Original von luckbox91
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@santalino: gibt 100% paar gute 180s regs die mehr als 1$/game machen. Will hier keine screens nennen, sind aber bekannt
Michael Röhrdanz – Wahre Liebe kann Berge versetzen
Lesezeit: ca. 4 Minuten
Als Michael Röhrdanz Angela kennenlernte, wusste er, dass sie die Liebe seines Lebens war. Nach kurzer Zeit wurden sie ein Paar und es folgte eine echte Traumhochzeit. So vergingen die Jahre und Angela wurde bereits zum dritten Mal schwanger. Das Familienglück schien perfekt und Michael Röhrdanz freute sich bereits auf den neuen Familienzuwachs. Doch die heile Welt sollte bald schwere Risse bekommen.
Im dritten Schwangerschaftsmonat bekam Angela Röhrdanz plötzlich Schmerzen in ihrem Arm. Im Krankenhaus stellten die Ärzte eine Durchblutungsstörung im Gehirn fest, Angela Röhrdanz hatte einen schweren Schlaganfall erlitten. Als ihr Ehemann im Spital eintraf, versuchte er sofort, zu seiner Frau durchzudringen. Michael Röhrdanz hatte eine Heidenangst um seine Frau, und als er sie später erblickte, war diese auch berechtigt. Ihr ganzer Körper war verkrampft und ihr Gesicht war komplett verzerrt. Als ihm die Ärzte die Diagnose mitteilten, brach für Michael Röhrdanz eine Welt zusammen. Seine Frau litt unter einem „Locked-in-Syndrom“ („Gefangensein-Syndrom“) und die Ärzte sprachen von einem sicheren Todesurteil.
Michael Röhrdanz: „Meine Frau war gefangen im eigenen Körper. Mediziner gaben ihr drei Wochen zu leben, auch dem Säugling wurden keine Chancen gegeben“
Das „Locked-in-Syndrom“ war ein Zustand, in dem ein Mensch zwar bei vollem Bewusstsein war, aber körperlich fast vollständig gelähmt war und sich nicht mehr durch Bewegungen oder durch die Sprache verständlich machen konnte. Angela Röhrdanz war nun einbetoniert in ihrem eigenen Körper, sie konnte alles in ihrer Umgebung hören und verstehen, nur die rechte Wimper konnte sie ein bisschen bewegen. Die Ärzte gaben die Mutter und ihr ungeborenes Kind auf und drängten Michael Röhrdanz dazu, seine Frau von den Qualen zu erlösen. Michael Röhrdanz musste nun eine Entscheidung treffen über Leben oder Tod. Und sie betraf die Liebe seines Lebens.
Zur Überraschung der Ärzte wählte er jedoch einen mühsamen und unbequemen Weg. Michael Röhrdanz entschied sich, weiter um seine Frau zu kämpfen und alles Mögliche zu versuchen, ihr zu helfen. Er krempelte sein Leben komplett um, denn nun war er ganz auf sich allein gestellt. Er ging weiterhin zur Arbeit und kümmerte sich um die Kinder. Fast täglich besuchte er seine geliebte Frau im Krankenhaus, welche bewegungslos in ihrem Bett lag. Michael Röhrdanz las ihr vor und machte ihr Mut, denn er würde sie nicht aufgeben. Ein unfassbarer Druck lastete auf seinen Schultern, denn es war ein sehr einsamer Kampf. Er suchte Hilfe bei den Ärzten, aber immer wieder wurde er mit niederträchtigen Kommentaren abgewiesen, dass seine Frau sowieso sterben würde. Aber Michael Röhrdanz ließ sich davon nicht entmutigen, trotz aller Widerstände war er weiter für seine Frau da, Tag für Tag.
Es vergingen mehrere Monate, als ein Wunder geschah. Die Ärzte brachten per Kaiserschnitt tatsächlich ein gesundes Baby zur Welt, für die Mediziner war es eine echte Sensation. Und diese Geburt war der Weckruf für Angela Röhrdanz, wieder in das normale Leben zurückzukehren. Durch viele Therapien gelang es ihr, einen Finger zu bewegen und irgendwann sogar die Hand. Immer an ihrer Seite war Michael Röhrdanz, welcher unermüdlich und mit großem Aufwand seine Frau unterstützte. Und dies nicht über Wochen oder Monate, sondern über Jahre.
Sechs Jahre nach dem Schlaganfall konnte seine Frau wieder selbstständig am täglichen Leben teilnehmen. Michael Röhrdanz hatte es geschafft, seine gesamte Familie wieder glücklich zu vereinen. Doch nur zwei Jahre später verstarb seine Frau an einem geschädigten Herzen und Nierenversagen durch einen schweren Grippevirus. Völlig niedergeschlagen beschloss Michael Röhrdanz, die Geschichte von ihm und seiner Frau in einem Buch zu verarbeiten, denn dadurch wurde seine geliebte Frau für ihn wieder lebendig.
Michael Röhrdanz: „Mein größter Wunsch ist es, dass das Buch vielen Menschen Mut macht, niemals aufzugeben. Ich glaube daran, dass Liebe Berge versetzen kann“
Michael Röhrdanz stellte sich im Alleingang gegen die Ärzte und traf eine mutige Entscheidung, für seine Frau zu kämpfen. Er wusste nicht, ob seine Handlung richtig war oder er einfach auf die Ärzte hätte hören sollen. Aber trotz jahrelanger Widerstände und Konflikte stand er bis zur letzten Sekunde zu seiner Entscheidung, und dafür verdiente er höchsten Respekt. Durch seine Willenskraft wurde er zum Vorbild für viele Menschen, auch in schwierigen Situationen durchzuhalten und an die Kraft der Liebe zu glauben.
Die 1$ pro Game Aussage war nicht abwertend gemeint. Ist ein guter Wert wenn man sieht was im Vergleich zu anderen sng-Formaten möglich ist. Und klar haben manche mehr, aber wie gesagt gibts einfach gigantische Varianz und dann sind automatisch immer welche dabei die auch einen gigantischen Upswing haben. Zusätzlich hat Masstabling ja auch größere Bandbreite und der 12-tabler der fokusierter spielt und auch größeren Anteil an höheren Buyins drin hat, kann halt mehr $/Game erzielen als ein 24+ tabler der schon alleine wegen traffic viel größeren Anteil niedriger buyins spielt. Insgesamt finde ich jedenfalls 1$/Game ist ganz guter Top-Regs-Durchschnittswert (auf den 3.50iger ist aktuell noch bißchen mehr drin, auf den 8er eher weniger...).
Bobby Charlton – Wie die Flugzeugkatastrophe Manchester United zerstörte
Lesezeit: ca. 5 Minuten
Manchester United (England) zählte 1958 zu den besten Fußballteams in Europa. Die Mannschaft bestand überwiegend aus jungen und talentierten Spielern aus der Umgebung oder aus dem eigenen Nachwuchs. Der damalige Trainer Matt Busby formte eine Truppe, welche nicht nur sehr erfolgreich war, sondern auch einen sehr attraktiven und ansehnlichen Fußball spielte. Ganz England schwärmte von diesem Team, welches in den vorangegangenen Jahren immer überlegen die englische Meisterschaft gewinnen konnte. Eines der größten Talente in dieser Mannschaft war Bobby Charlton.
Manchester United war auch erfolgreich im Europapokal vertreten und galt als einer der Favoriten in diesem Bewerb. Im Viertelfinale schaffte man dank Bobby Charlton, welcher zwei Tore beisteuerte, den Aufstieg gegen den ehemaligen jugoslawischen Verein Roter Stern Belgrad. Auf dem Rückflug von Belgrad musste man einen planmäßigen Zwischenstopp in München einlegen, um das Flugzeug auftanken zu können. Im Flieger befand sich die komplette Fußballmannschaft von Manchester United, ein paar Fans, Journalisten und das Begleitpersonal. Es gab bereits einige Probleme und Verzögerungen durch das Winterwetter, wodurch eine leichte Unruhe entstand. Die beiden Spieler Tommy Taylor und David Pegg tauschten kurz vor dem Start mit Bobby Charlton und einem anderen Spieler die Plätze, da man glaubte, im hinteren Teil des Flugzeuges einen sichereren Platz zu haben. Es war der 06. Februar 1958, als unter starkem Schneetreiben das Unfassbare geschah.
Der Pilot lenkte das Flugzeug auf die Startbahn und beschleunigte routinemäßig. Aber plötzlich fiel die Geschwindigkeit des Flugzeuges, durch die zu geringe Geschwindigkeit konnte das Flugzeug nicht mehr abheben. Der Flieger durchbrach daraufhin am Ende der Startbahn die Zaunbegrenzung und prallte gegen ein nahestehendes Haus. In der Folge wurde das Flugzeug auseinandergerissen, da ein Teil auf eine Garage stieß, wo Benzin gelagert war, folgte schlagartig eine gewaltige Explosion. Bobby Charlton wurde festgeschnallt mit seinem gesamten Sitz aus dem Flugzeug geschleudert und wurde bewusstlos.
Bobby Charlton: „Es herrschte Stille an Bord. Als wir durch den Zaun brachen, konnte ich nicht einmal den Ansatz eines Schreies hören“
Bobby Charlton überlebte diesen schrecklichen Unfall mit einer Platzwunde am Kopf und einem schweren Schock. Als er aber im Krankenhaus nach seinen Mitspielern fragte, fing sein Herz zu bluten an. Sieben Mitspieler von ihm waren tot, ebenfalls die zwei Spieler, mit denen Bobby Charlton kurz zuvor noch die Plätze getauscht hatte. Zwei Wochen später erlag auch Duncan Edwards seinen schweren Verletzungen, welcher damals als Jahrhunderttalent in England angesehen wurde. Insgesamt forderte das Unglück 23 Todesopfer, darunter befanden sich acht Freunde und Mannschaftskollegen von Bobby Charlton. Zwei weitere Teamkollegen mussten ihre Karriere nach dieser Katastrophe vorzeitig beenden. Innerhalb weniger Augenblicke wurde die junge und hoffnungsvolle Fußballmannschaft von Manchester United für immer auseinandergerissen.
Bobby Charlton: „Ich dachte, warum ich? Warum ist mir nichts passiert während all meine Freunde getötet wurden?
Als Unglücksursache wurde der Schneematsch auf der Startbahn ausgemacht, wodurch das Flugzeug langsamer wurde und nicht mehr abheben konnte. Irgendwie musste es nun aber weitergehen für Manchester United, aber der Schock saß nach wie vor sehr tief. Die Saison wurde mit Ersatz- und Jugendspielern zu Ende gespielt, die Meisterschaft war aber verloren, da man wie erwartet die meisten Spiele nicht gewinnen konnte. Der wiedergenesene Trainer Matt Busby, der den Unfall schwer verletzt überlebte, sollte nun wieder eine vollkommen neue Mannschaft aufbauen, gemeinsam mit dem letzten großen Hoffnungsträger, Bobby Charlton. Bobby Charlton war zu diesem Zeitpunkt erst 20 Jahre alt und musste nun trotz des tragischen Vorfalles eine enorme Verantwortung übernehmen. Er beschloss, weiter Fußball zu spielen, denn seine verstorbenen Freunde hätten dies sicher genauso gewollt.
Bobby Charlton: „Wir durften nicht aufgeben. Das waren wir unseren toten Kameraden schuldig“
Es dauerte mehrere Jahre, bis Manchester United wieder eine schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung hatte. Es wurden wieder Meisterschaften gewonnen und genau 10 Jahre nach der Flugzeugkatastrophe errang Manchester United den Europapokal. Angeführt von einem überragend spielenden Bobby Charlton erholte sich nicht nur Manchester United, sondern auch die englische Nationalmannschaft. Im Jahr 1966 gewann England mit Bobby Charlton sensationell die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Bobby Charlton wurde noch im selben Jahr zu „Englands Fußballer des Jahres“ und zu „Europas Fußballer des Jahres“ gewählt.
Nach seiner außergewöhnlichen Karriere wurde Bobby Charlton von der britischen Königin zum Ritter geschlagen und durfte sich von nun an „Sir“ nennen. Nachträglich wurde er in die englische Football Hall of Fame aufgenommen.
Bobby Charlton vergaß aber nie seine toten Freunde, welche bei dem Flugzeugunglück ums Leben kamen. Er ehrte sie, indem er nach diesem tragischen Zwischenfall unter schwierigsten Bedingungen weiterkämpfte und eine beeindruckende Karriere im Fußball hinlegte. Seine verstorbenen Kameraden hatten diese Chance nie bekommen.
Bobby Charlton: „Ich fühle mich schuldig. Ich denke jeden Tag meines Lebens daran“
@Santalino: Also ich für meinen Teil denke, dass man auf den 8s/15s einen ROI von 20% erreichen kann, auf den Rebuys von 50% und auf den 35s denke ich so 10%-15%.
Belegen kann ich das Ganze natürlich nicht, aber es gibt Spieler, welche über eine große Sample diese Werte erreicht haben oder nah dran sind.
Btw. 50% in Rebuys nur mit dem Standartabzug von 2 in Sharkscope.
So das letzte für heute.
Der Kampf der Löwen
Lesezeit: ca. 1 Minute
Ein Vater saß mit seinem Sohn im Garten hinter dem Haus. Sie beobachteten gemeinsam den Sternenhimmel, als der Vater die Stille unterbrach und sagte: „In meinem Innersten kämpfen zwei Löwen.“
Erwartungsvoll schaute der Sohn seinen Vater an.
Der Vater sprach weiter: „Der eine ist der Löwe des Misstrauens, der Verzweiflung und der Dunkelheit. Der andere Löwe hingegen ist jener des Vertrauens, der Fröhlichkeit und der Liebe“
„Und welcher Löwe gewinnt?“, wollte der Sohn ungeduldig wissen.
Der Vater sah seinen Sohn an und entgegnete: „Der Löwe, den ich füttere.“
Klar mit upswing ist viel möglich^^, ansonsten halte ich es für ausgeschlossen aktuell auf den 8s/15s die 20% zu erreichen. Und bin auch relativ sicher dass der Spielerpool insgesamt stärker geworden ist (habe mal mit Sharkscope-Acount x Stunden alle möglichen Spieler durchgecheckt und im Vergleich zum letzten Jahr war der Roi praktisch fast überall geringer...Edit: Zusätzlich wir die Ante-Änderung auch noch etwas an Edge kosten...).
2.5 ist standard für regs, nicht 2. 50% ist absolut unmöglich auf hohe sample. Hohe sample meine ich 20k+ games.
20% auf den 8s/15s ist immernoch möglich aber sehr schwer. Für die meisten regs jedoch unerreichbar.
Im mix 3r/8s/15s sind 2$/game auf sample sehr gut als masstabler und wird auch erreicht von einigen wenigen top regs.
15% sind ebenfalls sehr gut und Durchschnitt sind 10%. Da befinden sich der Großteil der regs.
Bei 10% roi ist die varianz obv way way größer als bei 20%. Da braucht nan dann schon gutes mindset und ne dicke BR.
Da stimme ich dir weitestgehend zu. Allerdings bin ich trotzdem der Überzeugung, dass es noch Spieler gibt oder geben wird, die auch den nötigen Skill haben diese ROIs zu erreichen. Aber man wird es halt nie genau wissen, da die Varianz halt enorm ist. Du hast ja ziemlich treffend beschrieben wie viel es einen kostet, wenn man im Lategame longterm schlecht runnt. Man muss sich ja nur mal überlegen, was 6-max Spieler für Swings haben können. Darf man sich ja gar nicht vorstellen, wenn man solch einen Swing im shorthanded game hätte.
Bzgl. Ante will ich dir aber widersprechen. Ich bin der Meinung, dass es die schwachen Regs stark unter Druck setzen wird und die guten Regs davon profitieren werden.
Einfach weil ein guter Reg nun schon von Spielbeginn an seinen Stack besser aufbauen kann. Dies war vorher nicht so möglich. Vor allem betrifft das aber die non Rebuys, da dort schon die ersten Blindstufen starke Auswirkungen auf den späteren Spielverlauf haben. Bei den Rebuys wird es sich da wohl ganz am Anfang in Grenzen halten. Aber ich denke, dass man ab Blinds 50/100 merklich mehr Chips akkumulieren wird, im Vergleich zu vorher. Außerdem werden Fische und schwache Regs mehr Rebuys machen müssen, da sie entweder keine Chips gewinnen oder sogar leicht verlieren overall. Der gute Reg wird von Beginn an seinen Stack besser ausbauen können.
Vor allem wenn man früher an die Antephase kam, waren die Stacks ja meist schon nicht mehr so gut und man musste schon sehr oft um Stack spielen und dadurch erhöhte sich der Rebuyfaktor. Nun denke ich, wird es so sein, dass der starke Reg viel seltener um seinen kompletten Stack spielen wird, da er früher anfangen kann mehr Chips zu gewinnen. Außerdem wird man im lategame wohl mit mehr bbs sitzen und kann somit nochmal mehr an ROI rausholen im Vergleich zu früher.
Falls ich dir hier irgendeinen Denkfehler habe, bitte schreiben.
2 bezog sich auf ungefilterte Daten in Sharkscope. Bei 2,5 gebe ich dir natürlich Recht, das 50% wohl nicht erreicht werden kann.
Bei nl-6max kommt halt noch dazu, das man Downswings durch die ev-Stats relativ gut sehen kann (ich würde sagen wenn man die als Basis nimmt kann man nach ca. 150k i. d. R. schon einigermaßen brauchbare Aussagen machen), während der ev-roi bei 180iger halt Quatsch ist (zumindest bei hm2, keine Ahnung ob pt4 da besser ist...) und der ev-bb/100-Wert durch die icm-Mechanik weniger Aussagekraft hat (andererseits sind dafür aber die Stacksizes im Vergleich zu cg geringer was die Varianz verringern sollte und bei meiner Vermutung auf brauchbare 180iger Samplesize bin ich daher ja auf 50k-Sample runter...).
Trotzdem ists halt ziemlich sick, vor allem auch wenn du dein Game überarbeitest. Ich meine ich kam bei meiner Schätzung auf verlässliche und gute Samplesize ja auf 1 Mio Gesamthands, aber selbst wenn man hier aggressiver vorgeht, bißchen höhere Ungenauigkeit inkauf und nur 500k Hands nimmt, heißt das ja nach Gameplan-Änderungen mußte erst mal 500k Hands spielen um die Wirksamkeit abschätzen zu können, danach machste noch mal paar Änderungen und mußt wieder 500k spielen usw. und das dauert insgesamt halt dann echt ewig (während man bei cashgame die 150k auch mal in 2-4 Wochen runterreisen und da viel schneller vorwärts kommt...bzw. wenns nur ein Test ist und man größere Ungenauigkeiten inkauf nimmt reichen dort auch analog weniger hands...).
Zur Ante:
Die Regs die in Anfangsphase zu tight waren werden ja jetzt quasi fast gezwungen ihr Spiel zu überarbeiten und automatisch in die richtige Richtung zu verändern und für die Spew-Fische ists auch ein Vorteil weil ihr über-aggro-Play durch die Ante jetzt eher gerechtfertigt ist als vorher und beides verringert deine Edge.
Den mittel/langfristigen Hauptnachteil sehe ich aber in der Vereinfachung des Spiels. Das Spiel mit und ohne Ante unterscheidet sich einfach von den Ranges (ich hatte mir dafür quasi 2 verschiedene Gameplans ausgearbeitet) und macht es komplexer und schwieriger. Und je schwieriger ein Game ist, desto mehr Möglichkeiten bestehen für gute Spieler eine Edge zu generieren.
Ich kann aber verstehen dass die Ante-Änderung für dich als Masstabler erst mal kein großes Problem ist, weil du ja deinen Profit über die Masse an Games machst und wenn du da z. B. 1% Roi verlierst spielst keine große Rolle, im Gegenteil durch die Vereinfachung ists für dich wahrscheinlich sogar bequemer zu spielen und du kannst noch paar Tische mehr adden....nur ich habe leider nicht die aller größten Masstablings-Skills^^ und mich nervt die Änderung einfach (wobei die 180iger nicht mein Maingame sondern mehr Abwechslungs-Hobby sind...) und wie gesagt außerdem sehe ich halt noch den längerfristigen Effekt und möchte einfach nicht das die Games einfacher werden (weil der Pool wird schon automatisch immer bißchen stärker und irgendwann verdient dann nur noch der Anbieter...).
Adde mich doch bitte mal in Skype. Würde mich gerne mal mit dir über 180er etc unterhalten. Bist ja ein sehr guter Gesprächspartner wie es scheint.
Der Film „Argo“ – Der tollkühne Plan eines CIA-Agenten
Lesezeit: ca. 5 Minuten
Im Jahr 1979 herrschte Chaos im Iran. Die Islamische Revolution war im Vormarsch, der amtierende iranische Herrscher flüchtete in die USA und ein Kampf um die Macht entbrannte. Der Iran forderte eine sofortige Auslieferung ihres früheren Machthabers, aber die USA legte sich quer, denn eine Auslieferung an den Iran käme für den ehemals Verbündeten einem Todesurteil gleich. Und so kam es, dass etwa 400 wütende iranische Studenten am 04. November 1979 die US-Botschaft in Teheran stürmten und mehr als 50 Geiseln nahmen. Im letzten Moment konnten sich aber sechs amerikanische Staatsbürger in ein Haus eines kanadischen Botschafters retten. Sofort wurden das kanadische und das amerikanische Außenministerium informiert, und es stellte sich nun eine entscheidende Frage: Wie konnte man sie sicher außer Landes bringen, bevor sie von den iranischen Revolutionswächtern aufgespürt werden konnten?
Der amerikanische Geheimdienst (CIA) beauftragte einen ihrer besten Experten für diesen schwierigen Auftrag mit der absolut höchsten Geheimhaltungsstufe. Der Agent Tony Mendez stammte aus ärmlichen Verhältnissen, aber durch sein besonderes Geschick hatte er sich bald einen guten Namen bei der CIA gemacht. Doch nun musste er sechs Zivilisten aus dem gewaltbereiten Iran bringen, die vermutlich schon überall gesucht wurden. Tagelang dachte Tony Mendez nach und tüftelte an dieser speziellen Mission. So entwarf er einen der waghalsigsten Pläne in der Geschichte des Geheimdienstes.
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Nachdem der CIA-Direktor und der damalige US-Präsident Jimmy Carter diesen Plan abgesegnet hatten, konnte sich Tony Mendez ans Werk machen. Das kanadische Parlament fasste in einer ersten Geheimsitzung seit dem Zweiten Weltkrieg den Beschluss, dass kanadische Pässe an die Amerikaner vergeben werden sollten, um sie dann aus dem Iran fliegen zu können. Kanada war nicht der Hauptfeind des Irans und galt als harmlos, und diesen Zustand wollte Tony Mendez ausnutzen.
Als nächsten Schritt traf sich der Spion mit einem Maskenbildner aus Hollywood und gründete zum Schein eine Film–Produktionsfirma. Ein altes Science-Fiction Drehbuch wurde ausgegraben, die komplizierte Geschichte, die viele Wüstenszenen und die ausgefallenen Kostüme passten perfekt für den Plan von Tony Mendez. Visitenkarten, Zeitungsartikel, Filmposter, Briefpapier mit dem Firmenlogo und viele weitere kleine Details wurden täuschend echt hergestellt. Kurz darauf machte sich Tony Mendez, getarnt als Produzent dieser Filmfirma, auf den Weg in die gefährliche iranische Hauptstadt Teheran, um sich offiziell nach geeigneten Drehorten umzusehen. Der unechte Film sollte „Argo“ heißen.
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Es war eine der heikelsten Missionen in der Geschichte der CIA. Die Kluft zwischen dem Iran und den USA war sehr tief, zudem stellte sich der Iran hinter die Geiselnehmer und befürwortete weiter die Gefangennahme der amerikanischen Geiseln. Es lag jetzt alles an Tony Mendez, seine Landsleute sicher nach Hause zu bringen. Wenn seine Tarnung aufflog, wäre dies vermutlich sein Todesurteil gewesen. Ein amerikanischer Spion im Land des Feindes, eine gefährlichere Situation konnte es wohl kaum geben. Tony Mendez bewies aber unglaublichen Mut und zog im Iran eine unfassbare Show ab.
Sofort nach seiner Ankunft rannte er zu allen möglichen Behörden und spielte den schrulligen und wunderlichen Hollywood-Produzenten. Er teilte gefälschte Visitenkarten aus und zeigte jedem Gesprächspartner voller Stolz sein Drehbuch. Zwischendurch besichtigte er Drehplätze und tat sonst alles, damit seine Tarnung nicht auffliegen konnte. Am Abend schlich sich Tony Mendez aus seinem Hotel zum Versteck der Flüchtlinge, um sie auf die Flucht vorzubereiten. Auch hier überließ er nichts dem Zufall. Jeder musste eine spezielle Rolle einnehmen, und diese Rolle musste jeden Tag eingeübt werden. Eine junge Frau wurde zur „Argo“ – Drehbuchautorin, sie bekam eine Schreibmaschine und musste, obwohl Nichtraucherin, jetzt Kette rauchen. Zusätzlich gab es nun einen Regisseur, einen Kameramann und eine Set-Designerin. Kurze Zeit später war alles vorbereitet, und der gefährlichste Moment der ganzen Mission war gekommen.
Foto von Eduard Marmet
unter CC BY-SA 3.0
Am Flughafen in Teheran herrschte Chaos, viele Menschen wollten das Land aufgrund der Unruhen verlassen. Die Iranische Revolutionsgarde patrouillierte am Flughafen und durchsuchte wahllos die Reisenden, die alle möglichst unauffällig auszusehen versuchten. Plötzlich tauchte aber diese lebhafte und chaotische Gruppe auf, die genau das Gegenteil verkörperte und sofort im Mittelpunkt stand. Es war die Hollywood-Truppe von Tony Mendez, die wirklich wie ein echtes Filmteam auftrat. Jeder spielte seine Rolle so gut wie er nur konnte, aber nur ein kleiner Fehler konnte für die Gruppe fatale Folgen haben.
Plötzlich bauten sich auch schon die Revolutionswächter vor ihnen auf, es durfte jetzt nicht den geringsten Fehltritt geben. Unter größter nervlicher Anspannung musste die Tarnung aufrecht bleiben, Tony Mendez hatte seine Begleiter aber sehr gut vorbereitet. Sofort erzählten sie von Hollywood und ihrem Film „Argo“. Sie machten es so gut, dass keiner der Iraner Verdacht schöpfte und man das harmlos wirkende Filmteam tatsächlich passieren ließ. Kurze Zeit später hatte der Spion seine Aufgabe erfüllt und brachte alle sechs Amerikaner wohlbehütet wieder zurück. Den anderen Geiseln, die noch immer in Gefangenschaft waren, erging es nicht so gut, sie mussten insgesamt über ein Jahr im Iran unter schlechtesten Bedingungen verbringen.
Tony Mendez wurde nach dieser erfolgreichen Aktion zu einer Legende. Kein Hollywood-Drehbuchautor hätte sich eine bessere Geschichte für einen Spionagefilm ausdenken können, die Tony Mendez im Iran erledigte. Es war seinem extremen Mut und seinem unfassbaren Plan zu verdanken, dass sechs unschuldige Menschen in Sicherheit gebracht werden konnten.
Der Kranführer und die Entscheidung über Leben oder Tod
Lesezeit: ca. 4 Minuten
Heinrich Dorissen begab sich am 29. April 2003 wie gewohnt an seinen Arbeitsplatz. Auf einer Großbaustelle in Düsseldorf (Deutschland) wurde ein luxuriöses Hotel gebaut und Heinrich Dorissen war dort als Kranführer tätig. Wie jeden Tag stieg er die über 70 Meter in die Höhe zu seiner Krankabine. Mit jedem Meter, den Heinrich Dorissen in die Höhe kletterte, spürte er immer stärker den tobenden Wind. Aber er übte diesen Beruf schon viele Jahre aus, so schnell konnte ihn nichts aus der Ruhe bringen, auch nicht ein heftiger Wind. Doch schon kurze Zeit später musste Heinrich Dorissen eine unvorstellbare Entscheidung über Leben oder Tod treffen.
In einiger Entfernung zu dem Kran von Henrich Dorissen stand ein zweiter großer Kran, wo sich unbemerkt von den Arbeitern immer mehr Grundwasser unter dem Fundament ansammelte. Bald war der gesamte Sockel von dem Kran umspült und die ersten Wasserspritzer schossen in die Höhe. Das Fundament gab nach und der Kran begann zu schwanken, niemand bemerkte aber diese gefährliche Situation. Der knapp 200 Tonnen schwere Kran drohte außerdem genau in eine angrenzende Schule zu stürzen, wo derzeit normaler Schulbetrieb herrschte. Hunderte Schüler waren in akuter Lebensgefahr und nur ein Mann erkannte diese herannahende Katastrophe. Es war Heinrich Dorissen, der in etwa 70 Meter Entfernung in der kleinen Kabine seines eigenen Kranes saß.
Es gab jetzt nur mehr eine Möglichkeit für Heinrich Dorissen, ein schreckliches Unglück zu verhindern. Aber mit dieser Entscheidung musste er mit ziemlicher Sicherheit sein eigenes Leben opfern, dies wusste er. Heinrich Dorissen hatte keine Zeit mehr zum Überlegen, geistesgegenwärtig drehte er seinen Ausleger in Richtung des umfallenden Kranes. Währenddessen warnte er über Funk seine Kollegen in der Baugrube, wo sich viele in letzter Sekunde in Sicherheit bringen konnten. Heinrich Dorissen wollte mit seinem Ausleger den umstürzenden Kran irgendwie stützen, damit dieser seine Fallrichtung änderte und nicht in die Schule stürzte. Ob dieser Plan funktionierte wusste er nicht, aber es war die einzige Chance.
Dieses waghalsige Manöver von Heinrich Dorissen klappte tatsächlich, die beiden Ausleger griffen ineinander und der stürzende Kran änderte seine Fallrichtung. Der tonnenschwere Kran krachte knapp an dem Schulgebäude vorbei und die vielen Schüler waren gerettet. Jedoch wurde Heinrich Dorissen mit seinem Kran nun selber mit in die Tiefe gerissen. Der über 70 Meter hohe Kran kippte um, mit Heinrich Dorissen. Die Stahlträger seines Kranes verdrehten sich ineinander, was den Absturz bremste, aber der Kran krachte immer noch mit einer enormen Wucht auf den Boden auf. Es waren furchtbare Momente für den mutigen Kranführer, die man sich kaum vorstellen konnte. Aber wie durch ein Wunder überlebte Heinrich Dorissen schwer verletzt diesen Sturz.
Bei dieser Katastrophe starben zwei Arbeiter, einige weitere wurde verletzt. Es war dem Mut eines Mannes zu verdanken, dass viele Menschen überlebt hatten. Innerhalb eines kurzen Augenblickes musste er die größte Entscheidung seines Lebens treffen, entweder das eigene Leben zu retten oder eine schreckliche Katastrophe mit vielen Toten zu verhindern, mit dem Wissen, vermutlich das eigene Leben zu opfern. Hätte er nichts getan, niemand hätte ihm jemals einen Vorwurf gemacht. Aber Heinrich Dorissen entschied sich für eine einzigartige und heldenhafte Hilfsaktion. Er hätte sich sofort geopfert, um anderen Menschen das Leben zu retten. Die meisten Menschen wären zu dieser Heldentat vermutlich nicht in der Lage gewesen.
Hi @ Eve123: Ich denke ja. Habe vor zwei Tagen einen sehr langen und guten Post von eroticjesus gelesen in dem es um Ablenkungen, Tilt und Dinge ging, die man nicht ändern kann, sowie Dinge die man ändern kann und was man tun sollte um sich langfristig zu verbessern.
War jetzt alles nichts neues, aber im Laufe der Zeit schleichen sich immer mal wieder schlechte Angewohnheiten ein, vor allem wenn es schlecht läuft.
Habe die letzten Tage teilweise minütlich meinen bb/EV im HM2 aktualisiert oder wenn ich einen größere Hand gewonnen oder verloren habe. Einfach irgendwo um Bestätigung für mein gutes Spiel und für meinen Runbad zu erhalten.
Immer die Sessionstats angeschaut und wenn was nicht so gepasst hat, es versucht zu ändern. Hatte halt mehr was gemein, Situationen zu erzwingen.
Seit dem Artikel habe ich mich wieder auf das Wesentliche besinnt. HM2 schaue ich mir erst nach der Session an und ansonsten läuft nur leise Musik und Skype mit meinem Kollegen.
Seit dem habe ich mich nicht einmal innerlich aufgeregt. Auch ziehe ich mir nur noch einen Tisch raus, wenn eine Hand postflop gespielt wird oder ich wissen muss, welche Range Villain spielt.
Die ganzen Badbeats und Setups zu sehen nervt auf Dauer und kann man ja sowieso nicht beeinflussen, also warum sich damit belasten?
$-wise natürlich noch dick down, glaube es sind $5,2k.
Besinne mich also mehr auf das Positive und versuche negative Eindrücke von außen auszublenden.
Habe mir auch zwei nette Programm zugelegt, mit denen ich in den nächsten Monaten mein Game auf ein ganz neues Level bringen will.
Flopzilla und CREV. Habe mir schon Tutorials an der Arbeit angesehen und versuche am Wochenende meine ersten Gehversuche zu machen.
Versuche den max-EV aus meiner Situation in den nächsten sechs Monaten rauszuholen.
Dann sind die $100k mit viel Fleiß, Willen und Sample doch noch machbar.
Habe mich noch nicht aufgegeben.
Keep on grinding!
@Ravious
Naja, ich nutze kein skype...und ich glaube bei den 180iger mache ich auch erst mal eine Pause. Sie machen zwar schon echt Spass weil auch abwechslungsreicher als cg, aber die hourly ist Käse (zumindest meine, bin auch nicht so der Super-Masstabler, paar mal versucht aber dabei immer brutal auf die Fresse bekommen^^), Zeitfenster zum spielen ist auch unpraktisch, außerdem durch Downswing viel analysiert und paar Optimierungsmöglichkeiten gefunden, aber jetzt gerade keine Lust x Sachen zu ändern und dann x00k Hands zu spielen um zu sehen obs was bringt, die Varianz ist mir für die relativ schlechte hourly dann doch zu sick (und außerdem halt zu ungewiss obs wirklich was bringt...).
PS: Und diese schreckliche Ante-Umstellung war dann noch so der letzte Motivations-Todesstoß (da haben dann auch deinen gute Motivierungs-Posts nix mehr retten können^^).