Original von Mar0
Kennst du diesen Fall mit der Ziegen und der Gameshow.
So grob schnell erzählt :
Du hast eine Gameshow der Kanidat hat 3 Tore hinter 2 sind Ziegen und 1 Tor ist der Hauptgewinn.
Der Kanidat wählt dann zeigt der Showmaster eine Ziege und fragt den Kanidaten ob er noch mal neu wählen soll.
Davor war es 1 von 3 nun ist es 1 von 2 somit ist neu wählen besser.
Genau so hier wenn du aus einem Deck 5 Karten gleichzeitig ziehst ist es unwahrscheinlicher ein Ass zu ziehen.
Oder etwas bildlich gesagt wenn du ein Deck von Karten nimmst und die obersten 5 ziehst ist es mathematisch
unwahrscheinlicher ein Ass zu ziehen als wenn du Eine ziehst mischst, Eine ziehst mischt und so weiter.
Wie kannst du das Ziegen-Beispiel auf das Kartenziehen anwenden? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Logisch betrachtet nimmst du an, dass Stars eine Karte zieht / ein Tor öffnet, sich den Kartenwert anschaut, die Karte zur Seite legt und eine andere Karte zieht / ein anderes Tor öffnet. Oder es zumindest in Erwägung zieht und sich mal dafür entscheidet, mal dagegen. Das passiert aber gar nicht. Stars zieht eine Karte, dann noch eine, dann noch eine usw. – wie der Dealer im Casino.
Warum die Wahrscheinlichkeit steigt, ein Ass zu ziehen, sobald ich das Deck mische, erschließt sich mir nicht. In meiner Welt bleibt die Wahrscheinlichkeit für alle Karten exakt gleich. Würde die Wahrscheinlichkeit, ein Ass zu ziehen, steigen, müsste die Wahrscheinlichkeit für alle anderen Karten – nach deiner Logik – sinken. Ansonsten könnte die Wahrscheinlichkeit für ein Ass ja gar nicht steigen.