sich freudig dran setzt. Weiss nicht ob die $7 EV, die du da evtl. verkackst wirklich den Unterschied machen.

Einer der drei Kumpels, die ich habe, war nicht immer degen Gambler. Früher hat der mal Spins und NL25/50 gegrindet. Wenn du dich mit dem unterhältst über Poker, dann geht es ununterbrochen um Rake und Rakeback. Niemand kann ne gute Winrate auf NL25 haben wegen Rake. Ich spiel auf X und nicht Y, weil mein Rakeback Deal da 5% höher ist etc., ihr kennt die ganzen Geschichten. Und ich denk mir immer nur so: Das kann doch nicht das Ziel sein? Ich finde es gut, dass den Shitreg-Grindern von den Pokerseiten das Leben schwer gemacht wird, vielleicht hatte Negreanu doch recht als er meinte "More rake is better". Das Ziel muss doch sein, möglichst schnell aus den Micros zu kommen, zu shotten und zu etablieren usw. Und halt besser zu werden. Jeder Gedanke, den man an Rake und Rakeback verschwendet hätte man auch in Pokertheorie stecken können und wenn man eine Person ist, die oft daran denkt ist man im Poker von vornherein schon chancenlos.

Dann spielen die Regs alle super slow, als ob 1/2 das WSOP Main wäre (oder weil sie mass tablen) und die Recs spielen auch langsam, weil sie auf dem Handy daddeln und alle 20 Sekunden zu WhatsApp switchen.

Und bei mir äußert sich Tilt auch hauptsächlich so, dass ich ungeduldig werde mit den Leuten, die 40 Sekunden für jede Entscheidung runtertanken. Da kommst du ja auch in keinen Flow, wenn du nie mehr als 2 Tische findest.

Und ja, ich verstehe, dass das für einige viel Geld ist und sie das Recht dazu haben zu tanken und das viele der Kids es auch gar nicht anders kennen (fuck you Vogelsang mal an dieser Stelle) aber... man, ich vermisse die alten Zeiten wirklich.


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AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

Nachdem ich mehrere Tage lang auf 2/5 und 5/T rumgedümpelt bin habe ich gestern mal wieder Action gefunden. Und was für welche.

$10/20 6card PLO8 ist ungefähr gegen Mitternacht gestartet und startete, für das Lineup, relativ langsam. Weiss nicht, ob alle Regs grad auf Klo waren, jedenfalls hab ich den besten Platz am Tisch bekommen. Für $800 eingekauft und ab ging die wilde Luzi. Falls sich wer fragt, warum short einkaufen - anfangs waren alle short und das ist in 6PLO8 auch ziemlich OP, ähnlich wie die Short Stack Strategy damals in Hold'em, als man noch mit 20bb einkaufen konnte. Die Big Stacks wollen einfach häufig Turns und River billig gegen einander sehen, weil bestimmte Karten die Equity so stark ändern, sagen wir du hast blanke A2KKxx und das Board kommt 358.. Reinkriegen willst du das nicht, aber folden auch nicht. K macht deine Hand nutty, 4 auch, aber A und 2 bringen dich auf nahezu 0 Equity am Turn. Als Shortstack kannst du da halt einfach deine cold equity reinfeuern und dann müssen die Big Stacks uncomfortable side pots spielen.

Lief auch, langsam hochgegrinded.

Hab auch wirklich nichts ernsthaftes verloren. Dann kam dieser Pot:

..... und ich scoope natürlich auch den wie der Pro, der ich bin :f_cool:

Zu dem Zeitpunkt war es 3 Uhr nachts und ich nahm an, dass sich der Tisch bald erledigt haben wird und ich ins Bett kann. Pustekuchen, es wurde nachgekauft wie verrückt und das Game lief am Ende bis 8:30 morgens.

und wurde dann auch ziemlich deep zum Ende hin. Spiele dann diese Hand:

Genau weiss ich die Action nicht mehr, wir sind 3-handed am Flop und elvn potted Pot und dann auch Turn. Ich calle die $1500 am Turn und BINKE den River. Da war ich echt froh drüber, es gibt ne ganze Menge Riverkarten, die bricken und für mich dann mandatory Bluffs sind, aber $3900 Bluffs spielt man ja auch nicht jeden Tag. :f_drink:

Als sich das Schlachtfeld lichtete saß ich dann mit $18400 da für solide $17600 Profit. :f_cool: Da lohnt sich das tagelange Rumgedümpel dann auch wieder. Damit hab ich dann jetzt auch die Schwelle erreicht, wo ich mal $25/50 angreifen kann und mal gucken, wie Games da so sind, ich habe vorallem das PLO5 Game mit einem Araber im Blick, das für europäische Verhältnisse zu humaneren Zeiten läuft, meist so gegen 16 Uhr. Bin gespannt, ob ich mich dann auch traue, wenn es läuft, PLO5 als Nicht-Split Game schraubt natürlich auch nochmal die Varianz deutlich in die Höhe und die Jungs haben keine Angst, preflop zu 3betten mit any5.

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Während der Dürre-Phase habe ich mir eine Liste von Degen Gambler Filmen gemacht, die ich dann langsam angefangen habe abzuarbeiten. Vielleicht ist ja jemand interessiert:

The Cincinnati Kid (1965): Vermutlich der legendärste Pokerfilm, der je gedreht wurde, auch wenn Rounders populärer ist. Ich liebe die Atmosphäre von alten Pokerrunden einfach, ich mein die spielen da 5-card Stud, das erfreut mein Pokerherz einfach. Großartige Charaktere, Pokerhände sind spannend, Ende auch gut. 9,5/10 - schaut euch den Film an!

Mississippi Grind (2015): Ryan Reynolds liefert hier eine gute Performance ab und Ben Mendelsohn ist in meinen Augen einer der charismatischsten Schauspieler, die noch aktiv sind. Halb Roadtrip, halb Gambling Film, nicht alles Poker. Chemie stimmt, Story ist gut, witzig und tragisch. Wirklich, wirklich gut. 9/10

The Gambler (1974): Die dunkle Seite von Gambling Addiction. Weniger Gambling, mehr Selbstzerstörung. Hat mich leider nicht so mitgenommen, ich habe einfach wenig Degen Gamble in mir. Aber ich kann verstehen, warum man diesen Film mag. 5/10 für mich, aber das soll nicht abschrecken.

Maverick (1994): Wilder Western Komödie mit Mel Gibson und einer extrem charmanten Jodie Foster. Lehnt sich stark in den Klamauk rein, aber es glaube ich fast unmöglich, keinen Spaß an diesem Film zu haben. Die Pokerhände sind Casino Royale-Level lächerlich, aber das macht nichts. 7/10

California Split (1974): Den habe ich zugegeben schon vor einer Weile gesehen, aber der muss mit drauf, weil ich ihn einfach klasse fand. Elliott Gould spielt einen sorglosen Zocker, der sich von Wellen des Glücks und Unglücks durch die Welt tragen lässt und ich LIEBE diesen Charakter. So wäre ich gerne. Die Gambling Action in dem Film ist ein Highlight und sein Gegenpart auch super gespielt + die romantische Storyline, die ich normalerweile unnötig finde, ist hier auch charmant. Dem würd ich 10/10 geben, mir fällt nichts ein, was man an dem aussetzen kann.

Als nächstes steht noch "Owning Mahowny" auf der Liste, der soll wohl wirklich trist sein, da freu ich mich schon drauf, ich mag meine Gambling Filme gerne verzweifelt.

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Ansonsten fange ich langsam an, für Kambodscha zu planen, das ist ja auch nicht mehr lange hin und ich muss überlegen, ob ich meine Sachen hier einlager, verschenke, wegwerfe und so weiter. Ich hasse sowas. Ich habe ja über ein Jahrzehnt aus dem Rucksack gelebt und bin da irgendwie nie wirklich rausgekommen. Die Wohnung hier hatte ich so lange wie keine zuvor und hab dann auch Sachen gekauft weil ich dachte ich bleibe. Naja, hoffentlich kann ich viel outsourcen.


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Moderator
Eem01ofEEnGe
Beigetreten: 02.05.2011
Poker Player

Mich würde es fertig machen wenn bb anzeige und die cash anzeige immer wechselt:f_biggrin:
Oder ist das nur im replay so?


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AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

Während dem Spielen immer BB, wenn ich all-in bin und für die Screenshots wechsel ich das dann, einfach weil es cooler aussieht. :f_biggrin: Wenn man noch Entscheidungen zu treffen hat muss man logisch bleiben, aber wenn die Action durch ist gönne ich mir dann, dass man auch die Beträge mal wahrnimmt, mir macht das Freude, wenn da große Zahlen stehen.


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MrBush
Beigetreten: 20.08.2010
PokerStrategist

Grats zu den Kohlen. :f_drink:

Kennst du den Film "The Music of Chance"? Gambling ist nicht das Hauptthema, aber spielt dennoch eine Rolle. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman.


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AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

Original von MrBush
Grats zu den Kohlen. :f_drink:

Kennst du den Film "The Music of Chance"? Gambling ist nicht das Hauptthema, aber spielt dennoch eine Rolle. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman.

Hatte ich vorher noch nie von gehört, aber ich mag James Spader, seine Rolle in "The Blacklist" ist fantastisch. Habe gerade den Trailer geschaut, hätte ihn buchstäblich nicht erkannt! Kommt auf die Liste, danke für die Empfehlung. :f_drink:


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Dodekahedron
Beigetreten: 05.04.2007
Elite Grinder

wie funktionieren die low hands bei plo6 ?


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AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

Original von Dodekahedron
wie funktionieren die low hands bei plo6 ?

Wenn ich die Frage richtig verstehe: Du brauchst 5 Karten 8 oder niedriger, Ass gilt als niedrig, also ist die beste Hand A2345.

Ich hau mal etwas Theorie raus, weil das vielleicht ein bisschen unintuitiv ist:

Wenn darüber geredet wird, welche Lows die besten sind, dann ist A2 die offensichtliche Antwort. Wenn du A2 hast und der Gegner hat A3 und das Board kommt, sagen wir, 457, dann schlägt dein A2457 sein A3457. Hurra!

Aber jetzt die interessantere Frage, was ist besser: A3xxxx oder 23xxxx? Die meisten (selbst in den Highstakes) würden vermutlich A3 antworten - zweitbeste low Hand, korrekt? Dann denken wir aber einen Schritt weiter und überlegen uns: Welche Karte brauchen wir, damit A3 eine sehr starke Hand wird? Die 2.

Kommt das Board 247 oder so schlagen wir jetzt A2xxxx. Das Problem hier ist: Wenn wir gegen A2xxxx spielen, was nunmal oft der Fall ist, dann hat unser Gegner nun ein counterfeit low und ein paar Zweier. Nicht unbedingt die Hand, mit der er wegstacken wird, im Gegenteil, das wird sehr schnell ein check/fold. Damit werden wir also nicht sonderlich oft ausgezahlt. Kommt das Board ohne 2, sagen wir 457, und wir contesten auch halbwegs das High, dann callen wir aber oft gegen A2 schlecht runter und werden gescooped oder gequartered (beide das selbe high, er besseres Low). No bueno! A2 wird quasi immer gespielt, d.h. oft ist die 2, die wir brauchen, auch blocked.

Jetzt 32xxxx - welche Karte macht unsere Hand hier richtig stark? Das Ass! Hat unser Gegner A24xxxx oder so, und das Board kommt A47 oder A57 oder so... Tja, jetzt hat er Top pair (oder sogar top two pair!) mit dem zweitbesten Low - wir haben das Nutlow und Gutshots zu den Nuts und freerollen somit (häufig) plötzlich starke Hände, die nicht (sofort) folden können. Noch besser wird das, wenn der Gegner AA2 hat, was preflop die Nuts sind!

A3 ist also quasi das A8o Äquivalent im Hold'em, du machst ne Hand, aber die ist nie stark genug um wirklich große Pötte zu spielen. 32xxxx ist mehr so das 54s Äquivalent, ja technisch gesehen ist es schlecht, aber es performed einfach besser, weil es mit Boards vorteilhaft interagiert, die zu großen Pötten führen. Im Hold'em ist uns das mittlerweile klar - im 6PLO8 reicht das Wissen, um $18k zu machen.

Dazu kommen dann noch Redraw Domination (im 6-card reicht A2 selten aus, deine Hand wird erst mit 3 oder vier niedrigen Karten wirklich stark, weil du so (two) pair + low machen kannst und witzige Interaktionen zwischen Low- und High Card connectivity uvm.

Ein brilliant komplexes Spiel, was komplett solver proof und schwer missverstanden ist.


Antwort
Zitat
AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

Heute lief wieder das selbe Spiel und es lief wieder gut. Stand jetzt (es läuft noch aber denke nicht mehr lange) +$4400. Dazu noch $1100 im Bomb Pot morgens, läuft also weiterhin gut.

Ich habe vor Kurzem gesehen, dass es in diesem Club auch ein semi-offizielles Weekly Leaderboard gibt:


(da sind die 4.4k noch nicht mit drin)

.... und ich muss sagen, wäre ich nicht so faul, würde ich da fast Ambitionen entwickeln. Und das hat mich dann über etwas nachdenken lassen.

In der Zeit nach Covid war für mich die Frage, was jetzt? Bitcoin war mittlerweile so hoch, dass ich mir um Geld keine Sorgen mehr machen musste und das fiel als Motivator beim Poker weg. Während der Pandemie war ja eh nix anderes zu tun. BTC ging langsam aber sicher hoch, da war die Motivation, die einzusammeln entsprechend hoch. Zu der Zeit so viel gegrindet wie nie zuvor, zumal ich in den Jahren davor auf den Highstakes auch gut aufs Maul gekriegt hatte und mir die Wunden geleckt habe finanziell und durch viiiiiiiel Theorie lernen und andere Games spielen auch wieder gut ahead of the curve war.

Ich habe reisen immer geliebt und durfte 2 Jahre nicht, da juckte es in den Beinen und ich dachte mir dann komm, reiste nach Asien und wirst Trophy Hunter in Live Events. Zu der Zeit habe ich nicht verstanden, warum ich das eigentlich tue. Heute weiß ich, dass ich versucht habe einen neuen Motivator zu finden für die eine Sache, die ich seit 20 Jahren intensiv mache.

Hat nicht geklappt. Erstens mal habe ich keine Trophäen gesammelt (viele Zweite und Dritte dafür....) und zweitens bin ich einfach kein Trophy Hunter. Das fühlt sich irgendwie leer an, wie Status, witzlos. Dann hatte ich aufgehört, obwohl ich meine FI/RE Ziele noch nicht erreicht hatte, ich nahm an durch BTC erledigt sich das von alleine. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich schaff den Absprung nicht. Jetzt haue ich mir hier wieder die Nächte um die Ohren und ich weiß nicht warum, außer dass ich keine anderen tagesfüllenden Passionen habe. Eine andere Motivation finde ich aber auch nicht, ging immer nur um FI/RE und halt nicht mehr arbeiten müssen, wenn man nicht will.

Jetzt gucke ich gerade wieder die WSOP Coverage. Kurz off-topic, aber aus meiner Sicht wirklich schade, dass dieses Jahr keine Mixed Games mehr gezeigt werden. Ich verstehe das Kalkül, man will wieder in den Mainstream gelangen, vorallem auch auf den neuen asiatischen Märkten. Man sucht nach dem neuen Money Maker. Ich denke, dass Mizrachi mit seinem Main Event + PPC Win letztes Jahr da für Ideen bei den Media Execs gesorgt hat. Ich finde es auch gut, dass jetzt wieder mehr Day1 Action gezeigt wird und sich auch mehr auf die Casuals konzentriert wird, man hofft halt, dass man den legendären Run von vorne aufnimmt und dann medial verwerten kann. Vegas hat ja auch grad Besucherflaute.

Jedenfalls.. ich sehe die ganzen Trophy Hunter (Daniel Negreanu ist hier das absolute Paradebeispiel) und wie gut gelaunt und vorallem motiviert die sind, und ich bin ehrlich gesagt ziemlich neidisch. Ich wünschte, ich könnte das auch. Ehrlich. Ich mag das Spiel Poker an sich gerne, liiiiebe den theoretischen Part davon. Nur das Spielen nimmt mich nicht mehr mit, das fühlt sich nur nach "executen" an. Ich bin natürlich nicht annähernd so gut wie Magnus Carlsen, will mich gar nicht mit ihm vergleichen, aber bei ihm habe ich das Gefühl ist es ähnlich. Er liebt das Spiel aber findet keine Motivation mehr, es über die Theorie hinaus zu spielen. Witzigerweise ist er kurzzeitig zum Poker gewechselt als coping mechanism (vermute ich) und ich habe zeitweise extrem viel Schach gespielt (und CSGO, und Catan).

Keine Ahnung, der Post ist irgendwie etwas traurig geworden. :f_frown: Nunja. Jedenfalls gut gewonnen heute und immer zuversichtlicher, dass die Highstakes skilltechnisch machbar sein sollten. Und WSOP Coverage ist geil. Kein Grund sich zu beschweren wirklich.

Genießt euer Wochenende, Freunde!


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PokerSpass
Beigetreten: 05.02.2006
Oldschool Grinder

Schach ist eine wundervolle Alternative zum Pokern. Spiele eigentlich fast immer noch ein paar Schachpartien nach den Pokerseessions.
Beruhigt einfach mein Brain, weil fast nichts vom Glück abhängt. :-)

Wo spielst du Schach - online, lichess.org oder ev. chess.com und mit welchem Zeitformat ?

Wusste bisher noch nichts davon, dass sich Carlsen auch mal mit Pokern beschäftigt hat.


Antwort
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AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

Ouch. :f_biggrin: Ich poste ja normalerweile keine Bad Beats, wozu auch, aber den erlaube ich mir mal. Pot Flop, Pot Turn, Pot/all-in river. Hab ihn dann HU gequitted, obwohl er der Megafisch ist. Ich denke, das ist eine meiner Stärken, wenn ich das Gefühl habe "I'm not feeling it", dann spiele ich nicht weiter, auch wenn der Spot im Zweifel trotzdem +EV wäre. Den Recreational gibt es auch später noch, es ist gut, wenn die auch mal ne Session gewinnen und ich habe mittlerweile die Intuition entwickelt, wann das Momentum auf meiner Seite ist und wann ich "in the zone" bin und wann nicht.

__________________________________________________

Heute war ich mit einer Freundin in einem Schmetterlinghaus, das war ganz cool.

Original von PokerSpass
Schach ist eine wundervolle Alternative zum Pokern. Spiele eigentlich fast immer noch ein paar Schachpartien nach den Pokerseessions.
Beruhigt einfach mein Brain, weil fast nichts vom Glück abhängt. :)

Wo spielst du Schach - online, lichess.org oder ev. chess.com und mit welchem Zeitformat ?

Wusste bisher noch nichts davon, dass sich Carlsen auch mal mit Pokern beschäftigt hat.

Ja, beides, lichess und chess.com - ich hab allerdings keine Ambitionen, was Schach angeht. Ich bin zwischen 1500 und 1600 Lichess und 1400 chess.com und werde es auch immer sein. Aber ja, Magnus hat sogar ein paar Hendon Mob Einträge um 2023 rum. Ich glaube aber nicht, dass ihn das Spiel wirklich gefesselt hat und jetzt ist er ja auch Papa, da sind die Prioritäten natürlich andere. :f_drink: Einer der Gründer von ps.de war ja auch Schachspieler, soweit ich weiß, Wahls oder so? Oder vielleicht sogar beide, weiß nicht mehr welchen Background Korn hatte.


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chrkal
Beigetreten: 05.12.2010
PokerStrategist

denke ja, bei magnus ist das problem ein anderes. er muss sich ja 1.5 jahre vorbereiten auf eine weltmeisterschaft mit mehrern seconds. eifnach, weil die eröffnungen jetzt so weit analysiert werden können. war ja auch in dem einen spiel so, dass er mal gegen anand verloren hat in einem wm match, anand macht einen neuen springer zug, und alle: hmm? was soll das denn? und nach weiteren fünf zügen gibt magnus auf. oder nakamura bei den candidates: 0-0 war nicht in meiner datei (war bei zug 15-20 imo) -.-

daher ja der switsch zu chess960 oder schnelleren formaten, in denen eröffnungstheorie irrelevant bzw. weniger wichtig ist.


Antwort
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AvoidMyRage Themenstarter
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011
Poker Player

Ja, ich finde das Äquivalent ist ein bisschen, von NLHE zu Mixed Games zu wechseln. Aber auch da war die Timeline ja WC -> Keine Lust mehr, kurzer Abstecher zu Poker -> hat ihn nicht mitgerissen und dann wieder "zurück" zum Schach aber halt Mixed Game.

Mein Argument war halt, dass für ihn WC gewinnen den selben Stellenwert qua Motivation hatte wie FI/RE für mich und wenn man das dann, in seinem Fall mehrfach, erreicht, dann ist es nicht mehr spannend (zumal FI/RE da ja nebenher mit eingeht). Er hat ja auch gesagt, dass er wieder spielen würde, wenn er einen ernsthaften Gegner hätte (war es Fabi?). RaulGonzalez ein paar Seiten weiter oben hat ja Ähnliches gesagt - keine Gegner mehr gefunden, keine andere Motivation und dann aufgehört, bis Viktor seinen zweiten Megarun hatte vor Kurzem.


Antwort
Zitat
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