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Vom Grinder zum Anwalt (und zurück???)

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f4bianG Themenstarter
f4bianG
Beigetreten: 05.09.2007
BlackMember

Die Kritik im Umgang mit Finanzämtern lasse ich einfach mal unkommentiert, zumindest so lang es keine Beschwerden von unseren Mandanten gibt. Da du meine Inhalte dazu offensichtlich grundsätzlich als falsch bewertest, erübrigt sich alles Weitere. Aufgrund unserer Erfahrung und unseren Ergebnissen kann ich mit der Kritik gut umgehen.

Die Kritik am Ausländerrecht und die pauschale Kritik an Legal Tech Unternehmen ist lächerlich. Mit Legal Tech Unternehmen ist es wie mit Anwälten: Es gibt Gute und es gibt weniger Gute. Eine Sache steht fest: Je mehr gleichförmige Mandate bearbeitet werden, desto höher wird zwangsläufig die Qualität und desto geringer die Kosten (im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben). Deine Recherchearbeiten hinsichtlich der Migrando UG (haftungsbeschränkt) sind wahnsinnig Intelligent. Inwiefern der Unternehmenssitz und die Gesellschaftsform etwas mit der Abwicklung der Rechtsdienstleistung zu tun hat, die zwangsläufig nichts mit der UG zu tun hat, ist mir nicht klar. Aufgrund diverser berufsrechtlicher Beschränkungen werden Anwälte gezwungen, weitere Unternehmen zu gründen, da z.B. Gesellschafter, die nicht Berufsträger sind, aber benötigt werden, d.h. z.B. Entwickler, nicht Gesellschafter in einer Rechtsanwaltskanzlei werden können. Ja, ein Anwalt und ein Entwickler können nicht gemeinsam Gesellschafter in einer Anwaltskanzlei werden. Aufgrund der Veränderung von Rechtsanwaltskanzleien ist dies aber zwingend notwendig. Gesellschaftsrechtlich spielst du sicherlich auf die direkte Gründung einer GmbH bzw. die Umwandlung in eine GmbH an. Insoweit ist offensichtlich, dass die gesellschaftsrechtlich offensichtlich nicht klar ist, was der Hintergrund der Gründung einer UG ist. Die gehst sehr wahrscheinlich wie die meisten Menschen ohne Erfahrung davon aus, dass eine UG Gründung und das Betreiben einer UG zwangsläufig nur zwei Gründe hat: Geringe Umsätze und geringe Verwaltungskosten. Jedoch ist die Umwandlung in eine GmbH nicht zwingend, nicht gesetzlich vorgeschrieben und zumindest solange finanziell nachteilig, solange die Tatsache, dass es sich um eine UG handelt, nicht geschäftsschädigend ist. Im Übrigen zeugt es von starker Kurzsichtigkeit, aus dem Unternehmenssitz und der Gesellschaftsform von gesellschaftsrechtlichen Konstrukten, aber auch allg. Unternehmen pauschal Rückschlüsse zu schließen. Kritik in dem Bereich gehört zur Tagesordnung, insbesondere von Konkurrenten. Im Bereich des Ausländerrechts reagiere ich tatsächlich dünnhäutiger, da die Kritik von allen Seiten kommt (Linksradikalen, Rechtsradikalen, ect). Inhaltlich interessieren mich auch hier nur Erfolgsquoten und das Feedback der Mandanten.

Zu der Recherche in Bezug auf Rückforderungen von Glücksspielverlusten bin ich (noch) nicht gekommen. Hintergrund ist, dass wir diesen Bereich nicht bewerben und keine Mandate in dem Bereich bearbeiten. Die Kritik kann berechtigt sein, ob sie es tatsächlich ist, weiß ich nicht. Schau dir den Traffic der Landingpage an, dann kannst du die Ergebnisse der Seite ggf. bewerten. Nach allem was ich in letzter Zeit von anderen Anwälten und auf dem Glücksspielsymposium der Uni Hohenheim gelernt habe, bezweifle ich die Absolutheit deiner Darstellungen. Sollten wir unsere Bemühungen in dem Bereich intensivieren, werde ich dem auf den Grund gehen, wovon ich kurzfristig jedoch nicht ausgehe.

Insgesamt gehört es als Anwalt zum Tagesgeschäft mit Kritik umzugehen, insbesondere wenn zudem rechtlicher Content veröffentlicht wird. Im Vergleich zu der Kritik von Personen des öffentlichen Lebens und Politikern kann ich aber auch damit ziemlich gut leben. Als Interessenvertreter gibt es nunmal fast immer Verlierer, bestenfalls ist es die Gegenseite. Zudem vertreten wir Personen oder Gruppieren. Dies hat zwangsläufig zur Folge, dass auch im Erfolgsfall unser Gegenüber, aber auch teilweise Außenstehende mit dem Vorgehen unzufrieden ist. (Ausländer = Rechtsorientierte; Vermieter = Mieter; Arbeitgeber = Arbeitnehmer; Steuerzahler = Finanzamt und linksorientierte; Straftäter = Gesellschaft, uvm.).

Schließlich besteht das Problem der Anwaltschaft darin, dass Dienstleistungen angeboten werden. Leider besteht bei (Rechts-) Dienstleistungen immer wieder das Problem, dass ein Erfolg in aller Regel nicht garantiert werden kann, da wir eben keine Produkte und Waren herstellen, sondern weil wir im Bereich von regelmäßig umstrittenen und auslegungsbedürftigen Rechtsproblemen rangieren, deren Ergebnis häufig von der Entscheidungskraft eines vermeintlich objektiven Dritten abhängig ist. Der Legal Tech Bereich hat das Ziel, durch massenhaft gleichförmige Mandate die Dienstleistung zum Produkt zu entwickeln, auch wenn das nie zu 100 % gelingen wird.


Antwort
Zitat
f4bianG Themenstarter
f4bianG
Beigetreten: 05.09.2007
BlackMember

Nachtrag zum Glücksspielsymposium vom 16 - 17.03.2021:

Der Glücksspielstaatsvertrag wird zu 99,99 % ratifierziert.
Die wesentlichen Infos für Pokerspieler in dem Bereich waren:
Solange die BaFin Glücksspielanbieter nicht kontrolliert, werden die Ziele des Glücksspielvertrages in Bezug auf Glücksspielanbieter nicht erreicht.

Für den einzelnen Pokerspieler ist wohl davon auszugehen, dass die Beschränkungen dauerhaft gelockert werden, da die Überprüfung und Sanktionierung der Glücksspielanbieter wohl nicht umsetzbar wird. Beispielhaft wurde angeführt, dass diverse Länder aktuell Software programmieren lassen, die z.b. das Tischlimit überprüft, wohl auch Software übergreifend. Durch ständige Softwareaktualisierungen von Seiten der Glücksspielanbieter werden es die staatlichen Kontrollinstitutionen langfristig wohl nicht durchhalten, deren Vorgehen zu überprüfen und zu sanktionieren. Der Tenor der Referenten: Detaillierte Regelungen, die in der Praxis Ihre Wirkung nicht entfalten werden, zumindest mittelfristig nicht.

Insbesondere das Hauptziel des Staatsvertrages, illegale Glücksspielanbieter zu beschränken und im Ergebnis davon Spieler zu schützen, wird damit nicht erreicht.


Antwort
Zitat
f4bianG Themenstarter
f4bianG
Beigetreten: 05.09.2007
BlackMember

Den "Baker" hätten viele gern und "Rackback" gibt es leider kaum noch ;)

Danke für den Hinweis. Ist korrigiert.


Antwort
Zitat
Coach
bencb
Beigetreten: 23.11.2007
BlackMember

@nebosback
Lass uns das ganze mal ein wenig zusammenfassen.
Fabi ist, soweit ich weiß, korrigier mich wenn ich falsch liege, der einzige Anwalt in Deutschland, der seit 20 Jahren mal endlich Licht in die Problematik rund um die Steuerthematik ins Poker gebracht hat.
Innerhalb weniger Monate hat er es geschafft komplexe Fragen zu beantworten, natürlich nicht 100% perfekt was aufgrund der Individualität und Komplexität der Thematik natürlich auch nicht möglich ist.
Er hat dies weder in irgendwelchen überteuerten Servicedienstleistungen angeboten, nein, alles gratis in Foren wie ps.de, auf YouTube oder bei uns im Discord für mehr als 25.000 Mitglieder zu Verfügung gestellt. Darüber hinaus, beantwortet er individuell Fragen, wofür Anwälte normalerweise erstmal 200-500€ für eine Erstberatung verlangen. Dieses Wissen stellt er, ja richtig, einfach so zur Verfügung.

Du kannst gerne selber in den Discord schauen und einfach mal bisschen durchscrollen. Er hat daran keinen Pfennig verdient und der Community enorm geholfen.
Wenn man das mal runterbricht, wieviele Stunden er dafür aufgebracht hat nur um komplexe Fragen der Community zu beantworten, inklusive Recherche, würde es mich nicht wundern wenn er da bei einem guten 3 stelligen Stundenaufwand ankommt.
Du kannst es gerne mal ausprobieren. Kontaktiere mal einen der renommierten Poker Anwälte in Deutschland und frag denen mal ein paar grundlegende Fragen, da wirst du erstmal schön in überteuerte Gespräche gelockt um dann im Endeffekt die typische "Es kommt drauf an" Antwort zu bekommen und du stehst am Ende genauso schlau da wie vorher, nur mit einem leichteren Geldbeutel. Ich habs unzählige Male selbst erlebt.

Ich bin sicherlich auch nicht perfekt in meinen Videos und werde hier und da Fehler machen, GTO spots falsch einschätzen, Frequencies danebenliegen etc.
Da könntest du bestimmt ne Menge finden und mich genauso der mangelhaften Kompetenz und Nachlässigkeit anklagen.
Und ich würde behaupten dass kannst du bei einer Menge Anwälten, Content Creator, Youtuber etc...
Wer suchet der findet. Trotzdem sollte man die Perspektive wahren und einschätzen was jemand liefert und ob und wie er den Leuten hilft.

Hier jetzt so ein Fass aufzumachen ist einfach nur unglaublich. Man merkt einfach nur, dass du generell eine Abneigung gegenüber Anwälten bzw dem Geschäftsmodell hast und hier versucht Unruhe zu stiften und jeden Popel Fabi ankreidest.
Du machst dich einfach nur lächerlich.
An Fabis Stelle hät ich jetzt schon kein Bock mehr, würde das Ding hier schließen und die Infos nur im Rahmen von preisintensiven Gesprächen preisgeben, was ihm nicht vorzuwerfen wäre und eigentlich jeder Anwalt so macht.
Jetzt versucht hier mal einer diese Thematik aufzubröseln und die Angst vieler Pokerspieler zu nehmen, ihnen Hilfe anzubieten, GRAAAAATIS und du kommst hier mit unterranderem auch eher halbwissenden Beiträgen. Es hat mir eigentlich immer viel Spaß gemacht hier mitzulesen, up2date zu bleiben und jetzt muss man sich hier durch deine Grützwurst posts quälen.
Man merkt doch einfach dass du grundsätzlich eine Abneigung gegenüber dem Businessmodell von Fabi hast. Wenn du wüsstest was er für Migranten tut hättest du sicherlich eine andere Meinung, hoffentich. Einfach nur unglaublich wie du ohne Wissen dies attackierst und das auch ziemlich beleidigend.
Sein Modell hat hunderten Familien geholfen weil sie schnell und effektiv Hilfe bekommen. Oh ja, schrecklich und dabei verdient er Geld. _rolleyes:
Wenn alles so simpel geprüft werden kann, dann nehm dir doch gerne mal einen Anwalt, der das für dich prüft.
Ich mich wirklich frage was noch jemand tun muss um ein wenig Anerkennung zu bekommen?
Kriech ich hier in Fabis Ar***? Oh ja, sehr tief, sehr sehr tief. Er hats verdient.
Deine Anschuldigungen ggü Fabi in deinen Posts zeugen einfach nur vom typischen Tastaturkrieger mit Halbwissen der ein wenig Aufmerksamkeit braucht oder zu viel Langeweile hat. Beitragen tust du genau 0. Du klärst nicht auf, du deliverst keine Infos, du verschwendest nur unsere Zeit. Danke.
Ich hoffe die Mods räumen auch mal auf, vor allem weil es haltlose und sinnlose Anschuldigungen sind die sicherlich auch rufschädigend sind und vor allem vor dem Hintergrund, dass ich nicht noch einen weiteren hoch qualitativen Blog auf ps.de verschwinden sehen möchte.


Antwort
Zitat
Willi
Beigetreten: 30.03.2005
Oldschool Grinder

Ben, das ist der beste Beitrag auf PokerStrategy, den ich seit langer Zeit hier gelesen habe! Daumen hoch:nh:


Antwort
Zitat
Jakomo
Beigetreten: 04.03.2006
Elite Grinder

Original von Willi

Original von bencb
Kriech ich hier in Fabis Ar***? Oh ja, sehr tief, sehr sehr tief. Er hats verdient.

Ben, das ist der beste Beitrag auf PokerStrategy, den ich seit langer Zeit hier gelesen habe! Daumen hoch:nh:

:f_love:

Klar ist, dass nebosbacks Beiträge sehr polemisch sind. Ich denke aber schon, dass er ganz gutes Wissen über den Sachverhalt besitzt, dieses Wissen jedoch nicht nutzt sondern lieber auf eine despektierliche Art gegen Fabian stänkert.

Man sollte imo hier zwei Sachen trennen. Auf der einen Seite das migrando-projekt und auf der anderen Seite den Content bezüglich Glücksspiel-Steuerrecht. Ersteres hat hier eigentlich nichts zu suchen und es zeugt leider von persönlichen Motiven nebosbacks, dass er diesbezüglich immer versucht Fabian in ein schlechtes Licht zu rücken.

Was den Glücksspielbereich angeht, sollte ebenfalls in zwei Sachen unterschieden werden. Einerseits alles Pokerbezogene(Glückspiellizenzen, Steuerrecht, Spielerrechte) und auf der anderen Seite die Thematik der Callbacks von Verlusten.

Letzteres sehe ich auch als problematisch an und es könnte evtl. der Eindruck entstehen, dass man auf Kosten von Glückspielverlierern noch den ein oder anderen Euro verdienen will. Aber ich denke, Fabian hat diesbezüglich auch schon genug gesagt und es wurde schon klar, dass call backs kein easy money sind.

Unterm Strich muss man aber sagen, dass der Content von Fabian hier sehr wertvoll ist und darüber hinaus free content für uns. Ob sich aus diesen kostenlosen Infos dann ein Mandat ergibt, wenn Pokerspieler konkreter Fachberatung bedürfen, ist doch völlig ok. Anwälte sollen für ihre Arbeit auch bezahlt werden.

Vor diesem Hintergrund sollten wir uns in diesem thread von Despektierlichkeiten verabschieden und sachlich über Inhalte sprechen.


Antwort
Zitat
nebosback
Beigetreten: 09.11.2009
PokerStrategist

Original von bencb
@nebosback

Deine Anschuldigungen ggü Fabi in deinen Posts zeugen einfach nur vom typischen Tastaturkrieger mit Halbwissen der ein wenig Aufmerksamkeit braucht oder zu viel Langeweile hat. Beitragen tust du genau 0. .

Es ging und geht einzig und allein um den Sachverhalt des Chargebacks, welcher sehr nonchalant beworben und niemals aufgeklärt wurde. Sofern man in Ruhe meine Beiträge liest, ist der Sachverhalt sehr klar, auf entsprechende Informationen und Gerichtsurteile habe ich hingewiesen.

Ich betreue aktuell i.d. Schuldnerberatung vier Personen, deren finanzielle und rechtliche Lage sich durch versuchtes Chargeback nochmals massiv verschlechtert hat. Dahinter stehen vier ruinierte Familien und eben nicht die Sorgen von High-Stakes-Pros mit dem Wunsch nach Steueroptimierung. Sofern meine Posts einen davon abgehalten haben, ein solches Chargeback-Unterfangen zu starten, war es das wert.

Alle anderen OT-Beiträge waren als solche klar gekennzeichnet und in den Spoiler gepackt. Muss keiner lesen.

Spoiler

Original von bencb
Wenn du wüsstest was er für Migranten tut hättest du sicherlich eine andere Meinung, hoffentich. Einfach nur unglaublich wie du ohne Wissen dies attackierst und das auch ziemlich beleidigend.

Stimmt. Was "er für Migranten tut", kann ich nicht beurteilen. Mit viel Zeit würde ich jetzt nachschauen, ob er etwa langfristige, kostenlose Deutsch-Kurse anbietet, Bürgschaften übernimmt, ehrenamtlich tätig ist etc. Wenn das der Fall ist, dann leiste ich gern Abbitte.


Antwort
Zitat
Duo41
Beigetreten: 01.11.2010
PokerStrategist

Original von nebosback
Optimistisch bezieht sich im Kontext Pokerprofi./. Finanzamt auf die Erfahrungen einer Sportwetten-Arbitragegruppe von vor 15 Jahren, deren Mitglieder trotz Beratung einer renommierten Boutique und Veranlagung bei unterschiedlichen Finanzämtern am Ende massive Probleme hatten. Du schreibst ja von zwei Mandaten bei beklagten Pokerspielern. Gab es in der Vergangenheit ähnliche Fälle? Wie gingen diese aus?

Gibt es zu der Arbitragegruppe bzw. deren Probleme mit dem FA irgendwo weitere Infos? Gerne auch per PN.


Antwort
Zitat
Super Moderator
Spiike
Beigetreten: 10.07.2014
Legacy Member

Hallo Blogleser,
nach dem es hier doch gefühlt recht hitzig geworden ist und bencb einen ausführlichen Beitrag geschrieben hat der gut hervorhebt wo die Probleme liegen mit den Ausführungen und den Beiträgen von nebosback wurde sich intern zu diesem Fall eine Zeit lang bei PokerStrategy.com in der deutschen Communityführung beraten. Am Ende wurde entschieden die meisten Beiträge von nebosback zu löschen. Gleichzeitig bleiben die Antworten von f4bianG und die darin zum Teil enthaltenen Zitate von nebosback stehen da dies ja f4bianG Blog ist und er selbst entscheiden kann ob er diese entfernen möchte.

Der Grund für diesen Schritt ist vor allem die Art und Weise wie nebosback seine Kritik angebracht hat und, dass für den Laien und stillen Leser nicht komplett ersichtlich war ob und welche Teilbereiche da nun in der Kritik stehen oder ob es generell um die Person f4bianG und seine Arbeit geht.
Wie immer macht der Ton die Musik und mit einer sachlichen Unterhaltung oder Diskussion hatte dies nichts zu tun nach dem direkt im ersten Beitrag von nebosback Begrifflichkeiten gefallen sind wie "vollkommener Bullshit". Da war eigentlich abzusehen wie der weitere Verlauf aussehen wird. f4bianG hat hat dabei immer ruhig und sachlich geantwortet. Bei nebosback hatte man eher das Gefühl, dass die Beiträge mit heißer Feder geschrieben waren.

Es geht hier keineswegs darum irgendwelche konstruktive Kritik oder einen Austausch auf Augenhöhe unterbinden zu wollen. Daher wurde da auch so lange nichts von Seiten PokerStrategy.com unternommen. Dafür war der Fall nicht klar genug. Aber unter dem Aspekt das wir hier einen privaten Blog von f4bianG haben und er der Erste und bisher Einzige ist (so weit wir wissen) der sich überhaupt als Anwalt der Steuerproblematik für Pokerspieler ernsthaft angenommen hat und wahrscheinlich auch der Steueranwalt in Deutschland mit der meisten Erfahrung zu diesen Themen ist, wurde sich intern eben noch mal dazu beraten und dies ist das Ergebnis.

f4bianG hat hier schon massiv kostenlose Beratung und Content zu genau diesem Bereich geliefert, war unter anderen schon 2mal beim Pokerstammtischstream dabei wo er jeweils über 120min bereit war, ohne Bezahlung, sein Wissen an jeweils über 100 Livezuschauern weiterzugeben. Da möchten wir nicht, dass er hier mit seinem Engagement aufhört weil er vielleicht das Gefühl hat nicht genügend Respekt für seine Zeit und Arbeit entgegengebracht zu bekommen.
Sollte nebosback der Meinung sein sich weiter über andere Bereiche von f4bianG Arbeit unterhalten zu wollen, dann bitte per persönlicher Nachricht. Dann kann f4bianG auch selbst entscheiden ob er sich auf diesen Austausch einlassen möchte oder nicht.

Wenn jemand der Meinung ist über diese moderative Entscheidung diskutieren zu müssen dann kann er mir gern eine persönliche Nachricht zukommen lassen.

MfG Spiike


Antwort
Zitat
Wotan174
Beigetreten: 05.07.2013
PokerStrategist

I


Antwort
Zitat
flashfy
Beigetreten: 25.03.2006
PokerStrategist

wollte er nicht eigentlich auch mal pokern? weil sonst ist der blog eher so ne halbe werbekampagne.


Antwort
Zitat
f4bianG Themenstarter
f4bianG
Beigetreten: 05.09.2007
BlackMember

Ja wollte ich! Hoffe es geht bald los, aber dies Jahr war viel zu tun (2 Kinder, 2 Unternehmen und Hausbau). Da der Hausbau diesen Freitag weitestgehend beendet ist, hoffe ich nun zeitnah die Sonntage endlich wieder spielen zu können.


Antwort
Zitat
f4bianG Themenstarter
f4bianG
Beigetreten: 05.09.2007
BlackMember

Danke für den Support!
Nur nochmal abschließend: Inhaltliche Kritik ist absolut nachvollziehbar. Das Problem ist, dass die Aufarbeitung des Vorwurfs hinsichtlich Callbacks nicht in 1-2 Stunden gemacht ist. Wir haben grds. unsere Inhalte geprüft, können aber nicht ausschließen, dass im Rahmen der Vollstreckung es am Ende nicht zu Zahlungen kommt (was bei 1 Mio anderen Fällen ebenfalls der Fall ist). Wir müssen bei vielen Veröffentlichungen immer wieder damit leben, dass Kritik kommt, teils berechtigt, teils unberechtigt, es kann aber nicht bei jeder Veröffentlichung zu 100 % garantiert werden, dass der Inhalt 100 % korrekt ist. Letzendlich geht es bei Anwälten immer um streitige Themen, bei denen es fast nie ein 100 % richtiges Ergebnis gibt. Deswegen kann man nie zu 100 % richtig liegen. Im Übrigen gilt das für jeden Anwalt, unabhängig ob er veröffentlicht oder nicht. Sonst gäbe es nur Anwälte die alle Fälle gewinnen. Glaubt mir, dass ist nicht der Fall.

Wenn dieses Wochenende unser Umzug rum ist, hoffe ich wieder mehr Zeit zum Bloggen zu haben. Nach 8-12 Wochen Modernisierung eines Einfamilienhauses könnte ich im Übrigen einen Blog über Handwerker schreiben und die 5 größten Tops & Flops beim Hausbau ;)

Viel Erfolg bei der Scooooooop


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008
Oldschool Grinder

Nach 8-12 Wochen Modernisierung eines Einfamilienhauses könnte ich im Übrigen einen Blog über Handwerker schreiben und die 5 größten Tops & Flops beim Hausbau

Tu es :f_drink:


Antwort
Zitat
Sportbernd
Beigetreten: 18.01.2005
Elite Grinder

Wo findet man Fabian denn im Discord?


Antwort
Zitat
Coach
FaLLout86
Beigetreten: 22.02.2005
Oldschool Grinder

Im Raiseyouredge - Discord @lawyer :f_thumbsup:
Gruß FaLLi


Antwort
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f4bianG Themenstarter
f4bianG
Beigetreten: 05.09.2007
BlackMember

Ich habe heut nach 2 Jahren mal wieder 2,5h mit Eddy Scharf telefoniert. Ein unglaublicher unterhaltsamer und interessanter Mann. Wir werden im Mai zusammen ein Video aufnehmen, wo wir an seinem Beispiel mal aufzeigen, warum er steuerlich nach meiner Einschätzung ein reiner Hobbyspieler ist und was passiert, wenn man in die "Fänge" des Finanzamtes kommt. Unglaublich spannend und man wird sehr viel über das Arbeiten von Behörden und den Umgang mit der Pokerthematik erfahren, mit teilweise erschütternden Resultaten. Falls Ihr konkrete Fragen habt, schreibt dir gern hier rein. Ich bereite gerade ein Skript vor, mit Fragen der Communitiy. Ich glaube, dass könnte sehr interessant werden.


Antwort
Zitat
arod22222
Beigetreten: 20.08.2008
PokerStrategist

danke, bin schon gespannt und freue mich auf das video.

warum behauptet man, dass man hobbyspieler sei, wenn man als profi im team full tilt war und auch als professioneller pokerspieler und experte im tv als kommentator aufgetreten ist?

warum argumentiert man im prozess, dass poker ein glücksspiel sei, wenn man vorher öffentlich in interviews, welche heute noch ohne aufwand im internet zu finden sind, aussagen von sicht gibt wie z.b. "beim poker setzt sich geschicklichkeit durch" und ähnliches?


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Jakomo
Beigetreten: 04.03.2006
Elite Grinder

Finde Eddy auch immer unterhaltsam. Habe mich aber immer gefragt, ob das nicht die komplett falsche Strategie in seinem Prozess war. Von der Argumentation bekommt man vor dem Hintergrund seiner Vita doch keinen Richter überzeugt.

Die Geschichte klingt doch schon so, als ginge es ihm nur um die Steuervermeidung(was ich verstehen kann):

- Jahrelang erfolgreicher Pokerspieler mit einigen Erfolgen
- Finanzamt "bescheinigt" ihm Steuerfreiheit
- Partnerschaft/Werbung Fulltilt und TV-Experte---->Seine Botschaft: Poker ist ein Geschicklichkeitsspiel!
- Finanzamt ändert Ansicht und kassiert die früheren Entscheidungen
- Eddy zieht dagegen vor Gericht--------> Begründung: Poker ist Glücksspiel!

Wäre es nicht sinnvoller gewesen auf eine sinnvolle Besteuerung hinzuwirken, bei der Stakings, winnings und Aufwendungen entsprechend berücksichtigt werden? Poker dabei weiter als Geschicklichkeitsspiel zu bezeichnen und eine griffigere Definition des Berufsspielers zu formulieren und so mehr Rechtssicherheit zu schaffen? Vielleicht hätte das alles auch kein Erfolg gehabt, aber irgendwie hatte man immer das Gefühl, dass der Prozess auf jeden Fall in die Hose gehen wird, wenn man dem Gericht irgendwelche Märchen verkaufen will, damit man am Ende max value(komplette Steuerfreiheit) bekommt.

Vielleicht wäre er finanziell so auch besser aus der Sache rausgekommen, wenn er argumentiert hätte, dass er zeitweise Profi war bzw. als solcher aufgetreten ist, er jedoch durch stakings weniger gewonnen hat als offiziell bekannt ist und er bereit wäre seine tatsächlichen winnings zu versteuern.

Könnte natürlich sein, dass das FA letzteres nicht anerkennen wollte und Gewinne besteuern wollte, die es so nie gegeben hat. Vielleicht war es für ihn persönlich der einzige Weg den Kopf aus der Schlinge zu bekommen.

Kannst ihn ja mal fragen, ob er denkt, dass eine andere Strategie für die Pokerspieler in Deutschland vielleicht besser gewesen wäre. Dass er nicht mit seinem Geld für andere Pokerprofis/Pokeranbieter den Weg bereiten soll, ist schon klar. Aber die Frage kann man ja losgelöst von persönlichen Interessen beantworten.


Antwort
Zitat
Dodekahedron
Beigetreten: 05.04.2007
Elite Grinder

Würde gerne wissen ob er schon mal doppelkönich vor dem flop gefaltet hat.


Antwort
Zitat
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